Es gibt Geschichten, die sind der pure Filmstoff! Diese ist so eine Geschichte. Eine Bankerin, Filialleiterin im Raume Bonn, nahm sich der Kontenstände ihrer Kunden an und spielte Schutzengel, Schicksal. Denen, die am individuellen Limit entlang schrammten überwies sie temporär Gelder von Vermögenden, das auf wenig genutzten Sparkonten geparkt war. Nach den Stichtagen buchte sie die Summen zurück. Nicht immer war dies möglich, denn einige der Empfänger gaben das Geld ungerührt gleich aus. So kam es zu Fehlbeständen von insgesamt über einer Million Euro. Für diese nahm die Bank sie nun in Regress. Job, eigener Immobilienbesitz und Sparkonto sind futsch, die Helferin selbst inzwischen ein Sozialfall! Vor Gericht bekam sie Bewährung. Eine zweite Chance zur Veruntreuung bekommt sie nicht. Es sollte sich ein Film-Produzent finden lassen, der dieser Heldin der Bankkonten die Rechte für den Stoff abkauft und ihr so das Alter materiell erleichtert?
Venceremos: Silikon-Ständer für kubanische Schlaffis!
21. November 2009Die Luxus-Probleme der „ersten Welt“ haben die Realität der „dritten Welt“(?) erreicht: Kubanischen Schlaffis kann künftig geholfen werden! Mittels Silikon-Implantat werden die Patienten wieder zu hammerharten Latin-Machos rekonstruiert. Das erfreut den Sex-Tourismus aus Europa, die Alt-Achtundsechziger und die Silikon-Lieferanten. Wenn nix mehr geht, sorgen wir dafür, dass er wieder steht!
In einem weiteren Schritt soll dann das Silikon durch Hirnmasse des Patienten ersetzt werden: „Man erwarte keine negativen Auswirkungen durch die Transplantation, da Männer sowieso mit ihrem „Dingens“ dächten!“
25.000 polnische Militärs in Ostwestfalen?
21. November 2009Zugegeben, das ist eine Idee, die sich uns Ostwestfalen nicht unbedingt aufdrängt, aber der „Schattenverteidigungsminister“ der Britischen Konservativen, Dr. Liam Fox, meinte im Daily Telegraph, dass es siebzig Jahre nach Kriegsende an der Zeit sei, die britischen Verpflichtungen in Deutschland an andere europäische, z.B. polnische, Truppen abzugeben, um die freigesetzten Briten an den Brennpunkten dieser Erde verheizen zu können. So krass sagte er Letzteres natürlich nicht, er erwähnte nur, dass auf den Britischen Inseln kein Platz für die 1th Armoured Division mit Sitz in Herford sei! Da fragt man sich als dummer Deutscher natürlich, ob man was verpasst hat? Auf welcher Grundlage sollte ein Austausch von Briten gegen Polen denn eigentlich stattfinden? Inzwischen haben wir uns doch prima mit den Briten arrangiert und wenn sie nicht gerade lärmintensive Kampfdörfer in der Senne bauen wollen, dann sind sie uns eigentlich doch ganz willkommen und keiner kann so schön Paraden und Tattoos abhalten. Haben die Polen eigentlich Dudelsäcke? Also ohne Dudelsack geht hier schon mal gar nichts, Mr. Fox! Aber zumindest einen Vorteil hätte dieses Arrangement aus polnischer Sicht schon: Das Militär könnte die Zigarettenschmuggler auf der A2 gegen die unverschämten Übergriffe des deutschen Zolls verteidigen;-))
Kaliningrad: Chinesische Truppen an Polens Grenze?
21. November 2009Eine solche Meldung würde wohl nicht nur in Polen etwas Beunruhigung auslösen? Ein potentieller Gegner hätte seine Distanz verkürzt auf Vorwarn-Zeiten, die eine Reaktion fast unmöglich machen würden. Sicher ginge auch ein Rauschen durch den deutschen Zeitungs-Blätterwald. Aber diese Hypothese steht „Gott sei Dank“ nicht wirklich zur Debatte, es ist nämlich genau umgekehrt! Es ist der Westen, präzise es sind die NATO und die USA, die sich konsequent an die russischen Grenzen heranschieben. Verstehen auch wir, dass dies die Russen nicht eben beruhigt? Zusammen mit den US-Lakaien in Kiew, haben die USA eine veritable Klammer aufgebaut, bereit Moskau militärisch zu umfassen. Wenn man nicht die Absicht hat, Russland militärisch zu drohen, zu bedrohen, dann macht solch ein Verhalten keinen Sinn. Wenn dies aber die Absicht der USA ist, dann sollte die NATO dies schleunigst thematisieren, denn sonst hängen wir mit drin. Wir Deutsche müssen wirklich nicht ein drittes Mal in hundert Jahren gegen die Russen antreten! Russland spielt für uns als Rohstoff-Lieferant und Absatz-Markt inzwischen eine Rolle, die wir uns nicht so einfach von der NATO zerstören lassen sollten, oder? Wahrscheinlich wäre unser aller Kanzlerin in der Lage uns zu erklären, warum es das Beste für unser Land wäre, gegen unsere eigenen Interessen zu handeln? Auch die EU muss sich fragen lassen, ob es eigentlich normal ist, dass die USA auf Basis bilateraler Verträge in die EU hinein regieren und die Sicherheit der gesamten EU gefährden können? Die Stationierung von US- und NATO-Streitkräften sollte auf EU-Ebene einheitlich geregelt werden. Ausnahmen davon sollte es nicht geben, auch nicht im Falle Deutschlands. 
Reicht der Wettskandal jetzt gar schon bis an die Spitze der EU?
20. November 2009Ein neuer Wettskandal erschüttert die europäische Fußballwelt. Spiele in allen Ländern und Ligen sollen manipuliert worden sein. Endlich ahnt man, warum der FC Bayern zuletzt nie mehr Deutscher Meister, ja nicht einmal Waldmeister werden konnte! Aber ist wirklich nur der Fußball betroffen? Wer bis vor zwei Tagen bei den Buchmachern auf Herman van Rompuy als EU-Rats-Präsident oder auf Catherine Margret Ashdon, Baroness of Upholland, als Hohe Repräsentantin der EU gesetzt hätte, der hätte sagenhafte Gewinne einstreichen können. Deshalb fordern wir Transparenz und eine Untersuchung, ob die an der Personal-Kungelei beteiligten Politiker sich gleichzeitig an Wetten beteiligt haben und gegebenenfalls auf wen sie dabei wie viel gesetzt haben!
Und wenn ich’s mir genau überlege, die vierzehn Prozent der FDP bei der letzten Bundestagswahl, die können doch auch nicht mit rechten Dingen zu gegangen sein, oder?
Europas neue Gesichter „zum anfassen“?
20. November 2009
Die Wahl zweier Noboddies an die Spitze Europas mag zunächst verwundern. Wirklich überraschen kann sie bei einigem Nachdenken allerdings nicht. Zu eifersüchtig achten die „nationalen Stars“ darauf, dass ihnen nicht zu viel des strahlenden Lichtes der Öffentlichkeit abgegraben wird.
Keine Chance also, für Tony Blair und David Miliband. So stehen nun mit einem – nur auf den ersten Blick recht farblosen – Belgier und einer ebensolchen Britin zwei Westeuropäer an der Spitze der Europäischen Institutionen. Beide zeigen sich jedoch durch ihre Vita als durchaus qualifiziert für die Top-Jobs. Vielleicht ist es ja auch eine Chance vom Typus des telegenen Medienstars weg zu kommen bei Spitzenpolitikern, hin zu Leuten wie Du, Verzeihung, wie Sie und ich? Als Westeuropäer stehen sie vermutlich auch zur atlantischen Partnerschaft mit den USA?
Griffig formuliert: Europa wird geerdeter, katholischer und hoffentlich kinderfreundlicher, denn „die Neuen“ haben zusammen 9 (neun!) Kinder!
PS: Auf die Namen wurde hier – als Stilmittel – bewusst verzichtet. Sie sagen den meisten von uns sowieso nichts. Gleichzeitig soll die Neugierde geweckt werden, unsere neuen Spitzenpolitiker für uns ganz persönlich zu entdecken;-))
Das Fell des Bären wird verteilt,
18. November 2009bevor der überhaupt operiert worden ist! Der Bär heisst Oskar Lafontaine in diesem Fall. Das erklärt zwar einiges, entschuldigt es aber nicht! In einer Medienkampagne, die mich in ihrer beispiellosen Schäbigkeit an die Kampagnen der CDU gegen Willy Brandt in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts erinnert, wird von der deutschen „Qualitätspresse“ unisono mit der „Yellow-Press“ und dem „Boulevard“ über das Privatleben dreier Menschen spekuliert. Da alle drei in der Politik seien, bestünde sozusagen ein öffentliches Interesse an den Enthüllungen und der unterstellte Partner-Betrug sei deshalb auch ein Wähler-Betrug über den unbedingt berichtet werden müsse. Scheinheiliger geht’s nicht! Nun gibt Lafontaine eine sehr private Erklärung ab und die Schmierfinken stehen blamiert da: Das angebliche Verhältnis entpuppt sich als Krebs, der seiner Entfernung harre und seine politische Zukunft hänge von seiner Genesung ab und werde nicht vor Beginn des Jahres 2010 entschieden. Man hätte vielleicht noch die Größe erwartet, dass der eine oder andere der sogenannten Journalisten sich nun entschuldigen würde, doch weit gefehlt! Man beharrt darauf, dass sich sein Umfeld, die Informanten eben getäuscht hätte, oder noch besser, ER, der notorisch unberechenbare, unzuverlässige habe sein Umfeld getäuscht und damit halt als „colateral damage“ auch die seriösesten Journalisten, die man sich überhaupt vorzustellen vermag…
Jetzt kommt den bedrängten Journalisten – nicht gänzlich unerwartet – die Politik als Entlastung zur Hilfe! In der Spitze der Linken beginnt die Diskussion, sich von dem ungeliebten Zugpferd aus dem Westen zu verabschieden und einen gestandenen Ossi an seine Stelle zu setzen. Damit würde aus dem zaghaften Versuch im Westen Fuß zu fassen und eine gesamtdeutsche Partei zu werden wieder die nostalgische Ossi-Kiste von einst! Unter normalen Umständen wäre ein Politiker, der sich zu einem solchen Zeitpunkt als Nachfolger in Stellung bringt, todsicher erledigt. Mal schau’n, ob sich die Linken wieder aus dieser Kiste heraus winden und gegebenenfalls wie?
Fragen an die Kollegen aus Israel
18. November 2009sollten die Mitglieder des Bundeskabinetts stellen, anläßlich der zweiten, gemeinsamen Kabinettsitzung am 30. November in Berlin. Zum Beispiel was Israel über die Hezbollah/Vatikan-Verschwörung gegen die Juden weiss? Darüber wurden in den israelischen Streitkräften immerhin Broschüren verteilt! Einige der deutschen Minister haben ja bekanntlich Kinder. Auch diese dürfen als Ungläubige nach der Ansicht eines reichlich durchgeknallten Rabbiners, des Rabbi Yitzchak Shapira, von einem gläubigen Juden ruhig getötet werden. Das sei schon OK so! Für solche Ansichten kriegt der Mann sogar staatliche Fördergelder des israelischen Erziehungsministeriums. Diese sind unter anderem vielleicht auch deshalb so reichlich verfügbar, weil die Bundesregierung ihren israelischen Kollegen für deren exquisite Waffenwünsche stets exklusive Freundschafts-Schnäppchen-Preise einräumt? So sind von den fünf modernen U-Booten, die Israel aus Deutschland bezog, vielleicht drei bezahlt und zwei aus deutschen Steuermitteln geschenkt! Jetzt soll das Spiel mit Überwasserschiffen fortgesetzt werden. Aber das ist bekanntlich Merkels – ganz private – deutsche Staatsräson: Der Freibrief für jegliches Verhalten der Israelis. Die Frage ist, ob dies die Tötung ungläubiger deutscher (Minister-)Kinder einschließt, oder ob sich diese Aussage „nur“ auf Palästinenser-Kinder bezieht?
Und noch ein gnadenloser Rabbi sorgt sich um die richtige Einstellung im Kampf. Die Häufung solcher Äußerungen wird wohl kein Zufall sein, sondern vermutlich eher systemimanent? Einfach mal nachfragen, ihr Bundesminister!
Aber der Außenminister Westerwelle könnte die Israelis auch fragen, wie denn die offizielle deutsche Position sein sollte, falls sich die Palästinenser unerwarteter Weise darauf einigen sollten einen Staat Palästina in den Vorkriegs-Grenzen von 1967 auszurufen?
Teile der IDF haben jedenfalls schon einmal vorbeugend erklärt, dass sie dem Befehl ihrer(?) Regierung zur Räumung von illegalen Siedlungen nicht folgen würden. Ein klarer Fall von Befehlsverweigerung und ein Zeichen, dass die Siedler-Ultras mittlerweile die Institutionen unterwandert und einen Staat im Staat gebildet haben!
Annex: Ich will hier noch auf einen positiven Fall hinweisen, wo ein israelischer Richter es mit Hinweis auf eine herrschende Praxis einer Zwei-Klassen-Justiz in Israel ablehnte, einen arabischstämmigen Jugendlichen zu verurteilen, von dessen Schuld er zwar überzeugt sei, der aber keine faire Behandlung und Strafe zu erwarten habe. So gäbe es eine krasse Ungleichbehandlung bei Straftaten, je nachdem ob sie von einem jugendlichen Siedler (keine Bestrafung für Steinwürfe, sondern Verständnis) oder einem jugendlichen Araber (bis zu 20 Jahre Haft für Steinwürfe!) begangen würden! Respekt, Herr Richter, Respekt!
SPD-Parteitag schluckt die Pille und die Kröte!
14. November 2009Nur Stunden nach dem beispiellosen Wahldebakel der Sozialdemokraten wurde damals Ende September in einer Hinterzimmer-Kungelrunde die neue, alte Parteiführung ausgezockt. Dann musste die Parteiorganisation und die Basis bis zum Parteitag ruhig gehalten werden. Dazu führte das Interims-Horrorduo Oskar-reif das Schauspiel „reuige Büßer, Asche auf unser Haupt“ auf. Nun noch eine geschickte Rede auf dem Parteitag und die neue, alte Parteiführung steht! Siggi-Pop Gabriel ist jetzt Partei-Vorsitzender der guten alten SPD. Andrea, die Intrigantin, Nahles ist jetzt Generalsekretärin. Beide wurden gewählt. Das Gedächtnis der Partei ist offenbar sehr kurz. Münte, der Untote aus dem Sauerland geht mal wieder in den Ruhestand, bis auf weiteres? Und Steinmeier stand erst gar nicht zur Wahl. Entsprechend sieht dann auch der Leitantrag aus, der beinahe vollzählig angenommen und verabschiedet wurde. Von der SPD nichts wesentliches Neues. Ein bisschen sozialen Sand in die Augen gestreut und … das war’s!
Merkel sakrosankt?
11. November 2009Zu einem FOCUS Bericht von heute über Merkel, die mit Sarkozy in Paris das Ende des Ersten(!) Weltkrieges feierte, schrieb ich folgenden Kommentar, der von der FOCUS-Zensur-Maschine abgelehnt wurde. Machen Sie sich ein eigenes Bild darüber:
Hallo almabu,
Ihr Beitrag: Was wird eigentlich genau gefeiert in Frankreich?
Der Waffenstillstand oder der Sieg über die Deutschen im Ersten Weltkrieg? Davon würde ich eine Teilnahme Merkels abhängig machen wollen. Die Folgen waren Versailles, die wackelige Weimarer Republik, letztlich die Nazis, der 9.11.1938 als Vorbote des Holocaustes, der 8. 5.1945 und die deutsche Teilung, deren Überwindung wir vor zwei Tagen zum 20. mal feiern konnten. Ein Tag der Aussöhnung ist eine gute Sache, er sollte sich aber nicht auf den Ersten Weltkrieg und nicht ausschließlich auf Frankreich begrenzen, da gäbe es noch viel mehr Länder und Kriege worüber eine Aussöhnung sinnvoll wäre! Die Franzosen stehen mir wirklich sehr nahe, aber verglichen mit dem Stand der deutsch-französischen Beziehungen sollten wir den Polen und den Tschechen mehr Aufmerksamkeit schenken, finde ich…
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Bitte beachten Sie: Wenn Sie auf einen Kommentar antworten möchten, nutzen Sie bitte die „Antwort-Funktion“ unter einem Kommentar.
Für umfassende Diskussionen und Themen, die weit über den Artikel-Inhalt hinaus gehen, nutzen Sie bitte das umfassende Foren-Angebot auf FOCUS Online:
http://bb.focus.de/focus/index.php
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Art von Austausch nicht im Rahmen der Artikel-Kommentierung stattfinden kann.
Eine weitere Erläuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gründen nicht möglich.
Ihr FOCUS-Online-Administrationsteam
(Dies ist eine automatisch generierte Nachricht, bitte antworten Sie nicht an diesen Absender.)
Eigentlich nicht zu fassen! Da reist diese Merkel durch die Welt, Tage nach einer Regierungserklärung die vor ratloser Banalität strotzte, und macht Symbolpolitik für bunte TV-Bilder mit dem „mon cher Nicolas“ über das Ende des Ersten Weltkrieges! Die Deutschen hatten da nichts zu feiern. Für sie folgte Versailles, die Nazis, der Holocaust und folgerichtig der 8. Mai 1945, der „Reset“, der zur deutschen Teilung führte. Doch Merkel reist schon wieder zum feiern nach Paris! Gibt es für sie nichts mehr zu regieren in Berlin? Haben die Wirtschaft und die Banken bereits offen die Macht übernommen? Hat die Frau nichts zu tun? Wenn sie schon feiern will, warum tut sie nichts für die deutsch-polnische, die deutsch-tschechische oder gar die deutsch-russische Freundschaft? Aber auch zu den Niederlanden und Großbritannien sind die Beziehungen nicht so gut wie zu Frankreich. Es muss zwischen Angela und Nicolas, dem Mauerspecht, der am 9.11.1989 persönlich vom Osten aus für Angela die Mauer zum Einsturz brachte, wohl etwas ganz persönliches sein?
Verfasst von almabu
Verfasst von almabu
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