Katalonien, muslimisches Paradies in Europa?

Spanisches Innenministerium weist auf Aktivitäten der Stiftung „Nous Catalans“ hin, die gezielt und intensiv muslimische Einwanderer in Katalonien umwerbe und für die Sache der Separatisten zu gewinnen suche.

„Die Stiftung habe die Aufgabe ihnen den Himmel auf Erden zu versprechen, wenn sie die Unabhängigkeit unterstützten“ so der spanische Innenminister Fernández Díaz am Dienstag in einem Radio-Interview der Cadena SER.

Die Stiftung umwerbe gezielt ca. eine halbe Million muslimische Einwanderer, hauptsächlich aus Marokko und unterhalte auch Kontakte zu radikalen Islamisten, behauptete der Minister.
So sei kürzlich eine Person aus diesem Umfeld wegen Aktivitäten, die gegen Spanien gerichtet gewesen seien, aus Spanien nach Marokko ausgewiesen worden (Ich berichtete damals darüber!).

Diese 500.000 Migranten, die nur eine geringe Bindung zu Spanien haben aber bei der geplanten Consulta oder einem späteren Referendum oder einer entsprechenden Wahl mit abstimmen dürften, könnten dabei als Gruppe eine zahlenmäßig wichtige Rolle spielen.

Fernández Díaz wollte hier sicher nicht nur mal eben Tatsachen im Radio verkünden, sondern bei den Katalanen Ängste vor muslimischer Überfremdung wecken im Vorfeld einer geplanten, nicht rechtlich bindenden  „Befragung“ (consulta) zur katalanischen Unabhängigkeit.

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