Innere Sicherheit beginnt wo?

19. Januar 2017

Nach jedem Terror-Anschlag oder Gewaltverbrechen werden reflexartig Polizei und Sicherheitsbehörden beschuldigt, bzw. dazu angehalten unser aller hochgeschätzte Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten oder gar zu verbessern, auch von mir…

Nun geriet mir zufällig ein Insider-Artikel, vermutlich aus einer Zeitung der GdP, auf den Monitor, der mir einmal andere Aspekte dieser öffentlichen Sicherheit vor Augen führte.

Das Gelesene war für mich Neuland und schien mir beinahe unglaublich und ist, falls ich das richtig interpretiert habe, nur für Berlin zutreffend. Ich verlinke das hier einmal kommentarlos:


GRÜNEN-Spitzenkandidaten gehen ohne Parteimehrheit ins Rennen!

18. Januar 2017

Die GRÜNEN Ur-wählten per Briefwahl ihr Spitzenpärchen für die Bundestagswahl, deren Termin übrigens heute definitiv für den 24. September 2017 festgelegt worden ist.

Diese Briefwahl ist im Prinzip wirklich eine feine Sache, so man denn die Wahl hat. Traditionell schicken die GRÜNEN ein Pärchen ins Rennen.

Für die Frau gab es nur eine Kandidatin, die bewährte, Betroffenheitserprobte Katrin „Sorry-aber-ich-kann-das-Gesicht-nicht-mehr-sehen“ Göring-Eckhardt, der es gelang mit 70,63% der abgegebenen Stimmen sogar OHNE Konkurrenz mit 47,67% aller Wahlberechtigten bei 59% Wahlbeteiligung absolut unter 50% Zustimmung zu bleiben.

Bei den Männern gab es wenigstens formal drei Kandidaten, so etwas wie eine echte Wahl.:

Cem Özdemir, Parteivorsitzender und das Gesicht der GRÜNEN seit vielen Jahren, schrammte mit knappem Vorsprung von 75 Stimmen an einer offenen Niederlage vorbei. Er holte 35,96% relative Zustimmung oder absolute 21,26%  aller Wahlberechtigten der GRÜNEN. Das heisst, nur jeder 5. Wahlberechtigte GRÜNE wählte den GRÜNEN-Chef! Für WEN spricht also der Parteivorsitzende Özdemir bei den GRÜNEN. WER steht eigentlich hinter ihm, warum eigentlich und wie lange und überhaupt?.

Der Bundesweit im Vergleich zu Özdemir weniger bekannte Schleswig-Holsteinische Umweltminister Robert Habeck lag nur hauchdünn dahinter mit 35,74% relativer und 21,09% absoluter Zustimmung der Wahlberechtigten. Zumindest ein Achtungserfolg!
Wären die Grünen eine optimistisch-positive auf die Zukunft ausgerichtete Partei, hätten sie Habeck gewählt, einfach, weil er ein neues Gesicht ist…

Unter „ferner liefen“ kam dann noch der Bayer mit der Retro-Frisur Anton Hofreiter ins Ziel. Er holte 26,19% relative oder 15,45% absoluter Zustimmung.

FAZIT:
Die Urwahl ist prinzipiell eine feine Sache!
Es gelang der Partei aber nicht die Basis zu mobilisieren.
59% Wahlbeteiligung sind für die GRÜNEN eine Schande.
Beide Kandidaten werden der GRÜNEN-Mitte zugerechnet. Sie sind an angepasster Farblosigkeit kaum zu überbieten. Wenn der linke Flügel noch leben sollte, dann könnten die GRÜNEN vor der Wahl schon spannende Zeiten erleben?

PROGNOSE:
Die GRÜNEN müssen bis zum Wahltag noch verdammt viel tun. Sonst werden sie nicht einmal die in der letzten ZDF-Umfrage vom 13.01.2017 prognostizierten 10% erreichen und ein einstelliges Ergebnis einfahren…

ZDF-UMFRAGE 13.01.2017:

36% CDU/CSU
21% SPD
13% AfD
10% GRÜNE
09% LINKE
06% FDP


Folgen des nationalkatalanistischen Separatisten-Wahns: Abwanderung der Wirtschaft!

18. Januar 2017

Der rauschhafte Exzess der CAT-SEP’s in den letzten 4-5 Jahren hatte natürlich Folgen, welche die Separatisten lieber unter den Teppich kehren würden. Manchmal aber schaut jemand, in diesem Falle die EXPANSIÓN, unter diesen Teppich und ..ei, was findet sich hier denn?

Seit 2012, dem offenen Beginn der Separatisten haben 3.121 Firmen Katalonien verlassen, knapp 2.000 sind gekommen. Das macht einen Negativsaldo von 1.121 Firmen die der katalanischen Wirtschaft fehlen. Diese Firmen begründen ihren Abgang aus Katalonien im Allgemeinen zwar nicht mit dem zunehmend unkalkulierbaren Separatismus, sie wollen ja auch heil und unbehelligt weg kommen, sondern mit Steuern, Abgaben, Vorschriften, zentrale Lage, Käufen und Übernahmen, aber einen kontinuierlichen Negativsaldo dieser Art gab es in Katalonien erst seit dem öffentlichen Wirken der CAT-SEP’s. Irgend etwas haben die wohl damit zu tun? Dazu kommt eine Unternehmensfeindliche Stadtregierung im Rathaus von Barcelona. Anarcho-Linke der CUP als Zünglein an der Waage der CAT-SEP’s, bei denen jedes zweite Wort und Allheilmittel „Steuer- und Abgabenerhöhungen“ lautet.

Wohin flüchteten (von 2008-2016) die abtrünnigen Unternehmen?

1.364 Madrid
0.418 Valencia
0.307 Andalucia
0.211 Aragon
0.188 Baleares
0.136 País Vasco
0.088 Galicia
0.070 Murcia
0.070 Castilla la Mancha
0.066 Canarias
0.061 Castilla Leon
0.051 Navarra
0.028 Cantabria
0.025 Extremadura
0.012 La Rioja
0.002 Otros/Andere

3.121 Totale Summe der Abwanderer aus Katalonien!

Man beachte daß 44%, fast die Hälfte der Abgänger, ihre Aktivitäten nach Madrid verlagerten („Madritensroba!“= „Madrid beraubt uns“, heulen die CAT-SEP’s und können sich gleichzeitig überhaupt nicht vorstellen, daß diese Abwanderung auch nur das Geringste mit der politischen Situation in Katalonien zu tun haben könnte?
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http://www.expansion.com/economia/2015/11/26/5656d531268e3eae498b45bc.html?cid=SMBOSO22801&s_kw=twitter


Fake-News, jetzt auch schon von SPON?

17. Januar 2017

Heute Morgen meldete SPON, daß das Bundesverfassungsgericht die NPD verboten habe, korrigierte diesen „Fehler“ aber schnell und entschuldigte sich bei seinen Lesern. Das war also nur ein ärgerlicher, verzeihlicher Fehler, keine Fake-News!

Fake-News wäre hingegen die folgende Schlagzeile gewesen, die es wohlgemerkt so bei SPON heute Morgen NICHT gab:

SPON: NPD beantragt Verbot von Bundesverfassungsgericht wegen falsch verstandener Parteilichkeit!


Wer setzt eigentlich noch auf Merkel, außer der CDU?

17. Januar 2017

In der EU hielt sich die Begeisterung für die „Eiserne Uckermark-Lady“ zumindest in der EU-Südschiene schon seit Jahren in engen Grenzen. Merkels starrre Wirtschaftspolitik zwingt diese verschuldeten Staaten auf inabsehbare Zeit in die Knie. Weder Griechenland, noch Portugal an den Peripherien, noch die zentraleren Südstaaten Spanien und Italien sind von der „Alternativlosen“ Kanzlerin und der Politik für die sie steht begeistert.

Das BREXIT-UK muss sich mit Merkel als EU-Hauptgegnerin beim Kampf für einen möglichst günstigen EU-Ausstieg beschäftigen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Theresa May sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wird, Frau Dr. Merkel etwas zu rupfen?

Wer immer in Frankreich oder in den Niederlanden die anstehenden Wahlen gewinnen will, der wird sich zu Merkel deutlich abgrenzen müssen.

Jetzt machte Donald Trump in seiner ersten PK, noch bevor er als Präsident im Amt ist, die ersten Absetzbewegungen sowohl von Merkel als auch von der EU und scheinbar auch von der NATO?

Ja, soll denn Merkel ihren Krieg gegen Putin künftig ganz alleine führen? Wir Deutschen wollen ihn ja auch nicht, nicht einmal dämliche Sanktionen, die ins eigene Fleisch schneiden? Sie ruft „alle mir nach“ und stürmt nach Osten und außer Panzer-Uschi von der Leine folgt ihr niemanden?

Gut, die SPD wird ihr vielleicht – aus alter Gewohnheit – im Stil einer Hammelherde nachlaufen? Wahre Ewigkeiten der GroKo prägen eben…

Die CSU des Seeufer Horsti künftig wohl eher nicht? Der sucht wohl eher einen Weg sich an die Spitze der AfD zu setzen und dort alte Bekannte zu entdecken?

Die LINKEn sind wie so oft moralisch im Recht, es hört und befolgt nur keiner.

Die GRÜNEN scheinen derzeit die Meinungshoheit und Deutungskontrolle über Gut und Böse zu verlieren und geben eher ein ratloses Bild ab?

Wird es am Ende also eine „AlPaLuKo“ geben, wo Jeder hemmungslos mit dem Anderen herumkoaliert, wie auf Parties der 60er und 70er Jahren? Kommt endlich wieder Spaß und Lust in die Politik?

Aber jetzt mal ehrlich, könnten Sie sich unter diesen Bedingungen Frau Dr. Alternativlos Angela Merkel vorstellen? Ich auch nicht…

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AlPaLuKo = All-Parteien-Lust-Koalition.


Zurück in die Zukunft mit Donald Trump?

17. Januar 2017

Globale Wirtschaft? Die Welt, ein Dorf? Das war einmal! Angesagt sind jetzt anscheinend Nationalismen, Zollschranken, unüberwindbare Landesgrenzen, Mauern, Zäune, Visa, kurz Abgrenzung, Ausschluß. Alle Boote sind überall voll! Wer hat die bloß aus der Mottenkiste geholt, was ist nur so schön daran? Viele Staaten, gerade auch in der EU, wären nicht einmal in der Lage ohne Importe ihre Bevölkerungen zu ernähren.

Donald Trump, ab Freitag unser aller Schicksal, setzt auf das volle Retro-Programm. Er wolle Industriearbeitsplätze in die USA zurückholen, die seine Vorgänger im Dienste der US-Finanzwirtschaft und der Rendite, einst nach Asien und Mexiko verlegt hatten.

Da die USA ein gewaltiger Markt sind, geht uns das alle an. Speziell aber die geradezu fanatisch exportabhängigen Deutschen sind von freien Zugängen in die Exportmärkte betroffen. Ist das bei Trump nur Populismus, mit dem man Wahlen gewinnt, oder schon Regierungsprogramm? Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen vorerst wohl nur die Industriearbeitsplätze? Die Unternehmen, die diese Arbeitsplätze weltweit zur Verfügung stellen, haben sehr oft US-Kapital in erheblicher Höhe investiert, wie es z.B. Blackrock weltweit anlegt. Diese US-Anleger verdienen natürlich gut an den aktuellen Umständen und Trump weiss dies auch ganz genau. Sein nächster Schritt wird also wohl sein, den Wechsel weg von den unzufriedenen Wählern der US-Unter- und Mittelschicht zu tun, hin zu den Anlegern der Wall Street. Auch in vielen deutschen Unternehmen, denen jetzt mit Zöllen und Steuern gedroht wird, steckt US-Kapital. Ist dessen Verzinsung gefährdet, dann werden sich diese Kreise bei Donald Trump melden und ihm ein Angebot machen, das er wohl nicht ablehnen kann…

Wenn es aber einen „EU-Destruktionsplan“ als bewusst exekutiertes politisches Konzept geben sollte und – wer auch immer – diesen aktiv verfolgt, dann stünden mit den Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland (NRW und Bund) genug Gelegenheiten der Weichenstellung von außen zur Verfügung. Das wird richtig spannend, dieses 2017 in der EU…


Das globale Dorf in Europa!

16. Januar 2017

Wer ist dieser Vielvölker-Cocktail?
Man nehme:

290.000 Algerier
242.000 Portugiesen
228.000 Marokkaner
110.000 Tunesier
080.500 aus Guadeloupe
077.000 aus Martinique
069.000 Türken
062.000 Chinesen
055.500 aus Mali
055.000 aus Bella Italia
049.000 von der Elfenbeinküste
047.000 aus dem Senegal
047.000 Spanier
043.000 Kongolesen
040.000 Polen

Kleinere Mengen von Migranten, z.B. ein mittleres deutsches Dorf, ein britisches Village, werden hier nicht extra aufgeführt…

Frage:
Was ist das? Selbst für die hochgelobte internationale Multi-Kulti-Metropole München sind das ein paar globale Köpfe zuviel.

Antwort:
Wenn man zu den o.g. rund 1,5 Mio Menschen aus aller Welt noch 7,5 Mio Franzosen dazu zählt, dann entspricht die Mischung in der Summe dem Zensus von Île-de-France, der Großregion Paris des Jahres 2012. Hätten Sie’s gewußt?

Inzwischen sind noch ein paar Millionen dazu gekommen. Für 2014 wird die Einwohnerzahl bereits mit 12 Millionen angegeben, ein Zuwachs von 2 Millionen in zwei Jahren.

2006: 35%, jeder Dritte Einwohner des Großraums Paris, war entweder selbst migriert (17%) oder hatte mindestens ein Elternteil (18%), das nicht in Frankreich geboren war. Die Zahlen sind zehn Jahre alt, die Aktualität wird vermutlich entsprechend höhere Werte aufweisen?

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https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%8Ele-de-France