EILT: Wird der Rhein privatisiert und zweistöckig ausgebaut?

Bei einer Rhein-Konferenz in Rheinland-Pfalz haben die Schiffsverkehrsminister von NRW, Hessen, BW und des Gastgeberlandes die schnelle Vertiefung des Flussbettes gefordert, da der alte „Vater Rhein“ den Anforderungen des modernen Verkehrs nicht mehr genüge, weil er häufig zu wenig Tiefgang habe, fast genau so, wie die beteiligten Schiffsverkehrsminister?

Die deutsch-niederländische Grenze passieren auf dem Rhein täglich 90.000 Lkws, bzw. deren äquivalente Frachtmenge natürlich, und am Mittelrhein zwischen St. Goar und Mainz sei praktisch dauernd Stau. Damit das dem Bürger bewusst werde und in den Kopf gehe, überlegen man die Staus auf dem Rhein künftig in die stündlichen Verkehrsmeldungen im Radio aufzunehmen.

Sollten die Bürger wegen der Umwelt, der Natur oder den Kosten des Ausbaggern so herumzicken, wie sie das bei jedem baulichen Großprojekt mittlerweile täten, überlege man den Fluß zu privatisieren und mit Investment-Kapital zweistöckg auszubauen. Oben würden dann die Ausflugsdampfer und Kreuzfahrer gemütlich Rhein-auf und Rhein-ab juckeln, während unten im Keller die kommerzielle Schifffahrt zweispurig 24-stündig „volle Kraft voraus“ rauf und runter brettern würde. Dass sie dabei zwar weniger Abgase verursachen als 90.000 Lkws darf vermutet werden, sauber ist das Zeug was die Schiffe ins idyllische Rheintal pusten aber gewiss nicht, gelten doch für Schiffsdiesel oder gar Schweröl andere Maximalwerte an Schadstoffen. Eine Studie, der Bundesanstalt für Gewässerkunde, behauptet hingegen glatt das Gegenteil, indem sie nicht den Ausstoss am Ort der Verunreinigung misst, sondern das Risiko für hunderte Meter entfernt lebende Menschen als gering oder nicht vorhanden einstuft! Unter diesen Bedingungen hätte ja sogar VOLKSWAGEN die Abgaswerte eingehalten;-)

So wäre am Ende allen gedient und wer weiss, vielleicht würde beim tieferen Ausbaggern endlich dieser verdammte Nibelungenschatz gefunden, nach dem schon seit Ewigkeiten gesucht wird?
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(Vorsicht: Dieser Artikel ist (leider!) nicht VOLLKOMMEN erlogen und an den Haaren herbeigezogen!)

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/rueckschau/Wie-gesundheitsgefaehrdend-sind-Schiffsabgase,kreuzfahrtschiffe131.html

Stu­die der Bun­des­an­stalt für Ge­wäs­s­er­kunde be­weist: Bin­nen­schiffe nicht für Fein­staub­be­las­tun­gen in den Städ­ten verantwortlich!

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