PP: Franco steht uns näher als Sozialisten und Nationalisten!

28. Dezember 2011

Die neue Regierungspartei Partido Popular, PP die historisch auf dem Francismo beruht hat verhindert, dass den Faschisten Franco, Primo de Rivera und der Falange selbst die Ehrenbürgerwürde der Stadt Lugo aberkannt werden konnte!

Die Regeln besagen, dass diese nur einstimmig verliehen und einstimmig aberkannt werden können. In voller Kenntnis dieser Regeln enthielt sich die PP bei der entsprechenden Abstimmung und sorgte dafür, das sich die Stadt Lugo weiter mit Faschisten schmücken kann!

Die PP vermeidet ganz bewusst, die Verbindungen zu ihren faschistischen Vorgängern zu kappen, wenngleich Jose-Maria Aznar sein Hitler-Bärtchen abrasiert zu haben scheint?


Wird ‘wulffen’ zum Unwort des Jahres?

27. Dezember 2011

Der Kölner Kardinal Joseph Frings machte durch eine Predigt, in der er Verständnis für “sich etwas aus Not zu nehmen” äußerte, in den Notwintern der  Nachkriegszeit das Wort “fringsen” zum Beispiel für Kohlenklau, populär.

Für die Eigenschaft, “sich etwas ohne Not, also aus Prinzip zu nehmen” könnte in der heutigen Zeit das Wort “wulffen” herangezogen werden. Es hätte Chancen zum Unwort des Jahres 2011 gewählt zu werden…


Massendemo: 0,25 Prozent der Moskauer demonstrierten gegen Putin, da durfte auch Gorbatschow nicht fehlen!

27. Dezember 2011

Wieviel Deutsche würde man wohl gegen Angela Merkel auf die Straße bekommen? Die Unzufriedenheit ist allenthalben groß und wenn es den US-Regierungsnahen NGO’s gefiele, dann könnten sie mit Leichtigkeit eine Kampagne gegen die Merkel-Regierung anzetteln, die dem Arabischen Frühling in Nichts nachstünde!

In Moskau jedenfalls brachten interessierte Kreise unter großer medialer Beachtung des Westens ein rundes viertel Prozent der 12 Millionen Bevölkerung gegen Putin auf die Straße, wow! Die Demonstranten selbst sprachen von “gefühlten” 120.000 Teilnehmern, das wären dann unglaubliche 1 Prozent!

Es ist also ganz offenkundig, dass die Diktatur des Duos Putin-Medvedew kurz vor dem kläglichen Zusammenbruch steht. In den USA hat Obama hingegen längst vorgesorgt. Denn in den USA sind überall provisorische Zentren der Konzentration von aufmüpfigen, aufständischen, unbelehrbaren Teilen der Bevölkerung entstanden, um deren rudimentäre Ausstattung und Betrieb im Auftrag des Militärs sich die unseelige Firma Halliburton bemüht.

Wer daraus aber schließt, es könne in den USA eine auch noch so geringe Opposition der Bevölkerung gegen Obama geben, der ist politisch fehlgeleitet und unbelehrbar…


Zehnjahres-Prognose: BRIC-Staaten hängen Europa ab!

26. Dezember 2011

Brasilien hat sich unter die stärksten sechs Volkswirtschaften dieser Erde vorgeschoben und dabei das UK überholt.

Das neue Ranking: USA, China, Japan, Deutschland, Frankreich, Brasilien, UK.
Dazu haben vor allem stark angestiegene Lebensmittel- und Rohstoff-Exporte nach China und dem restlichen Asien beigetragen. Die Wirtschaft des 200 Millionen Volkes wuchs in 2011 um 7,5 Prozent. Für 2012 wird mit einer Halbierung auf immer noch sehr ansehnliche 3,5 Prozent gerechnet.

Deutschland, Frankreich und das UK werden nach hinten durchgereicht, da sie sehr wahrscheinlich auch  von Russland und Indien überholt werden. Damit wären die BRIC-Staaten komplett unter den ersten zehn Volkswirtschaften versammelt!

Die neue Reihenfolge sähe dann 2020 etwa so aus: USA, China, Japan, Brasilien, Russland, Indien, Deutschland, ???, Frankreich, UK!

http://internacional.elpais.com/internacional/2011/12/26/actualidad/1324914134_657556.html


Was weiss Wulff über Gabriel und Trittin? Niedersachsen können schweigen…

26. Dezember 2011

Das Thema Wulff war ja nun seit Wochen beinahe(!) in aller Munde, außer in dem der Oppositionspartei SPD. Dort wand sich ein wortkarger Parteivorsitzender um ja kein böses Wort über eine Personalie zu verlieren, mit der Frau Merkel, unser aller Kanzlerette, sich einer Altlast des Andenpaktes entledigte, der sich einst anschickte, die Macht in diesem Land zu erkungeln. Nun sind sie in der Wirtschaft oder als Richter untergeschlüpft oder gar als Leibhaftiger Bundespräsident weggelobt worden.

Merkels Problem wäre im Prinzip damit erledigt, wenn sich der erste Mann im Staate Rollenkonform verhalten würde. Tut er aber nicht! Seine Gier nach Ansehen, nach wirtschaftlichem Vorteil und nach reichen “Freunden” könnte man als einfach nur peinlich abhaken, wenn sich nicht durch das “dröhnende Schweigen” eines Siegmar Gabriels, des Micheline-Männchens der Sozialdemokratie, die parteiübergreifende Ausweitung des Skandals ankündigen würde.

Es sind ja weitgehend die gleichen Leute die in Niedersachsen die Puppen tanzen lassen, egal ob diese Puppen ein schwarzes oder rotes Parteibuch in der Tasche haben! Die Nichtreaktion eines Gerhard Schröders oder eines Jürgen Trittin, noch so Niedersachsen, spricht da Bände…


Chile: Weihnachtsmann brutal verhaftet!

26. Dezember 2011

Zu einem Zwischenfall kam es in der Heiligen Nacht in Chile, als der Weihnachtsmann von einer verrohten Polizeitruppe brutal verhaftet wurde:
http://www.elpais.com/fotogaleria/fotos/dia/elpgal/20110921elpepuint_1/Zes/2

Üble Stromverschwender sind die Spanier und Portugiesen! Das belegte die NASA dieser Tage. So können die ja nie auf einen grünen Zweig kommen! Ganz besonders negativ hervorgetan haben sich die Madrider, die Lissaboner und die Sevillaner:
http://www.elpais.com/fotogaleria/fotos/dia/elpgal/20110921elpepuint_1/Zes/1

 


Akute Lebenshilfe: Andere Länder, andere Sitten…

26. Dezember 2011

Was ist das:
Treffen sich zwei Menschen und küssen sich zweimal. Einmal links, einmal rechts?
Das sind zwei Franzosen!

Treffen sich zwei Menschen und küssen sich dreimal. Einmal links, einmal rechts, einmal links?
Das sind zwei Schweizer!

Treffen sich zwei Menschen und küssen sich viermal. Einmal links, einmal rechts, einmal links und nochmals rechts?
Das ist Sex!


Bankenrettung spanisch: Glaubt ihr Idioten, wir veröffentlichen unsere Gehälter?

26. Dezember 2011

Die spanischen Finanzinstitute, die öffentliche Mittel, sprich Steuergelder kassiert haben um ihre Liquidität zu erhalten, mussten sich im Gegenzug dazu verpflichten, die Gehälter, Boni, Gratifikationen und Pensionsregeln ihrer Top-Manager bis zum Jahresende offen zu legen. Dies ist bisher in keinem einzigen Fall geschehen!

Vier Arbeitstage vor dem Jahresende und dem Ablauf dieser Frist versuchen die Betroffenen einen gemeinsamen Ausweg aus der eingegangenen vertraglichen Verpflichtung zu finden. Sie wollen sich anscheinend auf den Datenschutz berufen!

Die Top-Banker fürchten die Offenlegung ihrer Einkommen wie der Teufel das Weihwasser. Eines der von ihnen jetzt in Erwägung gezogenen Modelle sieht vor, die Gesamteinkünfte des Topmanagements in Summe, also in einer einzigen Zahl zu veröffentlichen. Aber auch das würde vermutlich zu einem Aufschrei führen!

Die Spanische Zentralbank verlangt die individuelle Offenlegung der Einkünfte um der öffentlichen Empörung zu begegnen, die die skandalösen Boni- und Pensionsregelungen zuletzt bei CAM, Nova Caixa Galicia und der Caixa Penedès ausgelöst hatten.

Bisher ist keines der dazu vertraglich verpflichteten Geldinstitute dieser Pflicht nachgekommen. Sie pokern, warten ab, wollen sehen was die Anderen machen…

Dabei handelt es sich um Bankia, Nova Caixa Galicia, Catalunya Caixa, Banca Cívica, Unnim, BMN und Caja España.

Sie wollen sich auf einen Passus berufen, der da harmlos sagt, im Falle von realen Personen unterliegen die Auskünfte dem Datenschutzgesetz. Dieses schreibt die Einwilligung der Betroffenen in die Veröffentlichung ihrer Einkünfte vor. Hier beisst sich dann die Katze, bzw. der Banker in den eigenen Schwanz…

http://www.lavanguardia.com/economia/20111223/54243264341/cajas-ayudas-quieren-evitar-publicacion-sueldos-direccion.html


Zeichen an der Wand für den Ex-Exportweltmeister?

26. Dezember 2011

Ein Teil der Krise in Europa rührt bekanntlich von den Ungleichgewichten der Handelsbilanzen der Euro-Staaten untereinander, rührt von der drückenden deutschen Überlegenheit, die zu inakzeptablen Überschüssen führte, die den Euro insgesamt gefährden können.

Dabei ruht unsere produzierende Wirtschaft immer noch stark auf der Automobilindustrie, auf „old-tec“. In den BRICS-Staaten wird ängst eifrig daran gesägt und unsere Automobilkonzerne sind natürlich längst auch vor Ort tätig.

Ab und zu kommt dann mal ein exotisches Feedback zurück nach Europa, löst in Germany kurzes Erschrecken aus, bevor man zurück in den selbstgefälligen Dämmerschlaf entschlummert.

Hier ist mal wieder so ein Weckruf: Der Mahindra XUV500, ein vollwertiger 7-Sitzer SUV mit 2,2 Liter Common Rail Diesel, der 140 PS leistet. Er hat alle modernen Fahrhilfen und Airbags ohne Ende. Er wird laut Aussage des Importeurs SINO MOTORS je nach Modell zwischen 16.000 und 19.000 Euros kosten.

Der Mahindra XUV500 soll ab Sommer auf dem spanischen Markt erhältlich sein.
Schöne Grüsse an BMW, Daimler und natürlich Volkswagen!

Fazit: Immer grössere, weltweit operierende Automobilkonzerne, die sich mit ihren HQs relativ leicht aus Deutschland verabschieden können, werden langfristig nicht die Zukunft der deutschen Wirtschaft bleiben können. Sie nutzen die Möglichkeiten der steuermindernden Produktionsverlagerungen in zum Beispiel die BRICS-Staaten jetzt aus, streichen noch ein paar Subventionen ein und müssen sich spätestens dann die Abzug-aus-Deutschland-Frage stellen wenn der letzte Arbeitnehmer in Deutschland , der sich privat einen Passat-Kombi kauft, mit Blumen geehrt wird bei einem Pressetermin, wie einst der einmillionste Gastarbeiter aus Portugal. (Eine Kreidler Florett kann man ihm ja auch nicht mehr schenken…)

http://www.lavanguardia.com/fotos/20111223/54241587095/el-mahindra-xuv500-tendra-un-precio-que-oscilara-entre-16-000-y-19-000-euros.html


http://www.lavanguardia.com/motor/20111223/54241587227/mahindra-lanzara-proximo-verano-espana-xuv500-nuevo-todoterreno.html


Türkischer Aussenminister: Sarkozy ist wie die Diktatoren Gaddhafi und Assad!

25. Dezember 2011

„Diese Diktatoren schreiben ihren Völkern vor, was sie denken oder sagen dürfen. Das ist es, was jetzt gerade in Frankreich passiert!“
(Wahre geistige Freiheit gibt es eben nur in der Türkei!)

Ahmet Davutoğlu forderte die europäischen Intellektuellen dazu auf für ihre Werte aufzustehen, andernfalls würde die Türkei dies für sie übernehmen!
(Wir können auch anders!)

Dann vereinnahmte Davutoğlu alle Armenier für die Türkei mit dem unverschämten  rhetorischen Kunstkniff: „Jeder der jemals Anatolien verlassen hätte, sei auch Teil der türkischen Diaspora im Ausland!“
(Ihr entkommt uns nicht!)

Dann kam die in solchen Fällen in der türkischen Diplomatie offenbar unvermeidbare Drohung: „Unsere Botschafter werden jeden Armenischen Bürger überall erreichen und wir werden unsere gemeinsame Geschichte mit ihm diskutieren!“
(Wir kriegen euch und wir sind mehr als ihr, fast überall!)

Diese Aussagen fielen am Freitag, den 23.12.2011 auf einem Treffen der türkischen Botschafter.
(Man stelle sich einmal vor, dies hätte ein deutscher Aussenminister gesagt, zum Beispiel über den Holocaust an den Juden?)

http://www.hurriyetdailynews.com/france-no-different-than-mideast-dictators-davutoglu–.aspx?PageID=238&NID=9855&NewsCatID=338

NACHTRAG:

Der tükische Vize-Premierminister Ali Babacan sowie Aussenminister Ahmet Davutoğlu behaupten beide, dass Sarkozy ein Versprechen gebrochen habe, dass er Erdogan und Gül gegeben habe, als er das Gesetz bezüglich der Strafbarkeit der Leugnung eines Genozids zuliess. Babacan will das Versprechen persönlich von Sarkozy gehört haben, während Davutoğlu sich auf einen diplomatischen Vermittler Frankreichs, Jean-David Lévitte bezieht.

http://www.liberation.fr/depeches/01012379692-le-vice-premier-ministre-turc-accuse-nicolas-sarkozy-d-avoir-manque-a-sa-promesse