Neues Versteck für Artur Mas: „Democràcia i Llibertat“.

Artur Mas hat den Autonomie-Ministern seiner Generalitat bei ihren wöchentlichen Zusammenkünften jeden Dienstag künftig jegliche politischen Diskussionen und Debatten verboten! Das war seine Reaktion auf jüngste Durchstechereien, mit denen Medien mit Interna aus seinem engsten und höchsten Gremium heraus versorgt wurden. Es ist ein klares Zeichen seines Machtverfalls und seine Reaktion darauf ist ein weiteres Mal geradezu lächerlich.

Nachdem die ERC sich weigerte, zu den nationalen Wahlen Spaniens am 20D, erneut in einer Liste mit der CDC des Artur Mas anzutreten, brauchte der für sich und seine Skandalpartei dringend ein neues Versteck, eine Camouflage. Die CDC, die über Jahrzehnte als Bündnis CiU in der spanischen Autonomie Katalonien, aber auch in Madrid als Zünglein an der Waage oft eine entscheidende Rolle spielte, ist Geschichte. Irgendwann gab es der Korruptionsskandale zu viele und das Vertrauen ist hin. Was tun? Schwupps, kurz nachgedacht, schon war’s vollbracht! Ein typischer Artur Mas, dem der pure Machterhalt ALLES bedeutet und bei dem Prinzipien nur störend wären…

Die CDC ist tot, es lebe „Democràcia i Llibertat“, der zündende Name Demokratie und Freiheit, dem man zunächst wohl automatisch zustimmen möchte? Dabei handelt es sich um ein „punktuelles, einmaliges, nur zu diesem Zweck stattfindendes Bündnis mit den „Demòcrates de Catalunya“ und „Reagrupament“.

„Wir wollen unseren Namen nicht verstecken“, beteuert die CDC-Pressesprecherin Marta Pascal tapfer und wohl wider besseren Wissens? 84,2% des höchsten CDC-Parteigremiums der CDC stimmten flugs dem neuen Versteck unter neuem Namen zu. Sie wissen genau warum!

Am Montag soll nun der schicksalhafte Tag sein, an dem die CAT-SEP-Präsidentin eines Teiles des autonomen Parlamentes der spanischen Autonomie Katalonien am Morgen zunächst das Statement verkünden und diskutieren lassen will, das den endgültigen Bruch mit Spanien markieren soll. Danach soll der erste Wahlgang zur Wahl des neuen Autonomiepräsidenten stattfinden. Der einzige(!) Kandidat, ein gewisser Artur Mas, benötigt in diesem ersten Wahlgang die absolute Mehrheit von 68 Stimmen um direkt gewählt zu sein. Verfehlt er diese, so würde zwar sein Renomeé einige weitere Kratzer bekommen, aber dafür genügte ihm in den Folgewahlgängen dann die einfache Mehrheit. Da kann dann munter mit Abwesenheit und Enthaltung gespielt werden, die gewiss hoch honoriert werden würde?

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