Konservative Präsidentschaftskampagne: Sheldon Adelson total verzweifelt?

Der Casino-Mogul und Zocker-Milliardär mit dem leidenschaftlichen Hobby Israel und die USA von seinen Strohmännern regieren zu lassen, greift in seiner Verzweiflung zu den hässlichsten Mitteln. Anders kann ich mir nicht erklären warum er auf einer geschlossenen Veranstaltung für jüdische Spender, der REPUBLICAN JEWISH COALITION SESSION, am vergangenen Samstag-Abend im VENETIAN HOTEL in Las Vegas den potentiellen Spendern eine Rede von George W. Bush zumutete, dem Ex-US-Präsidenten mit dem IQ einer Topfpflanze! Jemand muss Bush die Rede aufgeschrieben haben, wer immer das auch gewesen sein mag und ihm dann die Manuskriptblätter richtig herum in die Hand gegeben haben und dann legte Bush los:

Obama sei ein schwaches Weichei. Überall wo er, George W. mit Kriegen für Ordnung gesorgt habe, da habe sich Obama ängstlich zurück gezogen und welche Zustände herrschten jetzt dort, hä?

Obama sei unfähig gewesen die Weiterstationierung von US-Truppen im Irak vertraglich unter Dach und Fach zu bekommen und trüge deshalb die Verantwortung an dem ganzen Schlamassel der heute im Mittleren Osten herrsche. Irgendeine Mitverantwortung seinerseits sah George W. offenbar nicht…

Mit dem Iran zu verhandeln, bloß weil die jetzt einen Softie an der Spitze hätten? Ein Riesenfehler für Bush! Der Islamische Staat sei Al-Kaida 2.0 und sässen die Kopfabschneider seiner Zeit heute in Guantánamo, so träten die Heutigen im TV auf ohne dass Obama dies verhindere.

Was man als Präsident sage, dass müsse man auch so meinen und wirklich, wirklich wollen, „man müsse sie killen!“

Dann erwähnte er die mögliche Kandidatur seines Bruders Jeb mit der Erkenntnis, dass der Name Bush durch ihn eine Belastung für Jeb sein könne und die Amerikaner keine Dynastien mögen. Direkt abgeraten hat er Jeb aber dann doch nicht!

Nach ein paar vergifteten Ratschlägen für Hillary Clintons Kampagne, „sie müsse sich von Obama und damit vor ihrer eigenen Politik als Aussenministerin distanzieren“ kam Bush zum Ende und erlöste die Geduld seiner Zuhörer.

Sheldon Adelson wird über Bush’s Auftritt wohl zufrieden gewesen sein?

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http://www.bloombergview.com/articles/2015-04-27/george-w-bush-bashes-obama-on-middle-east

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2 Responses to Konservative Präsidentschaftskampagne: Sheldon Adelson total verzweifelt?

  1. almabu sagt:

    Bush habe Putin schon früh durchschaut. Er, Bush habe dem Russen einmal seinen Präsidentenhund vorgestellt. Beim nächsten Besuch habe Putin dann Bush seinen Hund vorgestellt und darauf hingewiesen, dass seiner größer, stärker, schöner und schneller sei! Da habe es bei Bush „klick“ gemacht und er habe gewusst, daß Putin kein Mann für Geschäfte zu beiderseitigem Vorteil sei…

    Einen Schwanz-Vergleich (der Hunde) haben die beiden Riesenstaatsmänner aber dann doch nicht gemacht, oder?

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  2. almabu sagt:

    Im Russland des leibhaftigen Putin sollen Frauen im Gefängnis sitzen weil sie vor einem Kriegerdenkmal obszön getanzt haben sollen?

    In den USA des leibhaftigen Obama drohen jetzt einem Paar in Bradenton Beach in Florida 15 Jahre Gefängnis, weil sie Sex am Strand gehabt haben sollen, an dem auch andere Leute, darunter ein Kind, gewesen sein sollen. Obwohl ihnen der Sex nicht nachgewiesen werden konnte, dauerte die Verhandlung nur 15 Minuten bis zum Schuldspruch des Richters. Der Staatsanwalt fordert zumindest für den vorbestraften Mann nun 15 Jahre Gefängnis. Für die nicht vorbestrafte Frau kündigte er eine angemessene Strafe an, 5, 10, 12 Jahre vielleicht?

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