BRICS-Spiele. Ein US-Masterplan für Pleiten?

Die berühmten BRICS-Staaten, die dem Imperium irgendwann demnächst den Rang ablaufen können sollen, haben derzeit anscheinend ein paar Probleme?

Da ist zum Einen das blöde Wachstum, das auch nicht mehr ist, was es mal war, nämlich „wow-geil-zweistellig“!

Dann fehlt über den gemeinsamen Mindestnenner hinaus, der Ablehnung des Imperiums und seiner Währung, das was man gemeinhin „gemeinsame Werte“ nennt.

Aber einen zumindest gibt es anscheinend doch, nämlich der Wunsch, die Sucht gar, nach internationaler Anerkennung.

Das führte dazu, dass China die superteuren Olympischen Sommerspiele ausführte und Russland die entsprechenden Winterspiele und Brasilien ab übermorgen die Fußball-Weltmeisterschaft.

Drei von fünf BRICS-Staaten haben sich trotz eines Sacks voll einheimischer Probleme mit Sportveranstaltungen belastet, die zweistellige Milliardenbeträge für ihre Haushalte gekostet haben. Im Falle von Sotschi ist gar von über 50 Milliarden Dollar die Rede! G7-Gipfel? Nada!

Auslöser für diesen finanziellen Harakiri dürfte also die Sucht nach Anerkennung gewesen sein? Momentan fehlen nur Indien und Südafrika in dieser Liste, die womöglich bald um Argentinien ergänzt werden wird?

Ist dieser Wunsch für einen der BRICS-Staaten aufgegangen?

Sie alle stehen auf der Liste der Pfui-Staaten bezüglich Demokratie, Menschenrechten, Minderheitenschutz und gleichgeschlechtliche Beziehungen.

So bot die jeweilige internationale Sportveranstaltung den „Verstärker“ für entsprechende Aktivitäten der üblichen verdächtigen NGO’s und die kehrten dann das geplante positive Bild des jeweiligen Landes ins repressive Gegenteil um, was natürlich nicht ohne Mithilfe des betreffenden BRICS-Staates gelingen konnte. Dumm gelaufen!

Brasilien, Russland und China kehrten also unter dem Einsatz von vielen Milliarden Dollar eigenen Geldes die beabsichtigte Werbung für ihre Länder ins genaue Gegenteil um, das heisst, sie finanzierten ihre eigene Gegenpropaganda!

Wenn das kein teuflischer Plan ist?

In der neuesten Entwicklungsstufe dieses Plans könnte Katar „seine“ Fußball-WM 2022 verlieren, schon bevor sie überhaupt durchgeführt worden ist. Der Löwenanteil des Geldes dürfte allerdings schon jetzt verbaut, verballert worden sein?

Ich schlage deshalb vor, künftig alle internationalen Großereignisse dieser Art ausschließlich in den USA durchzuführen. Das Imperium hat sowieso den Nutzen davon, gegen die Wühltätigkit von NGO’s ist es immun (Honi soit qui mal y pense!) und in diesem Fall hätte es gerechterweise auch die Kosten…

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One Response to BRICS-Spiele. Ein US-Masterplan für Pleiten?

  1. almabu sagt:

    Das Imperium zeigt derweil, wie man über so profanen Dingen wie Menschenrechten stehend, mit Menschen umgeht:

    Um die Debatte im eigenen Land über den 5:1 Gefangenenaustausch zwischen den bösesten der Bösen und einem einzelnen US-Soldaten in die richtige Richtung zu steuern, deutet US-Außen-Kerry an, die Freigelassenen seien nicht die Allerbösesten und könnten außerdem von Potus zum Abschuss per Drohne freigegeben werden, wenn sie sich künftig nicht hübsch unauffällig und brav verhalten würden!

    Während man über die mögliche Käfighaltung des von den Taliban gefangenen US-Soldaten spekuliert, weiss man dass Obama die letzten 78 – der sich ohne jede Anklage – in Guantánamo befindlichen Gefangenen tatsächlich in einer Art von Hundezwingern hält, nur zur Sicherheit des Imperiums natürlich!

    http://www.commondreams.org/headline/2014/06/09

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