Quim Torra droht Sánchez heissen Herbst an und lädt zum Selbstgespräch!

Auf einer Konferenz am gestrigen Abend über die politische Zukunft Kataloniens und die Tagesordnung der nationalseparatistischen Separatisten aus Sicht der CAT-SEP’s, hat die rassistische Autonomiepräsidenten-Persiflage und selbsternannter Statthalter des wirren Waterloo-Flüchtlings Carles Puigdemont der leibhaftige Quim Torra Pedro Sánchez mit seinen im Vorfeld geäusserten Selbstverwaltungs-Referendum-Plänen und neuem Estatut „voll vor die Wand laufen lassen“! Das war nicht anders zu erwarten, es sei denn, zwischen Sánchez und den CAT-SEP’s gibt es geheime Absprachen mit anderen Zielen?

Hier ein paar Punkte, die Quim Torra äußerte:

VERFAHREN GEGEN AUTONOMIEMINISTER:
Für die Untersuchungshäftlinge (und Flüchtlinge?) akzeptiere er nur einen absoluten Freispruch. Andernfalls würde er mit dem (ihm hörigen Teil des) katalanischen Autonomieparlament die notwendigen Entscheidungen im Interesse des (genetisch höherwertigen?) katalanischen Volkes treffen!

Sie akzeptierten keine ungerechten Strafen, die nur mehr Schmerz, Konflikt und Unterdrückung brächten. Darauf könnte man niemals etwas neues aufbauen! (Diese Erkenntnis nach dem Verhalten der CAT-SEP’s der letzten sieben Jahre kommt zwar sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät?)

DIALOG MIT DER ZENTRALREGIERUNG:
Wir haben in der Vergangenheit, in der Gegenwart und werden auch in der Zukunft Dialog und Verhandlungen angeboten über unsere niemals-nicht absolut unverrückbaren Maximalforderungen (der Freilassung und Amnestierung der U-Häftlinge und Flüchtlinge, Missbrauch und Parteilichkeit der spanischen Politik, Justiz und generell allem Spanischen gegen die voll unterdrückten katalanischen Opfer und NATÜRLICH der Umsetzung des Rechtes der Selbstbestimmung des katalanischen Volkes per Referendum, mit dem „natürlich“ bereits feststehenden Endergebnis einer unabhängigen katalanischen Republik!)

Wir wollen aber keine Sieger (WIR!) und Verlierer (DIE SPANIER!) sondern wir wollen den Sieg teilen (99% für CAT und 1% für Spanien).

Dafür rufen wir, die friedliebenden Katalanen die spanische Regierung zu Verhandlungen in guter Absicht auf. Setzen wir uns, hören wir zu, sprechen und verhandeln wir, immer in Frieden und Demokratie als Handlungsprinzipien (über unsere oben genannten unverrückbaren Maximalforderungen!).

SELBSTBESTIMMUNG:
80% der Katalanen wollen ein bindendes Referendum über die SELBSTBESTIMMUNG!
Es gab ein geplantes Projekt die Unabhängigeitsbewegung zu zerstören.
Das (höherwertige) katalanische Volk hat widerstanden. Wir haben keinen einzigen Schritt zurück gemacht (außer bei der Sardana!) und haben auf absolut gar nichts verzichtet! Und vor der Weltöffentlichkeit ist „unsere Sache“ fester und respektierter als je zuvor (wofür Karle Putschdämon in Waterloo, Belgien, Berlin, Deutschland oder auf Kurztrips nach Finnland und Schottland kräftig sorgt! (Hauptsache, das Land liefert nicht per Europäischem Haftbefehl nach Spanien aus!)

Der Vorschlag des (höherwertigen) katalanischen Volkes lautet schlicht: „Freiheit oder Freiheit!“

Aber Mitten im 21. Jahrhundert will der (minderwertige) spanische Staat das Recht des (höherwertigen) katalanischen Volkes auf Selbstbestimmung nicht anerkennen! (Die sind ja praktisch noch im Mittelalter stecken geblieben, diese Spanier!)

UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNG:
Sie ist die vorrangige Strömung, die treibende Kraft und hat die Mehrheit (von max. 47%) der Bevölkerung hinter sich. (Genau betrachtet, gibt es nicht mehr als ein gutes Drittel der Katalanen, die aktive Separatisten sind, aber die zählen halt doppelt, gell, Quim?)

Wie schon der (leibhaftige) Aznar einst sagte, „das Problem mit uns Separatisten sei, wenn wir Urnen aufstellten, gewännen wir“ (Aznar wusste, daß wir dafür sorgen würden!).

Wir Katalanen haben die gleichen Rechte wie die Schotten und die Einwohner von Quebec unsere Zukunft zu entscheiden! (Bekanntlich sind in beiden Fällen die Unabhängigkeitsbewegungen gescheitert und beide Gebiete sind Teil des UK, bzw. Kanadas geblieben und zahlen bis heute wirtschaftlich ihren Preis für die Ambition!)

Wir wissen, daß wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen! (ohne Worte!)

VORSCHLAG VON PEDRO SÁNCHEZ:
Gestern hörten wir einen ersten Vorschlag über ein Unabhängigkeitsreferendum, der nicht uninteressant bleibt! (Da muss er sich verhört haben, unser guter Quim? Es ging um SELBSTVERWALTUNG, nicht um UNABHÄNGIGKEIT!)

ABER, Präsident Sánchez, die Debatte der katalanischen Gesellschaft geht nicht um ein neues Estatut. Das Fake-Referendum vom 1. Oktober 2017 ist gültig und wir arbeiten daran, es umzusetzen. Nur ein abgesprochenes, gemeinsam verabredetes Referendum über die Unabhängigkeit von (dem blöden) Spanien und international anerkannt (Endlich, endlich! Darauf hat die Welt gewartet, ihr fällt ein Erdrutsch von den Schultern!) kann dieses Mandat des 1-O 2017 erneuern, ablösen.

MONARCHIE:
Wer kann eine Monarchie unterstützen, die Gewalt gegen das eigene Volk gut heisst?
80% der (katalanischen?) Bevölkerung sieht die Monarchie NICHT als eigene Institution.

CAT-SEP-FLÜCHTLINGE:
Hier ist keiner vor der Justiz geflohen, ganz im Gegenteil, wir mussten sie im Ausland suchen!

LA DIADA (11.09.2018):
Ich werde dazu aufrufen die Diagonal (Hauptverkehrsachse Barcelonas) stillzulegen!

DEMOS:
Ich werde zu Demos für Bürgerrechte, Soziale Rechte und Nationale Rechte in Katalonien aufrufen! (Präziser, die Rechte der separatistischen (genetisch höherwertigen) Minderheit gegenüber der (genetisch mit minderwertigen) Spaniern vermischten Mehrheit, die nach dem angestrebten Sieg der CAT-SEP’s flugs nach Andalusien ausgewiesen werden wird, wo sie eigentlich hingehören!)

Bei den breit gestreuten Themen der Demos kann und soll dann jeder Katalane mitlaufen und so Teil des konstituierenden Volkes sein! (Auch Hausbesetzer und Manteros?)

URTEIL GEGEN „ESTATUT“:
Der konstitutionelle Pakt zwischen Spanien und Katalonien zerbrach mit dem Urteil gegen das Estatut.
Der spanische Staat machte einen schweren Fehler mit diesem Urteil und heute kann er den nächsten Fehler machen mit einem neuen Urteil diesmal gegen den Mesa des katalanischen Autonomieparlamentes (denn wir alle haben absolute Narrenfreiheit und können für unsere (Un-)Taten von Madrid in gar keinem Fall zur Verantwortung gezogen werden!

1-OKTOBER:
Die Gewalt des Staates hat die bürgerlichen Rechte und Grundfreiheiten beerdigt!
Die Zeit der Drohungen und Angst ist (endgültig) vorbei in Katalonien! (Kommt doch her, wenn ihr was wollt, ihr Spanier! Wir friedliebenden Katalanen werden eure Nasen so zerschmettern, wie die dieser Russin, die sich erdreistete, die Öffentlichkeit verschönernde gelbe Schleifchen abreissen zu wollen!

_____
https://www.20minutos.es/noticia/3430829/0/frases-quim-torra-discurso-autodeterminacion-cataluna-independencia/

ANMERKUNG:
Die Sätze in Klammern wurden von mir, natürlich ausschließlich des besseren Verständnisses wegen, den Aussagen von Quim Torra hinzugefügt.)

PS: Quim Torra zog sein Theater in einem Theater ab, wie überaus passend!

 

 

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12 Responses to Quim Torra droht Sánchez heissen Herbst an und lädt zum Selbstgespräch!

  1. almabu sagt:

    Inzwischen hat Quim Torra nochmals nachgelegt:

    Sollten die U-Häftlinge und Flüchtigen von dem spanischen Gericht nicht frei gesprochen, sondern verurteilt werden, dann würde er dem Autonomieparlament der spanischen Autonomie Katalonien vorschlagen mit einem Parlamentsbeschluss die Gefängnistore zu öffnen und die U-Häftlinge einfach laufen zu lassen! Da trifft es sich schon günstig, daß die alle wegen Heimwehs in katalanische Gefängnisse verlegt worden sind.

    Spätestens dann wäre von Madrid die erneute Verhängung eines „diesmal richtigen“ Artikels 155 und die Unterstellung Kataloniens unter (zeitlich befristeter?) Aufhebung der Autonomie unter die Zentralverwaltung Madrids fällig?

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  2. almabu sagt:

    Umfrage: Nur 11,7% der befragten katalanischen Firmen glauben an eine zukünftige, unabhängige Republik Katalonien, der Rest tut dies nicht!

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  3. Michael Alvaro sagt:

    Lieber Albert

    Obgleich es mit Deinem obigen Beitrag nur indirekt zu tun hat, erlaube ich mir, nochmals mit der Angelegenheit „manipulierte Eingabe vor ein belgisches Gericht“ an Dich zu gelangen. Hierzu ein interessanter Beitrag einer Übersetzerin:

    https://celsius843blog.wordpress.com/2018/09/04/en-defensa-de-la-traductora/

    Wer das Wirken der katalanischen Nationalisten innerhalb Spaniens in den letzten Jahren etwas verfolgt hat, wird sich über solche Art von Manipulationen nicht gross wundern. In Spanien inklusive Katalonien wurde leider zu lange weggeschaut, so dass die Nationalisten dreister und noch dreister wurden. Dass aber nunmehr auch auf internationaler Ebene zu solche dreisten Manipulationen gegriffen wird, ist neu und gibt dem Ganzen eine neue Dimension.

    Wichtig erscheint mir daher, dass solcherart verwerfliche Machenschaften der Nationalisten auf dem internationalen Parkett nicht unbeachtet bleiben.

    Gruss
    Michael

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    • almabu sagt:

      Hallo Michael,
      Ich stimme Dir in Deiner Einschätzung über das Wirken der CAT-SEP’s (CAT-Separatistas) in den letzten Jahren zu!
      Das ganze Projekt des „Proces“ basiert auf gefälschten Geschichtsdaten, willkürlich zusammengelogenen Argumenten und viel destruktiver, kreativer Phantasie. Traurig, daß man so einen Müll mittels gekaufter, Verzeihung, subventionierten Medien, so leicht und anscheinend mühelos unter die Menschen bringen kann?
      Dieser Fake-Text an den belgischen Richter war sogar von mir nachvollziehbar, obwohl ich kein Übersetzer für Spanisch oder Französisch bin und in diesen Sprachen gerade einmal Zeitungstexte und Websites einigermaßen verstehen kann. Deshalb will ich bewusst hier nicht auf die Details eingehen, finde Deine Argumentation und die von Celsius 232 schlüssig und nachvollziehbar. Der belgische Richter sollte entsprechend auf den Betrugsversuch reagieren? Insofern schade, daß die CAT-SEP’s eine korrigierte Schrift eingereicht haben…

      Gruss, Alfred.
      PS: Albert ist auch ein schöner Name;-)

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  4. Michael Alvaro sagt:

    Sorry, lieber Alfred, hätte namentlich hinsichtlich richtiger Namenssetzung meine Schreibe nochmals durchgehen müssen.

    Im Übrigen gib es tatsächlich Stimmen, die es ebenfalls schade finden, dass die Aufdeckung des Fehlers zu einem Zeitpunkt geschah, der ausreichte eine Korrektur bei Gericht einzugeben.

    Die neueste Entwicklung in diesem Fall ist die, dass eine Anwaltskanzlei scheinbar eine Klage gegen die belgische Richterin, die Kläger sowie deren Anwälte eingereicht haben. In puncto belgische Richterin ist diese Kanzlei der Meinung, dass diese mangels Zuständigkeit gar nicht auf die Klage hätte eingehen dürfen und sie, weil sie diese Klage nicht direkt abwies, einen Amtsmissbrauch beging.

    Nun, wir dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

    Gruss
    Michael

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  5. almabu sagt:

    Morgen findet in Barcelona eine Sicherheitskonferenz unter Vorsitz von Quim Torra statt, an der auch der spanische Innenminister teilnehmen wird. Der will für den September die Policía Nacional und Guardia Civil um etwa 500 Polizisten erhöhen und zudem ca. 300 weiteren den anstehenden und geplanten Abzug aus Katalonien aufschieben!

    Es ist wohl davon auszugehen, daß Zwischenfälle provoziert werden, wie im Oktober 2017, von denen die Separatisten zu profitieren hoffen, á la „me han tocado las tetas!“

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  6. almabu sagt:

    Wer sich ein Bild machen möchte, wie dieser „Ersatz-Autonomiepräsident“ Quim Torra tickt, kann sich mit diesem Text von ihm aus dem Jahre 2012 beschäftigen (in katalanischer Sprache), in dem Spanier als Hyänen, Bestien, Tiere und genetische, minderwertige „Untermenschen“ bezeichnet werden. Das ganze braune Nazi-Rezept halt, nur daß bei Torra als Spanier bezeichnet wird, was bei Hitler die Juden waren. Das propagandistische Konzept, die Methode, ist in beiden Fällen die Selbe. Meines Wissens hat sich Torra nie davon distanziert?

    https://elmon.cat/opinio/5052/la-llengua-i-les-besties

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    • Michael Alvaro sagt:

      Bitte erlaube eine kurze Ergänzung zu Deinem Beitrag: Torra bezeichnete in diesem Artikel die spanischsprechendenden Mitbürger als Bestien, Aasgeier und vieles mehr. Vergessen wir nicht, dass einer von der katalanischen Regierung in Auftrag gegebenen Umfrage unter den Katalanen zufolge, eine Mehrheit der Katalanen als ihre Hauptsprache das Spanische und nicht etwas das Katalanische angab. So gesehen hat Torra einer Mehrheit seiner regionalen Mitbürger deren Präsident auf Puigdemonts Gnaden er heute ist, auf das Äusserste beleidigt. Solche schizophrenen Zustände herrschen in der einstmals so fortschrittlichen und pluralen heute von den Nationalisten so gebeutelten Region.

      Auslöser dieser torraischen Tiraden gegen seine spanischsprechenden Landsleute war ein Schreiben eines Unternehmers, der in Barcelona und der Schweiz Geschäfte betreibt, an die Fluggesellschaft «Swiss», doch bitte bei den Begrüssungs- und Instruktionsworten an Bord der «Swiss» bei Flüge ab Barcelona zu berücksichtigen, dass die Flüge ab spanischen Boden starten und er daher darum bitte, dass nebst dem Deutschen, Englischen und Katalanischen auch das Spanische zur Anwendung gelange. Die Swiss antwortete darauf, dass sie generell leider nur in drei Sprachen die Begrüssungs- und Instruktionsworte intonierten. Dies hatte schliesslich zur Folge, dass ab diesem Zeitpunkt bei Flügen nach oder ab Barcelona das Katalanisch durch das Spanische ersetzt wurde. Für das Selbstwertgefühl von Torra ein unsäglicher Affront. Er konnte sich nur mittels besagter Schmähschrift etwas Luft verschaffen. Und ja, ein solcher Mensch, behaftet mit Minderwertigkeitskomplexen, soll heute Präsident aller Katalanen sein? Wie soll denn das bitte schön gehen?

      Gruss
      Michael

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  7. almabu sagt:

    Hier ein paar rassistisch-nationalistische Ergüsse von Quim Torra, von denen er sich meines Wissens bis Heute nicht distanzierte?

    https://www.eldiario.es/catalunya/verguenza-controvertidos-articulos-Quim-Torra_0_771323081.html

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