Verlogene historische Fundamente des Nationalkatalanismus!

31. August 2015

Vor einiger Zeit schrieb ich über das „CataDisney“, mit denen die CAT-SEP’s ihre Phantastereien „untermauern“ wollen. Dabei erwähnte ich, dass am gerne gezeigten und als Beweis für eine glorreiche katalanische „staatliche“ Vergangenheit angeführten Altstadt-Viertel Barrio Gòtico oder Barri Gòtic, (dem Gotischen Viertel) praktisch nichts mehr echt ist, sondern es in seiner heutigen Form in wesentlichen Teilen aus dem Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts stammt!

Diese systematische Geschichtsfälschung beschränkt sich aber nicht auf dieses Viertel. An das Barrio Gotico angrenzend, lag ausserhalb der Stadtmauern in Richtung Küste das Viertel Borne. Dort wohnten tausende von Menschen, u.a. Schlachter und Färber, dort fand zum Beispiel täglich der Markt statt, aber auch die Inquisition wurde hier öffentlich exekutiert.

Hier hat die Generalitat de Catalunya, zur Zeit regiert von den CAT-SEP’s CDC (Artur Mas) und toleriert von den CAT-SEP’s ERC (Oriol Junqueras) mit (je nach Rechnung )zwischen 70 und 90 Millionen Euro missbrauchter Steuergelder im alten Marktgebäude einen Tempel ihrer Ideologie errichtet, der die (unnötige, weil dem Fanatismus geschuldete!) Niederlage gegen die Bourbonen im Spanischen Erbfolgekrieg zur Niederlage DES KATALANISCHEN STAATES gegen das verhasste Madrid in übl(ich)er Weise umwidmete zu einem Krieg zweier Staaten mit der anschließenden Unterdrückung des Einen durch den Anderen.

Dieser KATALANISCHE STAAT hat in KEINER FORM je existiert!
Der angesehene britische Historiker Henry Kamen, der über diese Zeit Barcelonas in Oxford seine Doktorarbeit schrieb und der lange Zeit in Barcelona gelebt hatte war fast sprachlos ob der hier unbekümmert zur Schau gestellten Geschichtsfälschung, für die es in Barcelona gerne auch akademische Auftragsarbeiten gibt.

Dagegen hätte er in diesem Ausstellungs- und Propagandabereich, von Museum sollte man in diesem Zusammenhang nicht sprechen, kein einziges anerkanntes historisches Standardwerk der Geschichtsschreibung vorgefunden!

Der offizielle historische Geschichtsschreiber Barcelonas jener Zeit, Narcís Feliu de la Penya und seine offiziellen und privaten Aufzeichnungen, die heute durchaus bekannt sind, wird nicht einmal erwähnt in diesem CAT-SEP-Propaganda-Spektakel.

Henry Kamen schreibt in EL MUNDO, dass es die klar erkennbare Absicht dieser Ausstellung sei, eine falsche Geschichte zu kreieren, die Geschichte zu fälschen! Hier wurde gezielt die Grundlage, eine Basis für den berühmten katalanischen Victimismus geschaffen, die dauernden, vom Schicksal und von Madrid schlecht behandelten Opfer, die armen Katalanen, die sich nach 300 Jahren der Unterdrückung durch Spanien nun endlich einmal wehren müssten. Dies wird Einwohnern und Touristen so permanent präsentiert um dauerhaft ein gefälschtes Geschichtsbild zu schaffen.

Rafael Casanova i Comes, ein reicher Fanatiker und Anführer der Verteidiger Barcelonas, einer der „Helden“ dieser unnötigen Belagerung, dessen Tod zusammen mit den rund 18.000 Toten beider Seiten jedes Jahr am 11. September gedacht wird, ist Jahrzehnte später auf dem Landgut seines Sohnes außerhalb von Barcelona eines natürlichen Todes gestorben! Sein britischer(?) Gegenspieler, Söldner und Sieger der Belagerung und Schlacht, der Duke of Berwick, verschonte seinen Leib, sein Leben, sein Hab und Gut. Dies zur erwähnen würde aber die Heldenlegende zerstören und unterbleibt deshalb gerne…
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http://www.elmundo.es/opinion/2014/08/28/53ff0298268e3eb3608b4580.html
http://www.mercatdelborn.org/es/bienvenido/
https://de.wikipedia.org/wiki/James_Fitzjames,_1._Duke_of_Berwick


Artur Mas, berüchtigter Anti-Korruptions-Kämpfer in Nöten!

28. August 2015

Die Guardia Civil durchsucht mit Staatsanwaltschaft der Anti-Korruptionsbehörde Räume der Stiftung“ CATDEM“ der CDC, der Partei des Präsidenten und berüchtigten „Anti-Korruptions-Kämpfers“ Artur Mas (selten so gelacht!) wegen des Verdachtes der üblichen 3% Provision an die CDC für die Erteilung öffentlicher Aufträge, Genehmigungen und Lizenzen der Generalitat. Auch die Rathäuser von Sant Celoni, Sant Cugat, Figueras und Lloret de Mar wurden nach entsprechenden Beweisen durchsucht.

Die Gelder sollen von der Baufirma TEYCO gezahlt worden sein, die der Familie eines der CDC-Gründers Sumarroca gehört. Gegen Ende Juli waren von der Staatsanwaltschaft gegen Korruption und organisiertes Verbrechen in den Niederlassungen von TEYCO und dem Privatwohnsitz des Aufsichtsratsvorsitzenden Dokumente beschlagnahmt worden und deren (Teil-)Eigner Jordi Sumarroca in U-Haft genommen worden aus der er im August von einem Gericht aus Barcelona(!) gegen ein Trinkgeld von 600.000 Euro Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden ist.

Der Vorwurf ist die „ganz alte CiU und CDC-Leier aus Jordi Pujol Zeiten“ Provisionszahlungen für öffentliche Aufträge zu verlangen. Die Baufirma soll alleine in 2008 1,4 Mio Euro an die Stiftung der CDC geleistet haben! Die Stiftung CATDEM war bereits zu Zeiten des PALAU-Korruptionsskandals ins Visier der Ermittler geraten. Zwei Drittel der Millionenschweren Spenden an die Stiftung sollen über Jahre hinweg von Baufirmen gekommen sein…


“Haircut”, Schuldenschnitt! Die Ukraine ist schließlich nicht Griechenland…

27. August 2015

Erinnern wir uns an das monatelange Tauziehen um die als Dritte Griechenland-Rettung verkleidete Bankenrettung? Knüppelhart wurde da gerungen und der von praktisch allen Institutionen geforderte Schuldenschnitt durfte nicht sein, denn da hätten ja Banken SOFORT, ECHTES Geld verloren und abschreiben müssen und Frau Merkel hätte dem Deutschen Michel konkrete Zahlen nennen müssen, was der Spaß so kostet. Daher der plumpe Trick mit der Verlängerung der Laufzeit und der Reduzierung der Kreditzinsen, was faktisch auf das Gleiche hinausläuft, jedoch den Charme hat, dass die Leichen weiterhin als Forderungen (die evtl. sogar bedient werden!) in den Büchern stehen.

Wie anders läuft es da doch derzeit in der Ukraine! Dieser failed-state hat seit dem US-Putsch in Kiew gewissermaßen Narrenfreiheit, immer mit dem Ziel den Konflikt mit Russland am Brennen zu halten um über das NATO-Vasallentum die Europäer an der kurzen Leine unter Kontrolle zu halten. Die Ukraine ist (noch!) nicht im Euro, aber diese bestechende Idee wird den Amis sicher noch rechtzeitig kommen?

Wenn Kiew also Geld braucht, was praktisch ständig der Fall ist, dann ist es überaus praktisch, dass dort US-Staatsbürger in verschiedensten Funktionen in Regierung, Verwaltung und Militär tätig sind. Die zuständige ukrainische Finanzministerin, die US-Staatsbürgerin Natalie Jaresko ist in den USA (Illinois) geboren, aufgewachsen und hat in Chicago studiert. Sie hat in fast allen wirtschaftlich relevanten US-Ministerien und internationalen Finanzorganisationen gearbeitet. Die Ukra-Staatsangehörigkeit bekam sie erst vor 9 Monaten bei ihrer Amtsübernahme! So sollte es Einen nicht wundern, wenn in Kiew die Forderungen schneller, geräuschloser und geschmeidiger bedient werden, so ganz ohne Sturz der Regierung, ohne Neuwahlen und all den demokratischen Kram mit dem Griechenland uns in Atem hielt. Es heisst im Klartext aber auch: In Kiew geschieht NICHTS ohne Wissen und Billigung der USA!

Kiew bekommt unter anderem einen Igitigit-SCHULDENERLASS von 20% oder 3,2 Milliarden Euro gestrichen, einfach so, WEG sind ‘se!

Reichlich Spielgeld muss aber sicher auch noch nachgeschossen werden, denn die Schulden sind ja bekanntlich nur eine Sache und die Kassen sind leer in Kiew. In dieser korrupten Oligarchie die Lage der Wirtschaft auf den von Schoko-Poro kunstvoll am Laufen gehaltenen Konflikt in der Ostukraine zu schieben, das ist schon ein besonderer Fall von Chuzpe…

Haben wir dazu ein einziges Wort von den üblichen Verdächtigen gehört, den Schäubles, Merkels, Hollandes oder Camerons? Das flutscht. Fast wie die feudalistische Vergabe von Abgeordnetenmandaten durch Schoko-Poro und Nazi-Jaz gegen Millionenbeträge zur Finanzierung ihrer eigenen Wahlkämpfe. Oligarchenkram halt…

Aber selbst der ECONOMIST stellt nüchtern fest, dass es dem Durchschnittsbürger der Ukraine heute deutlich schlechter geht als am Ende der Sowjet-Zeit und die Inflationsrate beträgt 60%.
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http://www.reuters.com/article/2015/08/24/ukraine-crisis-debt-idUSL5N10Z30320150824
http://derstandard.at/2000020421563/Ukraine-steht-vor-schicksalsschwerem-Treffen
http://www.cnbc.com/2015/08/27/ukraine-reaches-debt-restructuring-deal-russia-news-agency.html
http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21662584-ukraines-deal-its-creditors-less-impressive-it-appears-tinkering

https://en.wikipedia.org/wiki/Natalie_Jaresko


Anschluss: Durchgeknallter Justizminister der katalanischen Autonomie fordert die Realisation der „kompletten Nation“ der katalanischen Länder!

23. August 2015

Germà Gordo, der Justizminister der katalanischen Autonomie Spaniens läßt die Maske fallen. Er fordert unverhüllt Teile der Territorien Frankreichs, Aragons, Sardiniens sowie Valencia und die Balearen komplett ein,  die „Països catalans“. (http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.enciclopedia.cat/sites/default/files/media/FOTO/48266.jpg&imgrefurl=http://www.enciclopedia.cat/EC-GEC-0048266.xml&h=1417&w=1071&tbnid=5-qaXMSNRPX8zM:&tbnh=90&tbnw=68&usg=__lmHFiYOp2tXWKtQ0qq357x18Yq0=&docid=VB5ioBOJOkAedM&sa=X&ved=0CCQQ9QEwAGoVChMImYrXiI3AxwIVS7UUCh2VFguJ)
http://catalibanes.blogspot.de/p/mapa-del-imperio.html

Der Nationalkatalanismus kann gar nicht anders! Wie jeder Nationalismus ist er auf Ausdehnung bei gleichzeitiger Herabwürdigung der Nachbarn ausgelegt. Ein verhängnisvolles Konzept, das der Welt ein JAHRHUNDERT DER KRIEGE eingebracht hat. Reicht es denn immer noch nicht?

Dieser katalanische Größenwahn war schon Mitte der 80er Jahre in Barcelona auf zahlreichen Pamphleten und Flyern propagiert worden, geriet dann scheinbar – vermutlich wegen seiner Absurdität – in Vergessenheit?

Dazu gehörte damals auch die ernsthaft erzählte rassistische Komponente, ein katalanisches Überlegenheitsgefühl gegenüber den Spaniern, begründet damit, daß die Jahrhunderte lang mit arabischem Blut vermischt worden seien, wogegen die Katalanen unbesetzt und damit unbefleckt von den Moros geblieben seien…

Das liest sich dann z.B. so:
„8. Jh. – Mauren
Die Mauren erobern Katalonien. Der in die heutige Zeit hineinreichende Einfluss ist jedoch nicht so groß wie im südlichen Spanien…“

oder bei bei wikipedia:
„..Die Truppen der Mauren erreichten die iberische Halbinsel im Jahr 711. Nach der Zerstörung Tarragonas im Jahr 717 ergab sich Barcelona und wurde dadurch vor größerer Zerstörung bewahrt. Die Herrschaft der Mauren in Barcelona dauerte weniger als ein Jahrhundert. Die Kathedrale wurde in eine Moschee umgewandelt, und die Steuern für Andersgläubige wurden erhöht…“
Tja, dann haben also die bösen Moros ihre Gene, unter deren Einfluss die Restspanier so dekadent wurden, in Barcelona in drei Generationen nicht verspritzt?

oder orchestriert formulierter Größenwahn bei wikipedia:
Innerhalb des Stadtgebietes leben etwa 1,6 Millionen Menschen, darunter 15,9 % Ausländer (Stand: 31. Dezember 2005). Damit ist Barcelona die elftgrößte Gemeinde der Europäischen Union, nach Hamburg die zweitgrößte, die nicht die Hauptstadt eines Mitgliedstaates ist und die nach Paris am dichtesten besiedelte Millionenstadt Europas. Zusammen mit den in der Àrea Metropolitana de Barcelona zusammengeschlossenen Gemeinden der Agglomeration beträgt die Einwohnerzahl 3,16 Millionen. Im weiteren Einzugsbereich der Metropolregion (Àmbit Metropolità de Barcelona) leben insgesamt 4,86 Millionen Menschen.

Da fehlt eigentlich nur noch der Hinweis, dass im Umkreis vorn 20.000km um Barcelona herum wesentliche Teile der Menschheit wohnen, echt toll!


LIDL in Katalonien mit Separatisten Marketing?

19. August 2015

Vor einigen Monaten veröffentlichte die Generalitat de Catalunya(!) eine Studie die besagte, daß das Català (das Catalán) die Umgangssprache von (nur!) 36,3% der Bevölkerung Kataloniens sei, während 50,7% im Alltag Castellano (Spanisch) sprächen!
Das bedeutet, daß 40% mehr Katalanen Spanisch sprechen als Catalá! Ein bemerkenswertes Eingeständnis angesichts des alltäglichen umfangreichen Sprachenterrors der Generalitat zu Gunsten des Catalá.

Die deutsche LIDL-Kette kümmert das anscheinend wenig? Sie verkündet zweisprachig per Plakat an ihren Supermärkten DIUMENGES OBERT und OPEN ON SUNDAYS also in Catalá und Englisch, dass die Supermärkte Sonntags geöffnet seien und die Spanisch sprechende Hälfte der Katalanen guckt dumm aus der Wäsche. Sie werden als Kunden wohl nicht Ernst genommen, sind nicht existent? Oder SOLL die Spanisch sprechende Hälfte der Katalanen Sonntags nicht einkaufen?
Dürfen Sonntags nur “echte Katalanen” und Engländer rein? RATLOS?

Die spanische(!) Zentrale von LIDL befindet sich in Barcelona(!). Da wird anscheinend mit separatistischen und nationalkatalanistischer Gesinnung geworben und Marketing betrieben?

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http://dolcacatalunya.com/2015/08/16/asi-menosprecia-lidl-a-sus-clientes-castellanoparlantes/

Für Einsprüche und Anregungen: kontakt@lidl.com


Spaniens neues Sicherheitsgesetz: 800 Euro Strafe für Foto von Polizeiwagen!

18. August 2015

Eine Frau aus Alicante postete auf Facebook ein Foto eines auf einem Behinderten-Parkplatz stehenden Polizeiautos ohne darauf abgebildete Polizisten. Binnen 48 Stunden wurde sie ermittelt und wegen Gefährdung der Sicherheit und der Ehre der Polizei zu 800 Euro Strafe verdonnert, ersatzweise Haft. Das Fotografieren oder Filmen als Beweismittel für Übergriffe von Prügel-Polizisten kostet künftig von 600 bis 30.000 Euro!

Das neue Gesetz, „Ley de Seguridad“ oder „Ley Mordaza“ genannt, das mit hohen Geld- ersatzweise Haftstrafen jede Opposition der Straße im Keim ersticken soll, ist seit dem 1. Juli in Kraft.

Aufrufe zur Teilnahme an Demos können nun sehr gefährlich werden. Man muss sich zuvor über die ordnungsgemäße Anmeldung der Demo sachkundig machen, denn sonst begeht man eine Straftat, auch wenn man nicht der Organisator der illegalen Demo ist.

Die Blockade öffentlicher Plätze und Gebäude durch Demos kann mit bis zu 600.000 Euro Strafe belegt werden. Wann eine Blockade gegeben ist, das entscheidet praktischerweise die Polizei selbst.

Zu den strafbaren Handlungen gehören künftig auch Demos vor den privaten Wohnungen und Häusern von Politikern, Wirtschaftsführern und Amtsträgern.
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http://petreraldia.com/reportajes/primera-aplicacion-de-la-ley-mordaza-en-petrer-y-primer-escandalo.html
http://www.theguardian.com/world/2015/aug/16/spanish-woman-fined-gagging-law-photographing-police


Spanische Sozialisten der PSOE fordern soziales Europa!

18. August 2015

Um ihre Zustimmung zum 3. Rettungspaket für Griechenland den krisengeplagten Spaniern zu verkaufen haben die spanischen Sozialisten gleichzeitig einen Forderungskatalog aufgestellt, der zumindest Fragen aufwirft? Sie fordern:
Eine Reform der EU.
Einen einheitlichen europäischen Mindestlohn.
Ein einheitliches europäisches Renteneintrittsalter.
Eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung.
Dazu europäische Finanztransaktionssteuern.

Darüber seien auch schon Gespräche mit den französischen Sozialisten geführt worden, so heisst es von Seiten der PSOE.

So wünschenwert diese Forderungen auf den ersten Blick auch erscheinen, so muß man dabei auch die Ausgangslage berücksichtigen. Die existierende massive Ungleichheit innerhalb der EU würde nicht durch diese „populistischen Maßnahmen“ beseitigt. Dazu brächte es eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik und auch diese könnte den unterschiedlichen Bedingungen nicht gerecht werden. Es bräuchte konkret einen riesigen, gesteuerten und geregelten Finanztransfer der drei, vier Top-Länder der EU an die armen Peripherie-Staaten und dies über einen längeren Zeitraum von mindestens ein, zwei Jahrzehnten! Dazu sind diese derzeit absolut nicht bereit.

Bei der Umsetzung der PSOE-Forderungen würde wohl ein Durchschnitt angestrebt, der deutlich UNTER den derzeit in Deutschland geltenden Leistungen liegen würde?

Beispiel: Mit dem deutschen Mindeslohn von 8,50 Euro pro Stunde, der längst nicht flächendeckend eingehalten wird, kann man in Deutschland nicht leben, in weiten Teilen Süd- und Osteuropas aber durchaus gut. Mit auskömmlichen Renten- und Arbeitslosenleistungen und hohen Mindestlöhnen werden in diesen Ländern aber weder neue Jobs noch Motivation zur qualifizierten Arbeit geschaffen. Es würde wohl eher eine Flucht aus prekären Arbeitsverhältnissen in Arbeitslosigkeit und Rente auslösen und das würde also Dauersubventionen bedeuten?

Man muß wohl annehmen, dass jeder europäische Durchschnitt unterhalb der derzeit in den reichen EU-Ländern geltenden Leistungen läge und hier zum Abbau von Löhnen und Leistungen führen würde und dies, ohne zugleich die höhere Produktivität dieser zentralen Staaten zu berücksichtigen? Es würde wohl zu höheren Gewinnen der Kapitaleigner, zu niedrigeren Leistungen der Arbeitnehmer und zu höheren Steuerbelastungen durch Dauertransfers führen? Mit WEM will die PSOE dies durchführen?