CAT – Chance für Europa, oder darauf haben wir gerade noch gewartet!

28. Juni 2017

Berlin, Urania-Kino, 49 Zuhörer ziehen sich den neuesten Science-Fiction rein: Der abgehalferte, von Korruptionsermittlungen umzingelte Ex-Präsident der spanischen Autonomie Katalonien, der vom Gericht mit zwei Jahren Berufsverbot für öffentliche politische Ämter belegte Artur(o) Mas, zieht eine von der ANC finanzierte und organisierte Show durch, mit dem Sidekick und Stichwortgeber Michael Ebmeyer, einem deutschen Schriftsteller, der in Barcelona studiert und ein Stipendium der Separatisten-Stiftung Ramon Llull absolviert hatte, wofür er sich anscheinend revanchieren wollte oder musste? Man war erkennbar unter sich, in kleinem übersichtlichen Rahmen: Weder Frau Merkel noch die Herren Gabriel oder Steinmeier waren abkömmlich…

Was also hatte der nette, spießig-seriös wirkende ältere Herr mit Brille, den man zuhause den „trilero = Hütchenspieler“ nennt wegen seiner mangelnden Seriosität, im Gepäck, der da aus Barcelona angereist war? Ein Kabarettist aus Nordostspanien?

Nein, er sprach nicht zu seinem kleinen Kreis von Zuhörern über Korruption bis ins Mark, über die beliebige Relativität von Recht und Gesetz und öffentlicher Ordnung, nicht über den systematischen Missbrauch von Steuergeldern, nicht über Kompetenzüberschreitung, Geschichtsfälschung und offenen Rassismus als Prinzip. Nein, er sprach nicht über die spanische Autonomie Katalonien von heute, sondern über das wunderhafte-wunderbare CATADISNEY von Morgen, das mediterrane Dänemark…

CAT wäre dereinst, zumindest nach Artur(o) Mas:

– wirtschaftlich prosperierend (nicht nur die Korruption!)
– ohne Arbeitslosigkeit (die kommt natülich aus Madrid!)
– voller Chancen (nur für Nationalkatalanisten natürlich!)
– Gesetzestreu (ha, ha, ha, :-))
– Schnell (dies alles existiere nicht, erst in der nächsten Generation!)
– einige Bürger dürften sogar spanisch (Castellano) sprechen!
– CAT ein tolles Vorbild und Beispiel für das träge Europa
– Die EU könne jemand nicht rauswerfen, wenn der sich sperre!

Ein deutscher Zuhörer wagte den Einwand Artur(o) Mas darauf hinzuweisen, daß sein Bezug auf Deutschland falsch sei, da das Grundgesetz den Bundesländern keine Referenden oder gar Austritte erlaube, wie die Gesetze der anderen 192 UN-Mitgliedstaaten auch!

Da switchte Artur(o) Mas blitzschnell um auf Schottland* und Kanada, anscheinend nicht wissend, daß dies auch UN-Staaten sind. Er räumte immerhin ein gewisses Legalitätsproblem ein in Spanien und verwies auf eine bizarre, nicht existierende „internationale Legalität“, die es wie schon erwähnt in keinem der UN-Mitgliedstaaten so gibt..
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*(in Schottland solle es gestern eine Rede von Nicola Sturgeon zu weiteren Unabhängigkeitsbestrebungen gegeben haben, über die ich berichten werde.)

 


Frankreichs Ex-Premier Manuel Valls wechselt die Seiten!

27. Juni 2017

Der zuletzt vom Pech verfolgte Ehrgeizling war von März 2014 bis Dezember 2016 französischer Premierminister und damit Regierungschef der „unterirdischen“ sozialistischen Regierung des Sozialisten François Hollande. Zuvor war er seit Beginn von Hollandes 5-Jahres-Regierungsperiode im Mai 2012 französischer Innenminister.

Heute gab er in einem Radio-Interview bekannt, daß er nach 37 Jahren die PS verlassen habe, oder diese ihn verlassen habe* und daß er künftig als einfacher Abgeordneter in der Gruppe der Macron’schen Regierungsmehrheit LREM und MoDem mitarbeiten wolle. Sein nur sehr knapp gewonnenes Abgeordnetenmandat (nur ca. 130 Stimmen Vorsprung, seine Linke Gegenkandidatin hatte wegen Unregelmäßigkeiten eine Nachzählung verlangt!) will er aber behalten und ausüben.

Der 1962 in Barcelona geborenen Valls ist Kind spanisch-schweizerischer Eltern und entschied sich erst mit 18 Jahren, zu Beginn seiner politischen Tätigkeit, für die französische Staatsangehörigkeit. Ob er noch einen Spanischen und oder Schweizer Pass besitzt ist nicht bekannt. Eigentlich also ein echter Europäer?

In seinen Ämtern unter Präsident Hollande zeigte er sich ehrgeizig, unsolidarisch und zunehmend illoyal. Seine Absetzbewegung kam aber zu spät und er hatte keine Freunde in der PS. So verlor er die Vorwahlen der PS gegen den Parteilinken Benoît Hamon klar und aus war sein Traum von einer eigenen Präsidentschaftskandidatur.

Jetzt waren seine Tage in der PS eigentlich gezählt, zumal er sie öffentlich für tot erklärte und diese deswegen ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleitete. Er diente sich bereits vor dem zweiten Wahlgang in peinlicher Weise Macron und dessen LREM an, doch diese hielten ihn hin, ließe ihn zappeln, die Sache „Personalie Valls“ blieb vor der Wahl offen.
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*(Valls drückte sich so eindeutig zweideutig aus, daß getrost von seinem Rauswurf ausgegangen werden kann. Mal sehen wie lange es dauert, bis er in der neuen Regierung irgendwo auftaucht? Aber vom Prestige her betrachtet gibt es zum Innenminister und Premierminister kaum eine Steigerung. Insofern wäre es für Valls also ohnehin eine Art von Abstieg.)


Das noch total geheime Wahlprogramm der CDU gegen „Sankt Martin“ Schulz geleaked!

26. Juni 2017

Die Kanzlerin fordert, mit beiden extrem standfesten Stampfern fest auf dem Grundgesetz stehend, KÄSEBEMMEN FÜR ALLE!

Seht und lest selbst:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-laesst-sich-von-martin-schulz-nicht-provozieren-a-1154444.html


Im Jahrtausend der Frauen: Frauen leiten Hightec-Unternehmen, Multis in Spanien!

25. Juni 2017

Im Macho-Land auf der Iberischen Halbinsel werden z.B. Google —Fuencisla Clemares—, Facebook —Irene Cano—, LinkedIn —Sarah Harmon—, Siemens — Rosa García— und IBM —Marta Martínez— von Frauen geführt. Erwartet, gar gewusst? Ich gebe gerne zu, ich war schon überrascht…

Es ist Hightec- und Ingenieurwesen und es sind Multis, die auf Frauen setzen! Sie müssen nicht Kindergärtnerin, Erzieherin, Grundschullehrerin werden um Karriere zu machen. Sie haben es an die Spitze geschafft im Jahrtausend der Frau, wie ich es an Silvester 1.999 / Neujahr 2.000 in der Altstadt von Bielefeld spontan, aus dem Bauch heraus, meinen Begleitern prophezeite und mitteilte, die mich deshalb kurzerhand für besoffen erklärten..

Ich hatte natürlich Recht!
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http://elpaissemanal.elpais.com/documentos/mujeres-revolucion-tecnologica/#leer


Zahl der Bootsflüchtlinge nach Spanien stark angestiegen!

25. Juni 2017

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 wo 142 „Boote“ mit 2.806 Flüchtlingen an Spaniens Küsten landeten, sind im ersten Halbjahr 2017 bereits 258 „Boote“ mit 5.713 Flüchtlingen in Spanien angekommen.

Es handelt sich praktisch ausschließlich um Zentralafrikaner aus der Sub-Sahara-Zone die vor Krieg, Vertreibung, Verfolgung und aus wirtschaftlichen Gründen flüchten. Nordafrikaner, Syrer und Afghanen spielen auf dieser westlichsten Route keine Rolle. Vermögende, die es durchaus auch gibt, wenngleich in kleiner Zahl, fliegen nach Marokko, besorgen sich dort gefälschte Pässe und reisen „offiziell und bequem“ über die Grenzen ein.

Dazu kommen die steigenden Zahlen der „Grenzzaunüberwinder“ in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika.

In absoluten Zahlen kommen aber die meisten Flüchtlinge, mit 61.234 fast die 11-fache Menge, nach wie vor über Libyen und Italien nach Europa.

Die Türkei-Griechenland-Route scheint nach dem Erdogan-Merkel-Deal einigermaßen dicht zu sein. Die Zahl der Flüchtlingen ist hier auf etwa 5% des Höchstwertes gesunken.

Damit verbunden ist auch die „offiziell belegbare“ Zahl und die unbekannte Dunkelziffer der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge stark angestiegen.

Das ist nicht human und kann kein Dauerzustand bleiben. Wir müssen die Fluchtursachen in Afrika bekämpfen. Das ist eindeutig wichtiger als das Schleuserunwesen durch Sahara und Mittelmeer.

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http://www.abc.es/espana/abci-mediterraneo-espanol-entrada-inmigrantes-mar-europa-mas-crecido-201706250222_noticia.html


What the f.ck is Spanish Constitution?

24. Juni 2017

In einem nicht namentlich gekennzeichneten OPED der Herausgeber der NYT wurde zur Lösung der spanischen Krise locker, lässig und ohne jeden Anflug von Hintergrundwissen zur Lösung vorgeschlagen, einfach die Verfassung zu brechen und eine Schein-Volksabstimmung mit vorher bestimmtem, feststehenden Ausgang durchzuführen.

Man wisse ja, daß in Madrid praktisch seit Jahren nicht regiert würde. Das stehe ganz im Widerspruch zu den fleissigen Separatisten in Barcelona, wo die Gesetzgebung nur so brumme. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man wisse ja, daß in der spanischen Autonomie Katalonien rund 20% des spanischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet, aber nur knapp 10% der Steuermittel zurückfliessen würden. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man könne sich doch da nicht auf solch lächerliche Formalismen wie Recht und Gesetz, gar eine Verfassung berufen? (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Da müsse man sich doch als Zauderer von Madrid flugs über eine Verfassung, über Recht und Gesetz hinwegsetzen und ein Referendum einberufen und die Katalanen über ihren Verbleib in Spanien abstimmen lassen. (Wer, warum, wann, wie oft und wie lange?)

Die Katalanen hingegen müssten einfach dieses Referendum unterlaufen und alle gegen einen Austritt und für einen Verbleib in Spanien stimmen.

So hätten alle ihren Willen bekommen, ihr Gesicht gewahrt und nichts änderte sich, Spanien eben!

So einfach gehen die Dinge für den Board of Editors der NYT in TRUMPISTAN.

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USS FITZGERALD: Rätsel ungelöst!

24. Juni 2017

Die NYT schreibt einen spekulativen Artikel mit vielen Fragen und vielen Antworten von aktiven und passiven Seeleuten der US-Navy. Ihnen allen ist gemein, daß sie sich diesen bizarren Unfall nicht vorstellen, nicht erklären können.

Wie kann ein sehr schneller, extrem manövrierfähiger Zerstörer mit mehreren Brückenwachen, Ausgucks und Radar auf Posten, die untereinander kommunizieren, die Annäherung eines dreimal so großen, schwerfälligen Containerfrachters erstens übersehen und dann zweitens eine möglicherweise erst im letzten Moment erkannte drohende Kollission nicht vermeiden, ja nicht einmal einen Alarm auslösen können?

Normalerweise müsste so ein Zerstörer um so einen Containerfrachter buchstäblich Kringel fahren können?

Es laufen jetzt vier oder fünf unabhängige Untersuchungen von US-, Japan- und Versicherungsseite.  Erste Hinweise besagen offenbar, daß auf Grund der aufgezeichneten Kursdaten des Containerfrachters der Verdacht bestünde, daß dieser mit Autopilot unterwegs war, vom Computer gesteuert wurde und dies in einer dicht befahrenen Schifffahrtsstraße?

Aber was war mit der USS FITZGERALD los? Die allermeisten Fragen betreffen das unerklärliche Verhalten dieses Lenkwaffenzerstörers in dieser verhängnisvollen Nacht.
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