Offenbarungseid: Die Zukunft der PP interessiert ihre Mitglieder nicht!

Was war das für ein Gejaule vor drei Wochen als der Polit-Autist und Ministerpräsident Mariano Rajoy Brey (heute wieder als Beamter im Grundbuchamt tätig!) von einer unmöglichen Allianz aus Sozialisten, Empörten, Nationalisten und Separatisten per Misstrauensvotum nach Hause geschickt wurde!

Lang, lang ist’s offenbar her, denn die Wahl seines/seiner Nachfolger/in scheint die Mitglieder der Partido Popular, PP (Volkspartei) nun so überhaupt nicht zu interessieren? Ein totaler Reinfall und Lächerlichkeit kündigen sich an…

Manche meinen gar, die 860.000 Mitglieder, die die PP nach eigenene Angaben haben will, exisierten überhaupt nicht, zahlten jedenfalls keine Beiträge! Die langjährige Parteimanagerin María Dolores de Cospedal hatte jedenfalls einmal erwähnt, daß nur 10 % der Mitglieder Beiträge bezahlten! Das entspräche ziemlich genau den 64.523 die sich an der Kür des Kandidaten beteiligen wollen? Ist die PP am Ende gar eine „Volkspartei“ ohne Volk? Wer also hat dieser Partei einmal absolute Mehrheiten bei Wahlen beschert?

Erstmals soll die Wahl in zwei Wahlgängen erfolgen. Im Ersten sollen die Parteimitglieder unter den formell zugelassenen Kandidaten ihren Favoriten küren. In einem zweiten Wahlgang sollen dann die Delegierten eines Ausserordentlichen Parteitages unter den beiden Bestplatzierten des ersten Wahlganges den/die künftige/n Parteipräsidenten/präsidentin wählen. Alles voll demokratisch, oder? Ja, schon, aber es gibt da ein Problem:

Nur 64.523 Parteimitglieder, das sind 7,4% haben sich zur Wahl eingetragen! Den restlichen 92,6% geht soviel Demokratie „am Arsch vorbei“, sie sind offenbar gewohnt, daß diese Kandidatur von oben entschieden wird, oder sie sind schlichtweg so enttäuscht von der Leistung der Rajoy-Regierung, daß sie das alte Personal aus dieser Zeit einfach nicht mehr interessiert, inspiriert, „anmacht“?

Anders ist es nicht erklärbar, daß die  erste Linie der Rajoy Mitstreiter wie
1. Soraya Saénz de Santamaría, Ex-Vizepräsidentin, 37,47%
2. Pablo Casado, mit zweifelhaftem Uni-Abschluss, 31,97%
3. María Dolores de Cospedal, Ex-Verteidigungsministerin, 15,69%
4. José Manuel García-Margallo, Ex-Aussenminister, 8,65%

sich nicht klar von dem „Nobody“ auf Platz 2 absetzen konnte! Selbst die Mitglieder wollen offenbar neue Gesichter sehen?

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http://www.elmundo.es/espana/2018/06/26/5b325ff8268e3e320d8b4802.html

http://www.elmundo.es/debate/espana/2018/06/26/5b32189d46163feea78b45c9_results.html

 

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