Wochen nach der Havarie der Bohrinsel treten immer noch ständig riesige Ölmengen aus den Lecks. BP erweist sich als hektisch, ratlos, unfähig. Die ökologischen und wirtschaftlichen Schäden sind unübersehbar. Die Hilflosigkeit der Akteure ist einzigartig.
Die US-Bürger erwarten von ihrem Präsidenten Führung. Ein US-Präsident kommt – noch vor dem Papst – der Allmacht Gottes am Nächsten. Das Desaster der Untätigkeit und leeren Worte droht sich langsam auch auf Obama auszuweiten. Dies darf nicht geschehen. Es wird nicht geschehen!
So übernimmt Obama die Initiative und begeht einen Strategiewechsel:
Das Öl, das er weder stoppen noch entfernen kann, wird an seinem Platz belassen. Alles laufe genau nach Plan. Der ganze Golf von Mexico wird zur Strategic National Oil Reserve der Vereinigten Staaten erklärt. Das bisschen Restwasser wird nach und nach vom Öl verdrängt. Gegenwärtig prüfen Halliburton, BP, Bechtel und die anderen üblichen Verdächtigen, ob man einen als Nationalstraße befahrbaren Staudamm etwa auf der Linie Florida Keys, Cuba, Haiti und Panama bauen und damit das wertvolle Öl vor dem Zugriff des unberechenbaren Altlantiks schützen kann.
Der Ölmulti BP erklärte vorsorglich, dass das Öl auch auf oder im Wasser schwimmend, nach wie vor Eigentum des Konzerns sei und Öldiebe, die sich zum Beispiel als Helfer, Aufräumer und Säuberer der Küsten getarnt, am klebrigen Eigentum BPs vergreifen würden, mit dem Schlimmsten rechnen müssten. Dies gelte gerade und besonders auch für gefiederte und beschuppte Öldiebe…

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Hey, mit diesem Artikel schießt Du echt den Vogel ab, Klasse geschrieben ohne vom Erst der Lage abzulenken!
Realsatire in seiner perfektesten Form.
Vielen Dank…