Tolerante demokratische „Clintonians“ lassen es ordentlich krachen in den USA!

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen von Hillary Clintons Demokraten, welche frustriert, enttäuscht und vor allem wütend, die Wahlklatsche von „Killary“ nicht anerkennen wollen, halten in mehreren US-Staaten und -Städten an. Es gab Feuer, Sachbeschädigungen, Schüsse, Verletzte und Tote. Finstere Mächte wie George Soros sollen angeblich dahinter stecken, aber tut er das nicht immer? Schließlich kämpfte er in diesem Fall doch nicht nur gegen die Putin-Puppe Trump, sondern somit auch indirekt gegen seinen Todfeind Putin selbst und zumindest das rechtfertigt doch alles, oder?

Angeblich sei es das Ziel der Randalierer, die Abstimmung der Wahlmänner am 19. Dezember zu beeinflussen, von denen letztlich der 45. Präsident der USA gewählt werden wird. Eifrig wird kolportiert, daß in vielen Staaten die Wahlmänner gar nicht denjenigen Kandidaten wählen müssten, der in ihrem Staat gewonnen habe, sondern im Prinzip frei wären zu wählen, wen sie immer wollten (auch Bernie Sanders?)! Das gäbe maximal eine Geldstrafe! Diese würden die „Clintonians“ liebend gerne übernehmen, wenn diese nur für Killary stimmten!

Nach dieser Lektion demokratischer Grundsätze der „Clintonians“ fragt man sich, warum in den USA überhaupt noch Wahlen abgehalten werden? Man kann sich mit $1,4 Milliarden doch seinen Präsidenten ohne das ganze monatelange,  die Gesellschaft spaltende Brimborium doch auch einfach einkaufen, wie Cola im Supermarkt an der nächsten  Ecke?

„Killary“ könnte diesem Spiel ein Ende machen, wenn sie öffentlich bekannt gäbe, für einen solchen Putsch nicht zur Verfügung zu stehen, tut sie aber nicht. Sie und die hinter ihr stehenden Kräfte warten erst einmal ab, ob da nicht noch etwas geht? Notfalls gäbe es ja noch die Möglichkeit der ersten Großen Koalition in den USA unter der Führung der Präsidentin Hillary Clinton, DEM und Donald Trump, REP als Außenminister, bis er keine Lust mehr zum Repräsentieren verspürt?

2 Antworten zu Tolerante demokratische „Clintonians“ lassen es ordentlich krachen in den USA!

  1. almabu sagt:

    Einen sehr guten und sachlichen Artikel über das US-Wahlsystem und seine Folgen veröffentlichte die FAZ:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/amerika-nach-trumps-sieg-ist-clinton-doch-die-heimliche-praesidentin-14523283-p2.html

    Er erklärt auch, warum es zumindest „unsportlich“ ist jetzt – im Nachhinein – Änderungen in der Auslegung des Wahlergebnisses zu fordern. Er müsste den „Clintonians“ in den Ohren klingen?

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  2. Jakobiner sagt:

    Interessant die Reaktionen der Demokraten auf die Trumpwahl–alle, einschließlich Bernie Sanders haben das Wahlergebnis akzeptiert und rollen ihm den roten Teppich ins Weiße Haus aus, um eine “smooth transition”zu ermöglichen.Die US-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein von den US-Grünen (3%) hat nun das Wahlergebnis infrage gestellt und fordert die Neuauszählung in drei swing states. Erst jetzt ist das Clintonlager auf diese Forderung aufgesprungen. Zeigt, wie zahnlos diese Demokratische Partei ist oder aber wie demokratisch fair, dass sie Trumps Methode, Wahlen im Fall der Niederlage erst gar nicht anzuerkennen und die nächste Regierung durch den Vorwurf des Wahlbetrugs zu delegitimieren, nicht nachäffen, vielleicht auch aus der Angst heraus als schlechter Verlierer dazustehen.

    In den USA herrscht auch die Tendenz Trumps Wahlsieg als Ergebnis Putinscher Propaganda, russischer Wikileaksmanipulationen und russischer Hackerangriffe darstellen zu wollen. So führt die Washington Post Clintons Wahlniederlage auf “fake news”aus dem Reiche Putins zurück und zitiert hierbei War on the Rocks, die Rand Corporation und andere sogenannte “unabhängige Forscher”.

    Was nicht falsch ist, zumal eben Trump auch offen erklärte, dass ausländische Regierungen und Hacker inklusive Putin seine Wahlkampagne mittels dem Leaken von e-mails der Demokratischen Partei unterstützen sollten und Snowden und Assange zumal hoffen eine Amnestie unter Trump zu erlangen und Rache gegen die Obama/Clintonadministration zu nehmen, aber das grundlegende Problem des Vertrauensverlustes in das US-amerikanische “rigged sytem”(Trump) wird ausgeklammert. Putins Propaganda kann nur eine schon existierende Unzufriedenheit bestenfalls verstärken, ist für diese aber nicht ursächlich. Ebenso gehört es zur Desinformation, dass jede fake news und Lüge zumeist auf einem wahren Kern oder Ansatzpunkt aufbaut und viele Vorwürfe gegen Clinton eben auch den Tatsachen entsprechen und keineswegs nur postfaktisch sind. Zumal eben die rechten US-amerikanischen Alternativmedien von Axel Jones` Info War bis Steve Bannons Breitbart News oder Limbaugh und Fox News die eigentlichen, originär US-amerikanischen Hauptverstärker waren und sind, aber nicht kritisiert werden. So aber versuchen Clinton und die ihr nahestehenden Kreise die Wahlniederlage als Ergebnis eines Angriffs einer unamerikanischen, ausländischen Macht, ergo: Rußlands darstellen zu wollen, der das gute und unversaute US-Volk in die Irre gelockt hätte und Trump als unpatriotischen Landesverräter. fünfte Kolonne Moskaus und nützlichen Idioten (“useful idiot”) Putins zu portraitieren.

    Die Verwendung digitaler Wahlurnen beinhaltet immer den Verdacht, dass Hacker Manipulationen vornehmen können. Aber es liegt nicht nur an der eingesetzten digitalen Technik, denn das Beispiel der Präsidentschaftswahlen in Österreich zeigt, dass auch ohne digitale Wahlurnen analoge Wahlen selbst schon infrage gestellt werden, da es schon an solch einfachen Sachen wie den richtigen Wahlbriefkuverts und korrekter Stimmauszählung scheitert und zumal Verfassungsgerichte eingeschaltet werden müssen, um die Ordnungsmäßigkeit des Wahlvorgangs feststellen zu müssen. Und zur Strategie rechtsextremer Parteien gehört es ebenso, die Legitimität von Wahlen im Falle eines drohenden Wahlverlustes infrage zu stellen und als Wahlmanipulation der “etablierten Systemparteien” darzustellen.

    Interessant finde ich an dem Vorgang, dass–sei es in Österreich oder in den USA- Wahlen scheinbar nicht mehr ordnungsgemäß abbgehalten werden können. Sei es nun wegen elektronischer, manipulierbarer Hilfsmittel oder manipulierter Stimmauszählung oder einfach falscher Wahlbriefkuverts. Ich kann mich nicht erinnern, dass es dies in früheren Zeiten schon einmal gegeben hätte. Die Kernländer der westlichen Demokratien sind scheinbar nicht mehr imstande, Wahlen ohne Manipulationsvorwürfe abzuhalten und brauchen vielleicht bald schon OSZE-oder UNO-Wahlbeobachter. Damit wird nicht nur die jeweilige gewählte Partei tendenziell delegitimiert, sondern die Wahlen an sich und damit das demokratische Sytem selbst infrage gestellt.In autoritären Ländern und bei den autoritären Parteien des Westens lacht man sich schief: Seht, diese westlichen Demokratien sind nicht mal imstande Wahlen abzuhalten und es ist ohnehin alles manipuliert und ohne Aussagekraft-wozu dann überhaupt noch Wahlen und Demokratie?

    Zumal für die sogenannten “rechtspopulistischen”Parteien gilt, dass sie demokratisch gewählt werden wollen, um aufgrund von demokratischen Mehrheiten dafür zu sorgen, dass dies die letzten oder vorletzten Wahlen sind, um die Demokratie in eine autoritäre Diktatur zu überführen.Auch Hitler wurde demokratisch gewählt und wie bei Erdogan und den islamofaschistischen Muslimbrüdern gilt für diese sich gar so demokratisch gebenden Rechtsextremen: “Die Demokratie ist wie ein Wagen–wenn man sein Ziel erreicht hat, steigt man daraus aus”(Erdogan). Bestenfalls ist dann noch eine “gelenkte Demokratie” des Modells “lupenreiner Demokrat”Putin zu erwarten. Trumps neuer Chefstratege Steve Bannon kündigte auch schon an , “50 Jahre lang”regieren zu wollen.

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