Die Initiative gegen den Bau von Minaretten dürfte wider Erwarten angenommen worden sein. Offenbar stimmt eine klare Mehrheit der Bevölkerung der Initiative zu, deren Anliegen es ist, den Bau von islamischen Kirchtürmen in der Schweiz zu verbieten!
Zitat blick.ch
Gemäss Hochrechnungen des Forschungsinstituts gfs.bern stimmten 59 Prozent der Bevölkerung zu. Auch das Ständemehr dürfte problemlos zustande kommen.
…Das Ja ist umso überraschender, als sich nicht einmal die SVP geschlossen für das aus ihren Reihen heraus lancierte Volksbegehren eingesetzt hat. Bei der letzten SRG-Umfrage von Mitte November hatten erst 37 Prozent Ja gesagt zur Initiative, 53 Prozent der Befragten lehnten sie ab. Allerdings waren damals noch 10 Prozent unentschlossen.
«Die Schweizer wollen keinen politischen Islam hierzulande, keine Minarette, keine Muezzine und keine Scharia», erklärte SVP-Nationalrat und Initiant Walter Wobmann gegenüber SF den überraschenden Erfolg. Jahreslang sei der Unmut in der Bevölkerung gegen den Bau von Minaretten «unter dem Deckel gehalten worden», sagte er. Mit der Initiative habe das Volk eine Stimme erhalten… (Zitatende)
Überraschung beim Volksbegehren gegen den Bau von islamischen Kirchtürmen (Minarette) in der Schweiz. Eine deutliche Mehrheit der Schweizer lehnt diese kategorisch ab. Das wirft Fragen auf bezüglich der Toleranz und der Religionsfreiheit in dem kleinen Alpenland. Wie absurd und infam die Initiative ist, zeigt sich an der Zahl der Minarette in der Schweiz: Es sind derzeit ganze vier!
Selbst den Schweizer Bundesräten schien dieser Ausgang eher peinlich zu sein, zumal sie einräumten, dass er gegen internationales Recht verstoßen würde:
Zitatausschnitt NZZ
Noch offen ist für die Justizministerin die Frage, welche Konsequenzen internationale Verpflichtungen der Schweiz haben. Das Minarett-Verbot stehe im Widerspruch zur Europäischen Menschenrechtskonvention und dem Uno-Pakt II. Beide Abkommen seien für die Schweiz bindend.
Wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über eine Beschwerde gegen ein Bauverbot entscheiden würde, sei abzuwarten. «Wir werden in jedem Fall eine Auslegeordnung machen müssen», sagte Widmer-Schlumpf… (Zitatende)
Mit solchen Mitteln wurde durch die Initiative Fremdenangst geschürt und Vorurteile schändlichst bestärkt:
Es ist erschreckend, wie leicht ein zivilisiertes, mitteleuropäisches Kulturvolk derart manipuliert werden kann!


29. November 2009 um 14:48 |
Das hat nicht mit Intolerantes zu tun. Wir verbitten ja nicht die Moschee. Nur den Bau von dem Minarett.
29. November 2009 um 15:11 |
Christliche Kirchtürme mit entsprechendem Dauergebimmel ja, aber Moscheen nur ohne Minarett, bitteschön?
Was ist die Begründung und wo bleibt die Toleranz?
Ich glaube, das ist keine Sternstunde der Schweiz
Ich frage mich, ob man durch die religiöse Symbolik die ein Minarett-Verbot darstellt, nicht eigentlich als Hauptziel im Hintergrund gläubigen Moslems die Schweiz verleiden will?
30. November 2009 um 07:59 |
Was kommt als nächstes? Die Initiatoren des Volksbegehrens haben weitere Schritte angekündigt!
Ich stelle mir das mal so vor:
Moscheen dürfen künftig in der Schweiz nur noch ohne Dach und ohne Außenwände gebaut werden, damit das Schweizervolk stets sehen kann, was DIE da drin treiben!
Die Trennung von Männern und Frauen beim Gebet verstößt gegen die Gleichberechtigung und muss deshalb verboten werden!
Selbstverständlich wäre dies mit dem Schweizer Verständnis von Religionsfreiheit vereinbar…
29. November 2009 um 16:02 |
Das wird der Schweiz noch einigen finanziellen Verlust kosten. Ob die Milliardenschweren Fonds der Golfstaaten noch gerne ihr Kapital in der Schweiz lassen wird sich noch zeigen.
29. November 2009 um 16:58 |
Sicher wird das für die Schweiz irgendwelche Konsequenzen haben, wenngleich ich auch keine Ahnung habe welcher Art die sein mögen?
Auf die “Milliardenschweren Fonds der Golfstaaten” zu verweisen, klingt angesichts der Dubai-Krise in diesem Kontext aber schon ein wenig komisch?
30. November 2009 um 09:16
Sie verwechseln die Zahlungsschwierigkeiten eines Unternehmens mit den Rücklagen diverser Golfstaaten.
Und das es Konsequenzen haben wird ist doch logisch.Das war doch immer die Art von Politik des Westens. Wenn du dieses oder jenes tust oder nicht tust dann hat dies Konsequenzen.
29. November 2009 um 18:47 |
Solche versteckten “Hinweise” (Erpressungen!) kennt man ansonsten nur von zionistischer Seite! Schade eigentlich!
29. November 2009 um 18:58
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie richtig verstanden habe, hinsichtlich der “versteckten Hinweise” und Erpressungen kann ich hier nicht sehen? Es muss wohl allerdings davon ausgegangen werden, dass die islamische Welt eher emotional reagieren wird, als rational. Aber rational waren die Befürworter dieser Initiative ja auch nicht.
29. November 2009 um 16:36 |
Bravo Hr. oder Fr. almabu! Vielleicht sollte man erst einmal nachfragen, welche Symbolik Minarette für Moslems haben ehe man dummschwätzerisch daher geifert. Minarette sind kein Ausdruck friedlich gelebter Religion sonden Ausdruck einer erfolgreichen Eroberung und Unterdrückung eines Landes und seiner Bevölkerung. Minarette waren schlicht und einfach Wachtürme und hatten einzig einen militärischen Charakter! Und was soll das Gefasel von Toleranz? Benötigen Moslems keine Toleranz gegenüber dem Land und der Gesellschaft, die sie aufnihmt und in der sie Gäste sind?
Was von denen mit einer Unverfrorenheit hier mitten in Europa gefordert wird verschlägt einem glatt die Sprache. Wenn sich Europäer in islamischen Ländern so aufführen würden, hätte man sie schon lange gelyncht.
Das Abtragen der Erde auf Friedhöfen, weil sie ja durch uns Ungläubige verunreinigt ist und Moslems nicht darin beerdigt werfden dürfen. Das Abschaffen des Sparschweins für Kinder bei den Sparkassen, weil sich die armen Muselmannen beim Anblick des unreinen Tieres beleidigt fühlen! Das Verbot in Schweden, die Nationalflagge zu zeigen, weil der Anblick des Kreuzes auf Moslems beleidigend wirkt! Deren Forderungen sind schon mehr als eine Frechheit! Fragt auch mal jemand, wann ich mich beleidigt fühle?
Der Bogen der Toleranz ist hier schon lange überspannt. Wenn denen irgendetwas nicht passt, können sie ja verschwinden. Ihre Moscheen und Minarette können sie auch bei sich zuhause bauen. Dort stört sich kein Mensch daran. Und ihr dummdreistes arrogantes Auftreten sorgt zunehmend dafür, das mir diese Leute immer mehr zuwider werden.
Toleranz ist gut und schön, aber wenn ich mich entwürdigen soll, meine Geschicht, meine Kultur, alles was meine Heimat ausmacht mit Füssen treten soll nur damit die sich hier pudelwohl fühlen, dann ist bei mir der Ofen aus. Basta!
29. November 2009 um 16:53 |
Ihr Beitrag enthüllt mehr, als Ihnen vermutlich lieb ist. Entsprechend bedarf er keines weiteren Kommentars meinerseits!
29. November 2009 um 16:40 |
Die Toleranz hat auch seine Grenzen. Wir in der Schweiz sind zu tolerant. Wen man sich die Politischen entscheide unter die Lupe nimmt.
29. November 2009 um 17:19 |
@almbau
Wir sind uns das gewohnt das International auf uns Herumgehakt wird. Wir werden das auch überleben. Zudem muss nochmals betont werden das die Schweiz nicht die Moschee verbietet, sonder lediglich das Minarett. Was ein gewaltiger unterschied darstellt. Auch ist das beim Internationalen Gerichtshof nicht anfechtbar.
29. November 2009 um 17:23 |
Das ist ein Sieg der direkten Demokratie.
29. November 2009 um 18:08 |
Wir in Deutschland haben bekanntlich keine direkte Demokratie. Deshalb verzeihen Sie mir meine Frage wie es möglich ist, dass ein Volksbegehren im Widerspruch zu geltendem, internationalen, auch die Schweiz bindenden Recht, überhaupt zugelassen werden kann? Sollte dies legal sein, wird man die Schweiz künftig als weniger verlässlichen Vertragspartner sehen, denn Verträge die der Bundesrat als gewähltes Organ und Repräsentant der Schweiz schließt, können jederzeit von mehr oder weniger obskuren Initiativen ausgehebelt werden!
29. November 2009 um 20:59
Eigendlich schade das es keine direkte Demokratie in Deutschland gibt, ich stelle mir grad vor wie eine Volksabstimmung über die EU Verfassung ausgesehen hätte.
29. November 2009 um 18:02 |
Nein mein Beitrag enthüllt noch viel zu wenig! Und das der Fakt, daß die meistens “Gäste” hier in Europa sich wie die neuen Herrscher aufführen, von Dir ignoriert wird, spricht seine eigene Sprache. Da muß auch nichts kommentiert werden. Das ist auch eher ein Armutszeugnis für Dich.
Du solltest lernen, daß Medaillen immer zwei Seiten haben. Es hilft, wenn man sie auch gelegentlich mal betrachtet. Wenn man allerdings nur Probaganda betreiben will, kann man´s lassen.
Und noch etwas: jeder Mensch bildet sich seine Meinung.
Ich würde Deine Meinung nie akzeptieren, aber ich würde mein Leben dafür geben, das Du sie sagen darfst!
Das ist nicht nur ein Zitat, das meine ich ernst. Bei der Gelegnheit könntest Du auch mal zeigen, wieviel Du selbst von Deiner viel gepriesenen TOLERANZ hast.
einen schönen Tag noch!
29. November 2009 um 18:12 |
Das mit Ihrer Toleranz zu glauben, das fällt mir echt schwer, ehrlich! Meine Toleranz zeigt sich vielleicht ein klein wenig in der Veröffentlichung Ihrer Beiträge?
Auch Ihnen einen schönen Tag, haben Sie schon angefangen zu feiern?
29. November 2009 um 19:13 |
@ almabu
Was soll denn an einer Entscheidung für die eigene Kultur und deren Wahrzeichen und gegen eine – meinetwegen nur gefühlte – Überfremdung nicht rational sein? Selbstverständlich war die Entscheidung – neben emotionalen – von durchaus nachvollziehbaren rationalen Erwägungen geleitet! Wenn Sie sich die Geschichte betrachten und ehrlich sind müssen Sie der Tatsache ins Auge sehen, dass ALLE Kulturen nun mal gern “unter sich bleiben” – das ist MENSCHLICH! “Multi-Kulti” hat in keiner Region der Welt den gewünschten Effekt erbracht, den Gutmenschen – hier in Deutschland insbesondere die “Produkte” der Frankfurter Schule – jahrelang und gebetsmühlemartig den Bürgern eingehämmert haben! Ich begrüße die Schweiz für ihr ambitioniertes Wahlergebnis und würde mich über ein ähnliches Verhalten hier bei uns im Norden ebenfalls freuen. Leider hat die Umerziehung durch die Allierten nach 45 Früchte getragen und in vielen Bevölkerungsgruppen ein Nationalgefühl fast erstickt – fast!
29. November 2009 um 21:07 |
An meiner Toleranz gibt es nichts zu zweifeln. Sie hat nur, wie bei jedem normalen Menschen, eine Grenze. Und wenn die ebend überschritten wird dann ist halt Schluß mit Toleranz. So einfach ist das.
Und ich habe keinen Grund zu feiern. Jedenfalls nicht solange ich nicht mit stolz erhobenem Haupt durch meine Heimat gehen kann ohne mir pausenlos sagen lassen zu müssen, was für ein schlechter Mensch ich bin.
Ich werde erst feiern, wenn der Moslem begreift, daß er hier nur ein (oftmals ungeduldeter) Gast ist und sich dem entsprechend benimmt, anstatt meine Heimat, meine Geschichte und mein Kulturverständnis zu diskretitieren.
Im Übrigen das mit dem “Ihnen” und “Sie” kannst Du lassen. Ich komme mir ja mit einem Schlag richtig alt vor.
29. November 2009 um 21:55 |
Gratulation an die Schweizer, die es in der Mehrheit verstanden hat das der Islam es lediglich auf die Eroberung Europas abgesehen hat. Mit Religion hat das nur wenig zu tun. Eine Religion/Kultur die die Menschenrechte der Frauen derart mißachtet hat in einer modernen Zivilisation nicht das Recht “Siegessäulen” zu errichten.
30. November 2009 um 00:23 |
Wie hält es eine Gesellschaft mit den Rechten der Frauen, die Frauen um 20% schlechter bezahlt, die sich ein flächendeckendes Netz von osteuropäischen Prostitutions-Sklavinnen hält und Frauen auch regelmäßig in Frauenhäuser prügelt? Ist das die moderne Zivilisation, die SOO überlegene?
29. November 2009 um 21:59 |
Das Gebiet des heutigen Deutschlands ist historisch immer ein Durchzugsgebiet mit wenig natürlichen Grenzen gewesen. Wir sind als Deutsche heute eine wunderbare Mischung aller Sippen und Stämme, die hier in den letzten 6.000 Jahren (?) durch gezogen sind. Wir sind niemals unter uns geblieben und “unsere Kultur” wurde im letzten Jahrhundert erfunden. Fremdenangst ist ein natürliches Gefühl, besonders bei Kindern bekannt. Sie kann sehr leicht manipuliert werden. Das ist dann Missbrauch. Was sie als “Umerziehung” nach 1945 bezeichnen, das war dringend nötig! Man kann sich davon emanzipieren, mit einer gewissen Reife.
29. November 2009 um 22:59 |
Ich erspare mir einen längeren Kommentar zu Ihrem vergeblichen Versuch, Fremdenangst als infantil zu verharmlosen – Ihr haltlose Versuch ist zu leicht zu durchschauen! Vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall: Kinder ist der Unterschied oft nicht bewusst – sie können schlecht differenzieren. Ich bin mir allerdings sicher – oder hoffe es zumindest – dass Sie das genau wissen. Halten Sie also bitte Ihre Leserschaft nicht für unqualifiziert!
Ist es vielleicht möglich, dass selbst Sie als ein Produkt der von mir angesprochenen Umerziehung anzusehen sind? Anders kann ich mir Ihre Bemerkung nicht erklären, dass Umerziehung nötig gewesen sein soll. Da wären wir übrigens wieder bei den “Kindern”: Kinder erzieht man nämlich um – aus Sicht von Eltern oder sich als Sieger ansehende Besatzer.
Wenn Sie mir noch bitte Ihre Bemerkung erklären möchten, wie und von wem unsere preussischen Wurzeln erfunden sein soll? Über eine fundierte und qualifizierte Antwort würde ich mich sehr freuen!
29. November 2009 um 23:54
Zitat Eulenspiegel: “Ist es vielleicht möglich, dass selbst Sie als ein Produkt der von mir angesprochenen Umerziehung anzusehen sind? Anders kann ich mir Ihre Bemerkung nicht erklären, dass Umerziehung nötig gewesen sein soll. Da wären wir übrigens wieder bei den „Kindern“: Kinder erzieht man nämlich um – aus Sicht von Eltern oder sich als Sieger ansehende Besatzer.”
Deutschland befand sich spätestens seit 1933 offiziell auf einem tragischen, verbrecherischen Irrweg. Die Folge war ein weiterer Weltkrieg und der Holocaust als beispielloses Menschheitsverbrechen. Die Nazi-Scheisse wurde dann bis zum 8. Mai 1945 aus den Deutschen herausgeprügelt. Wie bitteschön hätten die Sieger Ihrer Meinung nach mit den Deutschen umgehen sollen? Toll Jungs! Ihr habt 1:5 verloren, good sport, macht weiter so? Natürlich gab es eine Umerziehung. Sie war dringend nötig und die Voraussetzung für einen Neuanfang.
29. November 2009 um 23:03 |
Ich habe plötzlich den Eindruck, du fädelst dir gerade deine eigene Geschichte zurecht.
Unsere Kultur im letzten Jahrhundert erfunden?
Entschuldige bitte, bis jetzt dachte ich, ich würde mit jemandem diskutieren, der
a) etwas Verstand hat und
b) sich wenigstens mit der historischen Sachlage auskennt.
Aber nein! Da ist es wirklich kein Wunder, daß du der verpassten Chance auf islamische Ausbreitung so elequent nachtrauerst. Dann leb mal schön weiter in deiner Taumwelt und macht dir Gedanken, wie du die Scharia belobhudeln kannst und wie du praktizierte Kinderschänderei schönredest. Mit “Kultur” hat das nähmlich nichts zu tun, sondern ist eher eine Schande für all die, die sich MENSCH nennen.
30. November 2009 um 00:14
Wann wurde das Deutsche Reich im Spiegelsaal von Versailles gegründet, na? ____ Hätten Sie’s gewusst? Ist noch gar nicht so lange her, stimmt’s? Das Gebiet des heutigen Deutschlands war über Jahrhunderte ein Flickenteppich von Kleinstaaten, die miteinander überhaupt nichts am Hut hatten, außer vielleicht gegenseitig Steuern zu erheben. Bis zur Paulskirche gab es nicht einmal eine deutsche Identität. Bayern und Baden waren Gebilde von Frankreichs Gnaden. Der Norden leckte Dänemark die Stiefel. Im Osten spielten Polen und Russen eine maßgebliche Rolle. Die “deutsche Identität” wurde im Prinzip von Preußen betrieben. Wir unterscheiden uns auch heute noch ganz erheblich in Nord und Süd und Ost und West. Die Menschen die aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kamen und kommen, nutzen ihre Chance! Das ist ihr gutes Recht! Für unsere Gesetze und Vorschriften können diese Menschen nichts!Sie besitzen die gleiche Menschenwürde, die gleichen Menschenrechte wie Sie und ich. Ihre oft mangelnde Qualifikation hat damit nichts zu tun. Wir haben heute über 2 Mio Mitbürger mit Migrationshintergrund. Der größte Teil davon sind Moslems, meist ursprünglich aus der Türkei stammend. Diese Menschen sind heute Deutsche mit den gleichen Rechten wie Sie und ich. Die dürfen auch beten und sich dafür Kirchen bauen. Zu einer Moschee gehört ein Minarett wie der Kirchturm zur Kirche. Was ist so schlimm daran?
30. November 2009 um 09:27 |
Bei den Kommentaren könnte ich meinen
auf der PI- Seite gelandet zu sein.
Das aufgeklärte, friedliebende, christliche
Abendland ist eine Illusion.
Mit welchen friedlichen Mitteln wurde das Christentum
verbreitet?
Will das Abendland seine Kultur, müsste es zu
seinen keltischen bzw.germanischen Wurzeln zurück
und sich nicht an einer Religion aus dem Mittelmeerraum festmachen.
30. November 2009 um 10:53 |
Zitat:
…Will das Abendland seine Kultur, müsste es zu
seinen keltischen bzw.germanischen Wurzeln zurück
und sich nicht an einer Religion aus dem Mittelmeerraum festmachen…
Richtig, alleine dieser Satz zeigt die Unsinnigkeit dieser Initiative und der hier geübten Argumentation. Unsere “Abendländische Kultur” ist ein – wie ich finde recht gut gelungener – Mix von Jahrtausende alten Einflüssen aus allen Teilen der damals erreichbaren, bekannten Welt. Zu irgendwelchen konkreten Wurzeln zurückzukehren bedürfte erstens einer genauen Definition, denn diese Wurzeln sind ja ihrerseits wieder ein Kulturmix, und würde zweitens nur wieder einen begrenzten Zeitraum unserer Geschichte abbilden. Auch wenn jetzt wieder alles “aufjault”: Wir werden definitiv einen islamischen Einfluss auf die europäische Kultur haben, denn den hatten wir auch schon in der Vergangenheit als Nachbarn und Gegner und zeitweise war alles Islamische schwer angesagt bei unserer Oberschicht;-)
30. November 2009 um 11:27 |
„Scheiß Schweizer! Zuerst Steueroase – nun Nazi-Paradies!“ – Ein ironischer Artikel zu diesem Thema – http://freidemzen.wordpress.com/2009/11/29/scheis-schweizer-zuerst-steueroase-%E2%80%93-nun-nazi-paradies/
http://freidemzen.wordpress.com/
Genau wir alle dachten zwei Antwortmöglichkeiten waren möglich aber eigentlich doch nur eine – “Für den Minarettbau heißt: aufgeschlossen, aufgeklärt, intelligent; gegen ebendiesen heißt nun mal: intolerant, rechtsextrem, faschistisch! Da kann man ja eigentlich nicht so viel falsch machen! Macht das Kreuzchen, wo es hingehört und alle sind glücklich!”
ansonsten wird kräftig mit der braunen Keule geschwungen – so funktioniert Demokratie – aber irgendwie stinkt Demokratie ja!
So eine einstellung ist die eigentliche Intoleranz!
30. November 2009 um 14:26 |
Du hast es wohl immer noch nicht verstanden?
Ein Minartett ist KEIN religiöses Symbol!
Sie waren schon immer Wachtürme, ein Zeichen für die erfolgreiche Eroberung eines Landes!!
Das die Mullahs die Gläubigen von diesen Türmen aus hervoragend zum Gebet rufen konnten, merkten sie erst später und nutzten sie entsprechend!
Und wieso muß sich der Glaube an Gebäuten fest machen? Das ist schlicht und einfach unsinnig! Genau so wie die Behauptung die Moslems wären nun plötzlich alles Deutsche!
Ich als Deutscher finde das schon sehr beleidigend. Ein Japaner mutiert auch nicht plötzlich zum Aborigines nur weil er dort lebt!
Und nein die Moslems können nichts für unsere Gesetze. Aber sie können sich daran halten, genauso, wie ich das auch tun muß und wie ich mich an die Gesetzte Saudi-Arabiens halten muß, wenn ich dort Gast bin!
Und JA, islamische Kultur war mal “in”. Nicht nur bei der Oberschicht, auch beim mir.Als ich als Kind die Märchen aus 1001 Nacht gelesen habe. Nur ist damals Alibaba nicht aus dem Buch gesprungen, hat mein Spielzeug kaputt gemacht und mir in meinem Kinderzimmer gesagt, was ich ab sofort tun und lassen soll und wie ich umräumen soll, nur damit er sich wohl fühlt.
30. November 2009 um 15:39 |
@ d d n w s s
Dann bräuchte es auch keine Kirchtürme und Glocken,
da beide auch keine religiöse Bedeutung haben.
Wie eben auch die Minarette waren sie auch u.a. Wachtürme.
Recht hast du mit der Aussage das es keine Deutschen sind, sehr wohl sind es deutsche Staatsbürger.
Aber was waren die Vorfahren all der Deutschen mit den ganzen slawischen Familiennamen?
Alle Völker beruhen auf Vermischung, wäre dem nicht so
hätten wir nur noch Inzucht und eine sehr einseitige
Weltsicht. Wer kann behaupten reinrassig zu sein und
vorallem welche “Rasse”? Ein Produkt des aufgeklärten Abendlandes.
Und noch etwas zur Integration:
In D aufgewachsen, 40 Jahren in D, mit Einhaltung sämtlicher Gesetze, Hochschulstudium und Nichtmoslem, aber nicht blond und fremdartig aussehend bleib ich ein Fremder. Wie würde es mir dann auch noch als Moslem ergehen? Hätte ich überhaupt noch Interesse an
Integration?
Der Alibaba von heute heißt Joe und Wolfgang
und macht in den Wohnzimmern im Irak und Afghanistan
und demnächst im Iran die ganze Einrichtung kaputt
und sagt den Bewohnern wie sie sich ab sofort zu benehmen haben sonst gibts noch mehr Haue.
ergehen?
und nicht deutsch aussehend hat man
30. November 2009 um 16:12 |
Stimmt, jedes hohe Bauwerk wurde auch bei uns pragmatisch zur Fernsicht genutzt. Bis in die Neuzeit hinein gab es auf Kirchtürmen in Deutschland den “Türmer”,
der wahlweise die Zeit ausrief, z.B. den “Zapfenstreich” oder als optisches Frühwarnsystem auf Rauch, bzw. Feuer achtete und gegebenenfalls den Alarm. Ausserdem sind Kirchen und speziell die Türme oft als Wehrkirchen gebaut worden wo die Bevölkerung in unruhigen Zeiten Zuflucht finden konnte. Das “fremde Aussehen” scheint wirklich ein Problem zu sein, das höre ich öfter von Deutschen mit Migrationsherkunft. Wir sortieren vermutlich Menschen generell zu schnell nach optischen Gesichtspunkten in “Schubladen” ein?
3. Dezember 2009 um 10:16 |
Leser Karlotto kommentierte im TAGESSPIEGEL, Berlin:
In der Türkei ticken die Uhren eben noch anders
Außerordentlich bedenklich erscheint der Gesellschaft für bedrohte Völker eine neue rassistische Kampagne des türkischen Erziehungsministeriums unter Führung des Ministers Dr. Hüseyin Celik. Die neuen Dekrete des Ministeriums werden von der türkischen Lehrerunion ebenfalls als rassistisch und chauvinistisch bezeichnet. Danach werden in Neuauflagen türkischer Schulbüchern die Volksgruppen der Armenier, der Pontosgriechen und der Syrisch- Orthodoxen Christen (Assyrer-Aramäer) als Spione, Verräter und Barbaren bezeichnet, während man Synagogen, Kirchen und Minderheitenschulen als schädliche Einrichtungen darstellt. Ebenfalls provozierend ist die Kampagne eines Essay Wettbewerbs der in allen Schulen der Türkei auch, ebenfalls erzwungen in den Schulen der griechischen und armenischen Minderheiten durchgesetzt wurde. Das Thema “der Aufstand und die Aktivitäten der Armenier im Ersten Weltkrieg”. Der Wettbewerb endete am 1. September 2003 unter anderem mit der Auszeichnung des Türkeiweit besten Aufsatzes.
http://www.gfbv.it/3dossier/kurdi/kurtur-de.html
Überflüssig zu erwähnen, dass dieser Dr. Hüseyin Celik immer noch Bildungsminister der Türkei ist.
12. Dezember 2009 um 20:17 |
[...] Seitdem 57,5 Prozent der Schweizer sich in einem Referendum gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen haben, überschlagen sich hierzulande die Beteuerungen, dass ein solches Verbot hier nicht möglich sei. Der vorgeführte Grund der Schweizer Kampagne, sich lediglich auf Bauvorschriften zu beziehen, wurde anhand des Plakates schnell als Vorwand entlarvt: Das Plakat würde mit seinen vielen Minaretten, die die Schweizer Nationalflagge “durchbohren”, und der vermummten Frau daneben (siehe Beispiel hier) lediglich Fremdenängste schüren. So hatte es unter anderem der Detmolder Blogger “almabu” erkannt (siehe Link hier). [...]