CAT-SEP-Sprachenterror: Kein Kindergarten, keine öffentliche Schule in Katalonien bietet Erziehung in der Landessprache Spanisch an!

Eine Informationsschrift der Stiftung Einheit und Vielfalt mit Namen „Freiheit der Spracherziehung in Katalonien“ schreibt, daß es in Katalonien unter insgesamt 4.635 öffentlichen Kindergärten, Vorschulen und Schulen KEINE EINZIGE GÄBE, DIE DIE SCHULAUSBILDUNG IN DER LANDESSPRACHE SPANISCH (=Castellano) ANBÖTE !

Die spanische Autonomie Katalonien sei die einzige mehrsprachige Region der Welt, in der im Bildungsbereich, vom Kindergarten bis zu den Universitäten, die einsprachige Schulausbildung in Katalan „als Normalisierung“ erzwungen und den Eltern aufgedrängt werde. Spanisch wird Spaniern lediglich als Fremdsprache mit zwei Wochenstunden angeboten!

Es gibt viele berufliche, politische oder auch weltanschauliche Gründe seinen Kindern eine Schulerziehung in der Weltsprache Spanisch (=Castellano) bieten zu wollen. Das geht in Katalonien nur auf wenigen Privatschulen und kostet die Eltern im Durchschnitt 600,- € pro Monat (zu meiner Zeit in Katalonien waren das noch 600,-DM im Monat plus Heizkosten plus Schulbus!) Wie es der Zufall will, gingen Jordi Pujol auf die Deutsche, Artur Mas auf die Französische und Oriol Junqueras auf die Italienische Schule in Barcelona. Auch ihre Kinder sollen auf Privatschulen gegangen sein! Das sind aber teure Alibi-Schulen und quantitativ zu vernachlässigen. Von insgesamt knapp 1,2 Mio Schülern gehen nur 15.000 oder 1,25% auf diese Privatschulen, die sich zudem in den Ballungsräumen der Metropolitan-Regionen Barcelona und Tarragona befinden. „Auf dem platten Land“ oder in den Pyrenäentälern, wo die „Separatisten-Ötzis“ hausen, gibt es sie nicht. Dort wird für 99% der Schüler und ihre Eltern einfach der Katalan-Terror erzwungen!

Eltern werden durch starken öffentlichen Druck, aber auch durch die Langsamkeit der Gerichte, dazu gezwungen sich dem Sprachenterror in Katalan zu beugen. Ein Gerichtsverfahren dauert in Schnitt drei Jahre und die Urteile erlauben dann im Allgemeinen lediglich 1/3 des Unterrichts in Spanisch (Castellano) zu beanspruchen. Dies hat dann wiederum oft Schulwechsel oder gar  Ortswechsel für die Familien zu Folge. (Dieser Sprachenterror ist tendenziell auch auf den Balearen zu beobachten!)

Interessanterweise wird auch im gesamten administrativen Bereich der Schulen und des Bildungssystems AN KEINER STELLE NACH DEM WUNSCH DER ELTERN GEFRAGT; IN WELCHER SPRACHE SIE DIE ERZIEHUNG IHRER KINDER WÜNSCHEN !

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https://latribunadelpaisvasco.com/not/7706/ningun-centro-educativo-de-cataluna-imparte-clases-en-espanol/

https://drive.google.com/file/d/1V-MwT5lNjSeNBA8YweGvjKp3ZjZxsZwA/view

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