400 russische Marinesoldaten in Frankreich? Hollandes stiller, zäher Kampf gegen Obama!

2. Juli 2014

Die ausufernde Sanktionitis gegen Russland wegen des US-Putsches in der Ukraine und dessen unvorhersehbaren Folgen auf der Krim, haben als Kollateralschaden zu Spannungen zwischen den Verbündeten Frankreich und USA geführt.

Bekanntlich hat Frankreich mit Russland einen 1,2 Miliarden-Deal laufen über die Lieferung zweier Hubschrauberträger des Typs Mistral an den Leibhaftigen Putin.

Die USA haben auf allen Kanälen davor gewarnt, doch der von Umfragen und der französischen Wirtschaftskrise gezeichnete Präsident Hollande stellt sich taub für Obamas dringliche Bitten!

Das erste Schiff, die “Wladiwostok”, soll bereits im Oktober ausgeliefert werden und deshalb steht jetzt die Ausbildung der russischen Marinesoldaten an dem neuen Gerät an.

Während die NATO und deren offenbar “durchgeknallter” Generalsekretär und Krawalldäne AFR, Russland in den grellsten Tönen als den neuen “alten Feind” dämonisieren, werden am kommenden Montag, den 7. Juli rund 400 russische Marinesoldaten auf der “Les Chantiers de l’Atlantique” Werft in Saint-Nazaire erwartet. Militärische Ehren dürfen sie wohl nicht erwarten? Reizvoller Gedanke: Ob Merkel wohl käme, würde Hollande sie dazu einladen?

Das sind die Fakten! Frankreich will den Ruf seiner Rüstungsindustrie bei deren Kunden nicht durch “Unzuverlässigkeit” gefährden. Wenn das Land abgeschlossene Verträge, die meist eine mehrjährige Laufzeit haben, nicht einhalten kann oder will, dann hätte die französische Rüstungsindustrie ein Problem…

Die Hubschrauberträger des Typs Mistral haben militärisch eher einen limitierten, aber offensiven Charakter, sind sie doch für eine kleine, überschaubare Landungsoperation an irgendeinem Strand optimiert. Mit ihren 16 Hubschraubern, 13 Panzern, 100 Fahrzeugen und 450 Marineinfantristen könnte der böse Russe vielleicht gerade mal die Nordseeinseln Helgoland oder Norderney erobern?

Wie es der Zufall(?) will, haben die USA gerade der französischen Bank BNP PARIBAS eine Milliardenstrafe von knapp 9 Milliarden US-Dollar oktroiert! Da könnte man doch bei Wohlverhalten der Franzosen, bzw. des starrköpfigen Hollande, diese Strafe großzügigerweise etwas reduzieren?

Sagt Obama etwa (rein virtuell natürlich) zu Hollande: “Wenn du den 1,2 Milliarden-Deal mit Putin cancelst, dann darfst du die 1,2 Milliarden von der Bankenstrafe abziehen!”

Die BNP PARIBAS hatte, wie andere Banken auch, Sanktionen gegen Cuba, den Iran und den Sudan nicht eingehalten.

Gegen die französischen Banken SOCIETE GENERALE und CREDIT AGRICOLE wird derzeit noch wegen ähnlicher Vorwürfe ermittelt. Da bleibt Obama noch reichlich Spielraum nach oben für weitere willkürliche Milliardenstrafen…

Freuen wir uns doch alle auf TTIP (Ironie aus!). Dann können nicht nur Staaten uns Milliardenstrafen auferlegen, sondern auch Privatfirmen im stillen Kämmerlein mit anonymen, dienstbaren Schöffen-Gerichten, denn Sanktionitis-Bestrafung ist die höchste Form des kapitalistischen Wirtschaftssystems mit gigantischen Gewinnmargen und vollkommen ohne Umweltverschmutzung wie noch beim gegenwärtigen Hit, dem dreckigen Fracking…


Kann die EU David Cameron mit dem TTIP-Abkommen halten?

30. Juni 2014

Meine Antwort auf diese rhetorische Frage lautet schlicht: “Ich denke nicht!”
Die unterschiedlichen Vorstellungen über die Richtung der EU gibt es nicht erst seit gestern. Im Grunde genommen existieren sie seit dem bedingten Beitritt der Briten. Charles de Gaulle sah das damals ganz klar. Die Deutschen haben sich damals schon durch gewurstelt, genau wie heute…

Die EU hat sich nach dem Prinzip des Wildwuchses entwickelt. Sie wucherte in alle Richtungen und wenn sie nicht auf Widerstand stieß, dann machte sie einfach weiter und das Erreichte galt dann als Ausgangspunkt für den nächsten Schritt.

Der Grundkonflikt zwischen einer Freihandelszone und einer politischen Einigung der EU zu einer Art supranationalem Staat wurde letztlich nie aufgelöst.

Der konservative David Cameron wird auch nur scheinbar durch die radikalere UKIP vor sich her getrieben, denn es gibt im UK beinahe so etwas wie einen parteiübergreifenden Konsens gegen eine weitere Vertiefung der EU.

David Cameron weiss genau, dass er nicht auf Dauer in der Art eines beleidigten Kindes mit dem Fuß stampfen und mit hochrotem Kopf mit Austritt drohen kann. Immer mehr seiner Kollegen rollen mit den Augen und sagen mehr oder weniger offen “na, dann geh’ doch endlich”!

Wenn man ihm also nicht unterstellt vollkommen bescheuert zu sein, dann verfolgt er mit seiner Attitude einzig und allein das Ziel, den Boden zu bereiten für die letzte große Herausforderung der EU, des TTIP-Abkommens mit den USA, bei dessen Zustandekommen sie sich letztlich selbst überflüssig machen würde.

Camerons augenblickliche Funktion ist das Erpressen maximaler neoliberaler Zugeständnisse von innen heraus im Hinblick auf TTIP. Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, er macht diesen widerlichen Zirkus um Jean-Claude Juncker und dessen möglichen persönlichen Schwächen wegen der ihm unterstellten Trinkgewohnheiten? Apropos, wie steht’s eigentlich mit der Londoner Politiker-Kaste und dem Alkohol? Eben!

Obama beschwört wie zufällig, er sähe das UK lieber drin’ in der EU als draussen. Natürlich, in diesem einen Punkt stimme ich mit Obama sogar überein! Draussen wären Cameron oder dessen Nachfolger weitgehend unkontrollierbar und darum unkalkulierbar.

Aber wenn TTIP zu Stande kommt und unsere geheimen Unterhändler und die von niemand autorisierten Lobbyisten dafür sorgen, dass die US-Form des Kapitalismus, US-Recht und US-Sozial- und -Umweltstandards darin verankert werden, was zu befürchten ist, dann hätte die EU ihren Sinn verloren und könnte aufgelöst werden. Wir würden dann auf den Status nahezu rechtloser Kolonien der USA reduziert. Dann bräuchte es keinen UK-Premierminister diesseits des Ärmelkanals und schon gar nicht in Brüssel, wo dann die Lichter ausgehen würden.

Die scheinbar wie zufällig, aber nahezu parallel, entstehenden EU-feindlichen Parteien und Gruppen sind kein Zufall. Der “große Bruder” über dem Teich, der kein Bruder ist, sieht sie mit Wohlgefallen. Ob er sie auch finanziell fördert, das wissen wir derzeit nicht, werden es vielleicht irgendwann erfahren, wenn es keinen mehr interessiert? Wir wollen es hier also auch nicht behaupten.

Wenn man aber gleichzeitig in NATO-Kreisen durch den verrückten Dänen AFR streuen lässt, dass Fracking-Gegner von Putin instrumentalisiert und womöglich finanziert und gesteuert würden, dann drückt sich darin womöglich nur der “American-Way-Of-Politics” aus, der vom eigenen Handeln ausgehend, der anderen Seite die gleichen üblen Machenschaften unterstellt?

“Für’s Grobe”, also gegen Russen und Chinesen, gibt es ja noch die NATO. Für die Wirtschaft gibt es dann TTIP. Was braucht man mehr um Europa zu regieren?

Wie lange aber in einem Europa ohne EU Frieden herrschen würde, darauf möchte ich lieber nicht wetten…


USA rügen das unabhängige Österreich wegen Putin-Besuch!

24. Juni 2014

Der leibhaftige Wladimir Putin ist am heutigen Dienstag Nachmittag in einer gewaltigen Schwefelwolke in Wien zum Staatsbesuch aufgeschlagen, unmöglich! Faymann (Kanzler), Fischer (Präsident), was habt ihr euch dabei gedacht? Am Abend soll der “Gott-sei-bei-uns” aus Moskau sogar vor einer Wirtschaftskammer reden, anstatt in einer Folterkammer vor US-Verhörspezialisten…

Putin freute sich sehr in Wien zu sein, dass ihm  – wie so vielen reichen Russen vor ihm – in den letzten Jahren so sehr ans Herz gewachsen sei.

Ein Häufchen ukrainischer Demonstranten, die Rede ist von 70 bis 100 Personen, demonstrierten vor der Hofburg gegen den Russen, der entgegen seiner Gewohnheiten pünktlicher war als der Papst, mit der unübertrefflichen politischen Aussage “Putin kaputt”. Mit ach-und-krach brachte man noch eine Schwulen-Organisation und Greenpeace auf die Straße wegen der TV-Bilder in den “Nachrichten”.

Würden die Wien-Touristen, die wegen des Putin-Besuchs die Sperrzone nicht betreten dürfen, protestieren, dann wären es ganz sicher mehr Demonstranten gewesen.

Der US-Botschafter in Wien kritisiert die österreichische Regierung schriftlich wegen des zu Stande kommen dieses Staatsbesuches:

“Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise (ausgelöst durch die USA selbst!) sei die Zusammenarbeit der USA und Europas (Obama befiel, wir folgen Dir!) maßgeblich daran beteiligt gewesen russische Aggressionen zu verhindern…Die österreichische Regierung solle sich genau überlegen, ob die heutigen Ereignisse (also mit dem Russen zu sprechen!) zu diesen Bemühungen beitragen!” (Natürlich nicht, ihr Dummköpfe!)

Die neutralen österreichischen Spitzenpolitiker verwiesen auf den unbestreitbaren Sinn von Gesprächen, gerade in Krisenzeiten. Den Mut gegen die unverschämte Einmischung der USA in einen angeblich unabhängigen und überdies angeblich neutralen Staat zu protestieren brachten sie leider nicht auf. Der US-Botschafter wurde auch nicht zur “persona non grata” erklärt und ausgewiesen, ja nicht einmal zum klärenden Gespräch bei dem “jungen Bengel mit den Haaren” einbestellt!


NATO-Däne Rasmussen tickt durch: Anti-Fracking Bewegung werde von Russland gesteuert!

23. Juni 2014

Dies schwafelte der oberste Kriegstreiber der NATO auf einer Tagung des  CHATHAM HOUSE, des Royal Institute of International Affairs in London:

Russland stecke hinter der Anti-Fracking-Bewegung um seine Gas-Exporte nach Europa zu schützen. Wenn Europa nur heftig genug Fracking betreibe, könne es gar zum Gas-Exporteur werden und den Russen Märkte streitig machen, Halleluja, sog i!

Beweise hatte er natürlich keine, aber er glaube das, weil er Verbündete getroffen habe, die dies behaupteten.

Wer gegen Fracking Gas und irreparable Umweltverschmutzung ist, der ist also zwangsläufig ein Putin-Versteher und Feind der freien Marktwirtschaft des Westens?

Hoffentlich geht der Kerl bald in Rente, verschwindet spurlos von der internationalen Bühne und taucht nicht gar als Ashton-Nachfolger in der EU-Aussenpolitik wieder auf?


Zieht Merkel für Obama mit der NATO in den Irak?

18. Juni 2014

Wir wissen es nicht, fürchten es aber, redet doch der bundespräsidiale Pastor neuerdings gerne dem Krieg das Wort, eine bedachte propagandistische Vorbereitung auf kommende Ereignisse gar?

Vermutlich wird es für Merkel ebenso alternativlos sein, wie ihr Selfie mit Podolski in Brasilien? Während sich die Kanzlerin also auf Steuerzahlerkosten in verschwitzten Männerumkleiden mit einem dutzend knapp bekleideten Jungmänner belustigt, für das “Spontanfoto” mit dem knapp über Schulterhöhe erhobenen Fäusten im WM-Stadion, geifert der durchgeknallte NATO-Däne Anders Fuck Rasmussen um höhere Kriegsetats und mehr Kampfmoral, während Panzer-Uschi die BuWe-Kitas mit Klimaanlagen für den irakischen Wüstenkrieg ausstatten lässt?

Die Amis haben das übliche Programm diesmal im Zeitraffer abgespult: Keine Bodentruppen im Irak! Drohnen, womöglich, ein paar Bombenteppiche durchaus, aber keine Bodentr.. ausser den paar hundert Commandos, die die größte US-Botschaft der Welt vor der Einnahme durch die ISIS, oder wen auch immer, retten müssen.

Na ja, den Flughafen und ein paar Hauptstraßen müssten sie auch frei halten. Dann sollten es wohl besser ein paar Tausend sein? Bodentruppen ja, aber keine Amis? Juhu, die NATO macht’s möglich!

Freie Fahrt für freie Iraker, schafft die Bundeswehr?


Alle reden vom D-Day, russische Kommunisten fordern Putin zum Widerstand auf!

6. Juni 2014

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) fordert Putin wegen der Lage in der Ukraine zum Handeln auf. Er solle:

  • Die Volksrepublik Donetsk und Lugansk anerkennen.
  • Eine Flugverbotszone darüber einrichten.
  • Einen humanitären Korridor mit Russland einrichten zur Versorgung und evtl. Evakuierung der Bevölkerung.
  • die Flüchtlinge aus der Ukraine nach Russland unterstützen.
  • die russischen Freiwilligen in der Ostukraine unterstützen.
  • Bei Fortdauer der Strafaktion der Ukraine gegen die Bürger von Lugansk und Donezk soll Putin aktiv militärisch in der Ostukraine eingreifen, wozu er ja vom Föderationsrat bereits ermächtigt worden sei.

http://news.dkp.de/2014/06/russische-untaetigkeit-toedlich-erklaerung-der-kp-russlands-zur-ukraine/

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Sollte diese Meldung zutreffend sein, dann wäre dies sehr harter Tobak!  Vielleicht ist sie aber auch nur als Entlastungsangriff zu verstehen, der Putin als gemäßigt und besonnen darstellen soll? Im Ergebnis würde dies ja den offenen Krieg in der Ukraine bedeuten, den außer Hardlinern auf beiden Seiten niemand wollen kann. Die einzelnen Forderungspunkte der Aufzählung erinnern fatal an die üblichen westlichen Forderungen in solchen Fällen wie in Libyen und Syrien geschehen. Damals lehnte Russland diese Punkte allerdings alle ab.


D-Day Alarm: OMG, Putin will mit Obama reden!

5. Juni 2014

Die Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestages des D-Day müssen in aller Eile umgestrickt werden. Der Grund ist: Putin hat angeboten mit Obama zu reden, falls der Lust hat, natürlich nur!

Obama hat KEINE Lust! Wer ist überhaupt dieser Putin, von dieser nachrangigen, nicht mal zweitklassigen Regionalmacht, mit dieser unsäglich prolligen Körpersprache?

Wie kommt der Kerl auf die schräge Idee, mit der Sonne unseres Universums reden zu wollen? Der kann höchstens die Hacken zusammenschlagen, die Hände an die Hosennaht legen und schweigend den heiligen Anweisungen Obamas lauschen…
Dieser braucht ja neuerdings weder Kongress noch Senat zum Regieren, das nennt man fortentwickelte Demokratie!

Na, jedenfalls muss ein Treffen unbedingt vermieden werden. Deshalb hat Obama kurz die Geschichte umgeschrieben. Er, dieser Kanadier (wie hiess er doch gleich?), Cameron und Merkel und dieser Schokoladenukrainer* stürmen den Strand der Normandie und befreien Europa und Frankreich von Putin und Hollande!

Putin muss dabei seine Truppen mindestens hundert Kilometer von der russischen Grenze fern halten, doch dies ist das andere Drehbuch an dem Obama gerade werkelt.

So darf Putin lediglich kurz mit Hollande reden: “Wann liefert ihr denn nun endlich diese “Mistral”-Hubschrauberträger? Wenn das noch lange dauert, dann streiche ich die letzten drei Buchstaben ihres Namens und nenne sie “Mist”!

Dann darf Putin noch ganz kurz mit Cameron über die wichtigsten Geldgeschäfte seiner Oligarchen in der “City Of London” palavern: “Hör’ zu David. Denk’ an Peter den Großen. Als dem Amsterdam so gefiel, baute er sich kurzerhand St. Petersburg in die Newa-Sümpfe, nur viel größer und schöner! Deine “City Of London”, setze ich einfach da hinein. Wir und die Chinesen werden jetzt sowieso öfter auf den Pleite-Dollar und das Krisen-Pfund verzichten, auf den Euro sowieso und direkt in Rubel und Yuan dealen!

Zuletzt muss Putin sich noch Merkel antun:
“Also Vladi, wenn du so weiter machst, dann sanktioniere ich dich bis zum letzten deutschen Exporteur und dem letzten Kubikmeter bösem, bösem Russen-Gas, hörst Du mir überhaupt zu?”

Und während Putin von der Strandpromenade von Omaha-Beach aus Harper, Cameron, Merkel und den fetten Schokoladen-Ukrainer, die durch den tiefen Sand nach oben keuchen, bzw. watscheln, mit Seetang bewirft, da hat sich Obama längst mit dem ultimativen Nazi-Trick verdrückt: In einem U-Boot abgetaucht, ist er auf dem Weg nach Amerika…
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*(dieser Schokoladen-Ukrainer und sein Putsch-PM mit den Bluthänden werden neuerdings überall mit eingeladen. Das ist so eine Art von medialer Gehirmwäsche. Das ist genau so, als wenn der Ex-US-Botschafter Kornblum mit seiner Vertrauen schaffenden lebenslangen CIA-Nähe uns erklären würde, dass unsere Beziehungen zu Russland “wegen Putin natürlich” wieder ganz auf Anfang stünden! Was, das tut der? OMG, OMG…)


Schottlands Separatismus-Schlamassel Vorbild für Katalonien?

1. Juni 2014

Die katalanischen Separatisten versäumen keine Gelegenheit auf die vorbildliche, demokratisch-sachliche Durchführung eines schottischen Unabhängigkeits-Referendums hinzuweisen, das sie sich vom bösen, bösen “Madrit” auch wünschten.

Aber was wären eigentlich die möglichen Folgen dieses “geregelten” Austritts Schottlands aus dem UK und wer wäre davon betroffen?

Das UK würde über 5 Millionen Einwohner verlieren und so womöglich auch an internationalem Einfluss?

Ein Austritt der überdurchschnittlich pro-europäischen Schotten würde paradoxer Weise eine anti-europäische Mehrheit bei David  Camerons geplantem Referendum im Rest-UK noch wahrscheinlicher machen.

Den Schotten wiederum würde wohl – u.a. durch Spanien – ein Wiedereintritt in die EU verwehrt werden, in der sie eigentlich bleiben wollen.

Die USA wollen ihren Einfluss durch den britischen Proxi auf die EU unbedingt erhalten und machen dies unmißverständlich klar.

Labour hätte wohl auf lange Zeit keine Chance mehr auf eine Regierungsübernahme im UK, denn im Parlament in Westminster sitzen 41 Schotten für Labour, doch nur einer für die Tories!

Doch zunächst würden die Schotten, auch bei einem vereinbarten Austritt aus dem UK, noch an den Wahlen 2015 teilnehmen können. Nach einem erfolgten Austritt könnten dadurch – je nach Wahlergebnis – vorgezogene Neuwahlen im Rest-UK nötig werden?

Für die Wirtschaft und speziell die Anleger entstünden viele Fragen.  Behielten die Schotten das Pfund, was London nicht will? Welchen Anteil an den Gesamtschulden des UK würden sie mitnehmen? Wie würden die unsicheren Einnahmen des Nordsee-Öls gesplittet? Welche Steuerpolitik würde Schottland verfolgen? Die Ratingagentur MOODY’S hält ein unabhängiges Schottland zwar für investitionswürdig, sieht jedoch Risiken einer höheren Verschuldung als im Rest-UK. FITCH meint, dass es für London ohne Schottland schwieriger werden würde, sein Triple-A-Rating zurück zu gewinnen.

Royal Dutch Shell und BP wollen den Verbleib Schottlands im UK. Standard Life droht mit Verlagerung seiner Geschäfte aus Schottland. Alle wollen Planungssicherheit…

Im schottischen Faslane sind die britischen Atom-U-Boote stationiert. Sie sollen nach einer Unabhängigkeit auf schottischen Wunsch verschwinden. Dies hätte neben strategischen auch milliardenschwere wirtschaftliche Folgen für beide Seiten und dies in Zeiten, in denen der böse, böse Putin seine Bomber über der Nordsee-Patrouille fliegen läßt und das alte Feindbild Russland neu ersteht.

Überhaupt müssten Schottland und das Rest-UK auch künftig in Militär- und Sicherheitsfragen auf das Engste zusammen arbeiten um nicht ein nördliches Einfallstor für Terrorismus und Geheimdienste ins UK zu schaffen.

Spanien könnte sich ein JA zu Schottlands Wiedereintritt in die EU eventuell durch die Rückgabe von Gibraltar abhandeln lassen, wenn die USA hier genügend Druck auf das UK ausüben? Wenn man die Rolle der USA in der Frage der EU-Mitgliedschaften von Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Moldawiens, Georgiens und der Türkei betrachtet, die alle letztlich der NATO wegen erfolgten oder noch erfolgen sollen, dann scheint dies zumindest nicht ausgeschlossen?

Aber auch die Briten im Rest-UK hätten dann noch keine Ruhe, könnte doch in Nordirland nach erfolgter schottischer Unabhängigkeit Begehrlichkeiten für einen Zusammenschluss mit Irland wachsen.

Der ganze Schlamassel nur eine Folge der wirtschaftlichen Entsolidarisierung von Minderheiten, die glauben, dass es ihnen durch asoziales Verhalten besser gehen würde…


Kerry: Verantwortungslose Russen rücken von Grenze ab, lassen tschetschenisches Gesindel durch!

30. Mai 2014

Eine neue Teufelei von diesem Putin! Ruckzuck zieht er seine berühmten 40.000 Mann von der ukrainischen Grenze ab und hinterlässt ein Vakuum, ein Sicherheitsrisiko!

Dieses wird von tschetschenischen Terroristen gefüllt die mit Lkw-Konvois, beladen mit Hightec-Waffen und bösen Buben,  die russisch-ukrainische Grenze überqueren und – einfach so – friedliche Kampfhubschrauber abschießen.

Kerry: Es ist doch vollkommen klar, dass die Sicherung der ukrainischen Grenze den Russen obliegt.  Putins Einwand, dass es seit Zeiten der Hunnen und Mongolen vollkommen normal sei, dass bewaffnete Unruhestifter stets aus dem Osten kämen, ließ Kerry nicht gelten. Da steckt doch bestimmt wieder dieser Verräter, dieser Snowden dahinter, der sich in Moskau versteckt?

Vor der Vereidigung des Schoko-Oligarchen sollten schnell und effektiv die Sauereien in der Südost-Ukraine durchgezogen werden, so ganz ohne Presse und jetzt das! Da nützen die paar hundert Blackwater-Akademiker auch nichts. Da muss die NATO ran…

 

 

 

 

 


Krass: Deutscher Steuerzahler zahlt sein Abhören durch NSA!

27. Mai 2014

Beim Dagger-Komplex der NSA, in Griesheim bei Darmstadt gelegen, um dessen Zaun Deutsche in Deutschland nicht einmal zu Fuss entlang gehen dürfen, war der deutsche Steuerzahler mit rund einer Million Euro beteiligt.

Die “Süddeutsche Zeitung” hatte im vergangenen November zusammengerechnet, was die Steuerzahler für alle US-Stützpunkte seit 2003 insgesamt ausgegeben haben, und kam auf rund eine Milliarde Euro. Laut Ministerium waren es in den vergangenen zehn Jahren rund 824 Millionen Euro. (SPON)

Unter diesen Voraussetzungen wundert es auch nicht, wenn in Deutschland keine Ermittlungen wegen des Abhörens von Merkels Handy oder der massenhaft betriebenen Industriespionage durch die NSA gestartet werden…

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-standort-dagger-komplex-deutschland-zahlt-858-000-euro-a-971177.html

Wieso erinnert mich das an das durch Zwangsgebühren finanzierte staatliche Propaganda-TV?