Puigdemont und 5 abgesetzte Ex-Minister nach Brüssel geflüchtet, wo sie politisches Asyl fordern um der heute veröffentlichten Strafverfolgung in Spanien zu entgehen!

Ex-Präsident Carles Puigdemont befindet sich heute in Brüssel, wie in EL PERIÓDICO berichtet wurde. Er ist in Begleitung von fünf seiner Ex-Minister der Generalitat Meritxell Borràs (PDECat); Gesundheit, Toni Comín (ERC); Innen, Joaquim Forn (PDECat); Arbeit und Soziales, Dolors Bassa (ERC) Landwirtschaft Meritxell Serret (ERC) Autonomie. Puigdemont und diese fünf ‚exconsellers‘, sind heimlich in Autos (im Kofferraum, in Koffern gar?) nach Marseille (Frankreich) gefahren, und haben von dort ein Flugzeug nach Brüssel genommen, wo sie politisches Asyl für sich forderten, wie es der Sender LA SEXTA und EL PERIÓDICO wissen wollen.

NACHTRAG, Di. 31.10.2017:
Puigdemont hat „offiziell“ wohl noch keinen Asylantrag in Belgien gestellt, aber es wird berichtet, daß er den belgischen Anwalt Paul Bekaert mit der Vertretung seiner Interessen in Belgien beauftragt habe. Dieser war in der Vergangenheit durch die Vertretung von gesuchten baskischen ETA-Terroristen bekannt geworden, die ihre Auslieferung aus Belgien nach Spanien verhindern wollten. Angeblich soll er in keinem einzigen Fall erfolgreich gewesen sein?

Für heute Mittag, 12:30 Uhr, will Puigdemont seine inzwischen beliebt-berüchtigte „Gebe-ich-eine-öffentliche-Erklärung-ab-Spiel-und-gegebenenfalls-wo-tue-ich-dies-und-wann-wirklich“-Schnitzeljagd für die Medien weiterführen. Das erste „Wo“ dazu will er um 10 Uhr verkünden, wenn dieses „Wann“ denn stimmen sollte?

Anscheinend will er jetzt eine Europa-Tournee in seiner neuen Karriere als Komiker starten? Vielleicht will er aber auch heute Abend zum Star der Halloween-Party bei den Diplomaten der Spanischen Botschaft in Brüssel werden?

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5 Responses to Puigdemont und 5 abgesetzte Ex-Minister nach Brüssel geflüchtet, wo sie politisches Asyl fordern um der heute veröffentlichten Strafverfolgung in Spanien zu entgehen!

  1. almabu sagt:

    Wird Soraya Sáenz de Santamaría einen internationalen Haftbefehl von INTERPOL veranlassen um die CAT-SEP-Bande dingfest machen zu lassen und sie im Falle einer Verurteilung wegen Aufruhr, Rebellion und Veruntreuung ihrer dann gerechten Strafe zuführen zu können? (Wird garantiert fortgesetzt!)

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  2. Ein Deutscher in der spanischen Autonomie Katalunien sagt:

    Interpol geht nicht für politisch Verfolgte. Aber zum Glück hat er ja auch öffentliche Gelder veruntreut, lt. spanischer Presse

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  3. ich sagt:

    Sehe das als schwer an, dass ihr am 21. Dezember wirklich die Wahl gewinnen könnt. Klar gehen eure Leute, die PP, PSC und C’s Wähler alle ausnahmslos hin und sind wahlmotiviert und von den 1,95 Mio 2015 und 2 mio 2017 auszählbaren Wählern wohl einige nicht, weil die DUI nicht umgesetzt werden konnte und ein paar Leute resigniert sein könnten wegen der Haltung der EU, die sich noch selber in den Wahlkampf auf undemokratische Weise einmischen wird. Aber es gibt ja bei 47,8%-39 bei der letzten Wahl ein gewisses Polster und für die Mobilisierungsfähigkeit spricht, dass die Jordis dann immernoch im Knast hocken werden, Puigdemont seinen Wählerauftrag bis zur DUI gehalten hat und die Szenen der Menschenrechtsverletzungen vom 1O den Wählern, die damals am demokratischen Referendum teilnahmen in Erinnerung sind.

    Wenn es für die spanischen Parteien nur mit Podemos/Comu wie immer sie sich nennen zu einer parlamentarischen Mehrheit reicht wird es schwer wie Podemos Parteispitze in Madrid da bei einer spanischen Einheitskoalition der 4 Parteien mitzumachen. Das ist wohl wesentlich brisanter als Dante Fachin auszubooten.

    Wenn der Independismus die parlamentarische Mehrheit holen sollte entlarvt ihr euch natürlich endgültig als die Undemokraten als die Katalonienfreunde wie ich die spanische Politelite seit vielen Jahren kenne, wenn dann 155 solange aufrechterhalten werden muss bis solange gewählt wurde bis mal das passende Ergebnis zustande kommt

    Gut wenn Indra die Stimmen auszählt…

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    • almabu sagt:

      Dem ersten Halbsatz dieses Kommentars stimme ich zu. Zum „ihr“ zähle ich mich nicht, sondern als neutraler Beobachter „von Aussen“! Aber es sollte im Interesse der Regierbarkeit eines Landes grundsätzlich überlegt werden, ob verfassungsfeindliche Parteien und Gruppen, ob Separatisten oder Terror-nahe Gruppierungen nicht von Wahlen ausgeschlossen werden sollten? Am Beispiel der CAT-SEP’s: Zwischen JPSÍ,also ERC, PDeCAT und der CUP und Teilen von PODEM sind keine ausreichenden Übereinstimmungen für eine normales Regierungsarbeit und Gesetzestätigkeit. Es gibt nur die Sezession als einziges gemeinsames Ziel. So machen Autonomie- aber auch Nationale Wahlen einfach keinen Sinn, finde ich?

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