Wer steht Frieden in Syrien im Weg ?

In Moskau kamen die Außenminister Russlands, der Türkei und des Irans zusammen um ohne Syrer, US-NATO und Saudi Arabien über die Zukunft des geprüften nahöstlichen Landes zu sprechen. Regime-change scheint als Vorbedingung vom Tisch zu sein?

Dies ist zwar womöglich der momentan einzige konstruktive Ansatz zu einer Lösung, doch darf vermutet werden, daß „der Westen“ vertreten im Syrien-Konflikt durch US-NATO und die Saudis es nicht schön finden werden, in einer von ihnen selbst planmäßig herbeigeführten Weltkrise marginalisiert zu werden?

Besonders der scheidende US-Präsident Obama dürfte ein Problem damit haben, wenn die USA unter seiner Regentschaft, bzw. Misswirtschaft, vom Imperium zur nordatlantischen Regionalmacht schrumpfen, die weder gebraucht noch gefragt wird, wenn es um Lösungsansätze geht? Die nordatlantische Propagandafront, die zuletzt zwei Monate Sperrfeuer wegen Aleppo schoss, scheint ihr Pulver ergebnislos verschossen zu haben, so nach dem Motto „ist der Ruf erst ruiniert, lügt sich’s völlig ungeniert“?

Vielleicht könnte das sich im Syrien-Konflikt relativ zurückhaltend agierende Israel vermitteln um die USA aus ihrer Schmollecke zu holen? Denn auf die Dauer kann es natürlich keine Ruhe, keinen Frieden in dieser Weltecke geben, wenn die US-NATO dort den Terror weiterhin finanzieren und ganz unverhohlen schützen!

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3 Responses to Wer steht Frieden in Syrien im Weg ?

  1. Yalcin sagt:

    Hi,
    Ich denke ganze läuft folgende masse: Putin möchte mit der Karte Türkei USA und EU unterdruck setzen bzw. ziemlich ärgern. Die Rolle ist ja für Erdogan sehr willkommen da er wegen seine Anti-demokratischen islamische Dikta Regime keine direkte oder offene Unterstützung findet, möchte gerne zeigen, dass er andere Optionen hat. Obwohl er selbst daran weder gemeint noch glaubt, dass Putin wirklich ewige Freund sei.
    Für ihm ist sehr wichtig, dass am Tisch sitzt und verhindert dass Kurden kein Statut bekommen sollen. Daher alle mitteln sind für ihm heilig. Außerdem er muss an der Macht bleiben sonst wegen vorgehen gegen türkische Opposition erwartet ihm schwere Folgen.
    Iran ist sehr daran interessiert, dass ebenso Kurden kein Statut gewinnen. Iran und Türkei intern beim jede Gelegenheit erklären, dass jetzige kurdische Autonomieregion sei ein Betriebsunfall gewesen. Sie werden nie wider so was dulden.
    Was USA und EU betrifft, für denen Kurden Problem ist eigentlich null und nix. Die Wirtschaftlichen Interessen sind wichtig. Und Den Gebiet nicht Russen überlassen. Ein angeblich islamisch säkularer Staat wie TR sein Partner ist. Obwohl diese Partner eine Seit will gar nicht diese Kreis verlassen aber intern Schritt für Schritt in die Richtung Saudi Arabien geht.
    Unter Denkmantel Offene Grenzenpolitik hat alle Couleurs Jihadisten reingeholt und teil nach EU weiter geschickt teil immer wieder nach Syrien zum Kopfschneiden rüber geschickt. Türkische Flagge und IS Flagge waren ein Paar Meter von einender fern. Über Zehn verschiedene Gruppen sowie „ Sultan Murat“, „Sultan Zengi“ mit frühere osmanische Sultan ausgebildet. Er hat tagelang gefiebert, dass Stadt Kobani fällt!
    Trotzt Ermordung Russische Konsulat beide Länder tun so dass nichts passiert ist. Ganz eilig haben Erklärung abgegeben, dass diese wird unser Beziehungen nicht zerstören!
    Also Türkei hinter verschlossen Türen mit alle Beteiligten von beide Fronten Putin-Iran und Nato-Eu und Saudi-Qatar macht Geständnisse und gibt große Versprechungen.
    Mal sehen wie das weiter geht! Für diese vielseitige verhalten und vielen gleichzeitig anbinden ein türkische Sprüch: Eine Dame mit viele Ehemänner!! „Cok kocali Hürmüz“
    Passt ganz genau zu Erdogan!

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    • almabu sagt:

      Alle Grenzen im Nahen Osten sind seit etwa hundert Jahren künstlich vom Westen gezogen worden. Genauso lange werden die Kurden hingehalten hinsichtlich eines eigenen Staates. Ihre Chancen darauf werden wohl vermutlich wieder sinken, wenn die Konfliktparteien am Syrienkrieg zu einer irgendwie gearteten Einigung kommen sollten? Alle, die für einen Kurdenstaat etwas von ihrem jetzigen Staatsgebiet abgeben müssten, werden sich kein Bein heraus reissen? Wenn man die jetzt in Moskau nicht Beteiligten Staaten Saudi Arabien, die US-NATO und Israel betrachtet, wer von ihnen würde den Kurden ernsthaft helfen und aus welchem Grunde? Ich weiss es nicht…

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