GRÜNEN-Spitzenkandidaten gehen ohne Parteimehrheit ins Rennen!

Die GRÜNEN Ur-wählten per Briefwahl ihr Spitzenpärchen für die Bundestagswahl, deren Termin übrigens heute definitiv für den 24. September 2017 festgelegt worden ist.

Diese Briefwahl ist im Prinzip wirklich eine feine Sache, so man denn die Wahl hat. Traditionell schicken die GRÜNEN ein Pärchen ins Rennen.

Für die Frau gab es nur eine Kandidatin, die bewährte, Betroffenheitserprobte Katrin „Sorry-aber-ich-kann-das-Gesicht-nicht-mehr-sehen“ Göring-Eckhardt, der es gelang mit 70,63% der abgegebenen Stimmen sogar OHNE Konkurrenz mit 47,67% aller Wahlberechtigten bei 59% Wahlbeteiligung absolut unter 50% Zustimmung zu bleiben.

Bei den Männern gab es wenigstens formal drei Kandidaten, so etwas wie eine echte Wahl.:

Cem Özdemir, Parteivorsitzender und das Gesicht der GRÜNEN seit vielen Jahren, schrammte mit knappem Vorsprung von 75 Stimmen an einer offenen Niederlage vorbei. Er holte 35,96% relative Zustimmung oder absolute 21,26%  aller Wahlberechtigten der GRÜNEN. Das heisst, nur jeder 5. Wahlberechtigte GRÜNE wählte den GRÜNEN-Chef! Für WEN spricht also der Parteivorsitzende Özdemir bei den GRÜNEN. WER steht eigentlich hinter ihm, warum eigentlich und wie lange und überhaupt?.

Der Bundesweit im Vergleich zu Özdemir weniger bekannte Schleswig-Holsteinische Umweltminister Robert Habeck lag nur hauchdünn dahinter mit 35,74% relativer und 21,09% absoluter Zustimmung der Wahlberechtigten. Zumindest ein Achtungserfolg!
Wären die Grünen eine optimistisch-positive auf die Zukunft ausgerichtete Partei, hätten sie Habeck gewählt, einfach, weil er ein neues Gesicht ist…

Unter „ferner liefen“ kam dann noch der Bayer mit der Retro-Frisur Anton Hofreiter ins Ziel. Er holte 26,19% relative oder 15,45% absoluter Zustimmung.

FAZIT:
Die Urwahl ist prinzipiell eine feine Sache!
Es gelang der Partei aber nicht die Basis zu mobilisieren.
59% Wahlbeteiligung sind für die GRÜNEN eine Schande.
Beide Kandidaten werden der GRÜNEN-Mitte zugerechnet. Sie sind an angepasster Farblosigkeit kaum zu überbieten. Wenn der linke Flügel noch leben sollte, dann könnten die GRÜNEN vor der Wahl schon spannende Zeiten erleben?

PROGNOSE:
Die GRÜNEN müssen bis zum Wahltag noch verdammt viel tun. Sonst werden sie nicht einmal die in der letzten ZDF-Umfrage vom 13.01.2017 prognostizierten 10% erreichen und ein einstelliges Ergebnis einfahren…

ZDF-UMFRAGE 13.01.2017:

36% CDU/CSU
21% SPD
13% AfD
10% GRÜNE
09% LINKE
06% FDP

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One Response to GRÜNEN-Spitzenkandidaten gehen ohne Parteimehrheit ins Rennen!

  1. almabu sagt:

    Das „Spitzenpärchen“ der GRÜNEN weiss nun, daß es ihm nicht gelungen ist eine Mehrheit der Wahlberechtigten für seine Kandidatur zu gewinnen. Das ist eine schwache Ausgangsposition!

    Gefällt mir

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