Wahlen bei den Trump- und Merkel-Freunden in Saudi-Arabien!

21. Juni 2017

In Saudi-Arabien wurde gewählt! Keine Angst, nicht alle Saudis hatten die Wahl, wo kämen wir denn da hin?

Nur der König durfte wählen, ganz wie es sich gehört!

Er wählte seinen Kronprinzen ab. Ob der noch lebt oder symbolisch gleich geköpft wurde, das ist mir nicht bekannt! Jedenfalls verlor er gleichzeitig auch seine Stellung als Innenminister.

Dann überlegte er lange, wen er zum Nachfolger des Kronprinzen machen sollte, der ja einmal sein Nachfolger werden würde, wenn er ihn irgendwann nicht auch abwählen würde?

Dann wählte er seinen 31-jährigen Sohn Mohammed bin Salman (wie könnte er auch sonst heissen?), schon wieder einer aus der Macron-Generation, zu seinem Nachfolge-Kronprinzen aus!

Das sind die US-, NATO- und EU-Freunde und Verbündeten im Kampf um die Demokratisierung des Nahen und Mittleren Ostens und gegen Assads Syrien und die bösen Iraner.

„ Der Neue“ hat zwar als Verteidigungsminister seit zwei Jahren die Verantwortung für das Gemetzel in Jemen, dem tausende Menschen zum Ofer fielen, aber er will auch was für die Frauen tun, so hört man. Arbeiten, Auto fahren? I wo, wir wollen es doch nicht gleich übertreiben. Aber ein erstes Kino soll es bald in SA geben, damit die Frauen sich zerstreuen und ablenken können und nicht auf dumme Gedanken kommen…

Ob Merkel und Gabriel schon angerufen und gratuliert haben?

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Von Freunden und Helfern…

6. Juni 2017

Die Rolle von NGO’s aber auch z.B. die von Journalisten bei den Konflikten dieser Welt ist zuweilen eindeutig zweideutig!

Im Falle dieses Artikels der NYT, den ich nicht aus dem Englischen übersetzen muss, denn wir alle haben es ja wohl mehr oder weniger perfekt in der Schule gelernt, hat ein UNICEF und ROT-KREUZ-Zuarbeiter einer privaten US-Firma noch eine kleine Nebenrolle gehabt. Er war Logistiker für die illegalen US-Sonderkommandos, die sich in dem vom Bürgerkrieg geplagten Staat Yemen tummelten. Sein Arbeitgeber hatte einen Geheimvertrag mit dem Pentagon.

Wir wundern uns, wenn Helfer von NGO’s und Journalisten durchaus nicht überall von den feindlichen Gruppen und Parteien respektiert, als „Freund und Helfer“ betrachtet und willkommen geheissen werden!


Berichte: US-Luftangriffe töteten über Nacht 230 Zivilisten in Mosul (Jason Ditz )

25. März 2017

Über 130 Zivilisten getötet bei Angriff auf ein Gebäude im Westen von Mosul!

Während die US-Luftangriffe in der irakischen Stadt Mosul sich zunehmend auf dicht bevölkerte Wohngebiete im Westen der Stadt konzentrieren, gerät die Zahl der durch diese Luftangriffe Getöteten rapid außer Kontrolle, wobei die neuesten Angaben aus dem Gebiet darauf hinweisen, dass rund 230 Zivilisten über Nacht durch Luftangriffe der Vereinigten Staaten von Amerika und deren Koalition in nur einem einzigen Wohngebiet getötet wurden.

Das ist natürlich eine gewaltige Opferzahl, wird aber berichtet aus verschiedenen Quellen, die weitgehend dieselbe Geschichte behandeln, darunter einen US-Luftangriff gegen ein großes Gebäude voller Zivilisten in Mosul, der über 130 Menschen tötete, während die weiteren 100 oder so in der Umgebung getötet worden sind.

Das Zentralkommando (CENTCOM) sagte, dass ihm „der Verlust von Leben bewusst sei“ und dass „weitere Untersuchungen“ durchgeführt würden, während es dabei blieb, dass alle Angriffe über Nacht gegen Mosul „dem Gesetz des bewaffneten Konflikts entsprechen.“ Der offizielle CENTCOM-Bericht über die nächtlichen Angriffe behauptete, dass man „11 Kampfstellungen“ getroffen habe und erwähnte nicht, dass hunderte Zivilisten getötet wurden.

Der britische Daily Telegraph berichtete, dass hauptsächlich Frauen und Kinder getötet wurden und sagte, dass der Großteil der Körper aus nur drei aneinander grenzenden Wohngebäuden im Wohnviertel Jadida geborgen wurden. Es wurde spekuliert, dass die Zivilisten als „menschliche Schutzschilder“ für ISIS-Scharfschützen verwendet wurden.

Das ergäbe natürlich eine furchtbare Anzahl von menschlichen Schutzschilden, wobei es wenig Sinn hätte, diese innerhalb von Gebäuden zu verstecken, wo die US-Kräfte eindeutig weder wussten, wo sie waren, noch davon ausgehen konnten, dass die Bombardierung dieser Gebäude eine abschreckende Wirkung haben könnte.

Wenn die Opferzahl letztendlich von CENTCOM bestätigt wird, wobei das „wenn“ äußerst fraglich ist, geht man davon aus, wie oft gut dokumentierte Vorfälle niemals in den offiziellen Berichten auftauchen, dann würde sie ungefähr die Zahl der Zivilisten verdoppeln, die die Vereinigten Staaten von Amerika im Verlauf des Kriegs gegen ISIS zugaben getötet zu haben. NGOs haben darauf hingewiesen, dass die Angriffe der Vereinigten Staaten von Amerika bereits weit über 2.000 Zivilisten getötet haben, und dass die massiven Opferzahlen der vergangenen Nacht darin nicht enthalten sind.

Artikel erschien am 23.03.2017 auf antiwar.com
http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/us-air-strikes-mosul-230-civilians-killed-dead-isis-held-iraq-battle-islamic-state-a7646011.html


Mensch, lasst euch doch nicht so hängen, in Kuwait!

26. Januar 2017

Seit 1960 wurden in Kuwait 50 Menschen hingerichtet. Sieben davon heute, am 25. Januar 2017! Es handelte sich dabei um die ersten Hinrichtungen seit 2013.

Heute baumelten bis zum Exitus am Galgen ein königlicher Prinz, Sheikh Faisal Abdullah Al Sabah, dafür daß er seinen Schwager umgenietet hatte mit einer ilegalen Waffe und ebensolcher Munition! Ihn begleiteten lauter Ausländer/innen, darunter Frauen aus Kuwait, den Philipinen und Äthiopien. Dazu kamen noch ein Ägypter und ein Mann aus Bangladesh.

Das sind unsere Freunde, Verbündeten und natürlich Kunden im Nahen und Mittleren Osten…


Panzer-Uschi besucht heute Kopfabschneider, Frauensteiniger und Bestrafer von Vergewaltigungsopfern, unsere Freunde, die Saudis!

8. Dezember 2016

Das hat uns gerade noch gefehlt: Die Bundeswehr will künftig saudische Offiziere in Deutschland ausbilden. Müssen sich deutsche Soldatinnen dann verschleiern? Gibt es eigentlich auch Schleier in Tarnfarben? Dürfen deutsche Soldatinnen in Anwesenheit saudischer Offiziere eigentlich Autos, LKWs und Panzer fahren, Boote, Schiffe über und unter Wasser, oder gar Helis, Cargos oder Jets fliegen? Fragen über Fragen!

Aber man muss natürlich einiges in Kauf nehmen bei einem so wichtigen Waffenbruder wie den Saudis. Sie sollen inzwischen einer unserer besten Kleinwaffen- und Kleinwaffenmunitionskunden sein. Da muss man schon mal ein Auge zudrücken!

Außerdem stehen sie im Syrienweltkrieg auf der richtigen, auf UNSERER Seite, weshalb dort die von uns seit 2012 ermordeten, weder als Soldaten oder Zivilisten, nicht mitgezählt werden, weshalb wir geistesgegenwärtig nach der bewährten Methode „haltet den Dieb“ lautstark als „Freunde Syriens“ die Bestrafung der Anderen, der Bösen fordern, von Assad über den Iran bis zum in solchen Fällen absolut unerlässlichen Putin, wobei der Türkendominator und Kurdenterminator Diktator ErdoWahn hier Ausnahmsweise mal wieder zu den Guten zählt…

Wenn mir dabei plötzlich kotzübel wird, dann liegt dies garantiert NICHT an der gegenwärtig in Ostwestfalen grassierenden Brechdurchfall-Epidemie, fürchte ich?


Putins Horror-Clown Kusnezow, oder Arbeitsteilung bei der NATO!

27. Oktober 2016

Da schickt Putin den einzigen russischen Flugzeugträger, den über 30-jährigen, aus Zeiten der Sowjetunion stammenden „Admiral Kusnezow“, auf den langen Weg von der Barentsee ins Mittelmeer um die russische Präsenz vor der syrischen Küste um dessen 15 moderne Kampfjets zu verstärken. Der Träger ist den ganzen Weg über in der Reichweite von NATO-Staaten, Norwegen, Niederlande, Belgien, Frankreich, dem UK, Spanien und Portugal, die ihn zur See und in der Luft bewachen und begleiten.

Seit 2011 ist es anscheinend Usus der Russen ihre Schiffe in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika aufzutanken, zumindest was Wasser und Lebensmittel betrifft und diese Einkäufe bar zu bezahlen zur Freude des betroffenen Hafens. Dies sollen die Russen und die Spanier seitdem um die 60 Mal zur gegenseitigen Zufriedenheit so gehandhabt haben, so ist zu hören?

Diesmal jedoch ist alles anders. Der aufgeregte Sekretär der NATO, der Norweger Jens Stoltenberg, der sich so gerne für einen General hält, ruft des Nachts in Madrid an und fordert von den verdutzten Spaniern, diesmal den Russen spanische Gastfreundschaft in ihren Häfen zu verweigern:

„Es könne doch nicht sein, daß ein NATO-Land (feindliche) Kriegschiffe logistisch unterstütze, das danach womöglich vor Syrien liegend, wehrlose Frauen und Kinder in Aleppo in den Tod bombe?“ (Niemand weiss, was Kriegschiffe später tun werden. Logistisch unterstützt werden sie in den Häfen aller Länder dieser Welt, die damit bis heute nicht das geringste Problem hatten!)

Es beginnt ein diplomatisches Gezerre hinter den Kulissen und schließlich ziehen die Russen ihr Gesuch gesichtswahrend zurück, dann kann oder muß dies von Spanien auch nicht verweigert werden.

Die Russen werden sich also mit ihrem Träger  und seiner aus acht Schiffen bestehenden Begleitflotte zu dessen möglicherweise ersten Kampfeinsatz seit seiner Indienststellung symbolisch in den NATO-Tümpel Mittelmeer begeben, wo sie im Ernstfall jedoch hoffnungslos unterlegen wären, denn die gesamte Nord-Ost-Seite des Meeres wird von NATO-Staaten, ihren Marinen und Luftwaffen begrenzt, darunter mindestens einem halben Dutzend US-Stützpunkten. Ein militärisches Selbstmordkommando, das wohl mehr als politische Geste zu verstehen ist?

Die USA haben – nebenbei sei es erwähnt – derzeit zwei Tragerverbände im Mittelmeer stationiert, dazu kommen Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen und Türken, die Israelis „niemals nicht“ zu vergessen. Die Russen schaffen mit der Admiral Kusnezow gerade mal 15 Jets vor Ort. Da hat die Charles-de-Gaulle, der kleine Franzosen-Träger sogar 50% mehr Mirages unter Deck gestapelt und alleine die beiden US Träger dürften für die achtfache Menge, nämlich ca. 120 Jets gut sein?

Die bomben übrigens überall im Irak und Syrien medial völlig geräuschlos herum und hinterlassen nur glückliche toten Frauen und Kinder. (Soviel zur Objektivität unserer Medien!)

Während der Diplomhektiker, NATO-Methangassekretär Stoltenberg, also die Gefahr vor den bösen Russen erfolgreich an die Wand schreibt, macht die NEW YORK TIMES arbeitsteilig den Russenträger  geradezu lächerlich: „Er sei ein alter Schrotthaufen, der die größte Gefahr für die eigene Besatzung darstelle, unter dessen Begleitschiffen sich ein hochseetauglicher Schlepper befände, denn der „Admiral“ neige zu häufigen Ausfällen und müsse dann an den Haken genommen werden…
…Die Kusnezow sei seit ihrer verspäteten Indienststellung ein Flop gewesen, das Schiff sei „gefoltert“ worden, habe sich von 1996-1998, von 2001-2004, 2008 und von 2014-216 in der Werft befunden. Nach seinem jetzigen Syrien-Abenteuer müsse es erneut in das Dock, denn Antriebsystem müsse ausgewechselt werden. Bei jedem seiner bisheringen sieben Ausflüge habe es Pannen gegeben und einmal, im Jahr 2006, habe es sogar im Mittelmeer von der US-Navy gerettet werden müssen!
(An dieser Stelle sei auf die durchaus vergleichbaren Pleiten, Pech und Pannen von entsprechenden NATO-Trägern verwiesen, die man bei wikipedia lesen kann!)

Um die echten Zahlen wird ein bißchen Geheimnistuerei betrieben, aber man darf wohl zu Recht annehmen, daß Russland in, vor und um Syrien nicht mehr Kampfjets in die Luft bringen kann als das NATO-Land Frankreich alleine. Die Amis, Türken, Griechen, Italiener, Dänen, Holländer, Belgier und die Saudis kommen dann als Zugabe obendrauf, fast so, also würde Putin alleine zu einem Fußballmatch gegen eine Nato-Auswahl antreten, doch vorsicht, der Mann kann Judo und Russland betreibt bekanntlich Staatsdoping ;-)


Frauen am Steuer: Strafbar ab touchdown?

17. März 2016

Die BOEING 787 DREAMLINER der BRUNEI AIRLINES hatte im Februar 2016 erfolgreich einen historischen Flug unternommen von Brunei nach Jeddah in Saudi Arabien. Captain Sharifah Czarena, Senior First Officer Dk Nadiah and Senior First Officer Sariana waren die erste rein weibliche Besatzung eines Flugzeugs, das zu den Saudis flog.

Nachdem sie den DREAMLINER sicher abgestellt hatten, mussten sie natürlich ein Taxi ins Hotel nehmen, denn in Saudi Arabien ist Frauen nach wie vor das Autofahren bei Strafe untersagt…

Es ist nicht bekannt, ob der Controller im Tower einen Infarkt bekam, als er plötzlich mit Frauen kommunizieren musste?

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http://www.elperiodico.com/es/noticias/extra/mujeres-piloto-brunei-airlines-aterrizan-avion-arabia-saudi-pero-no-pueden-conducir-4984162

PS: In Saudi Arabien fand in diesen Tagen ein Vortrag statt zum Thema „Sind Frauen Menschen?“