Das geplante EU-Embargo gegen den Iran wird den Persern die Möglichkeit bieten, ihre Schulden bei europäischen Firmen mit Erdöl zu bezahlen! Diese Regelung wird von einer Mehrheit der Europäer unterstützt.
Würde man sie verbieten, kämen die europäischen Firmen nicht an ihr Geld und dem Iran verbleibe mehr Öl um es anderweitig, z.B. nach Asien zu verkaufen. Im Prinzip würde man so durch das Embargo die Liquidität des Iran erhöhen und somit das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung erzielen.
So ein Boykott, ein Embargo ist eben manchmal eine recht zweischneidige Sache. Einige iranische Firmen hätten sehr große Schulden in Europa, so heisst es!
„Eigentlich“ sollen nur bereits bestehende Schulden auf diesem Weg beglichen werden können, so heisst es weiter, aber man wird sehen!
Die Details des Boykotts werden zur Zeit von den 27 Europäern ausgehandelt und sollen beim EU-Aussenministertreffen am 23. Januar in Brüssel verabschiedet werden.
Der zentrale Punkt der Verhandlungen sei die Dauer einer „Übergangsphase“ für die Anpassung der Europäer an das Embargo des iranischen Erdöls. Das kann ganz schön weh tun, den Iran so zu schädigen!
Wie es der Teufel will, würden ausgerechnet die sowieso schon arg gebeutelten EU-Südstaaten Griechenland, Italien und Spanien am meisten unter dem Boykott zu leiden haben! In Spanien z.B. beträgt der iranische Anteil am Erdöl-Import 15 Prozent.
‚Laut nachgedacht‘ wird derzeit über eine Anpassungszeit von sechs Monaten an die Embargo-Konditionen.
Mir scheint, da haben die Boykotteure plötzlich verwundert festgestellt, dass Druck Gegendruck erzeugt?
