Terrorgefahr: Spanien stationiert Guardia Civil in Kernkraftwerken!

10. Juni 2016

Im Zusammenhang mit den Anschlägen von Brüssel war – unter anderem – bekannt geworden, daß islamistische Gruppen sich für Kernkraftwerke interessieren. Ob Spanien etwas über eine konkrete Bedrohung weiss, das ist (natürlich) nicht bekannt, aber es darf wohl angenommen werden, daß ein Atomkraftwerk auf Selbstmordattentäter generell einen magischen Reiz ausübt, weil es im „Erfolgs- bzw. Katastrophenfall“ maximalen Schaden anzurichten in der Lage ist?

Das spanische Innenministerium hat nun ein Pilotprojekt angekündigt, bei dem Ende Juni dieses Jahres, also in den nächsten zwei Wochen, 70 Polizisten der Guardia Civil die Sicherheitskontrolle des Kernkraftwerkes Trillo bei Guadalajara mit übernehmen sollen. Das Nahziel sei es, im Verlauf des Jahres 2017, etwa sechs Kernkraftwerke durch Spezialkräfte der Guardia Civil zusätzlich überwachen, schützen zu lassen! Die Erfahrungen mit dem Pilotprojekt Trillo sollen in den künftigen Ausbau dieser Überwachung einfließen. Es wird ausdrücklich auf die Möglichkeit verwiesen, daß die Truppe samt Unterkünften, Kasernen in den AKW’s fest stationiert werden könnte.

Die spanische Regierung hat den Antiterroralarm der Stufe 4 verkündet, was die zweithöchste Stufe ist und was per Definition „ein hohes Risiko eines Attentates“ beinhaltet!

In der Zwischenzeit ist bereits der Schutz durch private Sicherheitsfirmen erhöht worden. Private Sicherheitsdienste und Guardia Civil sollen künftig zweigleisig an den AKW’s zusammenarbeiten, wobei die Guardia Civil nachrichtendienstliche Erkenntnisse beisteuern soll. Die Betreiber der Kraftwerke müssen pro Guardia Civil Polizisten und Jahr 62.000 Euro berappen, was sie erheblich teurer macht, als Kräfte privater Security-Firmen. Diese sollen künftig gleichzeitig auf ihre Qualifikation und Zuverlässigkeit stärker und systematisch geprüft werden, was bisher wohl nicht durchgängig der Fall ist?

Spanien folgt mit diesem zweigleisigen Modell aus staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten dem Beispiel Frankreichs, während die Sicherheit dieser Art von Nuklearanlagen in den USA ausschließlich in der Hand privater Betreiber liegt! Der umgekehrte Fall, also die Hinzuziehung von privaten Sicherheitsdiensten zusätzlich zur Guardia Civil oder zur Policía Nacional, eine Teilprivatisierung, findet derzeit bei der Bewachung von spanischen Gefängnissen statt…
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http://www.elconfidencial.com/espana/2016-06-10/interior-instalara-cuarteles-de-la-guardia-civil-en-las-centrales-nucleares_1213960/

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Belgien: Wollte der IS Kernkraftwerke angreifen?

25. März 2016

„..Selon les informations de La DH, les deux personnes qui ont récupéré la caméra cachée devant le domicile du directeur du programme de recherche et développement nucléaire belge n’étaient autres que les frères Ibrahim et Khalid El Bakraoui..“ (LA DERNIÈRE HEURE)

Die zwei Personen, welche die versteckte Kamera vor dem Haus des verantwortlichen Direktors für das Belgische Nukleare Forschungs- und Entwicklungsprogramm bedienten, sollen keine geringeren als die beiden jetzt in Brüssel „geselbstmordeten“ Terror-Brüder Ibrahim und Khalid El Bakraoui gewesen sein! Einer soll am Flughafen, der andere in der Métro in die Luft geflogen sein.

Das mehrstündige Video soll bereits im Dezember 2015 bei einem Verdächtigen beschlagnahmt worden sein. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind bereits am 17. Februar 140 Militärs zum Schutz der beiden belgischen Kernkraftwerke abkommandiert worden. Möglicherweise hat aber genau diese Maßnahme die Terroristen zur Änderung ihrer Pläne veranlasst und so eine ungleich größere Katastrophe verhindert?

Es soll sich um die gleiche Terrorgruppe handeln, deren bisher bekannt gewordenen Mitglieder sowohl für die Anschläge vom 13. November in Paris, als auch für die vom 22. März von Brüssel verantwortlich seien! Es handele sich dabei um junge Belgier, die sich in „ihrer Heimat“ radikalisierten und die in Syrien an Waffen und Sprengstoffen ausgebildet worden seien.

Der letzte Stand zu den Opferzahlen, den die Gesundheitsministerin gestern Abend in einer Erklärung veröffentlichte, lautet 31 Tote, 300 Verletzte, davon 61 auf der Intensivstation, von denen 4 noch nicht identifiziert(!) seien!