Obama schlimmer als Putin und Assad!

30. März 2015

Die JP wusste es genau zu berichten. Einer Reuters/Ipsos-Umfrage unter US-Republikanern zu Folge betrachteten diese als unmittelbar drohende Gefahr für die USA:

34% nannten Obama,
25% nannten Putin, und
23% nannten Assad.

Auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 keine und 5 eine unmittelbare Gefahr bedeutet, ordneten sie ihren eigenen Präsidenten an erster Stelle, als höchste Gefahr ein! Klimawandel war für 27% der REPS Stufe 1, also überhaupt keine Gefahr…

In solchen Fällen glaubt man, dass ein Bürgerkrieg in den USA unmittelbar bevor stünde?


Email-Gate: Hillary deleates Presidentship!

30. März 2015

Die Chancen von Hillary Clinton, zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten für die Wahl 2016 zu werden, haben sich praktisch im elektronischen Nirwana aufgelöst!

Sie hatte bekanntlich während ihrer ganzen Amtszeit als US-Außenministerin ALLE ihre emails, egal ob privat oder dienstlich, über einen privaten Server in ihrem Besitz laufen lassen und somit Vorschriften und womöglich Gesetze der US-Admin unterlaufen und möglicherweise auch die Sicherheit der USA gefährdet?

Als die Sache schließlich heraus kam, bot sie dem State Department großzügig die dienstlichen Emails nachträglich an. Die Sichtung, Auswertung und Einteilung in dienstlich oder privat nahm sie gleich selber vor und löschte alles, was ihrer Meinung nach privat war, endgültig von ihrem Server. So wird es auch keine Nachfragen zu Benghasi, Libyen und dem Anschlag auf das US-Konsulat mehr an ihre Adresse geben können? Auch ihre zahlreichen Spender dürften somit der Anonymität anheim gefallen sein?

Die US-Öffentlichkeit fand dies offenbar nicht toll und so brachen ihre Umfragewerte regelrecht ein:

Reuters/Ipsos 21.3.2015:
45% der Demokraten(!) waren für ihre Kandidatur (-15% zu Februar 2015)

CBS-Umfrage 21.-24.3.2015:

für Clinton-Kandidatur waren 26% (-25% )
gegen Clinton-Kandidatur waren 37%

Clinton gilt, wie auch schon ihr Mann Bill, als der Wall Street nahe stehend, wie man so schön zu sagen pflegt.

Jetzt müssen sich die Banker wohl eine/n neue/n Kandida/tin/ten suchen, aber die gibt es ja wie Sand am Meer!


Départementswahlen 2015: Nur jeder 2. Franzose ging hin! Nichtwähler mit 51% größte Partei! Rechte verdoppelt, Linke halbiert sich!

29. März 2015

Die Départements mit der höchsten Wahlbeteiligung waren Haute-Corse mit 66%, Corrèze (Hollande) mit 54% und Aude ebenfalls mit 54%.

Die Départements mit der geringsten Wahlbeteiligung waren die sozialen Brennpunkte  um Paris herum, Hauts-de-Seine mit 32%, Yvelines mit 29% und das bekannte Schlusslicht, schon im ersten Wahlgang,  Seine-Saint-Denis mit 25%. Dort ging nur jeder vierte Wahlberechtigte zur Wahl! Die haben sich aus der französischen Politik praktisch ausgeklinkt und das wirft Fragen auf…

BEITRAG WIRD IM LAUFE DES ABENDS AKTUALISIERT:

20:00 Uhr: LE FIGARO:  Großer Sieg der Rechten! (mit einem Bild eines strahlenden Sarkozy und eines verkniffenen Hollande)

Die Rechte könnte sich knapp verdoppeln, die Linke sich halbieren! Sarkozy, den die Franzosen vor ein paar Jahren zum Teufel jagten und statt dessen den farblosen Hollande wählten “is back”! Dazu haben Hollande und seine PS kräftig beigetragen.

Zur Einordnung der Wahlergebnisse folgende Liste:

UMP:
weniger als 60 Départements, Enttäuschung!
60-70 Départements, Sieg!
Mehr als 70 Départements, Dammbruch!

FN:
0 Départements von 101, Enttäuschung!
1 Département, Sieg!
3 Départements, Triumpf!

PS:
weniger als 30 Départements von 101, Katastrophe!
30 bis 40 Départements, Niederlage!
Über 40 Départements, Überraschung!

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CSA Hochrechnung 20:00 Uhr:

UMP, UDI, MoDem = 66 – 70 Départements von 101!
PS = 27 – 31 Départements
FN = 0 -2 Départements

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Premierminister Manuel Valls, PS hat den Sieg der Rechten früh im TV anerkannt und auf die Zerstrittenheit der Linken im ersten Wahlgang zurück geführt!

Marine Le Pen, FN hat ihr Ergebnis als Sockel, als Basis für künftige Erfolge verkauft.

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Sarkozy ist es offenbar gelungen, sich gegen die rechte Politik des Duos Hollande, Valls als Alternative zu verkaufen!

Das ist der Offenbarungseid der französischen Politik: Drei mehr oder weniger rechte Parteien stehend anscheinend zur Wahl und man wählt die mittlere Lösung, die ein bisschen von den beiden anderen beinhaltet…

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Die Linke halbierte sich und verlor mit 30 Départements trotzdem weniger als in den schlimmsten Hochrechnungen, wenngleich das symbolische Corrèze, “ihres” Präsidenten Hollande.

Die FN errang am Ende kein einziges Département, trotz Millionen Wählerstimmen in den beiden Wahlgängen!

Die Rechte, gebildet aus UMP, UDI und MoDem war der große Sieger des Abends, als den sich aber vor den TV-Cameras Ex-Präsident Nicolas Sarkozy gerierte…

Resultat der Stichwahl vom 29.03.2015:

034 Départements für die PS (1 der UMP abgenommen!)
067 Départements für die UMP (28 der PS abgenommen!)
101 Départements insgesamt!


Türkei: Zweifel über NATO-Patriot-Raketen!

27. März 2015

In türkischen Medien wird über die Wirksamkeit der NATO-Patriot-Raketen diskutiert, von denen 5 Systeme, unter anderem aus den Niederlanden und Deutschland in der Südost-Türkei stationiert sind.

Sie sollen hochoffiziell den NATO-Verbündeten Türkei vor Angriffen des bösen Syrers Assad schützen. Der böse Syrer Assad hat nun trotzdem am 24. März eine Rakete auf türkisches Territorium geschossen, die Patriots haben’s.. NICHT verhindert!

Nun merken die Medien an, dass die Türkei ursprünglich zum Schutz ihrer 800km Grenze zu Syrien 20 Systeme verlangt, aber von der NATO nur 5 bekommen habe. Diese seien überdies so stationiert, dass man auf den Gedanken kommen könne, sie sollten hauptsächlich und vorrangig den türkischen NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik schützen, auf den die USA so heiss sind! So sind die Patriots verteilt: Eine steht in den Adana, zwei in den Kahramanmaraş und zwei in den Gaziantep Provinzen.

Inoffiziell hörten die Medien aus NATO-Kreisen, dass die Rakete außerhalb der Reichweite des Patriot-Radars und der Einsatzweite der Rakete gelandet sei.

Offiziell bekam die Türkei salbungsvolle Worte der NATO, über „größtmögliche Abdeckung… maximalen Schutz… für Millionen Menschen“.

Ein Dementi des Vorwurfes, die Südost-Flanke der Türkei sei ungeschützt, zumindest nicht vollständig geschützt, klingt irgendwie anders?

Daraus wird jetzt natürlich die Forderung nach dem eigenen, Langstrecken-Raketen- und Luftabwehrsystem für die Türkei, um das man u.a. auch mit China verhandelt, abgeleitet.

http://www.dailysabah.com/politics/2015/03/26/natos-patriot-shield-unable-to-protect-turkey-from-syrian-rockets


A320 der Germanwings auf dem Flug Barcelona-Düsseldorf abgestürzt!

24. März 2015

Ein Passagier-Jet des Typs Airbus A320 der Germanwings ist auf dem Flug 4U 9525 von Barcelona nach Düsseldorf mit 144+6=150 Personen an Bord bei Barcelonette (Alpes-de-Haute-Provence) abgestürzt. Dieses gebirgige Gebiet ist für Rettungsfahrzeuge nicht zugänglich und derzeit verschneit. Die Maschine soll nach einer Stunde Flug vom Radar verschwunden sein? Dies scheint mir eine recht lange Zeit zu sein von Barcelona zum Absturzort und ausserdem liegt dieser zu weit Rechts, nahe der italienisch-schweizerischen Grenze und damit abseits der normalen Route nach Düsseldorf?* Ich bin früher diese Strecke oft geflogen und neben dem Mitgefühl, der Betroffenheit und Trauer fragt mein Bauchgefühl “Was war da los?”

Der französische Präsident Hollande: Die Umstände lassen vermuten, dass es keine Überlebenden gibt!

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*Die meisten Flüge von Barcelona nach Düsseldorf im Flugplan von Germanwings sind keine Direktflüge sondern führen mit Zwischstopp über Berlin-Tegel. Dies könnte die gegenüber einem Direktflug östlichere Flugroute erklären?


Felipe VI besucht Ex-Spanier in Frankreich!

24. März 2015

Unser Steuer-Sch(r)äuble hat ja kürzlich wieder die arbeitslose Jugend Südeuropas altklug und gönnerhaft zugleich dazu aufgefordert, sich in der EU Arbeit zu suchen. Manche haben dies schon längst getan und brauchten keinen Rolli-Wolle dazu!

Wenn zum Beispiel der spanische König Felipe VI Morgen über die Pyrenäen fliegt und seinen ersten Staatsbesuch im nördlichen Nachbarland Frankreich gibt, dann wird er dies sogar höchstselbst am eigenen Leib erleben können und dabei zumindest keine sprachlichen Kommunikationsprobleme erleben:

Er wird vom französischen Premierminister Manuel Valls begrüßt werden, der in Barcelona als Spanier (und Katalane*!) geboren wurde, in Paris aufwuchs und erst mit 20 Jahren die französische Staatsangehörigkeit annahm. Danach führt der Besuch Felipe VI zum Rathaus von Paris, wo er von der Bürgermeisterin Anne Hidalgo begrüsst werden wird, die in Andalusien geboren wurde und Spanierin war, bis auch sie die französische Staatsangehörigkeit annahm. Beide wurden politisch durch die PS integriert.

Diese beiden Beispiele erfolgreicher Integration brauchten also keine Belehrung von Rolli-Wolle Schäuble darüber, wie man sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Gleichzeitig zeigt das Beispiel schmerzlich, welche Talente einem Land verloren gehen, wenn es seiner Jugend keine Chancen bietet…

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*Manuel Valls, der ehemalige katalanische Spanier aus Barcelona, hat sich seine neue Rolle so vollständig eingelebt, dass er ganz offiziell all den separatistischen Hirngespinsten seiner Ex-Katalanen eine Abfuhr erteilte, zumal ja über kurz oder lang auch Frankreich betroffen wäre, sollte es jemals einen unabhängigen Staat Catalunya geben und Franzosen sind da noch viel kompromissloser als Spanier in dieser Frage…

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http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Valls

http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Hidalgo


1. Wahlgang: Départementswahlen in Frankreich, 22. März 2015!

23. März 2015

Was war nun das konkrete Ergebnis der Wahlen vom 22. März? Da gibt es eigentlich nur weiche Ergebnisse, politische Trends zu vermelden, da eigentliche Fakten erst nach dem zweiten Wahlgang geschaffen werden.
Aber einige Aussagen lassen sich schon jetzt treffen:

Es waren 43 Millionen Franzosen an die Urnen zur Wahl gerufen worden. Knapp die Hälfte (49,8%) folgten diesem Aufruf nicht, nur jeder zweite Franzose ging hin zur Wahl.
21,5 Millionen Stimmen wurden abgegeben, davon waren 1 Million ungültig und 20,5 Millionen wurden gewertet.

Nun wurden ja erstmals Päärchen gewählt, je ein Mann und eine Frau zusammen, die nicht einmal der gleichen Partei angehören mussten. Damit ist später im Départements-Rat die 50:50 Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern gewährleistet.

Fest stehen bisher eigentlich nur diejenigen Päärchen, die bereits gestern im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit direkt gewählt worden sind.

Dann kann man sagen, welche Päärchen in den zweiten Wahlgang, die Stichwahl am kommenden Sonntag gelangt sind und welchen dieses nicht gelang, die also bereits definitiv ausgeschieden sind.

Das Verhalten der Wähler in der Stichwahl ist oft von Taktik geprägt, z.B. das „kleinere Übel“ zu wählen und nicht die eigentliche Wunschpartei, wenn man damit den Sieg einer andere Partei verhindern kann.

Die folgenden Prozentsätze haben also keine direkte, unmittelbare Auswirkung. Sie sind eher als Stimmungsbild zu verstehen.

36,4% oder 7,4 Mio, UMP, UDI und andere Rechte.
28,0% oder 5,7 Mio, PS, PRG und andere Linke.
25,0% oder 5,1 Mio, FN, die Ultra-Rechten.
06,5% oder 1,3 Mio, FRONT DE GAUCHE.
02,2% oder 0,4 Mio Andere Gruppen und Parteien.

Wenn man die gesamten linken und rechten Parteien und Gruppen in politische Lager zusammenfasst und dabei die FN aussen vor lässt, dann wären die Linke und die Rechte mit jeweils 36,4% genau gleich groß! Wenn man die FN der Rechten zurechnet, was Sarkozy (der Sieger des ersten Wahlganges!) überhaupt nicht hören will, dann gäbe es nach dem ersten Wahlgang eine Zweidrittel-Mehrheit für das rechte Lager!

Ein Vergleich mit früheren Wahlen ist nur sehr bedingt möglich, durch die Päärchenbildung und durch Neuzuschnitte der Départements, bzw. der Kantone.

Fest steht aber bereits, dass die zerstrittene Linke aus ca. 500 Kantonen „rausgeflogen“ ist!

Der FN, die in Umfragen schon als größte Partei gesehen worden war, gelang es aber gestern mit 5 Mio ungefähr ihr Ergebnis der Europa-Wahl 2014 von 4,7 Mio Stimmen zu steigern, wenngleich dies nur zum dritten Platz reichte. Marine Le Pen forderte gestern Abend im TV übrigens Manuel Valls wegen seines destrasösen Ergebnisses zum Rücktritt auf! Die FN trat nur in 93% der 2054 Kantone zur Wahl an und schaffte es 5 Päärchen im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit in den Departements-Rat zu hieven! Sie gewannen l’Aisne, Haute-Marne, Doubs, Lot-et-Garonne  und in Haute-Marne.

Die PS feiert schon, nur mit einigen Schrammen davon gekommen zu sein im ersten Wahlgang. Sie könnte aber noch beträchtliche Verluste im zweiten Wahlgang der Stichwahl am 29. März erleiden, denn die Linke ist heillos zerstritten und es ist keineswegs sicher, dass sie “die Kröten” Valls und Hollande zu schlucken bereit ist!