Irak 2.0 Reloaded: US-Beweise gegen Russland schon wieder gefälscht?

11. April 2014

Der Standard.at berichtet, dass Russland die von den USA/NATO übermittelten Satellitenaufklärungsfotos der angeblich bis zu 40.000 russischen Soldaten, die es frecherweise gewagt hätten sich ihrer eigenen Landesgrenze bis zu 40km zu nähern ohne vorher die USA/NATO um Erlaubnis zu bitten, gefälscht seien!
Das heisst, genau genommen sind die Fotos nicht gefälscht, sie sind sogar selbst nach Aussagen der Russen durchaus echt. Sie sind nur nicht aktuell und haben mit der Ukraine-Krise absolut nichts zu tun.
Sie stammen nämlich nach Auskunft der Russen von einem Manöver in diesem Gebiet aus dem Vorjahr und die USA wüssten natürlich dies natürlich genau!
Sie, die USA verarschen uns halt gewohnheitsmäßig, weil wir uns ohne viel Widerstand halt gewohnheitsmäßig von ihnen verarschen lassen…


So, oder so: Die Hälfte der Katalanen wird beim Referendum verlieren!

11. April 2014

In dieser Woche hat das spanische Parlament in Madrid mit großer Mehrheit das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen abgelehnt. Nebenbei bemerkt, auch katalanische Abgeordnete lehnten es ab!
Das Ergebnis der Abstimmung ahnend, ließ sich der Ober-Separatist Artur Mas, feige wie er ist, erst gar nicht in Madrid sehen um seine Sache selbst  zu verteidigen. Damit dürfte er endgültig “verbrannt” sein? Er ist ab jetzt President de la Generalitat d’Catalunya auf Abruf. Sein CiU-Partner Duran i Llerida wird zunehmend nervöser. Mas besorgt einstweilen die Geschäfte des engstirnigen ERC-Bürgermeisters von Sant Vicenc dels Horts, einem hässlichen Industrieort im Baix Llobregat an der Peripherie Barcelonas, eines gewissen Oriol* Junqueras…
Aktuelle Umfrage der Tageszeitung Nacio Digital.Cat: Sondeo, del diario Nacio Digital.Cat :
Abgestimmt haben, Vots totals: 754.474 Personen
Beide Fragen mit Ja, wählten Sí i Sí: 313.615 (41,57%)
Erste Frage Ja, zweite Frage Nein, wählten Sí i No: 4.185 (0,55%)
Mit “Nein” haben abgestimmt, No: 436.674 (57,88%)
Ich kann natürlich für die Objektivität der Umfrage nicht bürgen, die in diesem Fall mit 42% für und 58% gegen die Unabhängigkeit endete.
Man darf aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass in jedem Falle etwa die Hälfte der Bevölkerung bei diesem Referendum zu den Verlierern gehören wird, deren Rechte in Folge Schritt für Schritt eingeschränkt werden. Dies kann niemals eine akzeptable Basis für ein Unabhängigkeitsvorhaben sein: Die eine Hälfte der Bewohner macht die andere Hälfte der Bewohner zu Einwohnern minderen Rechtes oder mittelfristig gar zu Ausländern. Das werden sie natürlich jetzt lautstark verleugnen, aber genau darauf wird es am Ende hinauslaufen. Die “Sieger” werden sich “belohnen, sprich bereichern” wollen!
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*Nachtigall, ick hör’ dir trapsen!


Wird Türkei zur Erdogan-Erbfolge-Dynastie?

10. April 2014

Durch die Telefon-Mitschnitte vor den Wahlen wurde erstmals klar wie eng Erdogans Sohn Bilal in die Geschäfte seines Vaters eingebunden ist. Die Türkei ist demnach quasi so etwas wie ein Familienunternehmen! Nicht nur in Größe, Macht und Bedeutung eifert Erdogan den Osmanen nach, sondern auch in der Vererbung der Türkei an seinen Sohn.

Die Wähler hat es jedoch nicht im Geringsten gestört und kaum sind ein paar Tage vergangen wird offiziell bestätigt dass die Summe von 100 Millionen* Dollar aus anonymer Quelle aus dem Ausland als Spende an Bilals Stiftung in die Türkei (zurück?) geflossen sind, in den vergangenen vier Jahren!

Sollten die Türken diesen Weg nicht konsequent weiter gehen?
Der Vater wird Präsident und zieht sich ein wenig aus dem Tagesgeschäft zurück und der Sohn wird sein Nachfolger als Premierminister. Die Mutter könnte Gesundheitsministerin werden, die privaten Krankenhäuser sollen ihr ja schon teilweise gehören?

Es gäbe reibungsfreies Regieren im Rahmen einer glücklichen Familie zum Wohle aller Türken und reich werden sie auch noch dabei, die Erdogans…
Die Türken bekommen eine Vorabend-Soap “Die Erdogans”, in der eine ehrenwerte Familie sich gegen allerhand böser Anfeindungen und Intrigen aus aller Welt erfolgreich zur Wehr setzt…
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Danke, dem aufmerksamen Leser, dem auffiel, dass ich mich bei der seltsamen Spende um den Faktor Tausend vertan habe, sorry;-))


Frankreichs Abgeordnete sprechen der Regierung Valls Vertrauen aus!

8. April 2014

Der neue Premierminister stellte heute Nachmittag im Parlament sein Programm und seine Equipe vor und warb um die Zustimmung der Abgeordneten.

Am späten Nachmittag stimmte das Parlament dann darüber ab und Valls gewann mit bequemem Vorsprung von 306 zu 239 Stimmen. Die absolute Mehrheit liegt bei 273 Stimmen.

Stark vereinfacht kann man sagen, dass Valls alte Politik (Hollande) in neuen Schläuchen (Valls) verkaufen will. Nicht gerade das, was der Wähler nach der Schlappe der Sozialisten bei den Kommunalwahlen erwarten würde.

Erste Umfragen von LE PARISIEN nach seiner (Valls) Glaubwürdigkeit und der Überzeugungskraft seines Programmes endeten skeptisch: Rund 75% der Befragten fanden ihn unglaubwürdig und misstrauten seinem Programm!


UN-Blauhelme statt Blackwater-Söldner in die Ukraine!

7. April 2014

Eine russische Site will aus ukrainischen Geheimdienstquellen erfahren haben, dass Kiew u.A. Söldner der US-Firma Blackwater in den Osten des Landes geschickt habe um die “Russische Revolution” dort schnell, massiv und wirksam zu beenden.

Keine Ahnung, ob diese Information stimmt!

Sicher dürfte aber sein, dass Extreme aller Lager und Seiten derzeit in der Ukraine ihr Süppchen kochen können und selbst der kleinste Radikale eine beträchtliche Hebelwirkung entfalten kann, wenn er nur im richtigen Moment das Falsche tut!

Das ist ein brandgefährlicher und darum inakzeptabler Zustand, der zum Dauerzustand zu werden droht.

Die russischen Minderheiten im Lande Ukraine werden nach Putin und der Krim als 5. Kolonne wahrgenommen. Sie werden eher ihrer Rechte beraubt, als diese in föderalen Strukturen bestätigt oder gar erweitert zu bekommen. Kiew ist weder legal noch objektiv sondern ein Teil des Problems. Unter solchen Umständen sollten eigentlich keine fairen und freien Wahlen erwartet werden können? Aber der Westen kann es kaum erwarten, seine gepushten Putsch-Zöglinge durch Wahlen legalisiert zu bekommen.

Sollte man in einer solchen Situation nicht an die zeitlich begrenzte Entsendung von UN-Blauhelmen in die Ukraine denken?

Sie sollten beauftrag werden, die kämpfenden Parteien in den verschiedenen Landesteilen voneinander zu trennen und sie sollten freie Wahlen gewährleisten helfen. Kiew könnte sich dann überlegen – ohne dabei parallel direkte Partei in Straßenkämpfen zu sein – wie man die Ukraine föderal gestalten könnte (und müsste!) um die russische Minderheit einzubinden und fair zu behandeln.

Gleichzeitig könnte man den westlichen Scharfmachern, die ständig nach der NATO schreien, die Argumente nehmen…


USA erwägen mehr Truppen in Europa zu stationieren, auch in Deutschland?

6. April 2014

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel habe den NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Philip M. Breedlove gebeten zu prüfen, ob die NATO-Mitglieder ausreichend geschützt sind, oder ob zusätzliche Truppen benötigt würden. Dies sei durch die Schuld Russlands notwendig geworden und deshalb keine Eskalation von Seiten der USA, erklärte Hagel. Nun ist eine so formulierte Prüfung quasi ein Freibrief für jegliche militärische Absicht, denn auch eine “gefühlte Bedrohung” ist schließlich eine Bedrohung!

An anderer Stelle haben die USA argumentiert, die Ausdehnung der NATO nach Osteuropa hinein, sei keine Gefährdung Russlands, da die “schweren US-Truppen für einen potentiellen Angriff” sich nach wie vor auf deutschem Boden befänden.

Liegt es da nicht nahe, sich vorzustellen, dass auch eine Aufrüstung mit schwerem Gerät oder Luftstreitkräften nicht vorne an der potentiellen Kampflinie, sondern weiter hinten, in der deutschen Etappe mit ihrer hochentwickelten Infrastruktur, wie Häfen, Kanäle und Bahnlinien, erfolgen würde?

Wie würden wohl die Bundesregierung, die deutschen Medien und die deutsche Öffentlichkeit reagieren, wenn die USA (und oder das UK) ihre Truppen in Deutschland erhöhen würden?

Hätte Frau Merkel in einer solchen Ausgangslage überhaupt ein Mitspracherecht?

Wie ist die Rechtslage bei Belegung oder gar Ausweitung bestehender US-, UK-, oder NATO-Installationen in Deutschland?

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Das UK will bis 2019 seine Truppen vollständig aus Deutschland abgezogen haben. Ein hoher Ex-Soldat des UK argumentierte aber kürzlich öffentlich, dass dieser Abzug nicht nur gestoppt werden solle, sondern dass im Gegenteil mehr Truppen und schweres Gerät nach Deutschland gebracht werden sollten!

Schon vor zwei Jahren gab es den Vorschlag von Seiten des britischen Militärs, britische Panzer (ich glaube mich zu erinnern, dass von 6.000 die Rede war?) in Deutschland, am Niederrhein in den Ayrshire Barracks in Gladbach einzulagern, für den Fall dass sie in Europa benötigt würden!


Anne Hidalgo heute zur ersten Bürgermeisterin von Paris gewählt!

5. April 2014

Ihre Konkurrentin Nathalie Kosciusko-Morizet, (NKM) zickte trotz ihrer Niederlage munter weiter: Hidalgo würde nicht das Wählervotum der Pariser reflektieren, habe nicht einmal ihren eigenen Wahlkreis, den 15. Bezirk (36%) gewonnen und Paris sei die einzige Stadt Frankreichs, die von einem Minderheiten-Bürgermeister gegen die Mehrheit der Abgeordneten regiert würde!

In der Tat hat sich Anne Hidalgo in ihrem eigenen Wahlkreis, dem 15. Bezirk (75015) im Südwesten von Paris, von 29,10% im Ersten Wahlgang nur auf 36,62% im Zweiten Wahlgang verbessern können! Ihr Gegner Philippe Goujon, Liste Union der Rechten, konnte sich hingegen von 48,56% auf 63,37% verbessern. Die neue Bürgermeisterin von Paris hat also in ihrem eigenen Wahlbezirk nur ein gutes Drittel der Wähler überzeugen können, ihr Gegner hingegen zwei Drittel.

Nun, das Wahlsystem in Paris war ihr, NKM bekannt, als sie zur Kandidatur antrat. Es hat sie damals nicht gestört, aber Madame scheint einfach eine schlechte Verliererin zu sein? Jedenfalls vertritt NKM jetzt als Sprecherin die 55 Sitze der UMP-Abgeordneten in der Stadtversammlung.

Die Sozialisten haben 56 Sitze errungen, also nur eine einen einzigen Sitz betragende Mehrheit. Sie sind von der allgemeinen Klatsche der Wähler für die Sozialisten schwer getroffen worden, betrug ihre Anzahl an Sitzen doch im letzten Stadtparlament unter der Regierung Bertrand Delanoë 77 Sitze!

Von den 163 Abgeordneten des Stadtparlamentes wählten 91 Anne Hidalgo (PS, Verts, PCF) und 72 gaben einen leeren Stimmzettel ab (UMP, FN, PdG, etc.). Die Neue übernimmt die engsten Mitarbeiter ihres Vorgängers quasi “en bloc”, hat die Zahl der Beigeordneten aber von über Dreissig auf 21 reduziert…


Anti-Putin-Propaganda treibt Blüten in den USA!

5. April 2014

Mit Stephen L. Carter wird sogar ein ausgewachsener Jura-Professor von der Yale-University bemüht, den Namen des leibhaftigen Bösen “Vlad des Rückeroberers” Putin im Gespräch zu halten!

Irgendein russischer Bürgermeister wolle irgend eine kleine Insel Alaskas von den USA zurück, da sie vor Verkauf von Russisch Amerika an die USA für ewige Zeiten der Russisch-Orthodoxen Kirche geschenkt worden sei.

Spruce Island, eine 18km2 Insel mit 250 Einwohnern im Kodiak-Archipel, sei also seinerzeit zu Unrecht an die USA verkauft worden! Dies habe ein russisches Forscher-Team in US-Archiven in der Alaska-Hauptstadt Juneau heraus gefunden, wow!

Weder die Russisch-Orthodoxe-Kirche noch Putin selbst wollen sich für diese “Anekscheindote” stark machen.

Aber ein Yale-Professor muss die völlige Substanzlosigkeit dieser Geschichte erklären und im Text natürlich noch unterbringen, dass man Putin durchaus zutrauen könne, Dinge zurück zu holen, auf die er ein historisches Anrecht zu haben glaube.

Das ist US-Propaganda in Reinkultur…

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http://www.bloombergview.com/articles/2014-04-04/putin-wouldn-t-dare-take-alaska?alcmpid=view


Will NATO ständige Präsenz im Schwarzen Meer?

4. April 2014

Der Vertrag von Montreux regelt die Art und Dauer des Zugangs von Schiffen im Allgemeinen und Kriegschiffen im Besonderen zum Schwarzen Meer. Hüter von Bosporus und Dardanellen ist vertragsgemäß die Türkei. Diese hat ihre Rechten und Pflichten über die Jahrzehnte sehr genau genommen und den Vertrag korrekt eingehalten. So auch im Zweiten Weltkrieg oder im Georgien-Krieg.

Der russische Aussenminister Lawrov hat nun den USA vorgeworfen in letzter Zeit systematische Überschreitungen des Vertrages von Montreux vorgenommen zu haben. Zum Beispiel blieben Schiffe zu lange im Schwarzen Meer oder die Anmeldefristen wurden nicht eingehalten. Russland begehrt Auskunft über die Pläne und Absichten der USA und NATO im Schwarzen Meer.

Die NATO denkt offenbar an eine ständige Marine-Präsenz, die nach dem Vertrag von Montreux verboten wäre. Nur Anrainerstaaten dürfen dort ständig präsent sein, also z.B. auch die NATO-Staaten, Türkei, Bulgarien und Rumänien, nicht aber andere NATO-Länder wie z.B. die USA.

Diese wechselt zur Zeit ständig Lenkwaffenzerstörer im Schwarzen Meer aus, so daß diese beträchtliche Angriffskapazität ständig vor Ort vorhanden ist. So haben die USA seit der Olympiade von Sotchi Kriegsschiffe im Schwarzen Meer präsent. Angeblich müssen die ständig Manöver mit Rumänen und Bulgaren machen? Dies entspricht sicher nicht dem Vertrag von Montreux?

Aber der NATO-Befehlshaber denkt auch an die Stationierung von rund 5.000 Kampftruppen mit schwerem Gerät in Osteuropa.

Balten und Polen schreien danach, obwohl gerade ihnen als NATO-Staaten offensichtlich keinerlei Gefahr von Russland droht.

http://www.nytimes.com/2014/04/03/world/europe/nato-general-says-russian-force-poised-to-invade-ukraine.html?_r=1


NASA suspendiert (fast) alle Kontakte mit den Russen!

3. April 2014

Alles, aber auch restlos alles werde wegen der Ukraine total unterbrochen und eingestellt, ätsch ihr bösen Russen!

Eine Kleinigkeit gibt es da noch:
Diese Raumstation ISS, die seit dreizehn Jahren um die Erde kreist und permanent besetzt ist. Also, ähm.. da sitzen noch zwei Amis drinn und die müssen irgendwie wieder herunter geholt werden!

Also, das könnten die Russen netterweise doch für die USA tun?

Deshalb hat die NASA das ISS-Projekt von dem Boykott gnädig ausgenommen, verfügen doch die USA über keinerlei technische Möglichkeit ihre Jungs selbst aus dem All zu holen.

Seit letzter Woche sitzen in der Raumstation sechs Astronauten, drei Russen, zwei Amerikaner und der japanische Kommandant.

Man munkelt, die Störungen der Lenkraketen beim Hinflug, die aus dem geplanten 6-Stunden-Trip eine 48-Stunden Odyssee gemacht hatten, lägen ursächlich an fehlender US-Embargo-Ware. Eine Bestätigung hierfür steht aber aus.

Die USA wollen vom Kongress die Finanzierung eigener neuer Shuttles. Diese sollen bis 2017 einsetzbar sein. So lange sind die USA noch auf die Russen angewiesen.

Die USA scheinen sich aber (tot-)sicher zu sein, dass man den Russen vors Schienbein treten oder an die Hose pinkeln kann, ohne dass diese Vertragsuntreu werden. Letzteres ist eine beliebige Spezialität der USA…