Paris-Terror: Was weiss man über die Täter?

Bei zwei mutmaßlichen Tätern ist die Identität bekannt:
Einer ist Ismaël Omar Mostefaï, ein 1985 in Frankreich geborener Kleinkrimineller, mit 8 Strafen zwischen 2004 und 2010, jedoch niemals im Gefängnis gewesen! In 2010 radikalisierte er sich bekam ein „S“ für Staatssicherheit in seine Akte und soll im Winter 2013-2014 über die Türkei für einige Monate nach Syrien gereist sein (Danke, Erdogan!). Sechs Personen, aus seinem Umfeld, darunter Vater und Bruder sollen jetzt festgenommen worden sein.

Abdulakbak. B. ein 1990 geborener Syrer, der am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros als Flüchtling registriert wurde (ich berichtete hier bereits über ihn), ist der andere Identifizierte. Er war den französischen Behörden unbekannt. Aber die Franzosen haben sich noch nicht darauf festgelegt, daß dieser Pass dem toten Attentäter zuzuordnen sei!

Dann gibt es die obligatorische „belgische Spur“, wie immer nach Molenbeek, einer Islamistenhochburg bei Brüssel, führend. Dort wurden drei Personen festgenommen, darunter den in Belgien lebenden französischen Mieter des VW-Polo, den die Attentäter vor dem Bataclan-Palast stehen ließen. Der belgische Premier Michel vermutete, dass einer der drei Festgenommenen am Freitag Abend in Paris am Tatort war.

Einer unbestätigten Meldung zu Folge sollen zwei der „zerissenen“ Selbstmordattentäter sehr junge Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren gewesen sein!

Eine der Arbeitshypothesen der Ermittler nimmt an, daß ein ausländisches Kernteam (aus Syrien?) eingereist und durch lokale islamistische Helfer vor Ort verstärkt worden sei!

Alle sieben Täter setzten Kalashnikovs ein, benutzten die gleichen Sprengmittel und gingen sehr effektiv vor, um maximalen Schaden anzurichten.

Was gefällt mir daran nicht? Es gibt merkwürdige Parallelen des Wandels von Kleinkriminellen zu hoch effektiven Terroristen in den Fällen des Mohamed Merah aus Toulouse, der CHARLIE HEBDO Terroristen im XI. Bezirk von Paris, der Brüder Kouachi, und der aktuellen Attentate im X. und XI. Arrondissement von Paris. Es sieht aus, wie ein wenig glaubwürdiges Muster?

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3 Responses to Paris-Terror: Was weiss man über die Täter?

  1. huuugooo sagt:

    Isch ja alles gut und schön…

    nur :

    haben WIR und auch andere staaten nicht DIENSTE ??

    und w o o o o waren d i e denn in den vergangenen monaten?

    d i e bekommen doch auch gehalt ??

    oder

    machen d i e dienst sooo wie jetzt die soldaten der marine

    hier bei uns ??

    wo nachts die schiffe nicht mehr besetzt sind ..doch doch ..

    und

    die jungs / mädels nach 41 wochenstunden dann – wie maurer-

    die kelle fallen lassen ??

    denke …

    wenn unser admiral canaris ( chef unseres dienstes bei ADOLF)

    seinerzeit….. !!!

    heute den / die dienste befehlen würde…

    ES SÄHE BESSER AUS !!

    sag ich mal als einer …der diesen nachfolgeladen vor 60 jahren sehr gut kannte

    aus dem hauptquartier der HANSE an der westlichen ostsee
    jeens

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  2. ohneeinander sagt:

    „Jeder neue Terroranschlag ist ein Beweis dafür, dass irgend­jemand Akten zu früh geschlossen, Observationen eingestellt oder Warnungen nicht ernst genommen hat.“

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  3. almabu sagt:

    In einer kleinen, ruhigen Straße im Viertel Karreveld des Brüsseler Problembezirks Molenbeek fand am heute Morgen eine Razzia der belgischen Polizei statt. Ziel war eine kleine Kneipe, die von den belgischen Behörden Anfang Novemver wegen ständigen Drogenhandel und -konsum geschlossen worden war. Nachbarn hatten sich seit langem beschwert und Nebel von Rauschgiftschwaden hätten LES BEGUINES*, benannt nach einer zwar religiösen, aber zivilen, nicht klösterlichen Frauengemeinschaft des Mittelalters, umwabert. Doch auch das Bier soll reichlich geflossen sein und die Kneipe galt als Treffpunkt von Kleinkriminellen.

    Nicht nur, wie es nun scheint? Der Wirt und Betreiber der Kneipe war Ibrahim Abdeslam, 31, einer der Terroristen von Paris 11/13!
    Ibrahim hatte seinen Sprengstoffgürtel im «Comptoir Voltaire» ausgelöst und war vorher nicht als besonders religiös aufgefallen und seit zwei Jahren betrieb er seine Kneipe.

    An der Tür hängt noch der Anschlag mit der Verfügung der Schließung und deren Gründe. Am 14. August hatten Nachbarn die Polizei gerufen, die einen starken Geruch von Drogen konstatierte. Auf den Tischen in den Aschern halbgerauchte Joints und viele Gäste hatten Drogen in den Taschen.

    Die Bürokratie nahm ihren Lauf und schon am 4. September wurde der Wirt Ibrahim als Zeuge zur Vernehmung vorgeladen, doch er kam nicht. Das führte letztlich zwei Monate später zur auf fünf Monate befristeten Schließung der Kneipe. Hätte sich der Ibrahim nicht in Paris in die Luft gejagt, hätte er zum 4. April 2016 seine Kneipe wieder öffen können…

    Die Nachbarn konnten wieder ruhig schlafen, ja.. bis zu Paris 11/13. Am Donnerstag, am Tag vor dem Anschlag sei Ibrahim und seine beiden Brüder Mohamed und Salah nochmals in dem Lokal gewesen, wie so oft zuvor… (LE PARISIEN)

    http://www.leparisien.fr/faits-divers/belgique-le-bar-des-freres-abdeslam-a-molenbeek-un-repaire-de-petits-voyous-16-11-2015-5280961.php
    _____
    *https://en.wikipedia.org/wiki/Beguines_and_Beghards

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