Belgien bekämpft den IS mit F-16-Jets nicht in Molenbeek, sondern im Irak.. und in Syrien!

Das ging jetzt aber schnell!*  Nur 72 Stunden nach den Terror-Anschlägen von Brüssel schlägt Belgien jetzt massiv zurück. Es schickt dem IS seine F-16 Jets auf den Hals, allerdings nicht im buchstäblich „naheliegenden“ Molenbeek, sondern im ehemals unabhängigen Staat Irak und mit der ausdrücklichen Option deren Einsatz auf den noch unabhängigen Staat Syrien auszuweiten!

Das sei alles bereits mit dem belgischen Parlament  diskutiert und von diesem angenommen worden, sagte Premier Charles Michel anläßlich des Kurzbesuchs von John „Ik been Brussels“ Kerry in Belgiens Hauptstadt!

*In der Tat hatten die Belgier das Thema F-16 nach Irak bereits am 3. März, 19 Tage VOR den Anschlägen, parlamentarisch abgesegnet. Es fehlte nur noch den Angriffszeitpunkt fest zu legen.

Dies ist – nebenbei gesagt – die gleiche Antwort, die Frankreichs Präsident Hollande nach den Pariser Anschlägen vom 13. November dem IS gab. Ich muss schon sagen, „Ik been verwondert!“

Sollte es jetzt gar – was Gott verhüten möge – unser Innenminister aber beharrlich beteuert, einen Terroranschlag in Deutschland geben, dann müsste Frau BK Merkel zumindest ein paar Camera-Tornados in Marsch setzen, aber ich vergaß, die sind ja bereits da, in Incirlik in der Türkei, vielleicht inzwischen sogar MIT Cameras an Bord?

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4 Responses to Belgien bekämpft den IS mit F-16-Jets nicht in Molenbeek, sondern im Irak.. und in Syrien!

  1. almabu sagt:

    Dieser belgische Premier Charles Michel sieht übrigens aus wie ein Nachfahre von Kapitän Haddock, aus den „Tim und Struppi“ Comics des legendären Zeichners Hervé…

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  2. Jakobiner sagt:

    Ganz interessanter Artikel von Juan Cole, der sich fragt, wie man Countertrerrorismus betreiben soll–seine Idee: Die technologischen Möglichmacher und Netzwerke überwachen und nicht Ethnien!!!

    http://www.juancole.com/2016/03/what-would-effective-counter-terrorism-look-like-after-brussels.html

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  3. Jakobiner sagt:

    Juan Cole:
    „One thing law enforcement considered was that McVeigh used a fertilizer bomb. So the authorities began being more careful to monitor large purchases of fertilizer. You zero in on the technical enablers of the instruments of terrorism, not on the ethnic groups from which the terrorists hail. In the case of Brussels, the perpetrators used TATP, and European authorities just need to focus on making it harder to make or easier to detect (I’ll leave the technical details to the experts). Even easily available materials can be monitored. When meth manufacturers started using over the counter sudafed in the US, authorities started requiring a prescription for it. Plus, there are ways to detect TATP and it would be less costly to implement them at airports than to try to monitor all potential terrorists all the time.(…) You don’t focus on ethnicity, you focus on particular networks. Most lower-middle class whites in the US are, it goes without saying, not dangerous. Most Moroccan-Belgians in Brussels are upright citizens, and they were among the victims of the bombings, about which there are few headlines. You just have to invest in infiltrating small networks. You can’t watch everyone who goes to a white supremacist meeting or who goes to fight in Syria and comes back, but you can watch the groups they are likely to join. Undercover FBI field officers have done a lot of excellent and dangerous work in the US among white supremacist groups.

    In the instance of terrorism coming out of discriminated-against communities, community policing can be effective. The representatives of the state have to learn to treat those communities with dignity. Terrorism doesn’t seem to be impelled by poverty, but by humiliation. That is why Trump/Cruz hatemongering makes things worse, not better.“

    Hier auch interessant: Nicht Armut, sondern Demütigung führt –laut Juan Cole–zu Terrorismus.Das passt eher als die rein ökonmisch-sozialarbeiterische Betrachtung des vermeintlichen Unterschichtenphänomens.

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  4. almabu sagt:

    Erstaunliche Pressekonferenz des belgischen Premiers Charles Michel (Capitain Haddock“) zu den Attentaten von Brüssel:

    – Belgien sei kein „failed state“, denn…

    – Belgien habe keine Fehler gemacht!

    Überrascht? Ich schon! Seine Beweise:

    – Die USA benötigten 10 Jahre um Osama Bin Laden zu fangen!

    – Belgien habe Salah Abdeslam nach 4 Monaten erwischt!

    Das ist jetzt kein Witz! Das ist belgische Realität im Jahre 2016!

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