Katalanische Wirtschaftspolitik á la Artur Mas!

„Spanien beraubt uns. Die Krise ist schuld. Ich kann nix dafür!“ Dies ist –zusammengefasst – die Wirtschaftspolitik des Artur Mas, während er gleichzeitig, konstant und konsequent, öffentliche Mittel zweckentfremdet zum Bau „katalanischer Botschaften“ in aller Welt.

Die Folgen sind:

Die Anzahl der Haushalte in Catalunya, deren Mitglieder ALLE ohne Arbeit sind, ist von 60.100 in 2008 auf 233.700 in 2013 auf beinahe das Vierfache gestiegen!

Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Haushalte OHNE JEDES Einkommen von 60.400 auf 91.100 um über die Hälfte gestiegen.

1.463.100 Katalanen gelten als arm! Bezahlte Arbeit bietet keinen Schutz mehr vor Armut! Betroffen sind davon 21,6% der arbeitenden Bevölkerung oder 637.200 arbeitende Menschen.

Als arm gelten Singles mit einem Jahreseinkommen von unter 9.422 €, oder knapp 800 Euro pro Monat oder eine Familie von zwei Erwachsenen und zwei Kindern mit einem gesamten Jahreseinkommen von 19.787 Euro, bzw. 412 Euro pro Kopf und Monat.

Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ist um 21% oder 659.77 zurückgegangen, die der Teilzeitarbeitenden hat entsprechend um 13% oder 56.730 zugenommen.

Anstatt sich mit dieser Problematik, diesen Zahlen und Schicksalen auseinander zu setzen, beschäftigt sich der durchaus selbst korruptionsverdächtige, da dem engsten „Pujol-CiU-3%-Provision-Sumpf-Milieu“ entstammende, Artur Mas i Gavarró mit seinen Unabhängigkeitsphantasmen und exekutiert nebenbei eine neoliberale Wirtschaftspolitik, nicht unähnlich seinem autistischen Gegenspieler in Madrid, dem konservativen Mariano Rajoy, PP.

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3 Responses to Katalanische Wirtschaftspolitik á la Artur Mas!

  1. Dieter sagt:

    … und die Haus-Wohnungseigentümerqoute liegt bei über 80%

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    • almabu sagt:

      Die war in Spanien traditionell immer sehr hoch. Zu Diktator Francos Zeiten stand man auf dem Standpunkt, dass Eigentum die Menschen weg von der Linken hält! Es gab billige Kredite, einfache Häuser und Wohnungen. Bis zum Platzen der Immo-Blase in 2007-8 ging das im Prinzip so weiter. Allerdings stiegen diese alten Immobilien überproportional stark im Wert, sodass viele diese verkauften um sich etwas Größeres zu kaufen, oder etwas Gleichgroßes und den Überschuss verjubelten. Viele haben Kredite aufgenommen und diese mit dem überhöhten Wert ihrer Immobilien abgesichert nach dem Platzen der Blase konnten viele die überhöhten Preise nicht mehr bezahlen, auch nicht die überhöhten Zinsen und als dann auch noch im großen Stil Arbeitsplätze verloren gingen, war das Ende der Fahnenstange erreicht, was das Wohneigentum betrifft. Inzwischen haben sich die Preise bei etwa 60% der Ausgangspreise eingependelt. Bald dürfte es deshalb wieder nach oben gehen…

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  2. almabu sagt:

    Deutsche haben im Durchschnitt 45,9% Wohneigentum. Dessen Spreizung ist jedoch nach Bundesländern ganz beträchtlich:

    An der Spitze das Saarland(!) mit 63%
    Thüringen mit 45,9% genau im Schnitt,
    und Berlin mit 15,6% am Ende der Skala.

    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155713/umfrage/anteil-der-buerger-mit-wohneigentum-nach-bundesland/

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