Zahl der Bootsflüchtlinge nach Spanien stark angestiegen!

25. Juni 2017

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 wo 142 „Boote“ mit 2.806 Flüchtlingen an Spaniens Küsten landeten, sind im ersten Halbjahr 2017 bereits 258 „Boote“ mit 5.713 Flüchtlingen in Spanien angekommen.

Es handelt sich praktisch ausschließlich um Zentralafrikaner aus der Sub-Sahara-Zone die vor Krieg, Vertreibung, Verfolgung und aus wirtschaftlichen Gründen flüchten. Nordafrikaner, Syrer und Afghanen spielen auf dieser westlichsten Route keine Rolle. Vermögende, die es durchaus auch gibt, wenngleich in kleiner Zahl, fliegen nach Marokko, besorgen sich dort gefälschte Pässe und reisen „offiziell und bequem“ über die Grenzen ein.

Dazu kommen die steigenden Zahlen der „Grenzzaunüberwinder“ in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika.

In absoluten Zahlen kommen aber die meisten Flüchtlinge, mit 61.234 fast die 11-fache Menge, nach wie vor über Libyen und Italien nach Europa.

Die Türkei-Griechenland-Route scheint nach dem Erdogan-Merkel-Deal einigermaßen dicht zu sein. Die Zahl der Flüchtlingen ist hier auf etwa 5% des Höchstwertes gesunken.

Damit verbunden ist auch die „offiziell belegbare“ Zahl und die unbekannte Dunkelziffer der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge stark angestiegen.

Das ist nicht human und kann kein Dauerzustand bleiben. Wir müssen die Fluchtursachen in Afrika bekämpfen. Das ist eindeutig wichtiger als das Schleuserunwesen durch Sahara und Mittelmeer.

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http://www.abc.es/espana/abci-mediterraneo-espanol-entrada-inmigrantes-mar-europa-mas-crecido-201706250222_noticia.html

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Manchester-Bomber Produkt der westlichen Interventionen in Libyen und Syrien?

25. Mai 2017

Der Manchester-Bomber ist ein Produkt der Interventionen des Westens in Libyen und Syrien (von Daniel McAdams)

Der Artikel erschien am 24. Mai 2017 auf der Website des > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity

Da gibt es etwas in Hinblick auf den Selbstmordanschlag in Manchester, UK, von dem die Medien und Politiker nicht wollen, dass Sie es wissen: Salman Abedi, der 22-Jährige, der fast zwei Dutzend Konzertbesucher in Manchester im Vereinigten Königreich getötet hat, war das Produkt des von den Vereinigten Staaten von Amerika und vom Vereinigten Königreich betriebenen Sturzes von Gaddafi in Libyen und der „Regimewechsel“-Politik in Syrien gegenüber der säkularen Regierung Assad.

Der Selbstmordattentäter war das direkte Produkt der Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs in dem Großbereich Mittlerer Osten.

Laut der Zeitung London Telegraph war Abedi, ein Sohn libyscher Einwanderer, der in einer radikalisierten muslimischen Umgebung in Manchester lebte, nach dem Sturz von Muammar Gaddafi einige Male nach Libyen zurückgekehrt, zuletzt vor einigen Wochen. Nach der „Befreiung“ Libyens durch die Vereinigten Staaten von Amerika/das Vereinigte Königreich und deren Alliierte fanden alle Arten von zuvor gesetzlich verfolgten und aufs Schärfste unterdrückten radikalen jihadistischen Gruppen plötzlich, dass sie sich in Libyen frei bewegen und operieren konnten. Das ist das Libyen, in das Abedi zurückkehrte und wo er sich wahrscheinlich auf sein Selbstmordattentat auf Besucher eines Popkonzerts vorbereitete. Vor dem von den Vereinigten Staaten von Amerika geführten Überfall auf Libyen 2011 gab es dort weder al-Qaeda, ISIS, noch eine andere terroristische Organisation, die (straflos) auf libyschem Boden operierte.

Gaddafi selbst warnte im Januar 2011 Europa, dass falls sie seine Regierung stürzten, die Folge radikale islamistische Attacken auf Europa sein würden, aber die europäischen Regierungen schlugen diese Warnungen in den Wind. Das Libyen nach Gaddafi wurde zu einer Brutstätte islamischer Terroristen und des islamischen Terrorismus, und nicht zuletzt zu einer ersten Anlaufstelle für Extremisten, die im Jihad gegen den ebenfalls säkularen Bashar Assad kämpfen wollten.

In Salman Abedi haben wir immerhin das Zusammentreffen dieser beiden katastrophalen Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika/des Vereinigten Königreichs: es stellt sich heraus, dass Abedi nicht nur nach Libyen fuhr, um sich zu radikalisieren und für Terror auszubilden, sondern er fuhr auch nach Syrien, um einer der „syrischen Rebellen“ zu werden, die Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich kämpfen, um die Regierung Assad zu stürzen. Vielleicht wurde er sogar in einem CIA-Programm ausgebildet? Wir wissen es nicht, aber sicher ist das möglich.

Während die Massenmedien und opportunistische Politiker argumentieren werden, dass die einzige Lösungsmöglichkeit in vermehrter westlicher Intervention im Mittleren Osten liegt, ist die blanke Wahrheit, dass zumindest ein Teil der Verantwortung für diese Attacke bei denjenigen liegt, die auf westliche Intervention in Libyen und Syrien gedrängt und diese durchgeführt haben.

Wäre Gaddafi nicht von den Vereinigten Staaten/vom Vereinigten Königreich und deren Alliierten gestürzt worden, gäbe es keine Ausbildungslager für Jihadisten in Libyen. Es hätte keine explosive Ausdehnung von ISIS oder al-Qaeda in Syrien gegeben, gäbe es in diesem Land nicht die Politik des „Regimewechsels“, die von den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich und deren Alliierten betrieben wird.

Wenn Sie an Abedis Schuld an diesem schrecklichen Mordverbrechen denken, vergessen Sie nicht die Interventionisten, die die Lunte entzündet haben, die diesen Großbrand in Gang gesetzt hat. Auf deren Schultern liegt die Schuld in gleichem Ausmaß.

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Die deutsche Übersetzung erschien erstmals auf der website antikrieg.com.
Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht.
In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com nicht zu vergessen!


Bluff? Hollandes Spiel mit der Französischen Staatsbürgerschaft.

3. Januar 2016

Der Kriegsteilnehmer in Libyen und Syrien, der Saudi Arabien-Alliierte und Noch-Präsident Frankreichs François Hollande hat augenblicklich die Gelegenheit genutzt, welche die Terror-Anschläge von Paris des Jahres 2015 ihm boten, seine in der EU bereits heute unvergleichliche Macht noch einmal auszuweiten!

Hauptziel ist es dabei, den bereits bestehenden gesetzlichen Ausnahmezustand, der es ihm erlaubt an Parlament und Justiz vorbei alleine „zum Wohle Frankreichs zu regieren“ und der bisher zeitlich begrenzt war, zeitlich unbegrenzt auszudehnen.

Das würde dann so lange der Fall sein, bis er, der alleinige Begünstigte dieses Ausnahmezustandes, öffentlich verkündet, daß die terroristische Gefahr vorüber sei und daß der Staat Frankreich deshalb zum normalen, demokratischen, parlamentarischen System zurückkehren könne.

Ich könnte mir vorstellen, daß dies keinesfalls vor 2017 und den dann eigentlich fälligen Präsidentschaftswahlen der Fall sein könnte und daß dieser Umstand nichts mit seinen saumäßigen Umfragewerten zu tun hat. „Hon(n)i soit qui mal y pense!“

Weil die Leidtragenden dieser geplanten Verfassungsänderung ALLE Franzosen wären und weil deren symbolischer Zusammenschluß erwünscht erscheint, warf François Hollande noch eine Nebelkerze hinter seinem finsteren, egoistischen Ansinnen her. Seine Forderung, rechtskräftig verurteilten Terroristen die französische Staatsangehörigkeit abzuerkennen (nur sofern sie zusätzlich noch eine andere Staatsangehörigkeit haben, denn zu Staatenlosen darf er sie nicht machen) erscheint als symbolischer Populismus, der die Franzosen gewiss nicht sicherer machen wird?

Dieser Punkt scheint die französische Politik mehr zu beschäftigen als die Verlängerung des Ausnahmezustandes? Darüber wird ausgiebig diskutiert! Kommt Hollande damit durch, hat er für sich Zustände erreicht, von denen Putin und Erdogan derzeit nur träumen können und macht sich so zum kleinen EU-Obama. Die mächtigste Frau der Welt, seine östliche Nachbarin, fürchtet gar „der schafft das“!

Ein nächstes militärisches Ziel hat er dabei auch schon vor Augen. Libyen soll es mal wieder sein, daß von Frankreichs Luftwaffe bombardiert werden muß, denn ganz in der Nähe libyscher Ölfelder soll der IS gesichtet worden sein! Die Angriffe sollen vom Flugzeugträger Charles de Gaulle aus (der dazu von Syrien abgezogen werden müsste) über Libyen hinweg geflogen werden, und in einer zentralafrikanischen Ex-Kolonie aufgetankt und zurückgeflogen werden. Da kann man nur hoffen, daß ihm bald die Bomben ausgehen?

Die Italiener sollen sogar (erstmals seit Mussolini?) dazu bereit sein Bodentruppen nach Libyen zu senden. Wenn dann also in Bälde der ganze Krisen-Viertelkreis, die Klammer die Europa südöstlich umklammert und bedroht, sich von Libyen bis zur Ukraine im Kriegszustand befindet, dann müsste auch dem Letzten klar sein, daß wir dem WW3 sehr, sehr nahe gekommen sind.
Dann werden wir nach der NATO schreien und „natürlich“ nach den USA, die doch beide mit der Entstehung dieser Krisen so rein gar nichts zu tun hatten, wetten?


Friedensnobelpreis 2015 an Tunesische Vier, die Kräfte, die Übergang zur Demokratie ermöglichten!

9. Oktober 2015

Es war nicht Frau Merkel, wie ich heute noch schrieb und wie es BLOOMBERG in New York ins Spiel brachte, sondern es wurden die Kräfte geehrt, die ZUSAMMEN in Tunesien den Übergang zur Demokratie bewältigten.

Der LE PARISIEN schrieb „..Ce quartet est composé de l’Union générale tunisienne du travail, de l’Union tunisienne de l’industrie, du commerce et de l’artisanat, de la la Ligue des droits de l’Homme et de l’Ordre des avocats…“

Das waren also die zentralen Gewerkschaften, die Union aus Industrie, Handel und Kunsthandwerk, die Liga für Menschenrechte und die Vereinigung von Anwälten.

Im Gegensatz zu den Vor-Schuss-und-Bomb-Lorbeeren für Obama eine nachvollziehbare Auswahl.
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http://www.leparisien.fr/international/le-prix-nobel-de-la-paix-attribue-au-quartet-du-dialogue-national-en-tunisie-09-10-2015-5169931.php


U.N.-Blauhelme: Kinder ficken ganz normal?

12. Juni 2015

Die Friedenskräfte der U.N. tauschen bei ihren weltweiten Einsätzen gewohnheitsmässig Sex gegen Geld, Schmuck, Handys und andere Dinge, was eine klare Verletzung der U.N.-Normen bedeutet. So trocken stellt dies eine interne Untersuchung der U.N. fest!

Ein Drittel der Anzeigen gegen die Blauhelme erfolge wegen Missbrauchs von Minderjährigen. Die Dunkelziffer dürfte bei diesen Delikten jedoch enorm sein? Diese Infos soll AFP aus einer internen Aufsichtsbehörde der U.N. erhalten haben.

Schlimmer noch, es wird auf Basis von Opferaussagen aus Haiti und Liberia vermutet, dass diese Aufsichtsbehörde selbst, verschiedene Missbrauchsfälle aktiv vertuscht hat!

In Liberia sollen über ein Viertel der rund 500 befragten erwachsenen Frauen aus Hunger, Obdachlosigkeit oder generell gesagt aus Armut Sex mit den Blauhelmen gehabt haben.

Innerhalb der U.N.-Kräfte selbst sollen Zivilisten überproportional an der sexuellen Ausbeutung beteiligt gewesen sein. Dies könnte aber statistisch durch die militärisch organisierte Vertuschung durch die Blauhelme zustande gekommen sein?

Die U.N. hat derzeit 125.000 Blauhelme in 16 Ländern auf der ganzen Welt stationiert.
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http://www.lavanguardia.com/internacional/20150611/54432231584/cascos-azules-sexo-comida.html


Er jagte mir als Kind die meiste Angst ein. Das hat er nun davon: Christopher Lee starb mit 93!

11. Juni 2015

Sir Christopher Lee starb im Alter von 93 Jahren in einem Londoner Hospital, in das er mit Atem- und Herzproblemen eingeliefert worden war.

Es ist nicht bekannt, ob der Tod eintrat als eine wohlmeinende Krankenschwester die schweren Vorhänge seines Zimmers beiseite zog um die Sommersonne in sein Zimmer zu lassen.

Vermutlich wird sich die gesamte Ärzteschaft des Krankenhauses vor Mitternacht vor seinem Bett einfinden, ausgerüstet mit Knoblauch, Kreuzen und Kerzen und „was man halt so braucht um sich Untote vom Hals zu halten“.

Mich würde es freuen, wenn er um Mitternacht mit seinem draculischen Lachen aus seinem Bett stiege, während die Weisskittel in panischer Flucht das Haus verliessen. Der Rest wäre – genau wie immer – bekannt.

Mir gruselte als Kind (wohlig) auf dem Heimweg aus dem Kino, wenn Dr. Fu Manchu’s Gesicht aus einer finalen Explosionswolke von nuklearer Ausdehnung hämisch lachte und ankündigte: „Ich, Doktor Fu Manchu, komme wieder!“

Als Graf Dracula stieg er später – geradezu inflationär häufig – allnächtlich um Mitternacht aus seinem Sarg, welche Gaudi! Unvergesslich sein aufgerissener Mund und seine voller Angst starr aufgerissenen Augen, eine Pop-Ikone! Es soll entstanden sein, als ihm am Set einmal ein Zahnarzt in den Mund schauen wollte;-)

Er wird mir also durchaus fehlen, wenngleich bis zu seiner (virtuellen?) Ermordung durch U.S.-Marines in den letzten Jahren Osama bin Laden seine Rolle für mich mehr oder weniger akzeptabel ausfüllte…

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Für eine ernsthafte Würdigung des künstlerischen Lebens des vielseitigen Schauspielers und Sängers:

http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Lee


U.S.A. / Israel: Streit um Status von Jerusalem!

10. Juni 2015

Der Streit zwischen Israel und den U.S.A. um den Status der Stadt Jerusalems als einem Teil Israels dauert an. Nachdem das Oberste Gericht der U.S.A. die Entscheidung über den Status der Stadt in die Hände des U.S.-Präsidenten legte, machen die Israelis, ungebunden durch diese U.S.-Querelen, munter weiter.

Das Erstaunliche daran ist, dass höchste U.S.-Politiker und Militärs dabei auf Seite der Israelis mitmischen. Nicht zum ersten Mal sieht das nach Chaos, Streit und Zerissenheit in der U.S.-Admin aus?

Das jüngste Beispiel:
Israels Präsident Reuven Rivlin empfängt den höchsten U.S.-Militär, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs der U.S.A., General Martin Dempsey offiziell in „Jerusalem, Israels Hauptstadt“ und „setzt noch einen oben drauf“:

„Obwohl er sogar neun Jahre vor Gründung des Staates Israel in Jerusalem geboren sei, sei er in Israel geboren!“

Aus zionistischer Sicht logisch, deshalb hat der Staat Israel auch praktischerweise keine Staatsgrenzen bei der Gründung in die Verfassung geschrieben…

Aber, das muss man Reuven Rivlin lassen, er fügte immerhin hinzu, dass Israel die Entscheidung des Obersten U.S.-Gerichtes akzeptiere!

General Dempsey bedankte sich höflich und zog sich schlitzohrig, zweideutig aus der Affäre: „Sie HABEN eine wundervolle Stadt!“
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http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/Rivlin-I-was-born-in-Jerusalem-and-I-am-an-Israeli-405578
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Dazu der Leserkommentar von Joel Handelsman in der JP:
Israel’s annexation of East Jerusalem has been declared null by several resolutions of the Security Council (252 in 1968; 446 in 1979; 478 in 1980) and has never been recognized by any government in the world. This is why all foreign embassies to Israel sit in Tel Aviv.
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Ein anderer Leserkommentar von Eitan Ben Shalom hat auch gleich eine Lösung für das Problem:

It would be most appropriate to have a new law concerning all nations who have representation in Israel. Embassies only allowed in Jerusalem. In any other city they can only have consulates.

http://www.jpost.com/Israel-News/US-Supreme-Court-invalidates-Jerusalem-passport-law-405391