Ein Amateurvideo, aufgenommen diesen Montag, Vormittags gegen 9:30 Uhr vor einem Schnellrestaurant in Monterey Park in California, zeigt die kaltblütige Exekution eines Tatverdächtigen durch zwei Polizisten, die einen Polizeihund mit sich führten.
Ein Mann soll in dem Schnellimbiss randaliert haben. Als er(?) das Lokal verliess, wurde er von den Polizisten gestellt und von hinten angesprochen. Er trug eine Eisenstange, eine Art Brecheisen oder ein Vorschlaghammer, in der rechten Hand.
Als er sich herumdrehte beschoss ihn der eine Polizist mit einem Teaser. Als dies nicht die beabsichtigte Wirkung zeigte wurde er von dem zweiten Polizisten, der die ganze Zeit die Waffe auf ihn angelegt hatte, mit zwei schnell hintereinander abgegebenen Schussserien* von je fünf (5!) Schüssen, also zehn Schüssen insgesamt, aus etwa zwei Meter Entfernung getötet.
Neben der unglaublichen Brutalität mit dem hier ein Menschenleben ausgelöscht wurde und die sicher keines weiteren Kommentars bedarf, stellen sich ein paar Fragen:
Im Vorfeld wurde der Videofilmer, der offenbar durch die regennassen Scheiben eines Fahrzeuges filmte, von aussen aufgefordert mit dem Filmen aufzuhören, von Jemanden der möglicherweise ahnte oder wusste, was gleich kommen würde? Wer könnte wohl ein Interesse daran haben, dass so ein Vorgang nicht gefilmt wird?
Warum haben die Polizisten die Festnahme nicht mit Hilfe des Polizeihundes, ohne Teaser und Ballerei, durchgeführt?
Warum sind die Polizisten aus eigener, freier Entscheidung von hinten so nahe an den Mann herangegangen, dass sie überhaupt erst theoretisch in Reichweite der Eisenstange geraten konnten. Wenn sie jetzt von einer Notwehrsituation sprechen, dann haben sie diese unnötigerweise selbst erst herbeigeführt. Es gab keinen erkennbaren, auf dem Video sichtbaren oder hörbaren Versuch den Mann ohne Gewalt zu stoppen…
*(ktla.com schreibt, beide Polizisten hätten je fünf Schuss abgegeben, der zweite Polizist sogar auf den bereits am Boden liegenden Mann! Das konnte ich in dem Video so nicht erkennen. Es würde aber bedeuten, dass beide Polizisten die Nerven verloren haben und nicht nur einer…)
http://www.ktla.com/news/landing/ktla-monterey-park-carls-jr-ois,0,3618749.story
Reisende in die USA, ob nun geschäftlich oder privat, müssen stets gewärtig sein, nach den dort geltenden Regeln behandelt werden. Ein Menschenleben gilt dort anscheinend nicht viel. Unser Bundes-Außen-Guido müsste eine offizielle Reisewarnung herausgeben und zwar dringend, aber dazu hat er nicht die Eier!

Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing….oder so.
Die Meldungen aus den USA, wo sich Menschne mit Überwachungsgesetzen rumplagen müssen, sind vielen Bürgern hier nicht bekannt. Auch die eigenen Leute hier in Germanien sind stets “verdächtig”.
Die Gewalt der Polizei in den USA gegen Zivilisten, selbst harmlose Demonstranten, nehmen vermehrt zu. Passend zur Gewalt habe ich den Aktikel der Berliner Umschau zu Haditha: http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=42388&title=US-Justiz%3A+Befehlshaber+des+Massakers+von+Haditha+mmu%DF+nicht+ins+Gef%E4ngnis&storyid=1001327477799
Ich reise bestimmt nie in die USA. Wegen der Gesetze und weil ich mich dort unwohl fühlen würde, schon am Flughafen. Ich denke da nur an den Deutschen Perso, dessen Bild kein Lächeln haben darf. Wir kopieren sämtliche Vorhaben in unser Land hinein, weil die Obrigkeit Angst vor dem Volke bekommt, da dieses sich immer mehr gegen das System der Ungerechtigkeit auflehnt.
“Kein deutscher Außenminister würde es wagen, eine Reisewarnung vor Reisen in die USA herauszugeben! Es würde ihn auch totsicher den Job kosten…”
Wodurch aber endlich das weltweite Mysterium geklärt würde: “Gibt es etwas, das Westerwelle auch nur theoretisch den Job kosten könnte?”
Wenn Merkel dann den Rösler nimmt für Guido, dann macht die FDP schon mit!
Vor Jahren hatte ich das bereits analysiert: Das Auswärtige Amt schiesst sich seine Reisewarnungen mit der rostigen Kirmesflinte. Wenn in Kenia “evenuell Gewalt drohen könnte”, gibt es die Warnung, Reiseveranstalter nehmen Kenia komplett aus dem Programm. Kein Problem, weil das Aufkommen gering ist.
Werden im Sommer Menschen in den türkischen Einkaufsstrassen erschossen, bleibt die Reisewarnung aus, weil TUI & Co. riesige Einnahme-Einbussen zu verzeichnen hätten. Politische, vor allem aber wirtschaftliche Erwägungen bestimmen die Reisewarnungen (und wahrlich nicht erst unter Westerwelle), nicht etwa Bemühungen um die Sicherheit der Reisenden.
Saludos del Uhupardo
Kein deutscher Außenminister würde es wagen, eine Reisewarnung vor Reisen in die USA herauszugeben! Es würde ihn auch totsicher den Job kosten…
Da müssten schon die Touristen gleich am Flughafen lethal zu Schaden kommen, bevor etwas in diese Richtung veranlasst werden würde!