Das „Puigdemont go!“ geht der belgischen Regierung „auf den Sack“. Sie fürchtet, die Flamen könnten auf den Geschmack kommen?

8. Dezember 2017

Belgiens Regierung versucht gerade noch den Tiefschlag der UEFA zu verdauen, die ihr für die EM 2020 das Eröffnungsspiel und weitere drei Begegnungen entzog, weil sich Brüssel nicht mit den aufsäßigen Flamen über den Bau eines neuen Stadions auf einem Gelände einigen konnte, das in die Kompetenz beider Regierungen fiel.

Einen „destruktiven Föderalismus“ in Belgien, kritisierte der ehemalige Premierminister Yves Leterme, anstatt eines notwendigen, normalen, „konstruktiven Föderalismus“ habe zum Verlust von Fußballspielen während der EM 2020 in Brüssel geführt, darunter das Eröffnungsspiel! Das habe zu einem erhebliche Prestigeverlust Belgiens geführt, fügte er hinzu.

Dies und der Tod von Johnny Hallyday waren Gestern die Hauptnachrichten. Das „Puigdemont go!“ und sein Katalanenzirkus kamen erst an dritter Stelle in den Nachrichten. Den Katalanen müssten eigentlich die Ohren geklungen haben, wenn sich sich nicht ständig victimistisch selbstbefriedigten?

Besonders die anbiedernde, rassistische Komponente der Statements einiger Demonstranten „ wir Katalanen sind Menschen des Nordens, während die Spanier Menschen des Südens sind und nur feiern und Stierkämpfe sehen wollen“ ließ sie nachdenklich werden und die Dinge, die da mitten in Brüssel geschahen, mit anderen Augen sehen. Dieser Spruch hätte direkt von dem „Knacki“ Junqueras kommen können, der die genetische, rassische Überlegenheit des Katalanen über den Spanier ständig selbst bemüht und sich selbst vermutlich als glänzendes Beispiel seiner Thesen betrachtet?

Puigdemont und sein Verhalten bringt die Flamen in Stimmung von denen eine quantitativ unbekannte Anzahl an der Katalanenzirkus-Demo teilnahm, bei der es übrigens auch Schilder in deutscher Sprache zu lesen gab.

Die flämische Partei N-VA (nein, nicht die nationale Volksarmee!) lief Gestern mit Transparenten herum auf denen stand „HEUTE(!) sind wir ALLE Katalanen“ und ist gleichzeitig Teil der belgischen Regierungskoalition! Man stellt in Belgiens Regierung unter dem francophonen Premierminister Charles Michel besorgt fest, daß sich ein Teil der Flamen in Kontakt mit dem „Puigdemont go!“ radikalisiert habe und sieht die Separatistenflagge „La Cubana“ nur ungern in Brüssel.

Man glaubt den victimistischen Sprüchen der Katalanen nicht mehr, die mit viel Geld in der Hand zu einem dreitägigen Shopping- und Demo-Trip in Brüssel einfielen mit Sonderflügen, Zügen, Bussen, teuren Wohnmobilen und Privatautos, die gute Hotels und Restaurants füllten und sich die Puente de la Constitución in Spanien ersparten.

Wenn jemand von einem katalanischen Demonstranten hört, es gäbe weder Freiheit noch Demokratie in Katalonien, der selbst seit 21 Jahren dreimal jährlich seine Tochter in Barcelona besucht und von all den Behauptungen nichts mitbekommen hat und sie deshalb in keiner Weise bestätigen kann, dann versteht er, daß es sich um das übliche katalanische Opfer-Ritual handelt, das er von seinen Flämischen Separatisten in Belgien bereits zur Genüge kennt!
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http://www.lesoir.be
http://www.lesoir.be/128322/article/2017-12-08/pas-deuro-2020-bruxelles-la-difficulte-etait-de-construire-ce-stade-bruxellois

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Katalanen belagern EU in Brüssel. Sie wollen ihr „Puigdemont go!“ zurück.

7. Dezember 2017

Heute um die Mittagszeit fand die seit Wochen angekündigte Demo der CAT-SEP’s in Brüssel statt. Wie üblich werden unterschiedliche Teilnehmerzahlen gemeldet, die je nach Interessenlage oder politischem Standpunkt mit zwischen 10.000, 20.000 und bis zu 45.000* angegeben werden. Viele der Teilnehmer sind mit Flügen, Bussen, Bahn und eigenen Autos und zahlreichen Wohnmobilen angereist. Es scheinen nicht „die ärmsten der Armen“ zu sein? Familien mit Schulkindern, die stolz lächelnd in die Kameras sagen, daß der Demo-Spaß in Brüssel sie locker drei Tage Zeit und mindestens 1.000 € an Ausgaben gekostet hätten? So schlecht unterdrückt Madrid seine katalanischen Sklaven?
Nun, Barcelona und Brüssel liegen nur schlappe 1.100km voneinander entfernt und im katalanischen Gehirnwäsche-Bildungssystem sind Kinder, die wegen Demos die Schule schwänzen, geradezu leuchtende Vorbilder. Sie wurden ja auch am 01-O vor den laufenden TV-Kameras vor die Gummiknüppel der Polizei gehalten, immer natürlich für die gute Sache der CAT-SEP’s.

Aufmerksamen Betrachtern sei aber nicht entgangen, daß darunter zahlreiche Sympathisanten flämischer, aber sogar auch korsischer Separatisten gewesen seien. So entsteht hier vielleicht gerade eine neue separatistische Internationale? Ob aber der Seeufer Horsti oder Markus Söder heute in Brüssel waren, das müsste man mal bei der CSU-Zentrale in München nachfragen?

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*Es war wohl die Brüsseler Polizei selbst, die noch um 12:24 die Teilnehmerzahl mit über 10.000 angegeben und dann anscheinend im Laufe des Tages ihre Teilnehmerzahlen auf angeblich 45.000 angehoben habe, oder die CAT-SEP’s sind auf ihrer Rundstrecke mehrmals an den Zählern vorbei gelaufen, so wie sie auch gerne mehrfach ihre Stimmen bei Wahlen abgeben und sich dabei 1, 2, 3 und 4 stolz fotografieren und ins Netz stellen ;-)
12:18
La Policía belga cifra en más de 10.000 los asistentes a la manifestación de Bruselas, según AFP.

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http://live.lesoir.be/Event/La_manifestation_des_independantistes_catalans_a_Bruxelles
http://www.lesoir.be/128211/article/2017-12-07/45000-personnes-manifestent-dans-les-rues-de-bruxelles-en-soutien-la-catalogne
http://www.standaard.be/cnt/dmf20171207_03229891
http://www.lavanguardia.com/politica/20171207/433469092074/elecciones-catalanas-manifestacion-bruselas-anc-omnium-puigdemont-jordis.html


Merkel-Dämmerung: Deutschlands EU-Einfluss schwindet zunehmend?

7. Dezember 2017

Zuerst einmal Glückwunsch nach Belgien, wie es sich gehört, weil Catherine De Bolle „als erste Frau ever“ an die Spitze von EUROPOL mit Sitz in Den Haag, NL gewählt worden ist. Sie muss zwar noch gehört und offiziell ernannt werden, aber das ist Formsache und ab dem 1. Mai 2018 wird sie im Amt sein und ihrem britischen Vorgänger Rob Wainwright nachfolgen.

Das regierungslose Deutschland war schon kürzlich bei der Brexit-bedingten Vergabe von EU-Institutionen zwei Mal locker übergangen worden. In beiden Fällen und auch jetzt beim top-Job von EUROPOL setzte Frankreich sich gegen Deutschland durch. Macron vs. Merkel = 2:0

Diesmal hatten die Deutschen auf die Osteuropäer gesetzt und Oldrich Martinu, einen tschechischen Kandidaten, unterstützt um einen Deutschen dahinter als „Zweiten Mann“ zu installieren. Falsche Taktik!

Die Süd-, Nord- und Westeuropäer hielten dagegen und so gewann Frau De Bolle in der zweiten Runde den Titel TOPVROUW VAN HET EUROPOL und Frau Merkel zum Dritten Mal in Folge den Loser-Pokal „DAT WAR WOHL NIX!“.

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http://www.standaard.be/cnt/dmf20171206_03228186


„Ersatz-Kriege“ in Turnhosen ersatzlos abschaffen!

5. Dezember 2017

So, Russland hat also gedoped? Glaube ich sofort, sind aber nicht die Einzigen! Was also macht den Unterschied zwischen Russen- und West-Doping? Im einen Fall tut es der böse Putin-Staat, im anderen Fall der böse, unsportliche West-Sportverband oder gar der individuelle Sportler, der sich seines Marktwertes mit oder ohne Rekorde und Medaillen sehr wohl bewusst ist.

Was reizt eigentlich Sportler, Verbände und Staaten zum Doping? Beim Sportler geht es wohl sowohl um den uralten menschlichen Fehler, sich einen unlauteren Vorteil zu verschaffen, als auch um den Marktwert des Athleten, sprich, es geht um Kohle!

Verbände arbeiten mit meist staatlichen, z.T. mit Etats von Sponsoren. Die wollen alle Leistung sehen, wissen wofür sie blechen, sprich, es geht um Kohle!

Bei der staatlichen Ebene geht es um den Nationalhymnen, Flaggen und Punktestand-Tabellen-Scheiss. Es geht letztlich darum, dem eigenen Volk zu beweisen, scheinbar  besser als die Nachbarn zu sein, am Besten Europa- oder Weltmeister oder Olympiasieger. Das ist ein Relikt aus der Spätzeit der Nationalismen des 19. Jahrhunderts, das es bis heute schafft, ganz normale Menschen in Nationalflaggen-Zombies zu verwandeln und möglichst peinlich herumzulaufen!

Das Ganze ist ein gigantisches Geschäft für die Veranstalter, nicht für die Gastgeber. Die machen für den zweifelhaften zwei-, drei-Wochen-Ruhm Milliarden-Schulden für Installationen von blankem Größenwahn, von denen das eigene Volk nach der Schlussfeier nichts als Schulden zurückbehält.

Aber das Ganze hat auch etwas Wahnsinniges: Da gibt ein Staat Milliarden dafür aus, daß die ihm potentiell feindlich gesinnte Presse der Weltkontrahenten, wochenlang unter dem Vorwand der Berichterstattung über ein Groooßes Sportereignis seine Schwachstellen aufdeckt und propagandistisch auswertet und wenn es sich dabei auch nur um fragwürdige Krawallfotzen vom Typ „Pussy Riot“ handelt, wie zuletzt in Sotschi…

Da treffen sich Süchtige und geben sich die Spritze. Die Einen mit Kohle, die Anderen mit Ruhm und Ehre. Beides ist entbehrlich und sollte deshalb unverzüglich abgeschafft werden!

Fazit: Olympiaden, Fußball- oder Leichtathletik-Welt- oder Europameisterschaften sind ein Milliardengeschäft mit viel gesellschaftlicher Umweltverschmutzung, deren Folgen letztlich unkalkulierbar sind. Sie sind entbehrlich und sollten ersatzlos eingestellt werden. Fahnen, Hymnen und Nationenrankings haben nichts mehr in der heutigen Zeit verloren! Wollte man weitermachen, was ich aus sportlicher Sicht durchaus schätzen würde, dann müsste der individuelle Athlet im Vordergrund stehen und sonst NICHTS!


Spanischer Richter zieht Europäischen Haftbefehl gegen Puigdemont & Co. zurück!

5. Dezember 2017

Die ganze Verteidigung des „Puigdemont go!“ basierte auf den Besonderheiten des belgischen Rechtes, einen europäischen Haftbefehl, der im Prinzip zur Vereinfachung, zur Beschleunigung einer Auslieferung zwischen europäischen Vertragsstaaten dienen soll, nach belgischem Recht zu zerpflücken und zu verzögern.

Zwar soll am 14. Dezember über Spaniens Auslieferungsbegehren entschieden werden, aber dies ist nur graue Theorie, denn es gibt noch zwei weitere belgische Einspruchsinstanzen und dazu die Möglichkeit vor den europäischen Gerichtshof zu ziehen. Dies bietet ETA-erfahrenen, flämisch-separatistischen, belgischen Anwälten die Instrumente, das Verfahren um mindestens ein Jahr in die Länge zu ziehen, nach dem Motto „Ende offen!“

Man fragt sich, welchen Sinn solch ein europäischer Haftbefehl überhaupt macht, wenn es keine verbindlichen Spielregeln, keine gemeinsame Vertragsgrundlagen gibt?
Wen interessiert es, ob Belgien von den 5 darin aufgeführten Punkten nur 4 anerkennt, weil der 5. bereits in einem der anderen 4 enthalten sei und in der aufgeführten Form so IN BELGIEN nicht strafbar sei? Es bestünde so die Gefahr belgischer Einflussnahme auf spanisches Recht!

Nun also gibt es keine Haftbefehle mehr gegen Puigdemont, sowie die abgesetzten Ex-AutonomieministerAntonio Comín, Lluís Puig, Meritxell Serret und Clara Ponsatí! Der Richter Pablo Llarena des Obersten Gerichtes, TS argumentierte, die Lage habe sich seit Ausstellung des europäischen Haftbefehls am 03. November, vor über einem Monat also, geändert. Durch Puigdemonts Kandidatur zu den vorgezogenen Neuwahlen am 21-D sei seine Absicht erkennbar nach Spanien zurückzukehren! Die spanischen Haftbefehle bleiben aber unverändert bestehen, ebenso wie sie bei ihren Kollegen in Spanien zur Anwendung kamen. Es besteht also die konkrete Gefahr einer Festnahme bei der Rückkehr der Fünf nach Spanien!

Was bedeutet diese Wendung? Zunächst ist Belgien raus! Auch seine Anwälte, die angeblich in dem Monat schon über 500.000 €uro Gebühren kassiert hätten, bei Stundensätzen um die 1.000 €uro, wären einen einträglichen Cash-Ochsen wieder los!

Puigdemonts Wahlkampf war auf das Exil in Brüssel aufgebaut. Jetzt kann er nach Spanien kommen, wenn er sich traut? Er kann hier Wahlkämpfen und seine Autonomiepräsidentschaft beanspruchen, wenn ihm das Wahlergebnis nicht gefällt. Jetzt sind die Würfel neu gefallen. Was kommt als Nächstes in diesem Klamaukstück?

Etwa dieses? Belgien kann nun seinerseits gegen die Rücknahme des europäischen Haftbefehles durch Spanien Widerspruch einlegen! Ich fass‘ es nicht…

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Der Wahlkrampf für die vorgezogenen Autonomiequalen in der Panischen Autonomie Katalonien am 21-D hat begonnen!

5. Dezember 2017

Es hat manchmal etwas von einem Stück aus dem Tollhaus. In Katalonien gibt es zwei politische Lager in der Bevölkerung, die in etwa gleich groß sind. Bedingt durch das geltende Wahlrecht gelang es den nationalkatalanistischen Separatisten, verstärkt durch die Anarcho-CUP, trotz Stimmenminderheit die absolute Mehrheit an Parlamentssitzen zu erringen und „frei-nach-Schnauze“ zu regieren. Sie putschten sich selbst von selbst erfundenen Höhepunkten zu Höhepunkten auf und begannen den gesetzlichen Rahmen der Spanischen Verfassung zu brechen, zu überschreiten, zu verlassen. Consulta, Referendum, konstituierende Neuwahlen, einseitige Ausrufung der Republik.

Dies waren die politischen Eckpunkte der Nazi-CAT-SEP’s in den letzten fünf Jahren, aber diese Geschichte ist viel, viel älter. Es war „der-ewige-Jordi-3%-Pujol“, der schon seit Beginn der 1980er Jahre die Weichen in den Öffentlichen Medien und im Bildungssystem auf den Bruch mit Spanien stellte. Man ließ ihn gewähren, weil er es gaaanz langsam in kleinen Schritten umsetzte und weil man ihn als Mehrheitsbeschaffer in Madrid brauchte und seine diversen Nachfolger auch. Im Grunde ist jetzt seit über dreissig Jahren eine ganze Generation von Katalanen durch das nationalkatalanistische Bildungssystem der Hass-Erziehung auf Spanien, vom Kindergarten bis zur UNI gelaufen und dieser Gehirnwäsche unterzogen worden.

Die Reaktion Madrids war für mich höchst verwunderlich. Man rief zwar den Artikel 155 der Spanischen Verfassung aus, setzte die komplette Generalitat d’Catalunya ab, dazu die Präsidentin des Autonomieparlamentes, die zwei Jordis, die Präsidenten der sogenannten Zivilgesellschaftlichen Organisationen der CAT-SEP’s, des ANC und ODIO-Cultural, sowie den Polizeichef der Mossos. Man verkündete vorgezogene Autonomiewahlen zum frühest möglichen Zeitpunkt, dem 21-D, tastete aber weder die öffentlichen Propagandamedien, noch das Bildungssystem an? Damit hat  Madrid den CAT-SEP’s alle „bewährten Instrumente zur Propaganda- und Hasserzeugung“ gelassen! Im Prinzip musste Rajoy klar sein, daß er die jahrzehntelange Gehirnwäsche bei gleichzeitiger Fortführung deren wesentlicher Instrumente nicht bis zum 21-D aus den Köpfen der Katalanen bringen können würde?  Was aber will er dann erreichen?

Der ungewählte Ex-Autonomiepräsident und vier seiner Autonomieminister flüchteten bei Nacht und Nebel wie Kleinkriminelle im Auto über die nahe französische Grenze und flohen nach Brüssel.  Die anderen kamen in U-Haft, wegen Flucht, bzw. Wiederholungsgefahr. Die fanatische CAT-SEP-Einpeitscherin und Ex-Autonomiepräsidentin erklärte dem Richter anscheinend überzeugend, daß alles nur ein Spiel, nur Politik und keine Realität gewesen war, mit der Ausrufung der katalanischen Republik, legte 150.000 €uro Kaution auf den Tisch und konnte das Gefängnis nach einer Nacht wieder verlassen. Bei einer CAT-SEP-Demo am nächsten Tag ließ sie sich zwar noch nicht wieder blicken, aber zwei Tage später erklärte sie bei den „illegalen“, von Madrid ausgerufenen vorgezogenen Neuwahlen am 21-D wieder kandidieren zu wollen!
Fast alle Abgesetzten wollten wieder antreten, bei Rajoys „illegalen 155-er Wahlen“.

Inzwischen haben weitere sechs U-Häftlinge „eine Forcadell“ gemacht, das heisst, sie haben den Richter überzeugt, daß alles nur Spaß war. Sie haben den 155 anerkannt und damit die eigene Absetzung und jeder 100.000 €uro Kaution auf den Tisch gelegt. Das Geld kam vom ANC und ODIO-Cultural, die offenbar recht flüssig an Steuergeldern sind?

Vier weitere U-Häftlinge sind noch hinter Gittern. Sie wollten offenbar „zu cool“ sein und aus dem Gefängnis entlassen werden OHNE den Artikel 155 als Basis, als Geschäftsgrundlage anzuerkennen und ohne direkt mit dem Richter zu kommunizieren. Alle Gespräche zwischen Richter und Deliquenten liefen indirekt, über deren Anwälte, sowie Übersetzer zwischen Spanisch oder Katalanisch und Niederländisch. Das fand der Richter offenbar wenig überzeugend und damit die Wiederholungsgefahr akut gegeben? Er lehnte die Freilassung dieser letzten vier U-Häftlinge gegen Kaution ab und sie bleiben vorläufig hinter Gittern!

Zur Erinnerung: Die beiden Jordis waren als verantwortliche Einpeitscher mit Megaphon auf der Straße, als eine enthemmter Mob von ANC und ODIO-Cultural-Demonstranten die Guardia Civil in einem zu durchsuchenden Gebäude belagerte, sie die ganze Nacht dort festhielt, deren Einsatzfahrzeuge zerstörte und die sich darin befindlichen Waffen klauten. Der Ex-Vizepräsident Oriol Junqueras unterstützte dieses Vorgehen des Mobs gegen Staatsorgane des verhassten Spaniens und der Ex-Innenminister und politischer Vorgesetzter der Autonomiepolizei Mossos d´Esquadra Forn sowie der Polizeichef der Mossos Trapero sabotierten die Hilfeanforderungen der eingeschlossenen Guardia Civil!
Dies sind schon ganz handfeste, konkrete kriminelle Sachverhalte und die Phantasie des Richters reichte aus, hier Wiederholungsgefahr zu sehen. Gleichzeitig hat er damit aber auch die allseits beliebten Opfer zur Bedienung des berüchtigten katalanischen Victimismus geschaffen, deren sich die CAT-SEP’s mit Wonne bedienen werden…

Nun kommen die ersten Umfragen in die Medien. Sie zeigen leichte Verschiebungen der beiden Lager zu Gunsten der Unionisten und zu Lasten der CAT-SEP’s. Diese könnten ihre absolute Mehrheit knapp verfehlen. Das liegt Erstens innerhalb der Fehlermarge und Zweitens entstünde beim Eintreten dieses Falles die gleiche Situation wie vor der Absetzung nur unter umgekehrten Vorzeichen. Es gibt in Katalonien zwei annähernd gleich große, durch jeweils mehrere Parteien gebildete, nicht homogene Lager von Separatisten und Unionisten, die beide zu Opfern von radikalen kleinen Minderheitsparteien werden MÜSSEN um eine zumindest theoretisch regierungsfähige Mehrheit im Autonomieparlament zu erhalten. Diese Splitterparteien entwickeln durch ihre extreme Bedeutung ein enormes Ego und entsprechende Ansprüche, die so  zwangsläufig zu einer weiteren Radikalisierung der beiden Lager führen müssen.

Eine praktikable Lösung der kritischen Lage in Katalonien scheint mir das nicht zu sein? Nichts hätte sich wirklich geändert, denn auch wenn zur Abwechslung mal die Unionisten regieren, lösen sich die CAT-SEP’s und deren Propagandamedien- und Bildungssystem ja nicht einfach in Luft auf?


Junqueras, Forn und die beiden Jordis bleiben in U-Haft, die restlichen Sechs können gegen Kaution von 100.000 € pro Kopf raus!

4. Dezember 2017

Eene, meene, muuh,
raus bist du?
Raus bist du noch lange nicht,
zeig‘ mir erst wie brav du bist!

Wie es scheint, haben die mühsam ausgetüftelten Anträge auf Haftentlassung ohne die geforderte Anerkennung des Artikels 155 und damit die Absetzung der Autonomieregierung vom 27-O explizit anzuerkennen und ohne auf Fragen des Richters direkt zu antworten, sondern nur über die Anwälte zu kommunizieren, das heisst nur deren Fragen zu beantworten und den Richter, das Gericht zu ignorieren, den beabsichtigten Erfolg verfehlt? Vier „Rädelsführer“ bleiben in U-Haft, die Anderen, „welche einen auf Forcadell machten“, dürfen gegen Kaution raus.

Diese dürfte eine reine Formsache sein, haben die mit missbrauchten Steuergeldern reichlich gemästeten Zivilgesellschaftlichen Organisationen ANC und ODIO-Cultural doch schon angekündigt diese Zahlungen zu übernehmen. Anscheinend sind sie niemanden veranwortlich, zumindest solange die beiden Jordis noch in U-Haft sitzen?

ÚLTIMA HORA: El TS mantiene la prisión incondicional para Junqueras, Forn y los Jordis. El juez Pablo Llarena impone prisión eludible bajo fianza de 100.000 euros para el resto de los exconjeros catalanes, informa Nati Villanueva.

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https://politica.elpais.com/politica/2017/12/04/actualidad/1512373301_730367.html
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http://www.abc.es/espana/abci-puigdemont-junqueras-supremo-cataluna-elecciones-21d-201712040813_directo.html#ns_campaign=ticker&ns_source=abc-es&ns_mchannel=urgente&ns_linkname=el-supremo-decide-sobre-si-deja-en-libertad-a-los-exconsejeros-de-cataluna&ns_fee=0