Pedro Sánchez plante PSOE-Putsch und mit PODEMOS, Basken und CAT-SEP’s Staatsstreich gegen das Königreich Spanien!

DIARIO 16 schrieb am 6. Oktober einen Artikel über die Hintergründe, die zur dramatischen Ablösung von Pedro Sánchez in der PSOE geführt hätten.

Demnach hätte der eigentliche Grund seiner Ablösung in seinem Versuch gelegen aus dem Königreich Spanien in seiner heutigen Form zunächst einen Bundesstaat zu machen und dann nach einer konstituierenden Periode eine föderale Republik, die Abschaffung der Monarchie. Dazu hätte er zwingend die geltende spanische Verfassung brechen, ändern müssen!

Sánchez hätte sich mit den „systemfeindlichen“ Kräften geeinigt und zumindest den nationalkatalanistischen Separatisten sehr weitgehende Zugeständnisse gemacht. Er habe geplant den eigenen Parteivorstand bei dem nicht mehr zu Stande gekommenen Gipfel mit seinen Plänen vor vollendete Tatsachen zu stellen, sich die direkte Unterstützung der Parteibasis zu suchen, so den Apparat der Parteifunktionäre und Regionalbarone auszuschalten und sich sozusagen in einem Doppelputsch seine eigene PSOE mit dann neuer Parteisatzung zu schaffen.

Das ist klingt zunächst nur wie eine wilde Geschichte für deren Bestätigung aber ein paar Kleinigkeiten sprechen. Der katalanische Zweig der PSOE, die PSC, hat Pedro Sánchez bis heute unverständlicher Weise bei seinen Plänen unterstützt. Karle Putschdämon (Carles Puigdemont), der von Artur Mas per Fingerzeig zum Autonomiepräsidenten der spanischen Autonomie Kataloniens erhobene Strohmann der CAT-SEP’s legte in Kenntnis dieser Hintergründe den Termin für sein Unabhängigkeitsreferendum auf den 23. Oktober 2017 fest, weil er davon ausging, daß dann in Madrid längst eine andere Regierung an der Macht sein würde, mit der dann ja längst eine Einigung erzielt worden sei.

Der spanische Geheimdienst CNI habe Kenntnis von den Putschplänen erhalten und König und Präsident informiert. Die hätten dann die andalusische Präsidentin Susana Díaz informiert, die wiederum die Regionalbarone, den Funktionärsapparat und die Ex-Präsidenten der PSOE Gonzalez und Zapatero informiert hätten. Was dann folgte, waren die bekannten, dramatischen Ereignisse in der PSOE der letzten Wochen.

Man könnte das auch als einen (vorläufigen?) Sieg des Spaniens von Gestern gegen das (mögliche) Spanien von Morgen bezeichnen, aber auf die Dauer hat die Vergangenheit noch nie über die Zukunft gesiegt.

Was mich an der Plausibilität dieser Geschichte stört, ist daß Pedro Sánchez nicht den Versuch machte die Parteibasis über diese Pläne offen zu informieren und um seine Position zu werben in den 12 Stunden in der Calle Ferraz, in denen die Lage längst noch nicht entschieden war. Es ist durchaus möglich, daß die Basis ihm dann gefolgt wäre?

Nun sitzt der abgelöste, abgesetzte Pedro Sánchez zur Strafe als „Hinterbänkler“ in der vierten oder fünften Reihe der sozialistischen Abgeordneten im spanischen Parlament in Madrid und streicht weiterhin seine Bezüge und Tantiemen als Abgeordneter ein. Ist solch ein verabredeter Putschversuch, ein Staatsstreich in Spanien eigentlich nicht strafbar?

Theoretisch könnte er auch jetzt noch den Versuch einer Spaltung der PSOE starten? Sánchez gilt als populär bei der Basis der PSOE und der Parteiapparat verkörpert für viele letztlich die korrupte, staatstragende Regierungspartei der Vergangenheit.

 

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