Ein Sohn des katalanischen Mafia-Clans verschiebt 55 Millionen Euro in Steuerparadiese.

4. Juli 2014

Gegen Jordi-Pujol Ferrusola ist sein kleiner Bruder Oriol ein ganz kleiner Fisch! Wie EL MUNDO berichtete, wird gegen ihn durch das Finanzamt und die Einheit für Wirtschafts- und Steuervergehen ermittelt, weil er 55 Millionen Euro zwischen den Steuerparadiesen Schweiz, Luxembourg, Andorra und Liechtenstein hin- und her bewegt haben soll.

Auf seinem laufenden Konto in Spanien hat er nur 12,2 Mio Euro!

Wie in früheren Verfahren bekannt wurde, war er der persönliche Geldbote für Zahlungen an seinen gleichnamigen Vater, den Meister Yoda des verbalen katalanischen CiU-Independentismus ;-)

Zusammen mit Oriol und seinen Eltern soll er in der Schweiz über 137 Millionen unbekannter Herkunft verfügt haben, angeblich illegale Provisionszahlungen an den Dauerpräsidenten, der zwei Jahrzehnte lang Katalonien beherrschte (und ausplünderte?).

Nach Ansicht des Untersuchungsrichters sollen die vagen Begründungen der Geldtransfers wie “Juristische-, Buchhaltungs- und Beratungsdienstleistungen” auf Geldwäsche hinweisen. Er ist mit den betroffenen Schweizer Banken in Kontakt und will weitere Auskünfte zu diesen Vorgängen.

Wer raubt die Katalanen aus?

Spanien?

Wohl kaum!

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http://www.elmundo.es/cataluna/2014/07/03/53b49225e2704eb8458b4590.html


Ermittlungen gegen katalanische Familienmafia!

3. Juli 2014

In Katalonien läuft seit längerem ein Ermittlungsverfahren gegen den “Kronprinzen”, den einzigen direkt in die Politik gegangenen der Söhne des ehemaligen Langzeit-Präsidenten der Generalitat , des ewigen Jordi Pujol, des Meister Yoda des politischen CiU-Katalanismus (Besser, du dich nicht lassen erwischen hättest, Dummkopf!)

Diesem Sohn, Oriol Pujol i Ferrusola, wird von den Steuer- und Ermittlungsbehörden vorgeworfen mit der gesteuerten Vergabe von Lizenzen für neu einzurichtende TÜV-Prüfstellen in Katalonien abkassiert zu haben. Seine politischen Ämter ruhen derzeit, sein Abgeordneten-Mandat der CiU hat er jedoch behalten. Er beteuert (natürlich) seine totale Unschuld und fühlt sich wegen seines Namens politisch verfolgt, obwohl die Partei “seiner Familie”, die CiU an der Macht ist und die Autonomie – mehr schlecht als recht – regiert….

Gegen Oriol zu ermitteln, der wohl nichts ohne die massive Protektion und den Namen seines Vaters geworden wäre, ist ungefähr so einfach in Katalonien, wie wenn im Vatikan ein einfacher Priester Ermittlungen gegen den Sohn Gottes führen müsste…

Eine “Ex” des Sohnes hat den Ermittlern erzählt, dass sie einst mit ihm zusammen große Bargeldsummen in die nahe Steueroase Andorra gebracht hätte.

Jetzt haben die Steuerbehörden und das oberste Gericht Kataloniens die Art und Weise der Verschleierung von Zahlungen an Oriol Pujol ermittelt und zwar über einen Zeitraum von 2007 bis 2012 und damit lange über den die Ermittlungen auslösenden Fall ITV (=TÜV) hinaus! Möglicherweise sind sie so auf die technische Abwicklung der Korruption gestossen?

So lief das “Geschäft”:
Oriol Pujols Jugendfreund Sergi Alsina nahm über seine  Firma Alta Partners Gelder für Pujol an. Pujols Frau Anna Vidal berechnete mit zwei eigenen Firmen niemals erbrachte Phantasieleistungen ohne reale Grundlage an Alsinas Firma Alta Partners. Die Ermittler konnten keinerlei Spuren einer Geschäftstätigkeit zwischen Vidal und Alsina, keinen Brief, keine email, keinen Anruf feststellen. In Einzelfällen dienten die geforderten Beträge offenbar der Kapitalerhöhung von Vidals Firmen? Die berechneten Leistungen wurden in Wirklichkeit von ganz anderen Firmen erbracht. Anna Vidals Rechnungen liefen parallel zu den Rechnungen der Firmen welche die Leistungen wirklich erbrachten.Die “Umsätze” sollen von anfänglich 46.400 € von Jahr zu Jahr gestiegen sein, am Ende auf das 1.291-fache, den zwölf-fachen Betrag also!

Vermutlich gibt es weitere Fälle dieser Art? Durch den Fall ITV und seine regulären Einkünfte aus verschiedenen politischen Ämtern alleine wären die Vermögensverhältnisse Oriol Pujol i Ferrusolas so nicht darstellbar…

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2014/07/02/catalunya/1404330064_414024.html


Moschee, statt Sagrada Familia, künftig dominantes Wahrzeichen Barcelonas?

25. Juni 2014

Die Unvollendete Sagrada Família des katalanischen Architektur-Genies Antoni Gaudí im östlichen Teil Barcelonas gilt mit ihren 170m hohen Türmen (bisher noch) als Wahrzeichen der Katalanen-Metropole. Dies könnte sich künftig ändern.

Nur fünf Häuserkarrees in südöstlicher Richtung entfernt harrt ein anderes Monument der spanischen Geschichte dieser Stadt seinem ungewissen Schicksal, die Plaza de toros Monumental, eine gewaltige Stierkampfarena im späten Jugendstil mit arabisierenden Einflüssen, die die Fläche eines ganzen Häuserblocks einnimmt. Sie stammt aus dem Jahre 1914 und diente bis 2011 ihrem Zweck, der rituellen Stierquälerei ein zuhause zu geben. Die Stierquälerei ist in Katalonien schon seit 2010 gesetzlich verboten. Die Monumental hatte damit ihren Sinn verloren.

Sie befindet sich heute im Privatbesitz einer Familie und die Riesenfläche inmitten Barcelonas ist eine Menge Geld wert. Dieser Wert verfielfacht sich jedoch in dem Moment, wo irrationale, spirituelle Werte ins Spiel kommen, wie dies jetzt offenbar in Barcelona geschehen ist?

Artikeln in der LA VANGUARDIA, EL MUNDO und 20 MINUTOS zu Folge soll der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al Zani dazu bereit sein, dieses Karrée für 2,2 Milliarden Euro zu kaufen um darauf die drittgrößte Moschee der Welt, nach Mekka und Medina, zu bauen. Die Eigentümerfamilie Balañá reibe sich bereits erwartungsfreudig die Hände und nur das städtische OK fehle noch. Wo so viel Geld im Spiel ist, sollte dies in den Strukturen einer Stadtverwaltung wie Barcelona kein unüberwindbares Hindernis darstellen? Die Eigentümer lehnen derzeit jeden Kommentar zum Thema ab.

Um 2020 herum soll die größte Moschee Europas dann bis zu 40.000 Muslimen ALLER Glaubensrichtungen zum Gebet zur Verfügung stehen und ihr Minaret überrage mit geplanten 300m Höhe die Türme der Sagrada Familia fast um das Doppelte!  Der Komplex soll eine Koranschule für 300 Studenten und Museen, Cafés und eine Dauerausstellung zur muslimischen Geschichte Andalusiens beinhalten.

Während der Bauphase sollen damit 4.000 Arbeitsplätze garantiert werden. Der Komplex soll durch eine deutsche Firma als Generalunternehmer errichtet werden. Die katalanische Politik hat den Geruch von Geld aufgenommen und hält sich zurück, bis auf die konservative PP, die das Projekt ablehnt. Katar Airways ist bereits Hauptsponsor des Fußballclubs FC Barcelona. Die Kontakte der regierenden katalanischen CiU zu den Kataris gelten als gut.

Barcelona sei die letzte der großen Städte Spaniens, in der es noch keine Moschee gäbe in denen Muslime in Würde beten könnten, anstatt sich in Hinterhöfen und kommerziellen Gebäuden verstecken zu müssen.

Zur Realisierung dieser Pläne sei Katar als Strohmann benötigt worden, obwohl dahinter Geld aus dem wahabistischen Saudi Arabien stehe. Frühere Pläne von 2004 seien damals an der Nichtakzeptanz des Geldgebers Saudi Arabien gescheitert.

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Achtung: Nicht auszuschließen scheint für mich, dass die Superlativen dieses geplanten Mega-Projektes teils mit einem derzeit laufenden ähnlichen Komplex der deutschen Firma in Algerien vermischt werden? Sollte dies der Fall sein, muss man sich fragen, ob dies aus Schlamperei oder politischem Kalkül geschah?


USA rügen das unabhängige Österreich wegen Putin-Besuch!

24. Juni 2014

Der leibhaftige Wladimir Putin ist am heutigen Dienstag Nachmittag in einer gewaltigen Schwefelwolke in Wien zum Staatsbesuch aufgeschlagen, unmöglich! Faymann (Kanzler), Fischer (Präsident), was habt ihr euch dabei gedacht? Am Abend soll der “Gott-sei-bei-uns” aus Moskau sogar vor einer Wirtschaftskammer reden, anstatt in einer Folterkammer vor US-Verhörspezialisten…

Putin freute sich sehr in Wien zu sein, dass ihm  – wie so vielen reichen Russen vor ihm – in den letzten Jahren so sehr ans Herz gewachsen sei.

Ein Häufchen ukrainischer Demonstranten, die Rede ist von 70 bis 100 Personen, demonstrierten vor der Hofburg gegen den Russen, der entgegen seiner Gewohnheiten pünktlicher war als der Papst, mit der unübertrefflichen politischen Aussage “Putin kaputt”. Mit ach-und-krach brachte man noch eine Schwulen-Organisation und Greenpeace auf die Straße wegen der TV-Bilder in den “Nachrichten”.

Würden die Wien-Touristen, die wegen des Putin-Besuchs die Sperrzone nicht betreten dürfen, protestieren, dann wären es ganz sicher mehr Demonstranten gewesen.

Der US-Botschafter in Wien kritisiert die österreichische Regierung schriftlich wegen des zu Stande kommen dieses Staatsbesuches:

“Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise (ausgelöst durch die USA selbst!) sei die Zusammenarbeit der USA und Europas (Obama befiel, wir folgen Dir!) maßgeblich daran beteiligt gewesen russische Aggressionen zu verhindern…Die österreichische Regierung solle sich genau überlegen, ob die heutigen Ereignisse (also mit dem Russen zu sprechen!) zu diesen Bemühungen beitragen!” (Natürlich nicht, ihr Dummköpfe!)

Die neutralen österreichischen Spitzenpolitiker verwiesen auf den unbestreitbaren Sinn von Gesprächen, gerade in Krisenzeiten. Den Mut gegen die unverschämte Einmischung der USA in einen angeblich unabhängigen und überdies angeblich neutralen Staat zu protestieren brachten sie leider nicht auf. Der US-Botschafter wurde auch nicht zur “persona non grata” erklärt und ausgewiesen, ja nicht einmal zum klärenden Gespräch bei dem “jungen Bengel mit den Haaren” einbestellt!


Erdogan beglückte jetzt auch die Türken in Frankreich!

22. Juni 2014

Seine 5. Kolonne in der EU, die UETD, veranstaltete am Samstag, den 21. Juni ein Meeting mit dem großen Führer in Lyon. Dessen Ansage kommt uns bekannt vor:

“620.000 Türken lebten in Frankreich. Sie sollten ihr Recht auf doppelte Staatsbürgerschaft einfordern, was ihnen Vorteile einbrächte.” Tags zuvor, am Freitag, den 20. Juni, hatte der große Führer mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande u.a. über die soziale Integration der Türken in die französische Gesellschaft diskutiert.

“Sie und ihre Kinder sollten ihre Kultur und Sprache nicht vergessen und sich nicht in die französischen Gesellschaft assimilieren. Die EU bräuchte diese europäischen Türken für ihren Kampf gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit. Ausserdem sollten die französischen Türken mindestens drei Kinder haben, fünf wären OK!”

Am 10. August sollten sie sich in Frankreich an den türkischen Präsidentschaftswahlen beteiligen. Wen sie dabei wählen sollten, das verriet er jedoch nicht…

Vor Ort in Lyon demonstrierten ca. 500 bis 1.000 Menschen gegen Erdogan, in einer von der alevitischen Organisation FUAF (Fédération de l’union des Alévis en France) durchgeführten Gegenveranstaltung. Erdogans Kundgebung fand ab 15 Uhr am Nachmittag im centre EurExpo von Chassieu (Rhône) statt, wobei der große Führer seine üblichen zwei Stunden Verspätung hatte. Nach Aussagen der Veranstalter von UETD sollen etwa 20.000 Teilnehmer, mehrheitlich Männer in der Halle gewesen sein. Die türkische Gemeinschaft im Raum Lyon soll etwa 40.000 Mitglieder umfassen.

Die mediale Resonanz vermittelt einen Eindruck größerer Gelassenheit in Frankreich, im Vergleich zu den deutschsprachigen Ländern?

http://www.liberation.fr/societe/2014/06/21/lyon-entre-500-et-1000-manifestants-contre-la-venue-d-erdogan_1047117

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2014/06/21/97001-20140621FILWWW00110-lyon-manifestation-contre-la-venue-d-erdogan.php

 


Jean-Claude Juncker: Ein Hardcore-Säufer wie Churchill?

22. Juni 2014

Die Briten wollen ihn partout nicht an der wichtigsten Schaltstelle der EU haben und greifen jetzt zum Mittel der anonymen Gerüchte, der Denunzierung. Demnach werfen ihm ungenannte Diplomaten vor “seit Jahren zu viel zu trinken”!

Dies sei in Brüssel ein offenes Geheimnis. Mit Cognac und Zigaretten überstünde er lange Brüsseler Sitzungsnächte. Auch zum Frühstück gäbe es schon einmal Cognac. Manchmal verliere er volltrunken die verbale Kontrolle und werde ausfällig. Ein Luxembourger Geheimdienstler berichtet von einem Dreier-Treffen mit Juncker bei dem er volltrunken mehrere Minuten lang verbal ausfällig gegen den Geheimdienstleiter geworden sei.

Auch sein niederländischer Nachfolger als Leiter der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem wird als Zeuge für Junckers Schwächen angeführt: “Bei den Treffen der Euro-Gruppe habe es immer ein generelles Rauch- und Trinkverbot gegeben, nur sein Vorgänger habe sich niemals daran gehalten”, soll er auf entsprechende Fragen gesagt haben!

Damit hat die Schlacht um die Führungspersonen der EU einen neuen Tiefpunkt erreicht, ist zur Schlammschlacht geworden, mit den Mitteln der persönlichen Diffamierung.

Ausgerechnet die Briten, die allgemein für ein recht entspanntes Verhältnis zum Alkohol bekannt sind, fahren jetzt diese Schiene? Sollte man jetzt deswegen das Trinkverhalten britischer Politiker zum Thema machen?

Ihr Jahrhundertpolitiker Winston Spencer Churchill hätte unter diesen Kriterien des David Cameron wohl niemals die Insel vor Hitler retten dürfen, weil er charakterlich völlig ungeeignet für den Job gewesen, der Whisky sein ständiger Begleiter gewesen sei.

Und wenn wir schon mal bei den billigen Unterstellungen sind, so wird das häufig rote Gesicht des Mr. Cameron, sein hoher Blutdruck, womöglich ganz ähnliche Gründe haben? Doch lassen wir das…
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http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/15869415/21027125/

http://www.mailonsunday.co.uk/news/article-2664738/A-drunk-cognac-breakfast-EU-presidency-favourite-faces-explosive-claims-Cameron-prepares-showdown-Merkel-stop-taking-job.html


Koch oder Kellner: China bietet Cameron Kulisse ehemaliger UK-Größe.

21. Juni 2014

Der chinesische Premierminister Li Keqiang und sein britischer Kollege David Cameron trafen sich in der vergangenen Woche zu ihrem jährlichen Meeting, diesmal in London.

Hochgeschwindigkeitszüge beim britischen HS2-Projekt (High Speed 2), das London schnell mit dem Norden der Insel verbinden soll, war eines der Zauberworte, mit deren Hilfe man den gegenseitigen Handel bereits im kommenden Jahr auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar boosten will! Erstmals hat Li Keqiang dies in einem entwickelten, ehemaligen Hightec-Land des Westens erfolgreich promoted. Diese chinesische Visitenkarte kündigt mit ihrer Hightec-Kompetenz dem Westen das unvermeidliche Ende des “chinesischen Billigheimers” an.

Aber die Briten, einstmals die Wiege der industriellen Revolution, sind offenbar bereits derart abgehängt vom industriellen “state of the art,” dass sie den Chinesen (und ihrem Kapital!) auch ihre Nukleartechnologie, Offshore-Windkraft und Photovoltaic öffnen, sie also “an’s Eingemachte” lassen? Verträge im Wert von über 30 Milliarden US-Dollar wurden unterzeichnet, allerdings auch im Bereich Finanzen und Erziehung.

Zum 10. Jubiläum der gegenseitigen Zusammentreffen soll die Zusammenarbeit auf vielen Gebieten auf ein neues Niveau gehoben werden u.a. durch Direktgeschäfte in der jeweils lokalen Währung des Britischen Pounds und des chinesischen Renminbi RMB) und dazu soll es in London (wie übrigens auch in Frankfurt) künftig eine Clearing Bank und – ganz allgemein – Niederlassungen chinesischer Banken geben.

Die Chinesen sind speziell an wissenschaftlicher Innovation, grüner Ökonomie, Medizin und Luftfahrt interessiert, Branchen in denen die Briten etwas zu bieten haben.

EU- und Ausländerfeind Cameron will die Visa-Bedingungen für Chinesen vereinfachen und er hiess “Scharen”* von chinesischen Firmen und “Horden”* von chinesischen Studenten willkommen auf der Insel ;-)

Cameron, der ständig mit einem EU-Austritt des UK kokettiert, machte sich (hoffentlich unaufgefordert?) zum Vorkämpfer und Promotor eines Europäisch-Chinesischen Investment-Abkommens und der Bildung einer Europäisch-Chinesischen Freihandelszone. Ist das die Spielwiese, mit der Merkel den Wankelmütigen bei der Stange halten will?

Der chinesische Premier reiste indessen in die Provinz, nach Kontinentaleuropa weiter, Griechenland zu retten, äh.. zu besuchen ;-)

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*(Ausländische Besucher der Britischen Insel, die das Königreich evtl. Geld kosten könnten, werden gerne mit diesen Attributen verknüpft. Man verzeihe mir deshalb den Scherz!)


Jetzt auch in Wien: “Erdogan professionalisiert die Isolation.”

18. Juni 2014

Der “große Führer” zieht die erfolgreiche “Köln-Nummer” Morgen auch in Wien durch. Es läuft alles “wie gehabt”. Sein privater Verein mietet privat die Albert-Schulz-Halle in Wien-Donaustadt an, reine Privatsache halt.

Wiens Zentrum wird mit einem Tag von Verkehrsbehinderung beschert, doch was soll’s? Die Belagerung war damals schlimmer.
Dann kommt der große Verführer, “macht einen auf Roy Black” und wirbt bei den unglücklichen, in Österreich anscheinend gegen ihren Willen festgehaltenen, Türken um ihre Unterstützung…

A propos, wofür eigentlich? Hat er jetzt seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im Sommer erklärt oder noch immer  nicht?

http://derstandard.at/2000002124422/Demonstrationen-und-Oeffi-Einschraenkungen-bei-Erdogan-Besuch?ref=nl

http://derstandard.at/2000002074218/Statt-aufgestiegen-oft-abgehaengt?ref=nl


Bygmalion. Der Skandal, von dem Sarkozy wieder mal nichts wusste…

18. Juni 2014

In Frankreich schlägt die Bygmalion-Affäre weiter Wellen. Es geht im Kern um Betrügereien bei der Wahlkampffinanzierung des letzten, verlorenen Wahlkampfes von Nicolas Sarkozy und der UMP im Jahr 2012.

Die Person Sarkozy wurde praktisch immer von Skandalen um illegale Gelder begleitet. Er, bzw. die ihn finanzierenden Kreise, hatten offenbar immer ein Problem mit gesetzlichen Regelungen und Beschränkungen und waren erfinderisch im Umgehen jeglicher Restriktionen.

Unvergessen, die Aussage der Gaddafi-Söhne, der Libyer habe Sarkozys Wahlkampf 2007 finanziert und trotzdem (oder vielleicht gerade darum?) sterben müssen…

Letztlich ist Sarkozy bisher aber immer unbehelligt davon gekommen, wenngleich die Einschüsse zuletzt näher kamen.
Nun also Bygmalion…

Worum geht es bei dieser Affäre? Vereinfacht ausgedrückt sollen Beschränkungen bei den Wahlkampfkosten scheinbar  eingehalten werden, bei gleichzeitiger Verschleierung der wahren, viel höheren Kosten und natürlich, ein hübscher Nebeneffekt, der Herkunft des Geldes. Dafür ist eine “doppelte Buchführung” sehr nützlich, wenn auch darunter nicht der eigentliche, kaufmännische Begriff zu verstehen ist.

Die UMP meldete also “offizielle Wahlkampfkosten” von insgesamt 4,3 Millionen Euro für 44 Veranstaltungen an. Das waren durchschnittlich knapp unter 100.000 € pro Veranstaltung.

Dann gab es parallel dazu die geheime, die wahre Buchhaltung der Kosten. Ihr zufolge wurden 21,2 Millionen Euro für den Wahlkampf ausgegeben, von denen nur 4,3 Mio € oder 20% offiziell deklariert und 17 Mio € oder 80% illegal, “schwarz” flossen!

Um dies heraus zu bekommen musste nur ein ehemaliger Wahlkampfmanager Sarkozys in Arrest genommen und ein gelöschter USB-Stick wieder restauriert werden, et voilá!

Die Tabelle auf dem USB-Stick führte fortschreibend neben, Datum und Ort der Meetings in drei Spalten die offiziellen, gemeldeten Kosten, die tatsächlichen Kosten und die Differenz daraus, so daß zwischen der UMP (und Sarkozy?) und der Agentur Bygmalion sowie der die Events veranstaltenden Tochterfirma “Events & Cie” jederzeit ein aktueller Status abgerufen werden konnte, was bei solchen Geschäften überaus praktisch erscheint?

http://almabu.wordpress.com/2014/05/27/europawahl-fordert-auch-in-frankreich-erste-opfer/

http://www.mediapart.fr/journal/france/170614/document-meeting-par-meeting-le-detail-du-financement


Spanien und Marokko schlagen für Europa 1.000 lästige Eindringlinge zurück!

14. Juni 2014

Sie kommen aus dem armen Afrika und haben die absolut unverschämte Unverschämtheit zu glauben, dass ihnen ein Leben in Saus und Braus im reichen Europa zustünde? (Ironie aus!)

 

Der Druck der Armut auf Europa ist eine Folge unseres Wirtschaftssystems und unserer Wirtschaftspolitik. Doch DAS wollen wir nicht wahr haben. Seit Anfang des Jahres hat der Ansturm der Verzweifelten auf die nordafrikanischen Eingangsportale nach Europa, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla dramatisch zugenommen.

 

Mit verschiedenen Taktiken und Strategien gelang es den Migranten ihre Erfolgsquote zunächst drastisch zu erhöhen.

Das löste humane Katastrophen durch polizeilich-militärische Überreaktionen aus, die zu zahlreichen Todesfällen an der EU-Aussengrenze führten. Die Verzweifelten ertranken nach gezieltem Beschuss mit Gummigeschossen im Mittelmeer!

 

Dann wurde die Zusammenarbeit der EU  mit den Marokkanern intensiviert. Auf dem “kurzen Dienstweg” wurden Menschen, die es bis in die Exklaven, die es bis nach Europa geschafft hatten, umgehend an Marokko zurück geliefert, ohne ihrem Asylantrag überhaupt Gehör zu schenken. Vergebliche und sauteure Mühe!

 

Die Migranten änderten ebenfalls ihre Taktik und erhöhten die Anzahl der Grenzdurchbrecher um vor Ort, “am Zaun” eine Überzahl zu gewährleisten. Das funktionierte eine Zeit lang, bis die EU, vertreten durch die spanischen Guardia Civil, eine Franco-Altlast aus den Zeiten des Faschismus, ebenfalls dazu über ging sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

 

Nach den sechs Meter hohen Zäunen mit messerscharfem NATO-Drahtrollen oben drauf mussten die “Verteidiger” Europas erleben, dass sich die “Eindringlinge” an die Lage adaptierten!

 

Sie warfen ihre Kleidungsstücke auf den NATO-Draht, bevor sie ihn dann, halbnackt aber einigermaßen geschützt, überwinden konnten. Im Gegenzug erfand die EU einen kleinmaschigen Zaun, “la malla antitrepa”, aus Flachstahl mit 1,3cm großen quadratischen Ausstanzungen der es den menschlichen Fingern oder Zehen nicht erlaubt, hinein zu greifen. Der Griff ging buchstäblich ins Leere, die Finger fanden keinen Halt, der Einbruchsversuch der Armen ins Europa der Reichen fand ein erneutes Ende…

 

In der vergangenen Nacht, nach der unsäglichen 1:5-Blamage des Weltmeisters Spanien bei der WM in Brasilien, an jenem Freitag den 13. Juni, in dessen Folge (ganz?) Spanien in Trauer und Entsetzen versank, da versuchten es erneut über 1.000 Männer und Frauen, die Grenzen nach Europa zu überwinden.

 

Sie scheiterten ebenso grandios wie die spanischen Fußballer von “La Roja” (nicht zu verwechseln mit La Rioja!) gegen Holland. Sie scheiterten an der Zusammenarbeit massiver marrokanischer- und spanischer Polizeikräfte und einem permanent über Ihnen kreisenden Helikopter.

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http://politica.elpais.com/politica/2014/03/05/actualidad/1394046257_447524.html

 

http://politica.elpais.com/politica/2014/06/14/actualidad/1402731330_023976.html

 

http://elpais.com/elpais/2014/03/07/media/1394187503_458548.html