Urlaubsparadies 2016: Das Mittelmeer der 5.000 Ertrunkenen!

In den Hafenstädten der Westtürkei wird immer noch angeboten, was der Flüchtling fürs Überleben auf dem Mittelmeer für ausreichend hält. Trotz EU-Türkei-Vertrag scheint sich das Geschäft für die Händler noch zu lohnen? Sicher ist es erheblich zurück gegangen, man rechnet mit etwa 100 Bootsflüchtlingen pro Tag, die es von hier aus auf die nahen griechischen Inseln versuchen, doch es wird weiterhin verkauft…

Die weit größeren Zahlen machen Subsahara-Afrikaner aus, die es auch jetzt, mitten im Winter, in überladenen Booten über Libyen nach Italien versuchen. Dies Geschäft blüht und macht libysche Schlepper reich…

Seit dem Untergang zweier Boote am 22. Dezember ist die Zahl der BEKANNT GEWORDENEN OPFER der Mittelmeerfluchtrouten erstmals über die schauerliche Grenze von 5.000 Ertrunkenen angestiegen. 2014 waren es 3.279 und 2015 dann 3.777 Ertrunkene. Dürre Zahlen schrecklichen Leides, zu denen noch eine unbekannte Dunkelziffer hinzuzurechnen ist…

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3 Responses to Urlaubsparadies 2016: Das Mittelmeer der 5.000 Ertrunkenen!

  1. […] Urlaubsparadies 2016: Das Mittelmeer der 5.000 Ertrunkenen! […]

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    • almabu sagt:

      Wer glaubt, daß sich die Grenzen der EU ernst- und dauerhaft schließen lassen, der träumt! Eine ernsthafte Fluchtbewegung, sagen wir mal von 10 Millionen, ob aus Afrika oder Nahost könnten wir mit KEINEM Mittel abwehren, nocht einmal mit Gemetzel an den Grenzen, das hoffentlich keiner will?

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  2. Jakobiner sagt:

    Die einfache Lösung diese Dillemas ist: Macht die EU-Grenzen dicht , dann braucht man keine Türkei und gebt keine Hilfe mehr bei Mittelmeerüberfahrten. Anders ist das nicht zu lösen, da die EU keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will!”Schutz der EU-Außengrenzen”heißt dann eben: Jeder wird abgewiesen! Keiner wird mehr reingelassen. Mögen 5000 absaufen, um die Hunderttausenden abzuhalten, die übersiedeln wollen und man drängt alle anderen Boote zurück an die nordafrikanischen Küsten. Sehr unmenschlich, aber da zeigt sich, was Nationalstaaten und Nationalismus eben bedeutet.Die EU hätte locker 2% ihrer Bevölkerung, d.h. 10 Millionen Flüchtlinge ohne grössere Probleme aufnehmen können, aber da es nur die Nationalstaatenkonkurrenz innerhalb der EU und der Welt gibt, werden Flüchtlingsfragen eben so gelöst, mal abgesehen von den Flüchtlingsursachen, die eben auch zum Großteil zwischen Nationalstaatenkonkrurrenz und deren imperialistischen Interessen in den Flüchtlingsländern zurückgehen. Zeit für Internationalismus, mehr internationale Kooperation oder gar einen Weltstaat-allein die Entwicklung geht in die diametral andere Rcihtung.

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