Gemein: Russisches U-Boot verletzt schwedischen Luftraum!

Zurück in die Zukunft, Teil IV? Im Kalten Krieg wurde fast jede Woche die Hysterie von den russischen U-Booten in den Schären vor Stockholm bemüht. So kamen mir fast die Tränen der Rührung, als ich diese Meldung bei SPON las. Dass ich das noch erleben durfte!

Aber die Russen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren… Ein russisches U-Boot, das tagsüber in einer stark befahrenen Wasserstraße in Schweden auftaucht und in Klartext nach Kaliningrad funkt? Also, „Roter Oktober“ scheint es nicht zu sein?

Früher haben die Schweden bei diesen Anlässen auch schon Mal ganz cool mit Wasserbomben um sich geworfen. Heute geraten sie statt dessen in Panik! Davon habe ich bisher noch gar nix gehört, aber es muss natürlich auch noch eine dramaturgische Steigerung möglich sein…

Aber wer weiss, vielleicht ist es ja Putin, im Präsidenten-U-Boot, auf der Flucht vor Merkel ein ruhiges Plätzchen suchend?

Auf jeden Fall sollten die Amis dem „neutralen Verbündeten“ Schweden sofort Hilfe leisten, zum Dank für das Brechen des schwedischen Luftraumes durch US-Aufklärer auf der Flucht vor russischen U-Booten, ups?

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4 Responses to Gemein: Russisches U-Boot verletzt schwedischen Luftraum!

  1. almabu sagt:

    Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht!

    Das russische U-Boot, das angeblich am Wochenende schwedische Hoheitsgewässer in den Schären vor Stockholm verletzte und eine Panik in der schwedischen Marine auslöste, hat sich – quasi über Nacht – in ein niederländisches U-Boot mit Namen „Bruinvis“ verwandelt.

    Das habe da halt Übungen, wie zum Beispiel schnelles Auftauchen, abgehalten. Da müssen die Schweden wohl tief geschlafen haben? Aber im Zweifelsfall gilt die alte Kalte-Krieger-Regel: „Im Zweifel erst einmal die Russen beschuldigen!“

    Warum das NATO-U-Boot „Bruinvis“ die Hoheitsgewässer des „neutralen“ Schwedens verletzte, wurde bisher nicht bekannt, spielt wohl auch keine Rolle, die dürfen das halt einfach!

    Die „Bruinvis“ habe inzwischen den lettischen Hafen Tallin angelaufen. Alle Fragen der Schweden bezüglich des Zwischenfalls sollten von den Schweden deshalb an die Niederländer gerichtet werden, finden die Russen nicht ganz zu Unrecht!

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  2. almabu sagt:

    Die Niederlande dementierten, bestätigten aber, wie auch norwegische Quellen, dass das U-Boot „Bruinvis“, das derzeit im lettischen Hafen Tallin liegt, in der vergangenen Woche an NATO-Seemanövern(!) in Hoheitsgewässern des „neutralen“ Schwedens teilgenommen habe, wo sie die Abwehr von russischen Eindringlingen übten…

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  3. almabu sagt:

    Schwedens Oberkommando beim Lügen erwischt!
    Clevere schwedische Journalisten prüften vor Ort die vom Schwedischen Militär gemeldeten Positionen der (angeblichen!) Sichtungen des (angeblich!) russischen Unterwasser-Objektes und stellten fest, dass dies so nicht sein konnte.

    Danach gefragt räumte das schwedische Oberkommando ein, dass alle diese Angaben über die Sichtungsorte (angeblich absichtlich!) falsch waren, da man dem Gegner keine Info über den eigenen Kenntnisstand geben wollte.

    Das Einzige was damit sicher ist, ist dass das schwedische Militär falsche Behauptungen veröffentlicht hat. Nicht sicher ist damit, ob es überhaupt irgend eine Grundlage für dieses Kalte-Krieger-Propagandaspektakel gegeben hat?

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  4. almabu sagt:

    Die Geschichte vom Russen-U-Boot in Schwedens Schären: Von vorne bis hinten erlogen! Propaganda at it’s worst!

    „Wie Sie habe ich mit Interesse über ein russisches Signal gelesen. Doch sind diese Informationen falsch, es hat kein Signal gegeben“, sagte ein nicht näher bezeichneter Vertreter des schwedischen Marinenachrichtendienstes der Zeitung Dagens Nyheter. Die Gerüchte über ein solches Signal bezeichnete er als „Phantasien“.
    (RIA.NOVOSTI)

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