Morgen werden wir uns NICHT freu’n!

Denn Morgen wird endlich mit Obamas Grundsatzrede über das weitere Vorgehen in Afghanistan gerechnet. Das bedeutet für uns in Deutschland, dass wenn unser Kriegsminister Guttenberg und seine Chefin, Angela die Blutrünstige, das erste Türchen an ihren Adventskalendern aufmachen, sie ein Zettelchen vorfinden von Santa Barak O., indem er nachdrücklich um ca. 4.000 zusätzlicher Truppen für die Verteidigung des Hindukusch “bittet”! Das wird großes Gezeter und Mordio auslösen in der “gebogenen-gelben-Südfrucht-Republik” und wir werden ihm seinen Wunsch natürlich in gewohnter Art heldenhaft abschlagen und ihm statt dessen als Kompromiss “nur” so. ca. 2.000 bis 2.500 zusätzlicher Insassen für die deutschen Stützpunkte anbieten. Die geben wir ihm natürlich nicht ohne Bedingungen! So werden wir darauf bestehen, dass bis spätestens 2014 über eine Exit-Strategie nachgedacht werden wird und der Abzug bis 2020 abgeschlossen sein muss.
Dann lehnen wir uns entspannt zurück, denn dem haben wir es aber gezeigt, dem Ami! Süsser die Glocken nie klingen…

2. Dezember 2009 um 21:05 |
So ganz schlecht habe ich mit meiner Prognose nicht gelegen, bezüglich der von Obama geforderten zusätzlichen Soldaten für den Afghanistan-Scheiss.
Laut SPON sind es mindestens 2.000 Mann:
(Zitat SPON:)
…Die Linie der Bundesregierung, in diesen Tagen von Merkel und ihrem Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bei jeder Gelegenheit wiederholt, wird schwer durchzuhalten sein. In den vergangenen Tagen wurde nicht nur dem Kanzleramt, sondern auch den anderen beteiligten Ministerien auf vielerlei Wegen signalisiert, dass die USA eine deutliche Aufstockung des deutschen Anteils am Militäreinsatz und mehr Engagement bei anderen Projekten wie dem Polizeiaufbau erwarten. Auch wenn die Regierung es offiziell dementiert, kennt sie auch Zahlen. Mindestens 2000 Soldaten mehr soll die Bundesregierung möglichst bald zusätzlich schicken, darauf drängen jedenfalls Nato-Emissäre… (Zitatende)
Da ist sie , die ominöse Zahl 2.000+. Wie immer das Ergebnis eines zähen feilschens, einer Hinterzimmer- Kungelrunde.
3. Dezember 2009 um 10:25 |
Zitatausschnitt, wieder aus SPON:
Die Pentagon-Mitarbeiterin Julianne Smith sagte der “Financial Times Deutschland”, mit der Bundesregierung werde nur über Zahlen gesprochen, die aus Berlin genannt worden seien. Die Direktorin der Abteilung für Europa- und Nato-Angelegenheiten des US-Verteidigungsministeriums bekräftigte, die Zahlen beruhten auf Schätzungen von Militärexperten der Bundesregierung. Danach wären tausend bis 2500 zusätzliche Bundeswehrsoldaten einsatzfähig. Bei den Gesprächen zwischen Washington und Berlin gehe es jetzt lediglich um einen “Realitätscheck”.