Puigdemont „provisorisch“ zurückgetreten!

1. März 2018

Der katalanische Sektenführer Puigdemont hat, mit gelber Schleife am Revers und vor katalanischer (welcher?) und EU-Fahne(warum, wer hat ihm dies erlaubt?), das volle sektierische Programm durchgezogen und dann, ab Minute 10:18m dieser Erklärung, ziemlich abruppt seinen „provisorischen Rücktritt“ als legitimer Autonomiepräsident Kataloniens erklärt, damit eine Regierung gebildet werden kann, zwei Monate nach den Wahlen oder 4 Monate nach der symbolischen Unabhängigkeitserklärung oder 783 Tage nach dem sein Vorgänger Artur(o) Mas y Gavarro den berühmten „Seitschritt“ vollzog der dann damals, ihm, Carles Puigdemont, den Weg zur Präsidentschaft frei gemacht hatte!

Zum Nachfolger hat er den Ex-ANC Präsi & Soto-de-Real-Knacki Jordi Sànchez vorgeschlagen, damit auch weiterhin der Stillstand garantiert ist in der spanischen Autonomie Katalonien. Im nächsten Schritt muss dann Jordi Sànchez den Seitschritt machen, um dann einem freien, im Land befindlichen und nicht von der Justiz verfolgten Kandidaten den Weg frei zu machen und Katalonien aus der realpolitischen Agonie heraus zu führen. Das kann dauern…

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Nur noch 41% der Katalanen für Unabhängigkeit aber CAT-SEP’s würden Wahlen erneut gewinnen!

23. Februar 2018

Die Meinungsforscher der Generalitat selbst, das Centro de Estudios de Opinión (CEO), hat die Meinung der Katalanen nach dem Eingriff Madrids, per Artikel 155 der Spanischen Verfassung, erfragt.  Dabei trat durchaus Erstaunliches zu Tage:

Hatten sich vor dem symbolischen, nur gefühlt echten, Oktober-Spektakel der CAT-SEP’s noch 48% der Katalanen für die Unabhängigkeit von Spanien ausgesprochen, so sank dieser Wert der Zustimmung zu den CAT-SEP-Plänen um 7% auf nur 41% ab!

Knapp 54% wollten hingegen Teil von Spanien bleiben! Das CEO hatte zwischen dem 10. und 30. Januar 2018 genau 1.200 statistisch ausgesuchte, repräsentative Katalanen befragt.

Auf die Frage nach dem „Wie soll es weitergehen?“ meinten ein gutes Drittel, nämlich 36,3% , wie bisher als spanische Autonomie. 6,6% wollten eine Region und 19,4% ein Bundesstaat in einem föderalen Spanien, ähnlich der Struktur Deutschlands.

32,9%, „das ewige Separatistendrittel“ halt, beharrten auf dem unabhängigen Staat Katalonien, weg von Spanien, der EU und aus dieser Galaxie! Im Oktober waren dies knappe 40%(!) der Befragten.

60,3% fanden daß Katalonien heute „zu wenig“(!) Autonomie habe, 23% fanden die katalanische Autonomie „gerade richtig so“ und nur 8,5% urteilten, daß Katalonien heute „zu viel“(!) Autonomie habe!

Man kann feststellen, daß der Trend zwar in die richtige, in die unionistische Richtung geht, aber man muss auch anerkennen, daß es nach wie vor zwei annähernd gleich große Lage von Separatisten und Unionisten gibt in Katalonien, bei dem Entscheidungen dieser Größenordnung stets etwa die Hälfte der Bürger  gegen sich hätten.

Die Lösung kann also nicht Schwarz oder Weiss heissen, sie muss irgendwie mittelgrau erscheinen, auch wenn es sich dann bei genauem Hinsehen aus der Nähe dann um kleine Schwarze und Weisse Karos handelt.

Bei vorgezogenen Neuwahlen in der Autonomie Katalonien würden C’s und ERC etwa gleiche Ergebnisse von je etwa 33-35 Sitzen erzielen und so den Kern der beiden Lager abbilden. JxCat bekäme 29-31 Sitze, die PSC 15-16 Sitze die COMUNS bekämen 8 Sitze, die Anarcho-CUP würde auf 7-8 Sitze verdoppeln und die in Madrid regierende PP erhielte peinliche 3-4 Sitze und würde zur mit Abstand kleinsten Partei im katalanischen Autonomieparlament schrumpfen!

Daraus folgt: Die CAT-SEP’s erhielten Dank des unseligen Wahlrechtes erneut mit 71-74 Sitzen die absolute Mehrheit ohne dazu die absolute Stimmenmehrheit zu benötigen. Wenn das Theater so weiter geht, dann muss am Ende tatsächlich noch TABARNIA her?

 

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http://www.abc.es/espana/catalunya/abci-numero-catalanes-partidarios-independencia-ocho-puntos-hasta-408-por-ciento-201802231249_noticia.html

https://elpais.com/ccaa/2018/02/23/catalunya/1519385194_167104.html


CAT-SEP-Lügenmärchen von der mehrheitlich gewünschten Einsprachigkeit in der katalanischen Bildung durch Studie widerlegt!

20. Februar 2018

Die angeblich von einer breiten Mehrheit der Katalanen gewünschte Zwangskatalanisierung im Bildungssystem, aber auch im öffentlichen Dienst und Sozialbereich ist keineswegs freiwillig, sondern sie wurde erzwungen, z.B. in der Gastronomie und in Geschäften ganz konkret durch Strafandrohung erzwungen und durch Spitzel und Blockwarte gewährleistet, durchgesetzt.

Die Generalitat d’Catalunya gab selbst zu, daß eine knappe Mehrheit der Katalanen im Alltag spanisch (Castellano) spricht und die katalanische Sprache trotz jahrzehntelanger Indoktrinierung einer ganzen Generation knapp dahinter auf Rang zwei liegt. Dieses Ergebnis könnte aber auch mit dem Ziel konstruiert worden sein, mit den Anstrengungen der Zwangskatalanisierung keinesfalls nachlassen zu dürfen?

Die bei den letzten Wahlen deutlich zu Tage getretenen zwei annähernd gleich großen Lager von CAT-SEP’s und Unionisten bilden sich auch in dieser Studie ganz klar ab:

50,8% wollen in der Schule ALLES in Katalanischer Sprache.
01,8% sind neutral in dieser Frage
47,4% sind NICHT einverstanden mit der Zwangskatalanisierung.

49,5% sind FÜR Elternentscheid der Schulsprache der Kinder.
02,4% sind NEUTRAL in dieser Frage
48,1% sind GEGEN Elternentscheid der Schulsprache ihrer Kinder.

49,4% sind DAFÜR, daß Kinder die Muttersprache lernen dürfen.
02,5% sind NEUTRAL in dieser Frage.
48,1% sind GEGEN Wahl der Muttersprache in der Schulerziehung.

Wieviel Stunden sollen für welche Sprachen gelehrt werden?

Grundschule:
43,9% Katalanisch
27,5% Spanisch
28,6% Englisch

Weiterführende Schule:
41,9% Katalanisch
26,9% Spanisch
31,2% Englisch

Wenn man die Befragten nach Parteien gliedert, dann gliedern die Unionisten, z.B. die PP, die drei Sprachen zu etwa je einem Drittel auf. Je näher man den CAT-SEP’s Parteien kommt, desto höher steigt der gewünschte Katalananteil auf bis zu max. 54,5%. Aber selbst diese radikalen CAT-SEP’s von der ERC sehen einen Spanischen Sprachanteil von gut 20% als wünschenswert an!

Der nationalkatalanistische Sprachenterror des Mono-Katalanismus bedeutet nichts anderes als die Unterdrückung der einen Bevölkerungshälfte durch die andere Hälfte, „die Besseren“, ja auch die „genetisch höherwertigen, mehr Schweizer und Dänen als minderwertige Andalusier“ (O-Töne Oriol Junqueras & Jordi Pujol!) verkörpernden „wahren Katalanen“ mit Großeltern mit 8 katalanischen Namen!

Interessanterweise musste selbst die LA VANGUARDIA (ESPAÑOLA)* des Conde de Cobró, eines der hochsubventionierten CAT-SEP-Propagandablätter einräumen, daß es unter Diktator Franco, dem ewigen Unterdrücker aller Katalanen, ihrer Sprache und Kultur, mit 5 Stunden Katalan pro Schulwoche 250% der Zeit, das Zweieinhalbfache der Zeit gegeben habe, als sie die CAT-SEP’s heute mit 2 Stunden pro Woche für Spanisch (Castellano) vorsehen!  Wer ist da wohl an diesem Punkt der bessere Sprachen- und Kultur-Unterdrücker?

Was bei „laimmersió“ am Ende rauskommt sind Sprachkünstler dieses Typs:
https://www.dolcacatalunya.com/2018/02/vea-este-chaval-entienda-solo-14-catalanes-quiere-laimmersio/

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http://www.elmundo.es/espana/2018/02/20/5a8b4462e5fdea32348b45df.html

https://www.dolcacatalunya.com/2018/02/la-vanguardia-lo-reconoce-franco-habia-mas-horas-catalan-la-escuela-hoy-castellano/

*(Spaßvögel übersetzen dies mit „Die Spanische Vorhaut“ während real Vorhut, sozusagen die Aufklärer, die „Vornewegstürmer“ gemeint sind. So verstanden sich viele bürgerlichen und großbürgerlichen Katalanen der Franco-Zeit als Avantgarde des Franco-Faschismus, was sie heute blankweg zu leugnen pflegen, die Jungs!)


Anna Gabriel, von der total-voll-revolutionären-Anarcho-CUP, hat sich in die sichere, aber teure, Schweiz abgesetzt!

20. Februar 2018

Nicht als Beraterin in’s Venezuela des Ex-Busfahrers Maduro, nicht als Stammesmitglied zu den Indianern am Amazonas zur Vergemeinschaftung von Kindern, wie sie es immer als ihr familiäres Idealbild propagiert hatte, nein, die Schweiz sollte es sein!

Anna ließ verlauten, daß ihr in Madrid kein faires Verfahren von einem fairen Gericht gewährleistet sei und sie deshalb der Vorladung für Morgen leider, leider nicht folgen könne. Welches faire Gesetze, Gerichte und Richter sind, das legen CAT-SEP’s bekanntlich gerne selber fest und spanisches Recht zu brechen ist nicht nur kein Unrecht, sondern geradezu Pflicht, findet Anna wohl?

Sie folgte damit dem Beispiel von Carles Puigdemont und seinen Kumpanen in Brüssel, nur ist die Schweiz kein EU-Mitglied, so daß Anna nicht einfach von Spanien per Europäischem Haftbefehl von der Schweiz angefordert werden kann. Die Schweiz ist bekanntlich kein Billig-Land und deren Anwälte arbeiten auch nicht „für lau“, besonders wenn sie die Fama besitzen schon für ETA-Terroristen tätig gewesen zu sein. Nein, wir müssen uns wohl keine Sorgen machen, Anarcho-Anna scheint kein aktues Geldproblem zu haben, aber es befinden sich seit Alters her ja genügend katalanische Schwarzgeld-Konten im sicheren Alpenrefugium. Vielleicht hat sie ja Zugang zum Einen oder Anderen davon? Den Schweizern wird Anna aber wohl früher oder später erklären müssen, wovon sie eigentlich ihren Lebensunterhalt bestreitet?

Man sieht also, es gibt auch bei den voll-linksrevolutionären-Anarcho-CUP’s solche und solche und überhaupt, war Lenin, der Opa aller Revolutionäre, nicht auch in der Schweiz im Exil?

Vielleicht läuft sie ja auch in Genf der spanischen Prinzessin Cristina und ihrem wegen des Korruptionsskandals Nóos zu 6 Jahren Haft verurteilten Prinzgemahl Inaki Urdangarin über den Weg, die spanische Kolonie in Genf wird ja nicht riesig groß sein?

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https://www.letemps.ch/suisse/lindependantiste-catalane-anna-gabriel-veut-rester-geneve


Gesteht @KRLS Niederlage, oder neuer Trick des Egomanen?

31. Januar 2018

Keine Frage, @KRLS hat es wieder einmal geschafft in aller Munde zu sein und dies mit der Meldung, die viele Katalanen und noch mehr Spanier und Belgier und Dänen und Resteuropäer gerne hören wollten, des Eingeständnisses seiner Niederlage, die er automatisch mit der Sache des nationalkatalanistischen Separatismus gleich setzt!

Zu schön, um wahr zu sein? Das fragen sich jetzt viele und die Umstände seiner ungewollten Beichte werfen tatsächlich Fragen auf. Aber @KRLS hat inzwischen die Echtheit seiner Texte bestätigt und diese einem schwachen Moment der Menschlichkeit zugeschrieben!

Aber, was ist nun eigentlich genau passiert? @KRLS war nach der gestrigen Vertagung seiner Inthronisierung durch den CAT-Auto-Parla-Präsi Roger Torrent zunächst nicht erreichbar, weder für Freund, Feind noch Medien. Zu einem von ihm zugesagten Termin bei einem Provinzereignis seiner flämischen Separatistenfreunde ging er nicht, schickte statt dessen als seinen Stellvertreter seinen „Gemeinsame-Flucht-nach-Brüssel-Kumpel“ Toni Comín, der dort an seiner Stelle die genervten Flamen mit katalanisch gefärbtem Französisch, bekanntlich ihre Lieblingssprache, quälte. Doch zuvor schaute Comín lange und sehr kamerafreundlich auf sein Mobilefone auf dem in den letzten 50 Minuten zuvor vier (4!) Textmeldungen von Puigdemont aufgelaufen waren. Diese waren lesbar und wurden sofort veröffentlicht.

Im ersten Beitrag bezeichnete er die Gegenwart als die letzten Tage der katalanischen Republik.

Im zweiten Beitrag räumte er ein, daß Moncloa, der Regierungssitz des Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, triumphiere und hoffte, daß dadurch die Gefangenen U-Häftlinge in Madrid frei kämen (deutet er hier etwa einen Deal an?), sonst habe „man“ sich historisch lächerlich gemacht.

Im dritten Beitrag unterstellte er, daß Comín wohl klar sei, daß „dieses“ (die Sache des katalanischen Separatismus?) zu Ende sei und daß sie von den eigenen Leuten geopfert worden seien, zumindest er! Die anderen könnten ja noch Autonomieminister werden, aber er… geopfert, wie Tardà (Parlamentsabgeordneter der ERC in Madrid) es empfohlen habe.

Im vierten Beitrag räsonierte er über seine Zukunft, sein (hoffentlich langes) restliches Leben. Er werde die letzten zwei Jahre in Ordnung bringen. Über ihn seien soviele Lügen, Unwahrheiten, Gemeinheiten veröffentlicht worden. Dies sei jetzt zu Ende und er werde sein Leben der Richtigstellung dieses Unrechtes widmen und seiner Selbstverteidigung! (Letzteres vielleicht eine kleine Drohung an die CAT-SEP-Freunde?)

Nachdem die Medien und ganz Spanien stundenlang über die Echtheit dieser Zeilen diskutierten, hat er sie inzwischen ja selbst als echt bestätigt. Er habe halt einen schwachen Moment der Menschlichkeit gehabt… das kann doch schließlich einem Jedem mal passieren, oder?

Also: Sender @KRLS bestätigt Richtigkeit UND

Folge: Empfänger Comín verklagt Tele 5, als Spione und Verräter!

Logischer(?) Schluss: Alles echt, richtig und nicht manipulativ, oder etwa doch nicht..?


21-D, Tag der Entscheidung in Katalonien?

21. Dezember 2017

Heute ist der berühmt-berüchtigte 21-D, der von Mariano Rajoy per Artikel 155 der Spanischen Verfassung verfügte kürzest mögliche Wahltag für vorgezogene Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien. Seit 09:00 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Hoffen wir, daß die Wahl friedlich und unbeeinträchtigt abläuft, denn die Spannungen sind groß in beiden Lagern der Katalanen.

Es ist nicht zu erwarten, daß die Wahl klare, vor allem stabile Ergebnisse bringen wird. Vieles wird also von der Bereitschaft aller Beteiligten abhängen, tragbare Kompromisse herzustellen anstatt gebetsmühlenartig Maximalforderungen abzuleiern. Bleiben wir optimistisch!

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Der folgende Link hat nicht direkt mit dem Katalonien-Konflikt zu tun. Er soll nur an einem indiviudellen menschlichen Schicksal zeigen, daß prinzipiell immer Hoffnung besteht und diese, verbunden mit konsequenter Anstrengung und Optimismus, manchmal zu unglaublichen Ergebnissen führen kann! José Muñoz verlor im Alter von acht Jahren bei einem Elektro-Unfall beide Hände. Heute, als Erwachsener arbeitet er im Laden seines Freunde als Schinkenschneider und es heisst, er sei einer der Allerbesten! Ich hielt es nicht für möglich, wie man ohne Hände mit einem großen Messer an einem horizontal aufgebauten  Schinkel völlig exakte dünne Scheiben abschneiden kann. Der Film im Link belehrte mich eines Besseren…

http://www.lavanguardia.com/vida/20171221/433780622779/hombre-sin-manos-cortador-jamon.html


CAT-Seher sieht tendenziell Schwarz!

20. Dezember 2017

Da gibt es einen Professor für Wirtschaft an der UAB mit Namen Clemente Polo, der eine verblüffende Weitsicht unter Beweis stellte. In seinem 2014(!) erschienenen Buch „Die katalanische Frage II“ beschrieb er auf Seite 77 praktisch exakt das Szenario, das sich seit Oktober 2017 in Katalonien abspielt: Die CAT-SEP’s rufen die Einseitige Unabhängigkeit aus. Der Staat verhängt den Artikel 155 und die Separatisten werden eingesperrt und vor Gericht gestellt! Nun, vor Gericht stehen sie bekanntlich noch nicht und bis auf vier befinden sich einstweilen alle wieder auf freiem Fuß.

Trotzdem ist es interessant zu wissen, wie dieser „Seher“ die mögliche Lösung des CAT-SEP-Problems aus seiner Sicht beschreibt.

1. ALLE CAT-SEP-Parteien, also ERC, CDC=PDeCAT und CUP müssten in die Opposition, um den gewohnheitsmäßigen Missbrauch der katalanischen Institutionen, versteckt seit 1990 und offen seit 2010, für separatistische Zwecke zu beenden!

2. Sollten die CAT-SEP’s weiterhin an der Regierung bleiben, würde Katalonien in eine Rezession stürzen, zu den über 3.000 bereits abgewanderten Firmen käme eine unbekannte Anzahl weiterer Firmen, der Tourismus und das Hotel-Geschäft erlitten derbe Einbrüche.

3. Feindliche Aktionen gegen den spanischen Staat würden durch die CAT-SEP’s provoziert werden, um von ihrer Unfähigkeit abzulenken und die Schuld an jeglichen Missständen „Espanya“ zuzuweisen!

Bei einem Patt zwischen ERC und C’s sähe er, Professor Polo, eine Koalition von C’s mit einer Präsidentin Arrimadas und einem Vizepräsidenten Iceta, PSC als die logische Lösung an!

Ich fürchte nur, diese „Unionisten“ hätten nicht einmal mit der geschrumpften PP eine absolute Mehrheit zu erwarten, die eine „Unionistische Regierung“ überhaupt erst ermöglichen würde?

Statt dessen geht es für die CAT-SEP’s buchstäblich „um Alles“! Sie erwarten Prozesse und vermutlich beträchtliche Haftstrafen? Sie haben also „nichts zu verlieren“ und dazu kommen die gnadenlos taktierenden Opportunisten von CeC PODEM (Ada Colau u.a.) und auch „der Tänzer“ Iceta, PSC liebäugelt offenbar eher mit einer Querfront mit den CAT-SEP’s, immer dann natürlich, wenn diese ihn dabei als Präsidenten akzeptierten, obwohl die PSC deutlich kleiner als die ERC werden dürfte?

Das absolut erstaunliche am von Umfragen erwarteten Wahlergebnis ist der Umstand, daß die katastrophale Regierungsunfähigkeit und die Kürzungen und der Missbrauch von Steuermittel aus den Etats der Autonomie Katalonien, die notorischen Lügen und das lächerliche Verhalten ihrer „Vorturner“ rund zwei Millionen Separatisten überhaupt nicht zu tangieren scheint? Sie agieren anscheinend irrational wie eine Sekte?

Allerdings ist der administrative Wasserkopf Kataloniens, mit der größten Anzahl und zu den höchsten Löhnen und Gehältern Beschäftigten aller spanischen Autonomien und Gemeinschaften ein schon aus nacktem Eigennutz treues Gerüst der CAT-SEP’s in Spanien. Diesen Wildwuchs abzubauen dürfte mehrere Regierungsperioden an Zeit benötigen?

Die dazu nötige Konsequenz und Entschlossenheit sieht Clemente Polo bei den Unionistischen Beteiligten nicht! Belege dafür sind die sanfte Anwendung des Artikels 155, die vorgezogenen Neuwahlen in kürzest möglicher Frist und die gleichzeitige Nichtantastung der öffentlichen TV- und Radio-Medien und des gesamten Erziehungs- und Bildungsbereiches, die munter und unbehelligt im Sinne der CAT-SEP’s weitermachen, so als sei nicht geschehen in Katalonien?

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https://www.elconfidencialdigital.com/politica/Clemente-Polo-Cataluna-independentistas-Generalitat_0_3060293942.html