Paris, IIe: Massengräber unter Supermarkt entdeckt!

28. Februar 2015

Unter dem prächtigen Bau „Félix-Potin“  am Boulevard Sevastopol, IIe, der um das Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sein dürfte, wurden jetzt von INRAP (Institut national de recherches archéologiques préventives) auf einer Fläche von nur 100m2 nur wenige Zentimeter unter dem zweiten Kellerniveau in alten Katakomben acht (8!) Massengräber entdeckt, in denen hunderte Skelette anrührend miteinander zu kuscheln scheinen und nicht etwa einfach auf einen Haufen geworfen wurden.

An dieser Stelle muss sich über fünf-sechshundert Jahre lang der Friedhof des Hôpital de la Trinité befunden haben? Anscheinend wurde das pompöse Gebäude einst direkt auf den Knochen der Toten errichtet? Die Situation der Massengräber könnte auf Tote aus den verheerenden Pest-Epedemien des Mittelalters oder auf eine Hungersnot hinweisen. Vielleicht tragen die Ausgräber bei ihrer Arbeit deshalb Mundschutz? Die Archäologen versuchen in einem Wettlauf mit der Zeit und unter Beibehaltung der Würde der Toten die Gebeine zu bergen, denn ab dem 20. März stehen Bauarbeiten im Keller dieses Gebäudes an, das auf einem Friedhof steht…

https://www.google.de/maps/place/R%C3%A9aumur+-+S%C3%A9bastopol/@48.866225,2.352553,3a,75y,268.16h,100.36t/data=!3m4!1e1!3m2!1sDmtVoQOgB9sIyPcvbp9JlA!2e0!4m7!1m4!3m3!1s0x47e66e1bd49b3289:0xcb79957c4c7971ae!2sBoulevard+de+S%C3%A9bastopol,+Paris,+Frankreich!3b1!3m1!1s0x47e66e109e466299:0xee6614149d632db1!6m1!1e1

–––––
Video:

http://www.leparisien.fr/paris-75/video-paris-plus-de-200-squelettes-decouverts-sous-un-monoprix-28-02-2015-4565437.php

Bilder:

http://www.leparisien.fr/paris-75/en-images-des-fosses-communes-mises-au-jour-sous-un-supermarche-parisien-28-02-2015-4565455.php


Am Anfang erschuf Carme Forcadell Gott und die Erde, jetzt noch Catalunya und alles wird gut!

28. Februar 2015

Katalanische Separatisten des ANC  drehen jetzt völlig durch! Die Regierung der Autonomie Catalunya ist eine Untergliederung des spanischen Regierungssystems, in dieses eingebunden und diesem Rechenschaft pflichtig. Artur Mas und seine Separatisten versuchen diesen Fakt zwar gerne zu verdrängen und sich mit dem untauglichen Mittel der Selbstermächtigung nicht vorhandene Kompetenzen anzueignen, aber im Prinzip könnte er von Madrid wegen Ungehorsam, Unfähigkeit, Untreue, Amtsmissbrauch oder Subversion abgesetzt und zur Verantwortung gezogen werden. Gründe dafür gäbe es mittlerweile genug!

Die Separatisten können es selbst kaum glauben, dass Madrid auf ihre Sticheleien durch permanente Rechtsbrüche so gar nicht reagiert außer, in regelmäßigen Abständen, diesen Separatistenschwachsinn immer dann, wenn er sich in “Gesetzen” manifestiert, von den Gerichten kassieren zu lassen.

Aber der Appetit wächst bekanntlich mit dem Essen und die Separatisten zeigen sich keineswegs entmutigt. Folglich handeln sie aus ihrer Sicht nur konsequent, wenn sie zu einer neuen Stufe des Rechtsbruchs und der Rechtsbeugung übergehen.

Die selbsternannte Katalanische Nationalversammlung ANC, versteht sich als treibende ungesetzliche, weil übergesetzliche, Kraft der Separatisten. Sie verleiht sich jetzt neue Kompetenzen, die auch die katalanische Autonomieregierung des Artur Mas ins Grübeln bringen müssten:

Sie will jetzt „ein Organ“ bilden, dass Catalunya regieren soll, falls Madrid die Autonomieregierung des Artur Mas ganz oder in Teilen absetzt. Also nochmals, zum mitschreiben:

Ein privater Verein, der finanziell am Tropf der Generalitat de Catalunya hängt, gibt sich das Recht vollkommen undemokratisch „Organe“ zu ernennen, die die Autonomie Catalunya regieren sollen, falls die immerhin formal demokratisch gewählte Autonomie-Regierung wegen Kompetenzüberschreitung und Illoyalität von der übergeordneten Zentralregierung abgesetzt würde! Dieses „Organ“ solle einseitig die Unabhängigkeit erklären und dann eine neue Regierung bilden. Es wäre auch extrem demokratisch, denn es dürfen nur alle diejenigen mitmachen, die FÜR die Unabhängigkeit sind in Catalunya. Die lästigen zwei Drittel der Katalanen, die dies nicht sind, die blieben einfach außen vor und störten nicht länger…

Vordergründig soll damit der Eindruck erweckt werden, dass den Rathäusern im Land und damit der untersten politischen Ebene, eine besondere Bedeutung zu käme auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Es ist zunächst also eine der üblichen Täuschungskampagnen mit der normale demokratische Wahlakte zu plebiszitären Entweder/Oder-Szenarien umfunktioniert werden sollen: Eine illegale Befragung  vom November 2014 wird zu einem Referendum, eine Kommunalwahl im Mai 2015 wird zum entscheidenden Schritt zur Unabhängigkeit von Spanien, eine Autonomiewahl im September 2015 wird zum Plebiszit der Unabhängigkeit…

Ich frage mich, wann die Separatisten die spanischen nationalen Wahlen im November 2015 öffentlich wahr nehmen werden und zu welchem Zweck sie diese dann umfunktionieren suchen? Aber dieser Plan des ANC würde auch eine reale Machtverschiebung zwischen der offiziellen Regierung, der Generalitat de Catalunya des Artur Mas, hin zu ihrem Frankenstein-Monster, dem ANC bedeuten, in dem die “Oppositionspartei” ERC eine gewichtige Rolle spielt und er drückt ein gewisses Misstrauen in den unberechenbaren Zocker Artur Mas aus!

Da sie ja nach dem 27. September einseitig die Unabhängigkeit ausrufen wollen (offenbar unabhängig vom Wahlergebnis?), müssten sie eigentlich jetzt irgendwann mitteilen, dass sie sich an den nationalen Wahlen Spaniens im November diesen Jahres nicht mehr beteiligen wollen/werden? Werden sie aber diese üppigen finanziellen Pfründe freiwillig aufgeben und wann?

Ich würde sagen, das ist ein Staatstreich mit Ansage und Zeitzünder, denn laut Carme Forcadell, der Präsidentin des ANC, habe man sich bereits von Spanien abgekoppelt?


Der Richter, der sich seine eigene Verfassung schrieb!

27. Februar 2015

Der Consejo General del Poder Judicial (CGPJ) urteilte mit 12:9 Stimmen, dass der Richter Santiago Vidal, der nebenbei „in seiner Freizeit“ an einer katalanischen Verfassung schrieb, wegen dieses „sehr schweren disziplinarischen Vergehens“ zu drei Jahren Berufsverbot zu verurteilen sei! Alternativ hatte noch die Möglichkeit einer „Zwangsversetzung nach Spanien“ im Raum gestanden, war aber dann verworfen worden.

Seine gebotene Treue zur spanischen Verfassung könne nicht mit seiner „Freizeitbeschäftigung“ vereinbart werden, fanden die Richter. Einer der Vorwürfe war fallen gelassen worden, um überhaupt zu einer Mehrheit zu gelangen. Das ursprüngliche Ziel der Kläger, Santiago Vidal ganz aus dem Richteramt zu entfernen, konnte somit nicht mehr erreicht werden.

Die katalanischen Separatisten schreien derweil „ceter und mordio“. Der verurteilte Richter will das Urteil erst einmal ein paar Tage sacken lassen und dann vermutlich in Revision gehen.

Die radikalste Separatisten-Partei ERC hat ihm aber inzwischen ein politisches Amt angeboten und zugleich den sicheren, den zweiten Platz nach ihrem Halbgott Oriol Junqueras, für die nächste Wahl. Santiago Vidal scheint nicht abgeneigt…

So wird man Santiago Vidal wohl künftig öfter in der separatistischen Politik-Landschaft finden, zumindest bis seine Drei-Jahres-Sperre abläuft…


Spanisches Verfassungsgericht annulliert illegale katalanische Gesetze ‘ley de consultas‘ und ’ley autonómico’!

26. Februar 2015

In einer außerordentlichen Versammlung von kaum mehr als einer Stunde kam das TC zu der einstimmigen Entscheidung, diese beiden, der 9-N-Farce des Artur Mas zu Grunde liegenden Gesetze, zu annullieren und aufzuheben.

Die hauptsächliche Begründung lautete, dass sich die Katalanen mit diesem Gesetzen unzulässigerweise staatliche Kompetenzen aneignen wollten, die ihnen nicht zustünden.

Damit ist nun nachträglich jeglicher beabsichtigten juristischen Basis für den 9-N-Klamauk des Artur Maus und seiner Separatisten, das Mäntelchen der Legalität entzogen worden!

http://www.lavanguardia.com/politica/20150225/54427618116/tc-tumba-unanimidad-ley-consultas.html

–––––

Erste Stimmen zum Urteil, während der Debatte zur Lage der Nation, im spanischen Kongress in Madrid:

Präsident Mariano Rajoy:  „Wenn ein Gremium von einem dutzend Richtern einstimmig urteilt, dann bedeutet das etwas!“

Alfred Bosch, Sprecher von ERC, Bürgermeisterkandidat  für Barcelona: „Sehr traurig, dass die Leute nicht wählen dürfen, was sie wollen!“ (sehr traurig vor allem, dass ER Bosch partout nicht verstehen will, dass er nicht über Dinge abstimmen lassen kann, die außerhalb seines Kompetenzrahmens liegen, wie über das Wetter zum Beispiel). Bosch endete sehr optimistisch mit seinem Gruß an Rajoy: „Adiós, wir sehen uns in der UN! (nach der katalanischen Unabhängigkeit ;-)

Matias Alonso, C’s drückte seine Zufriedenheit darüber aus, dass das Verfassungsgericht die Auffassung seiner Partei bestätigt habe, dass das Vorgehen der Separatisten nicht verfassungskonform und damit ungültig sei, und Artur Mas den Realitätsbezug vollkommen verloren habe.

Rosa Díez, Sprecherin der UPyD stellte fest, dass das Verfassungsgericht heute die Dinge richtiggestellt habe, was die Mehrheit der Spanier immer gewusst hätten, nämlich dass es nicht richtig sein könne, dass nur die Katalanen alleine abstimmten über Dinge, für die ALLE Spanier zuständig seien.

Antonio Hernando, Sprecher der PSOE, betonte, dass die Sozialisten seit Beginn dieser Debatte gesagt hätten, dass diese Consulta nicht in den Rahmen der Verfassung passe. Es existiere ein politisches Problem. für das es eine politische Lösung geben müsse…

Jordi Turull, Führer der CiU im spanischen Parlament, triumphierte hingegen enthusiastisch „kein Gericht und kein Urteil, niemand könne diese Explosion von Demokratie, Freiheit, und bürgerlichem Engagement auslöschen, ungeschehen machen, dass der 9-N dargestellt habe..“


Das Chevaline-Massaker, der perfekte Mord?

25. Februar 2015

Im September 2012, vor zweieinhalb Jahren ging ein Verbrechen, festgemacht am Namen eines kleinen französischen Alpendorfes in den Savoyen, um die Welt. Ein einzelner Irrer soll es gewesen sein, andere Möglichkeiten wurden nur höchst unwillig in Betracht gezogen, aber schließlich immerhin untersucht. Die Europäische Justizeinheit, die zur Aufklärung gebildet wurde, die Sonderkommissionen in Frankreich und England, vermutlich alle inzwischen in aller Ruhe und ohne Ergebnis aufgelöst?

Der letzte Verdächtige Zaid al-Hilli, der Bruder des ermordeten Saad al-Hilli, inzwischen von der britischen Polizei* offiziell rein gewaschen vom Verdacht an dem vierfach-Mord beteiligt gewesen zu sein, klagt nun seinerseits die französische Polizei an:

Die französische Polizei habe den Tatort nicht gesichert, so dass mögliche Spuren von den zahlreichen Rettungsfahrzeugen vernichtet worden seien.

Einer der auffälligen offenen Punkte war das Fehlen der Pässe der Opfer, die schließlich mit Pässen per Fähre über den Ärmelkanal nach Frankreich gekommen seien und sich auch mit Pässen auf dem Camping-Platz angemeldet hätten. Bei den Leichen aber habe man keine Pässe gefunden, so hieß es damals.

Jetzt wurde bekannt, dass der/die vermisste/n Pässe sich in einer Jacke Saad al-Hillis befunden hätten, die seit über zwei Jahren in einem französischen Polizei-Labor läge und anscheinend nie richtig durch- bzw. untersucht worden sei! Ein veritabler Skandal…
_____
*(Zaid al-Hilli wirft der französischen Polizei Rassismus vor, weil sie ihn immer noch als “interessante Spur” bezeichne und fordert eine öffentliche Untersuchung!)

–––––
Es gibt auf meinem Blog ca. 20 Artikel zum Thema, über die Suchfunktion zu finden, die aktuell jeweils den bekannten Ermittlungsstand beschrieben. Eine gute Zusammenfassung hat wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Annecy_shootings


Spanier erschiessen! Karneval in Solsona, Llerida, Katalonien.

24. Februar 2015

Was waren sie doch wieder lustig! Zufrieden feierten die Separatisten in der tiefsten katalanischen Provinz, das erschiessen von Spaniern mit Schnellfeuerwaffen. Alle Beteiligten waren mehr oder weniger identisch martialisch in Tarnanzüge gekleidet und mit Sturmgewehren ausgerüstet. Zur Unterscheidung waren sie in spanische oder separatistische (Estelada) Fahnen gehüllt und von entsprechend zuordenbarer Musik begleitet. Die Akteure hatte definitiv zuviel Ukraine-Berichterstattung und Alkohol intus. Das Ganze wurde live im lokalen TV La Xarxa übertragen.

http://www.lavanguardia.com/politica/20150223/54426456099/pp-mas-junqueras-apologia-al-odio-solsona.html

Das unglaubliche Spektakel begleitet von separatistischen Sprüchen und Aufrufen zur Erschiessung von Spaniern und Scheinhinrichtungen spanischer Militärs war anscheinend eine Riesengaudi für die Separatisten..

Die PP forderte die Spitzen der Separatisten Artur Mas, CiU, Oriol Junqueras, ERC und die Bildungsministerin Irene Rigau zur Stellungnahme auf.. doch Schweigen im Walde!

Wäre statt dessen in gleicher Weise zur Ermordung von Muslimen aufgerufen worden, so wäre dies zu Recht als ein internationaler Skandal gewertet worden, aber in diesem Fall werden ja nur Spanier zum Schein hingerichtet… was für ein Riesenspaß für katalanische Separatisten!

PS: Inzwischen wird der Zwischenfall von der Staatsanwaltschaft untersucht ob die Anstiftung zu einem Hass-Delikt nach Artikel 510 des codigo penal vorliegt.

http://www.abc.es/catalunya/politica/20150223/abci-fiscalia-investigara-carnaval-insto-201502231813.html

Auf dem Veranstaltungsplakat (im abc.link) wird zu seinem paramilitärischem Karneval und Spanier erschiessen in festlichem, friedlichen, familiären Ambiente geladen!


Arbeitsteilung: Merkel verhandelt, Obama putscht!

23. Februar 2015

Gestern fanden sich eine Menge Demokratie-Heuchler auf dem Maidan in Kiew ein um dem ersten Jahrestag des blutigen US-Putsches in der Ukraine zu gedenken. Vielleicht wurde es ja hinterher, als die Kameras ausgeschaltet waren, noch eine lustige Siegesfeier, wer kann das schon wissen?

Nicht jeder US-Putsch verläuft aber glatt und schließlich kann sich Frau Nuland nicht persönlich um alles kümmern. Der vorläufig(?) letzte(?) US-Putschversuch ist offenbar fehlgeschlagen, dies fast vor der eigenen Haustür der Amis und obwohl die ganze Welt abgelenkt auf die Verhandlungen von Merkel, Hollande, Putin & Co. ins Minsk schaute. Venezuela sollte es mal wieder sein..

Doch lest selbst (von Thierry Meyssan in voltairenet.org):

“…Die Obama-Administration hat wieder einmal gewaltsam versucht, ein politisches Regime zu ändern, das ihr widersteht. Am 12. Februar sollte ein Flugzeug der Academi (Ex-Blackwater), das zu einem venezolanischen Militärflugzeug umfrisiert wurde, den Präsidentenpalast bombardieren, um Präsident Nicolas Maduro zu töten. Die Verschwörer hatten geplant, die ehemalige Parlaments-Abgeordnete María Corina Machado an die Macht zu hieven und sie sofort durch ehemalige lateinamerikanische Präsidenten beglaubigen zu lassen…”

http://www.voltairenet.org/article186821.html