Schmierenkomödie von Francesc Homs vor dem Obersten Gericht in Madrid.

Der harte Kern des politischen Separatismus der ehemaligen CiU marschierte solidarisch aber ziemlich unbeachtet und – vor allem – völlig unbehelligt durch’s feindliche Madrid. Hatten die von ERC und CUP keine Zeit zur Solidarität?

Nach beinahe zwei Jahren muss sich Francesc Homs, damals rechte Hand von Artur Mas und einer der Organisatoren des Pseudo-Referendums vom 9-N 2014, vor Gericht verantworten, u. a. wegen Ungehorsams.

Homs spulte das volle Programm des katalanischen Viktimismus ab und spielte gleichzeitig seine infantilen Spielchen weiter:

Er sei als Abgeordneter des Spanischen(!) Kongresses immun für den Obersten Gerichtshof, beantworte die Fragen des Richters aus reiner Höflichkeit und diejenigen des Staatsanwaltes natürlich nicht…

…Niemals hätten sie die Absicht gehabt ungehorsam zu sein oder gar etwas ungesetzliches, etwas illegales zu tun…

…Er stehe hier als (selbst ernannter!) Vertreter Kataloniens. Dies sei kein juristisches sondern ein rein politisches Verfahren dessen Urteil bereits feststünde, niedergeschrieben sei und das deshalb von ihm natürlich nicht akzeptiert werden würde…

…Die Demokratie sei in Gefahr in Spanien, wenn sich die separatistischen Nationalkatalanisten jetzt auch noch für ihre Taten juristisch verantworten müssten, wo käme man denn da hin?

Die Befragung soll lebhaft gewesen sein und eineinhalb Stunden gedauert haben. Der Richter habe es einfach nicht verstanden, daß das Oberste Gericht damals etwas total unmögliches von ihnen verlangt hätte, nämlich Recht und Ordnung über ihre separatistische nationalkatalanistische Auffassung von Demokratie und Freiheit zu stellen. Dem Obersten Gericht warf er vor, zu Diensten der spanischen Regierung und der PP zu sein…

Homs zeigte exemplarisch den typischen Fall der CAT-SEP’s: Sie lassen sich vom verhassten Spanien sehr gut bezahlen und genießen die Immunität dieses Staates und seines (extrem langsamen) Rechtssystems. Sie unterlaufen geltendes Recht und Gesetz, picken sich opportunistisch nur die jeweils günstig zur Situation passenden Gesetze heraus und kreiieren anarchistisch eigenes Recht aus selbstverliehenen Kompetenzen unter Berufung auf Demokratie und Menschenrechte. Dies gelten natürlich nur für sie. Vor den Medien lassen sie sie sich wie stolze Schulbuben für ihre Gesetzesüberschreitungen feiern und vor Gericht bestreiten sie dann Jahre später kleinlaut je etwas verbotenes getan zu haben.

Erinnern wir uns:
Die CAT-SEP’s hatten damals ein Urteil des Obersten Gerichtes unterlaufen, indem sie heimlich an der Planung und Organisation ihres Pseudo-Referendums weiter arbeiteten und dann zuletzt dessen Durchführung „Freiwilligen“ überliessen, die sie natürlich überhaupt nicht kannten oder gar hätten irgendwie beinflussen können. Das Ergebnis dieses illegalen Referendums erklärten sie dann aber sofort als rechtmäßig zu Stande gekommen und erkannten es an, obwohl sie insgeheim doch mit weit höherem Zuspruch gerechnet hatten.

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