Tritt Macron bei der Reduzierung der Nuklearenergie auf die Bremse? Er schließt nur AKW-Fessenheim bis 2022!

20. November 2018

Bei der geplanten künftigen Vielseitigkeit in der Energieversorgung Frankreichs bleibt auf absehbare Zeit die Atomkraft bestimmend. In einem Regierungspapier, das an AFP gelangt ist, ist bis zum Ende der Legislaturperiode Macron in 2022 nur die Schließung der 2 Fessenheim-Reaktoren von den aktuell 58 französischen Kernreaktoren geplant!

Das Dokument soll drei Szenarien enthalten:

1. Szenario:
Gleichmäßigkeit, d.h. 6 Schließungen zwischen 2022 und 2028 und weitere 6 bis 2035 macht in der Summe 12 Schließungen bis 2035.

2. Szenario:
Verlagerung, d.h. KEINE Schließung bis 2028, ABER 12 Schließungen zwischen 2028 und 2035.

3. Szenario:
Verlagerung und Reduzierung, d.h. es werden ab 2028 bis 2035 NUR 9 Kernkraftwerke, bzw. Reaktoren abgebaut, zumindest vom Netz genommen.

Damit wird das Ziel den Anteil der Nuklearenergie auf 50% der französischen Energieversorgung zu reduzieren, zumindest in den ersten beiden Varianten bis 2035 erreicht werden, im dritten Szenario erst nach 2040!

Der geplante 40%-Anteil an erneuerbarer Energie würde  nach diesen drei Szenarien erst 2030, 2032 oder 2034 erreicht werden.

Fragen von AFP zum Thema wollte die Regierung nicht beantworten. Dazu wollen Präsident Emmanuel Macron und/oder Premier Edouard Philippe in der nächsten Woche öffentlich Stellung nehmen…

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https://www.francetvinfo.fr/societe/nucleaire/nucleaire-il-n-y-aura-pas-d-autre-fermeture-de-reacteurs-hors-fessenheim-d-ici-la-fin-du-quinquennat-d-emmanuel-macron_3043155.html#xtor=EPR-51-%5Bnucleaire-il-n-y-aura-pas-d-autre-fermeture-de-reacteurs-hors-fessenheim-d-ici-la-fin-du-quinquennat-d-emmanuel-macron_3043155%5D-20181120-%5Bbouton%5D

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Frankreich*: Eine Tote, 227 Verletzte, davon 6 schwer und 282.000 Demonstranten in gelben Rettungswesten gegen Macron auf den Straßen! (*ARTIKEL wird in Kommentaren ergänzt!)

17. November 2018

In Frankreich beschloss die Regierung die Preise der Kraftstoffe nach oben anzugleichen und so den bisherigen Diesel-Preisvorteil verschwinden zu lassen.
Das brachte hunderttausende Franzosen auf die Palme, besser auf die Straßen des Landes. Die Zahlen im Titel wurden um 19 Uhr vom Innenminister bekannt gegeben.

Alleine in Paris wurde an mehreren Stellen demonstriert und die Sicherheitskräfte mischten eifrig mit beim „Umgruppieren“, wenn am „falschen Ort“ demonstriert wurde. Es gab im Laufe des Tages 116 Festnahmen von denen sich am Abend  noch 73 im Arrest befanden.

Übrigens, der Diesel-Preis in Frankreich liegt momentan bei 1,43 €uro, also durchaus auf deutschem Niveau, aber hier demonstriert Keiner, nicht einmal wenn Dieselfahrer von der Industrie und der Regierung gemeinsam beschissen, teilenteignet und durch Fahrverbotszonen demobilisiert werden. Wahrscheinlich sind wir einfach cooler (oder blöder?) als die Franzosen?

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https://www.francetvinfo.fr/economie/transports/mobilisation-du-17-novembre/direct-les-gilets-jaunes-ont-debute-les-blocages-du-17-novembre-contre-la-hausse-des-prix-des-carburants_3039047.html#xtor=EPR-51-%5Bun-mort-227-blesses-et-282-000-manifestants-le-ministere-de-l-interieur-fait-le-bilan-de-la-journee-de-manifestation-des-gilets-jaunes_3039047%5D-20181117-%5Bbouton%5D


Aktuelle CIS-Umfrage: Andalusier haben nach 37 Jahren von der PSOE noch nicht genug! Susana Díaz könnte aus 3 Parteien Koalitionspartner wählen.

14. November 2018

Wie es der aktuellen Umfrage des Centro de Investigaciones Sociológicas, CIS zu entnehmen ist ergäbe sich, wenn heute gewählt würde, etwa folgendes Ergebnis:

Das Parlament hat 109 Sitze, die absolute Mehrheit beträgt also 55 Sitze.

45-47 Sitze (47 Sitze 2015) PSOE, Susana Díaz.
20-22 Sitze (33 Sitze 2015) PP, Juan Manuel Moreno
20-22 Sitze (09 Sitze 2015) CIUDADANOS, C’s
20-20 Sitze (15+05 Sitze 2015 als PODEMOS und IU!) Adelante Andalucía
01-01 Sitze (00 Sitze 2015) VOX,

Damit wäre Susana Díaz mit etwa dem gleichen Wahlergebnis wie 2015 klare Wahlsiegerin und könnte trotz Dauer-Korruptionsskandalen ins 4. Jahrzehnt(!) der permanenten PSOE-Regierung in Andalusien starten. Sie bräuchte – wie zuletzt ja auch schon – halt einen Koalitionspartner, von denen sich sich einen aus drei(!) annähernd gleich starken Parteien, nämlich PP, C’s und AA aussuchen könnte.

Die PP wurde in dieser Umfrage vom Wähler abgestraft und hätte mindestens ein Drittel (11!) ihrer 2015 33 Stimmen verloren!

CIUDADANOS, C’s wäre der Gewinner an Stimmenzuwachs, weil sie sich von 09 auf 20-22 Sitzen mehr als verdoppelt hätten!

PODEMOS und IZQUIERDA UNIDA haben unter ihrem neuen Logo als ADELANTE ANDALUCÍA, AA ihre zusammen 20 Stimmen von 2015 gehalten und nichts dazu gewonnen!

Die Ultrarechte VOX brachte einen Kandidaten durch und ist erstmals im Parlament Andalusiens vertreten.

Dieses erstaunliche Ergebnis kam trotz der allgemeinen Unzufriedenheit vieler Menschen mit der wirtschaftlichen Lage und der Regierungsleistung der PSOE und auch von Susana Díaz persönlich zu Stande, die einen Gutteil der Zeit mit ihren Ambitionen in Madrid und im Kampf gegen Sánchez-84 verbracht hatte.
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https://www.elperiodico.com/es/politica/20181114/encuesta-cis-andalucia-7146478


CAT-SEP-Geisterliste zur Europawahl?

13. November 2018

Wie man so hören und lesen kann, sollen die katalanischen Separatisten untereinander sehr zerstritten sein?

Der PAYASO in Waterloo erfindet fast täglich neue Geisterstrukturen, Parteien, Gruppierungen in seiner Matrix, denen nur eines gemein ist, ER ist der WICHTIGSTE, DER GOTTGLEICHE an der Spitze von ALLEM! Doch irgendwie wirkt er getrieben vom nachlassenden Interesse der Medien und der Öffentlichkeit an seiner Person. Irgendwann gibt es keine Talkshow oder kein lokales Forum mehr irgendwo in Europa, wo er seine Lieblingsrolle, die des verfolgten katalanischen Musterdemokraten zum Besten geben kann. Seine Verwalter in Barcelona, die dort verzweifelt Generalitat spielen, ziehen auch keine Wählerscharen an. So dürfte es für die JxCat politisch bei Wahlen eng werden. Sind sie gar auf dem Weg eine Art separatistische PPC, eine katalanische Splitterpartei zu werden?

Der offenbar in sich selbst GEFANGENE von der ERC, sitzt stoisch im Gefängnis und tut so als beeinträchtige ihn dies nicht? Er war auch vor seiner Zeit im Gefängnis wohl schon UNFREI in sich selbst? Bis vor kurzem wollte er noch kategorisch mit der ERC zu den Wahlen des nächsten Jahres antreten, weil die Separatisten nur getrennt das Maximum an Wählern ausschöpfen könnten. Ob er seine Meinung geändert hat? Wenn ja, warum?

Anna Gabriel von der CUP floh in die Schweiz „in’s Exil“, ließ sich die Haare lang wachsen und trug fortan Frauenkleidung. Man erkannte sie kaum wieder.

Drei bekannte Gesichter des Separatismus, drei Gescheiterte, die diesen Umstand allerdings nie eingestehen würden.

Jetzt kommt „der Motxo“ mit dem Vorschlag gemeinsam (da müssen sie ja noch schnell einen neuen Phantasienamen erfinden?) zur Europawahl im kommenden Mai anzutreten.

Reihenfolge:
1. Oriol Junqueras,  Lledoners (Sant Joan de Vilatorrada, Barcelona)
2. Carles Puigdemont, Waterloo, Belgica
3. Anna Gabriel, Ginebra, Suiza

Diese Idee kam Puigdemont offenbar „so rein zufällig“ bei einem Radiointerview, zu dem Mònica Terribas von Catalunya Ràdio eigens nach Waterloo ins Zentrum des katalanischen Separatismus gereist war.

Sie hatte ganz bestimmt rein gar nichts damit zu tun, daß ERC mit den Basken von EH Bildu und dem Bloque Nacionalista Galego, BNG über eine gemeinsame Liste zur Europa-Wahl verhandelten, nach dem Motto „Separatisten aller Ecken Spaniens, vereinigt euch“?
Es soll übrigens der Ex-ETA-Terrorist Arnaldo Ortegi gewesen sein, der die etwas ins Hintertreffen geratene Anarcho-CUP ins Spiel zurück brachte?

Spanien sähe sich also mit untereinander heillos zerstrittenen klassischen Parteien des Schemas Links/Rechts und einem anarcho-separatistischen Block konfrontiert bei den Wahlen und die üblichen Verdächtigen Übeltäter säßen mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Wahl alle im Europaparlament, auf der großen Bühne und finanziell bestens alimentiert an den Geldquellen der EU? Wie lange würde es unter diesen Umständen dauern bis Sánchez-84 den Abgeordneten des EU-Parlamentes Oriol Junqueras freilassen würde?

Wo würde sich übrigens bei einer solchen Konstellation PODEMOS ansiedeln?
Um die Dinge weiter zu komplizieren fallen an diesem SUPER-WAHLTAG in vielen Teilen Spaniens Europawahlen, Autonomiewahlen und Kommunalwahlen terminlich zusammen. Es gibt auf allen Ebenen unterschiedliche Koalitionen. Das kann ja recht spannend werden…

Ob unter diesen Umständen die diversen verfassungskonformen Parteien Spaniens nicht auch über einen gemeinsamen Block nachdenken sollten?

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20181113/puigdemont-numer-dos-junqueras-lista-unitaria-europeas-7143893
https://www.elperiodico.com/es/politica/20181112/erc-eh-bildu-elecciones-europeas-7143344


Artur Mas hat ein 5 Millionen €uro Problem! Sammeln die CAT-SEP’s schon für ihn?

12. November 2018

Fast schien es, als habe der „Trilero del Carrer Tuset“ sich gerade noch so rechtzeitig aus der Schusslinie nehmen können und den ganzen jahrelang von ihm eifrig und hauptverantwortlich angerichteten Separatisten-Schlamassel an seinen persönlich  handverlesenen Nachfolger Carles Puigdemont aus Girona übergeben und sich langsam und vor sich hin pfeiffend um die nächste Straßenecke davon geschlichen?

Gut, er wurde vom Gericht für zwei Jahre als Politiker vom Platz gestellt, ein hundsgemeines Berufsverbot des Unrechtsstaates Spanien an Kataloniens oberstem Demokraten, als den Artur Mas sich zweifellos sieht? Schließlich hatte ihn noch der leibhaftige Jordi Pujol nach zustimmender Prüfung durch die Madre Superiora Marta Ferrusola zum Nachfolger erkoren, in der Hoffnung wohl auch, daß die CiU-, zumindest die CDC-Finanzierung möglichst ungestört, möglichst lange weiterläuft mit mindestens 3% heimlicher Geldspende für jeden öffentlichen Auftrag. Allerdings hatte dieser Artur Mas seit seinen beruflichen Anfängen in der Privatwirtschaft die Eigenschaft, „Dinge gegen die Wand zu fahren“, Firmen, Geschäfte zu zerstören…

Aber was ist genau geschehen? Das Tribunal de Cuentas hat den Ex-Autonomiepräsidenten Artur Mas und seine Ex-Autonomieminister Joana Ortega, Francesc Homs und Irene Rigau, sowie weitere 6 hohe Amtsträger unterhalb der Ebene der Autonomieminister dazu verurteilt, die illegal missbrauchten öffentlichen Mittel, aus Steuergeldern ALLER Spanier, in Höhe von 4,9 Mio €uro zurückzuzahlen, mit denen die nationalkatalanistischen Separatisten ihre illegale „Befragung“, das Pseudo-Referendum des 9. November 2014 finanziert hatten.

Während Artur Mas im Prinzip für die Gesamtsumme haftet, sind seine Ex-Minister nur mit den in ihre „Pseudo-Zuständigkeit“ fallenden Teilbeträgen „dran“. Das Tribunal de Cuentas hat dies alles in 90 Ordnern schön gründlich aufgelistet und von Artur Mas schon vor längerer Zeit eine Kaution in Höhe von 5,2 Mio €uro verlangt. Die konnte Mas nicht vollständig aufbringen wodurch sein Vermögen und seine Immobilien beschlagnahmt und gepfändet wurden. Die Staatsanwaltschaft verlangt die Rückzahlung der Gesamtsumme zuzüglich angefallener Zinsen für die letzten 4 Jahre.

Das Jammern und Gezeter der CAT-SEP’s ist heftig und laut! Das Tribunal de Cuentas sei nicht unparteiisch, agiere politisch, wolle abschrecken für künftige Fälle und außerdem gibt es im angeblichen undemokratischen Unrechtsstaat Spanien ja bekanntlich jede Menge verzögernde Rechtsmittel und deshalb lege man jetzt erst einmal Widerspruch ein und gehe in Berufung, ätsch, Spanier!

Artur Mas Pseudo-Nach-Nachfolger, die Puigdemont-Marionette Quim Torra, faselt von unersättlicher Rache und Vergeltung des spanischen Staates, der jetzt ans Vermögen der angeklagten CAT-SEP’s ginge, aber keine Angst, wir lassen euch nicht allein…

Nun könnten sicher die 5 Mio €uro per Überweisung aus einem der üblichen Steuerparadiese binnen Stunden bezahlt werden, es entstünde aber die Fragen woher, aus welchen Quellen kommt das Geld? Deshalb wäre eine öffentliche Kollekte aller 2,3 Mio katalanischer Separatisten vorzuziehen. Wenn jeder CAT-SEP nur 2,18 €uro spendete, dann lägen die 5 Mio €uro politisch und juristisch unanfechtbar auf dem Tisch? Also, auf ein Neues, Artur?
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https://www.elperiodico.com/es/politica/20181112/tribunal-de-cuentas-condena-artur-mas-9n-7142515?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=elPeriodico-ed16h
https://www.lavanguardia.com/politica/20181112/452875699000/tribunal-de-cuentas-artur-mas-condenado-consulta-9n-cataluna.html
https://www.dolcacatalunya.com/2018/11/hola-arturu-no-tarronsis-i-paga-els-e4-946-78816-que-ens-vas-robar/


Der Seeufer-Horsti geht in Etappen!

11. November 2018

In dieser Woche will der Verlorene darüber nachdenken, ob er evtl. das Amt des CSU-Vorsitzenden womöglich verstossen und ihm seine Gunst entziehen sollte?

Er wäre dann ja immer noch Bundesminister und nicht dazu gezwungen im Keller mit der Eisenbahn zu spielen…

ERGÄNZUNG:
Die Woche hat kaum angefangen, da redet der Seeufer-Horsti schon vom möglichen Rücktritt im Januar 2019, einen Monat nach Merkel, sau-cool, was, der Horsti?

Trotzdem wird der Seeufer-Horsti als der CSU-Chef in die Geschichte eingehen, der Bayern „einen Frangn“ als Ministerpräsidenten beschert hat

und es kommt sogar noch blöder,

„dieser Frange“ ist der Söder!

Bravo Horsti! Du, sag amol, was macht denn eigentlich deine Eisenbahn im Keller?

 


Unglaubliche „Wahlpannen“ in Hessen!

7. November 2018

Bei der hessischen Landtagswahl soll es einem FAZ-Artikel zu Folge zu unglaublichen Zuständen gekommen sein, die selbst das End-Wahlergebnis noch zu Gunsten der SPD verändern sollen?
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http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/spd-hessen-koennte-nach-wahlpanne-zweitstaerkste-kraft-werden-15879431.html