9-N-Retourkutsche: Madrid verfolgt Separatisten, diese verfolgen Audiovisuelle Medien juristisch!

Artur Mas, seine Stellvertreterin und die Bildungsministerin sollen wegen ihrer aktiven Beteiligung an der illegalen Befragungsfarce des 9-N wegen Verstössen gegen ihre Amtspflichten juristisch belangt werden. Sie fühlen sich unschuldig und sind empört!

Radiosender, die sich weigerten die illegale katalanische Separatistenpropaganda zum 9-N unverzüglich und gratis auszustrahlen, sollen jetzt im Gegenzug von den Separatisten juristisch belangt werden.

Das sollen die CACer tun, das Plenum des Rates der Audiovisuellen Medien Catalunyas, CAC. Die katalanischen Propagandagesetze verlangen nämlich von allen, auch den privaten Medien, jedwede Information oder Verlautbarung, die die Separatistenregierung als im öffentlichen Interesse erklären, vollständig, unverzüglich und gratis auszustrahlen.

Dies haben die drei Radiosender SER, ONDA CERO und COPE nicht getan. Sie wurden deshalb von rund 60 der unvermeidlichen privaten Denunzianten angezeigt, die heutzutage eine Pest in Catalunya darstellen.

Jedes Restaurant, jedes Geschäft, das nicht seine Leistung in katalanischer Sprache darbietet, wird von den Denunzianten angezeigt und von den Behörden mit empfindlichen Geldstrafen belegt.

Merke: Wer seine Waren und Dienstleistungen auf dem Territorium Spaniens in der meistgesprochenen Umgangsprache Spaniens (auch in Catalunya!) dem Castellano anbietet, der macht sich in Catalunya strafbar und wird von den Hinterwäldlern bespitzelt, denunziert, geahndet und abgestraft.

Es gibt in dieser spanischen Autonomie „selbstverständlich auch Berufsverbote für Spanier, die kein Katalan beherrschen, z.B. bei Post, Bahn, Polizei und im öffentlichen Dienst.

Im staatlichen Gesundheitswesen sind sogar die Ärzte angewiesen mit ihren Patienten Catalan zu sprechen und gegebenenfalls eher auf Französisch, Italienisch oder Englisch auszuweichen und nur im äußersten Notfall die offizielle Landessprache Castellano zu verstehen…

Die „Probleme“ zwischen Catalunya und España, die sogar der neue König Felipe VI in seiner Weihnachtsansprache thematisierte, sind inzwischen konkret soweit fortgeschritten, dass man nicht mehr von Missstimmungen sprechen kann!

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One Response to 9-N-Retourkutsche: Madrid verfolgt Separatisten, diese verfolgen Audiovisuelle Medien juristisch!

  1. almabu sagt:

    Die Catalano-Faschisten haben, wie zuletzt immer zum Jahresende, zum Boykott der (katalanischen!) Cava-Marken Freixenet und Codorníu aufgerufen, weil diese den Separatismus ihrer Ansicht nach nicht genügend unterstützten! So hatte sich Freixenet aus ihrer Sicht die „Frechheit“ erlaubt, einen TV-Werbespot zu produzieren und zu veröffentlichen, der „auf die nächsten gemeinsamen hundert Jahre“ anstösst, was die Separatisten haarscharf als Anspielung auf die Beziehungen zwischen Katalonien und Spanien und Statement GEGEN die Sezession auslegen!

    Statt dessen solle der Schaumwein des kleineren (katalanischen) Konkurrenten Sumarroca getrunken werden. Die Familie Sumarocca sind seit Generationen alte und engste Spezies des vermutlich* korrupten Pujol-Clans und waren/sind(?) mit diesem vielfach geschäftlich verwoben.

    Ausserdem spenden sie einen fixen Anteil vom Erlös jeder Cava-Flasche an die Plattform für die katalanische Sprache, eine der am höchsten subventionierten Organisationen der Autonomie, nach dem Motto „Saufen für die katalanische Sprache und die Unabhängigkeit“:

    ¡Salut i força al canut! (Gesundheit und Stehvermögen;-)

    _____
    *Da es bisher keine abgeschlossenen Verfahren gegen die Pujols gibt, trotz Verdachtsmomenten und Untersuchungen seit seinen Anfängen in der Politik, muss folglich auch ihnen die Unschuldsvermutung zugestanden werden, obwohl dabei die Spatzen vor Lachen von den Dächern fallen, von denen sie sonst die Affären der Pujols pfeiffen!

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