Washington Post zur Gewaltorgie der Erdo-Türken in Washington.

Die verstörenden Bilder der brutalen Gewalt gegen friedliche, offiziell genehmigte Demonstranten durch Erdogan-Knechte haben in den US-Medien ein breites Echo gefunden. Die Stellungsnahme der türkischen Botschaft in Washington (im WAPO-Artikel verlinkt) setzte diesem noch die Krone auf. Sie besteht aus einem Gemisch von blanken Lügen und Halbwahrheiten. Aber sie ermöglicht so auch einen sicher  ungewollten Blick auf das Innenleben des autoritären Denkens  der aktuellen türkischen Politik unter dem Pascha Erdogan, wo Recht und Gesetz und Ratio ersetzt wurden durch Diktat, Gewalt und Propaganda.

Erdogans Prügelhorden-Entourage in dunkeln Anzügen, die friedliche Demonstranten jagen, prügeln, zusammentreten haben dem US-Bürger und der ganzen Welt unmissverständlich klar gezeigt, was heute die Realität der Menschen in der Türkei ist, Gewalt, Unterdrückung, Propaganda, Haft und Tod.

Die „Terroristen“ von Washington waren nicht mehr als zwei Dutzend Menschen, darunter Frauen und Kinder. Solange es weniger als hundert Personen sind und diese keine Straßen blockieren, ist eine solch kleine Demonstration nicht einmal Genehmigungspflichtig. Diese entstünde erst wenn mehr als hundert Personen auf Straßen den Verkehr beeinträchtigen würden durch ihre Demo!

Das US-State Department bestellt den türkischen Botschafter ein und protestierte in heftigster Weise gegen das ungesetzliche Verhalten der Erdo-Schläger in den USA. Es gab übrigens schon bei einem früheren Erdgan Besuch in New York Zwischenfälle mit seiner Entourage.

Der Polizeichef von DC nannte den Vorfall einen unerwarteten Gewaltausbruch gegen friedliche Demonstranten. Darüber gäbe es ausreichend Videos und Bilder Die Frechheit der türkischen Botschaft in Washington besteht u.a. darin in ihrer Botschaft die Hoffnung auszudrücken, daß die US-Behörden in Zukunft geeignete Maßnahmen ergreifen sollten, daß sich solche Gewaltakte vermeiden ließen. Also, nicht die Erdogan-Bodyguards, sondern die US-Polizei sei schuld, weil sie die freie, unbehinderte Ausübung des Demonstrations-Grundrechtes in den USA nicht unterbunden habe!
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https://www.washingtonpost.com/opinions/first-erdogans-goons-attack-protesters-then-the-embassy-blames-the-victims/2017/05/19/be3eacbe-3c04-11e7-9e48-c4f199710b69_story.html?hpid=hp_no-name_opinion-card-d%3Ahomepage%2Fstory&utm_term=.8a3d6915c1fb

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9 Responses to Washington Post zur Gewaltorgie der Erdo-Türken in Washington.

  1. Jakobiner sagt:

    Die USA wollen nun der YPG schwere Waffen liefern. Derbe Töne Erdogans gegenüber Trump-USA, dass sie ala Nazideutschland Terroristenj unterstützen würden ,vermisst man aber. Erdogan tritt da leise, denn sollte er Trump ala Merkel oder Deutschland beschimpfen, wären seine Tage wohl gezählt. Zeigt, was für eine machtbewusste, aber feige Sau zugleich er ist.

    Die Szenen erinnern mich an den Schahbesuch in Deutschland 1968, als die Jubelperser und Savakleute mit Holzlatten auf die Studenten eindroschen. Nur wurden sie dabei tatkräftig von der deutschen Polizei und Politik gedeckt, anders als in den USA nun.

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    • almabu sagt:

      Ich erinnere mich ebenfalls an Savak-Jubelperser, die wie Wahnsinnige auf Demonstranten einprügelten und scheinbar problemlos in die nahe Schweiz wechseln konnten, wenn es in D eng für sie wurde?

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  2. Jakobiner sagt:

    Aber interessant: Trump sagt beim Erdoganbesuch nichts zu dem Konflikt zwischen EU/Deutschland, ja selbst der NATO und der Türkei, Bleibt völlig ausgespart. Beide Seiten machen gutes Gesicht über offensichtliche Differenzen oder meint der Trump wirklich, dass sie ihn nicht interessieren könnten? Das wäre Ignoranz im Quadrat oder Problemverdrängung. Bin mal gespannt, was Trump dann beim NATO-Gipfel von sich gibt als commander- in-chief des vermeintlichen „Westens“und seiner „Wertegemeinschaft“.

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  3. Jakobiner sagt:

    Trumps grosse Auslandsreise: 100 Milliarden Rüstungsgeschäft mit Saudiarabien, weswegen Melania kein Kopftuch aufziehen muss und ihr der Saudi als Frau sogar die Hand gibt–heißt: Aufwertung Saudiarabiens in der Region, in Syrien, im Yemen und gegenüber dem Iran.. Gleichzeitig wird im Iran Rouhanni in den Präsidentschaftswahlen sehr deutlich gewählt. Kündigung des Irandeals seitens Trumps obleich andere, entgegengesetzte Signale aussendet. Dann soll der größte „Deal“ zwischen Netanjahu und Abbas auf der Fluglinie so nebenbei erfolgen und dann zum G-7- und NATO-Gipfel. Wird echt spannend.

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    • almabu sagt:

      In der islamischen Welt wird wohl besonders das Bild eines Trump Beachtung finden, der sich vor dem Saudi-König verneigt und sich einen Kopfabschneider-Orden umhängen lässt?

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    • almabu sagt:

      Die US-Politik scheint weniger mit Ratio, denn mit Haben-wollen zu tun zu haben und dies nicht nur im Nahen Osten?

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    • almabu sagt:

      Die Saudis sind inzwischen hoch verschuldet, hauptsächlich durch solche Waffenkäufe. Dazu wird nicht gesagt über welchen Zeitraum dieser $100 Mia Deal ablaufen soll? Ein guter Teil dieser Meldung dürfte politisches Marketing á la „Rettet Donald“ sein?

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  4. Jakobiner sagt:

    Trump meint alle Konflkte in der Welt mal so im Vorbeigehen und mittels seiner tollen Person und seiner Unberechenbarkeit so nebenbei lösen zu können und völlig neue „Deals“ in kurzer Zeit zu erzwingen. Das Programm für ein Totaldesaster!

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  5. Jakobiner sagt:

    Inzwischen ist von Waffenverkäufen in Höhe von 350 Milliarden $ innerhalb der nächsten 10 Jahre die Rede.Saudiarabien ist der viertgrößte Waffenkäufer weltweit.Man vergleiche diese Beträge einmal mit den gesamten Jahreswaffenexporten Deutschlands weltweit von 8-12 Millirden Euro.

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