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Heute Früh ertranken mindestens 90 Bootsflüchtlinge vor der libyschen Küste!

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Zehn Tote, zwei Libyer und 8 Pakistanis wurden an der libyschen Küste angespült. Einer wurde lebend auf See gerettet und zwei Glückliche gelangten schwimmend ans Ufer. Die große Mehrheit dieser Unglücklichen ist bisher verschollen.

Ein Nebeneffekt dieser Berichterstattung aus der spanischen Cadena SER ist die Erkenntnis der anscheinend starken Zunahme der Pakistanis unter den Bootsflüchtlingen. In ganz 2017 kamen 3.138 Pakistanis von insgesamt 119.369 Flüchtlingen mit Booten nach Italien, die damit den 13. Rang unter den Herkunftsstaaten belegten. Im Januar 2017 gelangten ganze 7(!) Bootsflüchtlinge aus Pakistan nach Italien. Im Januar 2018 waren es 240 Pakistanis, eine Zunahme um das 34-fache! Aber das mag eine statistische Verzerrung sein, hervorgerufen durch einen einzigen Vergleichsmonat?

Bis zum 28. Januar kamen laut IMO oder OIM (International Migration Organisation) insgesamt 6.624 Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gegenüber 5.983 im Gesamtjahr 2017, was etwa einer Zunahme von gut 10% entspricht. Sie verteilten sich nach ihrer Ankunft in Europa zu 64% (knapp zwei Drittel) auf Italien und zu etwa je einem Sechstel auf Spanien (19%) und Griechenland (16%).

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http://cadenaser.com/ser/2018/02/02/internacional/1517567242_948492.html

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