CATSEPS werden vom bösen Feind Madrid künstlich am Leben erhalten!

Der Kapitalmarkt ist bekanntlich gnadenlos, stellt seine eigenen Berechnungen und Prognosen an und hat die Anleihen der separatistischen katalanischen Autonomieregierung, der CATSEPS, schon längst mit dem Prädikat „Müll“ bewertet. Sie können sich also am Kapitalmarkt nicht finanzieren und gehen deshalb in Madrid bei der bösen Zentralregierung, dem geliebten, bösen Feind betteln. Die Separatisten hängen finanziell also am Tropf ihres Todfeindes in Madrid!

Seit der Einführung des Liquiditätsfondes der Autonomien, des Fondo de Liquidez Autonómica (FLA) im Jahr 2012 hat Madrid den Separatisten Geld geliehen und so einen immer größeren Anteil der Schulden der Autonomie Katalonien übernommen. Da die CATSEPS so aber flüssig waren, konnten sie auch in „bewährter“ Manie misswirtschaften, korrumpieren, veruntreuen was das Zeug hielt…

DIE ENTWICKLUNG IN ZAHLEN:
2012 Gesamtschulden 52,2 Mia€, davon 16,5% = 8,6 Mia€ bei Madrid.

2013 Gesamtschulden 58,1 Mia€, davon 37,3% = 21,7 Mia€ bei Madrid.

2014 Gesamtschulden 64,4 Mia€, davon 49,3% = 31,8 Mia€ bei Madrid.

2015 Gesamtschulden 72,2 Mia€, davon 59,9% = 43,3 Mia€ bei Madrid.

2016, endgültige Zahlen liegen noch nicht vor! Der Anteil Madrids an den Gesamtschulden der Nationalkatalanistischen Separatisten beträgt jedoch ca. 2/3! Ein Schuldner dieser Größenordnung hat naturgemäß auch ein gewisses Drohpotential bei seinem Kreditgeber.

Es enstand eine gegenseitige Abhängigkeit, denn die Separatisten drohen ja bereits bei jeder Gelegenheit „ihren Anteil“ an Spaniens Gesamtschulden (ein weiterer Schuldenherd, hierin nicht enthalten!) nicht übernehmen zu wollen, verlangen jedoch „selbstverständlich“ daß Spanien, das böse Madrid, die Renten und Pensionen katalanischer Ruheständler bezahlt.

Man darf wohl sagen, daß Madrid derzeit auf einem geschätzten 50 Milliarden Euro-Haufen katalanischer, mehr oder weniger „fauler“, Kredite sitzt und die Zeitbombe tickt. Man darf wohl ferner annehmen, daß „unsichere Kredite“ dieser Art die Kreditwürdigkeits Madrids selbst beeinträchtigen?

ERGÄNZUNG 06.01.2017:
Der Vizepräsident der Generalitat de Catalunya, Wirtschaftsminister der spanischen Autonomie Katalonien und treibende Kraft des katalanischen Separatismus, Oriol Junqueras, ERC wird für das Jahr 2017 vom spanischen Feind, seinem Kollegen und spanischen Finanzminister Cristóbal Montoro in diesem Monat schriftlich mindestens 7,4 Milliarden Euro zu Nullzinsen vom Autonomen Liquiditätsfond FLA fordern und die katalanischen Schulden alleine bei Madrid auf 56 Milliarden erhöhen!

Obwohl Junqueras angeblich mehr Einsparungen als erwartet vornahm, werden die katalanischen Schulden weiterhin von allen Ratingsagenturen als „Müll“ bewertet. Montoro ist und bleibt also auch weiterhin der einzige „Bankier“, der den CATSEPS Geld zu leihen bereit ist!

Diese 7,4 Milliarden Euro, welche die Katalanen für 2017 fordern, mögen am Ende nicht einmal ausreichen, haben sie in der Vergangenheit doch den zunächst gemeldeten Finanzbedarf stets übertroffen! Die Summe entspricht übrigens 25% ALLER von ALLEN spanischen Autonomien gemeldeten 30 Milliarden Euro an Fehlbeträgen. Man lebt bekanntlich auf großem Fuß in Katalonien, wo Parlamente, Stadträte, Minister- und Beraterzahlen größer sind als  in Rest-Spanien und NATÜRLICH auch deren Gehälter!

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