Investoren bestrafen die CAT-SEP’s mit Geldentzug!

22. September 2016

Die ausländischen Investitionen in der von den CAT-SEP’s bedrohten spanischen Autonomie Katalonien und im restlichen Spanien haben sich im ersten Halbjahr 2016 bezogen auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres sehr unterschiedlich entwickelt.

In Spanien sind sie von 7,35 auf 9,68 Milliarden Euro um 32% angestiegen.

In der von den CAT-SEP’s bedrohten spanischen Autonomie Katalonien sind sie von 2,67 auf 1,13 Milliarden Euro um -58% zurückgegangen!

Seit dem Beginn der Ermittlung dieser Daten im Jahre 1993, sei dies der schlechteste Wert für Katalonien!

Bei der „produktiven“ ausländischen Investition seit Beginn des CAT-SEP-Theaters im Jahre 2010 flossen 62 Milliarden Euro in die Comunidad de Madrid und weniger als ein Drittel, nämlich 19,4 Milliarden Euro nach Katalonien.

In diesen Zahlen drückt sich die absolute Regierungsunfähigkeit eines Artur Mas und seines  per-Fingerzeig-ernannten-ungewählten-Nachfolgers Karle Putschdämon, genannt der „Wisch-Mop“, aus. Sie können es einfach nicht, aber Spanien finanziert diese fanatisierte Chaotentruppe ja großzügig weiter. Anderswo erhalten sie schon lange kein Geld mehr…

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http://www.libremercado.com/2016-09-21/el-secesionismo-hace-estragos-cataluna-pierde-el-60-las-inversiones-extranjeras-1276582918/

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Spanien: Neuwahlen lösten die Blockade nicht! GAD3 Umfrage für ABC

11. September 2016

Die Alternative von 3. Neuwahlen innerhalb eines Jahres am 18. Dezember 2016 lösten das Problem der aktuellen politischen Blockade der spanischen Politik durch die PSOE nicht. Das ergab eine aktuelle GAD3 Umfrage für ABC aus dem September 2016:

142 (+5) Abgeordnete für die PP
081 (-4) Abgeordnete für die PSOE
070 (-1) Abgeordnete für Podemos
030 (-2) Abgeordnete für Ciudadanos
010 (+1) Abgeordnete für ERC
008 (+-0) Abgeordnete für DiL (CDC)
002 (+-0) Abgeordnete für PNV
001 (+-0) Abgeordnete für CC

Demnach würde Mariano Rajoys PP zwar zum dritten Mal dazu gewinnen und wieder Wahlsieger werden, aber erneut eine absolute Mehrheit verfehlen, was dem aktuellen Geschacher und der resultierenden Blockade kein Ende bereiten würde…

Die Spanier haben das Theater inzwischen satt bis zur Halskrause! Deshalb gibt es mehr und mehr kreative Vorschläge die Blockade zu beenden. Ex-Präsident Felipe Gonzalez fordert, daß bei dritten Neuwahlen ALLE Parteien mit neuen Spitzenkandidaten antreten müssten. Die bereits 120.000 Mitglieder starke Initative #SINGOBIERNOSINNOMINA, „OHNE REGIERUNG KEIN GELD“ fordert Politiker nur bei funktionierender Regierung zu bezahlen. Klingt gut, finde ich?

 

 


26-J: Wählt Spanien Neuwahlen?

20. Juni 2016

In sieben Tagen, am kommenden Sonntag, dem 26. Juni,  wird in ganz Spanien das nationale Parlament gewählt als Folge der Unfähigkeit nach der Wahl des 20-D eine neue Regierung zu bilden.

Alle bisherigen Umfragen deuten an, daß dies erneut der Fall sein könnte, sollten die Parteien nicht über ihren Schatten springen und erstmalig eine große Koalition in Spanien zu bilden. Diese Koalition aus PP und PSOE hätte eine satte und – weil nur aus den zwei Parteien PP und PSOE gebildet – relativ stabile Mehrheit von 20-30 Stimmen über der absoluten Mehrheit von 176 Stimmen.

Das Problem ist nur, die Spanier mögen absolut keine GroKo nach deutschem Muster. Sie wäre eine Premiere. Sie betrachten sie als im Kern undemokratisch, was ja durchaus nachvollziehbar ist. Im Grunde hebelt sie das Parlament und seine vorgesehenen Alternativen aus.

Ich gehe auf die letzten Umfragen nicht im Detail ein, weil die prognostizierten Veränderungen innerhalb der Fehlerquote liegen und somit letztlich Kaffeesatzleserei wären…

Alle anderen theoretisch möglich 2er Koalitionen scheitern mehr oder weniger knapp an der Schallmauer der absoluten Mehrheit von 176 Sitzen.

Dann gäbe es noch „die Exoten“, eigentlich politisch unmögliche Dreier-Koalitionen z.B. aus PP, PSOE und C’s oder die noch krassere aus PSOE, UNIDOS PODEMOS und den CAT-SEP’s.

Doch diese wären politisch instabile, zum Teil an die demokratischen Grundlagen gehende, reine Zähl-Koalitionen, die sicher keinen langen Bestand hätten.

So könnten – wenn es keine GroKo gäbe – zum dritten Mal in Folge Neuwahlen anstehen, dann vermutlich gegen Jahresende? Diese nationalen Neuwahlen könnten auch in der spanischen Autonomie Katalonien erneut Autonomiewahlen auslösen, nämlich dann wenn Karle Putschdämon (Carles Puigdemont) im September seine angekündigte Vertrauensfrage verlieren sollte.


CUP entlarvt CAT-SEP-Mehrheit als pure Propaganda!

8. Juni 2016

Die „antisistemas“ der CUP haben lange mit sich gerungen, ob sie den ihnen nach der Methode „Friss oder stirb“ vorgelegten Haushaltsentswurf in seiner Gesamtheit ablehnen oder ihn in Teilen annehmen sollten und dann darüber abgestimmt. Wieder gab es eines jener legendär seltenen Patts in wichtigen Fragen: 26 Stimmen für den Haushaltsentwurf und 29 Stimmen für die totale Ablehnung und drei Enthaltungen.

Die Folge:
Die CUP ist gespalten und enttäuscht von CDC und ERC.
CDC und ERC sind empört über die CUP.
CDC verkündete offiziell, „es gäbe keine weiteren Zugeständnisse an die CUP!“

Karle Putschdämon (Carles Puigdemont), der Autonomiepräsident der spanischen Autonomie Katalonien „von Artur Mas’ Gnaden“, soll selbst mit der CUP verhandelt haben, so heisst es…

Die CUP behauptet, der Haushaltsentwurf sei im Vorfeld nicht mit ihnen besprochen oder gar verhandelt worden, wie es ihr als Teil des Nationalkatalanistischen Separatisten Bündnisses JUNTS PEL 3% SÍ zugestanden hätte!

Die CDC bestreitet diesen Sachverhalt und nennt die CUP „unseriöse Lügner“!

Mit der Autonomie-Ministerin Neus Munté, Sprecherin der Generalitat de Catalunya, die die Legislaturperiode unter diesen Umständen als angeschlagen bewertet hatte, hat nach Artur Mas jetzt die zweite Person aus der ersten Riege der CDC „den Prozess“, das Separationsprojekt  offiziell als bedroht, als gefährdet erklärt.

Der Dritte im Bunde, die ERC des Oriol Junqueras, schweigt dazu „dröhnend“!

Heute soll das Thema Haushalt 2016 und Haushaltsentwurf 2017 im Parlament der spanischen Autonomie Katalonien behandelt werden…

Vorher trifft Karle Putschdämon (Carles Puigdemont) die drei Parteien CDC, ERC und CUP die das Separatistenbündnis bildeten, das am 27-S zur Autonomiewahl angetreten war und zwar eine rechnerische Mehrheit erzielt, aber seitdem in keiner Weise funktioniert hatte. Ein Betrugsbündnis an Spanien UND den Katalanen zugleich, das offenbar nun vor seinem Ende steht?

Es gibt jetzt im Prinzip drei Optionen:

1.) Den Haushalt 2016 fortschreiben auf 2017 und damit auf 1 Milliarde im Sozialbereich verzichten (so die CDC!), was der Position der CUP entspricht.

2.) CDC und ERC suchen sich neue Verbündete und treten der CUP symbolisch „in den Allerwertesten!“ Hier soll es angeblich schon Kontakte zur PSC gegeben haben?

3.) Das unmögliche Bündnis JUNTS PEL 3% SÍ offiziell beenden und Neuwahlen für 2017 ausrufen. Für den Prozess und die Parteien CUP und CDC nicht der beste Moment und die ERC schweigt dazu „dröhnend“…

Zu Ehren der CUP, der jetzt von Seiten der CDC die Alleinschuld an der verzwickten Lage gegeben wird, muss allerding gesagt werden, daß die CUP sich formal strikt auf die Forderungen der Autonomiewahl von JUNTS PEL 3% SÍ sowie auf das Pseudoreferendum des 9-N beruft und somit formal eigentlich im Recht ist. Ihr Hauptargument gegen den Haushaltsentwurf 2017 ist es denn auch, daß laut dem verkündeten Zeitplan der CAT-SEP’s in 2017 die Separation, die Abspaltung Kataloniens von Spanien erfolgen soll und „die Helden“ der CDC und ERC statt dessen brav einen Haushaltsentwurf an die böse Regierung in Madrid stellen wollen. Die Wut von CDC und ERC rührt also auch daher, daß die CUP ihre revolutionäre Ernsthaftigkeit bezweifelt!


Schluss mit lustig: CAT-SEP’s vor dem Ende?

4. Juni 2016

Es war auffallend, daß es Artur Mas selbst war, der vor einigen Tagen den Separationsprozess der Nationalkatalanisten als angeschlagen bezeichnete, als sich abzeichnete, daß die CUP den Haushaltsplan 2017 nicht mit tragen würde. Er, das bisherige „Hauptopfer“ der CUP, schob den „antisistemas“ vorsorglich die Schuld für ein mögliches Scheitern der Separatisten-Utopie, den Bruch mit Spanien zu.

Das bedeutet keine Mehrheit der CAT-SEP’s im Parlament der spanischen Autonomie Katalonien. Das bedeutet unter Umständen auch ein Zerbröseln des ominösen „Prozesses“, der Abspaltung von Spanien, der die letzten vier, fünf Jahre die katalanische Autonomiepolitik beherrschte. Das bedeutet aber zunächst ganz konkret, daß geplante Ausgaben von rund einer Milliarde Euro im Sozialbereich nicht getätigt werden können!

Offenbar wollen die CAT-SEP’s einfach den Haushalt 2016 für 2017 fortschreiben, „eine unelegante, aber nicht seltene Übung“ in Spanien.

Selbst wenn es dem Autonomiepräsidenten Putschdämon und seinem Vize Junqueras gelänge „die CUP noch herumzukriegen“, dann würden dazu und danach komplizierte Verhandlungen und Gespräche im Vorfeld der Nationalwahlen Spaniens am 26. Juni notwendig sein, was nicht unbedingt zum Wahlerfolg dieser Parteien beitrüge?

Sollte die CUP jedoch aus grundsätzlichen Erwägungen aus der Koalition der CAT-SEP’s abspringen, (sie lehnt die Einbringung eines weiteren Autonomie-Haushaltes für 2017 generell ab und verlangt für dieses Jahr die von den CAT-SEP’s angekündigte Separation von Spanien), dann müssten CiU (DiL) und ERC neue Verbündete suchen, die wohl aus den gemäßigteren Parteien PSC und Catalunya Sí que es pot kommen müssten, was eine sanfte Beerdigung des „Prozesses“ einläuten könnte?

Kommentatoren sorgen sich oder lästern, je nach persönlichem Standpunkt über mögliche 18 Monate der Agonie, die am Ende auf wundersame Weise den Odysseus Junqueras und seine Getreuen nach dem verheissenen Itaca bringen sollen.

Fassen wir zusammen:
Die Separatisten erreichten zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit aller Katalanen, ihre Zahl ist vielmehr seit mindestens einem Jahr rückläufig. In ihren besten Zeiten umfassten sie ein knappes Drittel der Katalanen, derzeit dürften sie um 20+ Prozent liegen. In Umfragen sagen über 70%, daß „der Prozess“ tot, am Ende sei! Artur Mas und andere Ex-Autonomieminister sagen, daß sie eine Mehrheit erst erkämpfen müssten, sie nie gehabt hätten und daß „das tamtam um den Prozess“ dazu diente 6 Milliarden Euro sozialer Kürzungen durch die neoliberale Autonomieregierung des Artur Mas zu camouflieren! Die Autonomie verlor in dieser Zeit politischer Unsicherheit zahlreiche potentielle Investoren und Firmen siedelten überproportional aus Katalonien in andere Gebiete Spaniens, häufig nach Madrid um. Die elementaren Unterschiede zwischen CiU(DiL), ERC und CUP wurden nur durch den Prozess verdeckt. Dieser wird von den Beteiligten unterschiedlich interpretiert und terminiert. Durch die gegenwärtige Agonie unter Karle Putschdämon (Carles Puigdemont) brechen diese Unterschiede nun wieder stärker auf und die CAT-SEP’s drohen daran zu zerbrechen…

 

 


Die Nationalkatalanistische Lebenslüge!

11. Mai 2016

Eine von bezahlten Hysterikern, Verzeihung ich wollte Historiker schreiben, willkürlich erfundene eigene Geschichte.

Die absurde Vereinnamung prominenter historischer Figuren wie des Entdeckers Columbus oder des Schriftstellers Cervantes.

Eine rassistische Begründung der katalanischen Höherwertigkeit im Stile der Nazis in Deutschland.

Der Nationalkatalanismus lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus, in seinem Bemühen sich international lächerlich zu machen und sich zu isolieren.

Als ich vor dreissig Jahren erstmals nach Barcelona kam, erzählte man mir (weil ich Deutscher war?) stolz die rassistisch begründete Überlegenheit des Katalanen über den Spanier im Allgemeinen und den Andalusier im Besonderen.

Überall stand der Slogan „SOM 6 MILONS!“ Man war Stolz auf die hohe Zahl von Katalanen. Heute rühmt man sich 7,5 Millionen Katalanen zu sein. Wenn es also darauf ankommt, große Zahlen darzustellen, dann rechnet man die Millionen von Migranten (die „charnegos“ oder „xarnegos“, ein rassistisch ausgrenzender Begriff) problemlos mit ein, denn der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.

Wenn es aber um die genetische, die kulturelle Reinheit der Katalanen geht, dann bezeichnet man diese Migranten gerne als „Instrumente der sprachlichen Kolonisation der Franco Diktatur“ die während der Demokratie leider fortgeführt worden sei.

Auch Jordi Pujol i Soley, der beinahe „ewige Autonomiepräsident der spanischen Autonomie Katalonien, vom Studium her eigentlich Arzt und so „mit der Aura des Experten umgeben“, ließ sich lang und breit über die genetische, soziale und kulturelle Minderwertigkeit des Andalusiers im Allgemeinen aus!

Su precedente más inmediato y conspicuo se debe a la pluma de Jordi Pujol, aunque eso escuece al columnismo prenafetista. Distinguía el Ex entre “dos tipos de inmigrantes; uno, es el que viene con mentalidad de amo (….) el otro (…), un hombre poco hecho (…) que hace centenares de años que pasa hambre y que vive en un estado de ignorancia y de miseria cultural, mental y espiritual. Es un hombre desarraigado, incapaz de tener un sentido un poco amplio de comunidad.”
“Con frecuencia” —concedía— “da prueba de una excelente madera humana, y todo él es una esperanza, pero de entrada, constituye la muestra de menos valor social y espiritual de España (…) es un hombre destruido y anárquico. Si por la fuerza del número llegase a dominar, sin haber superado antes su propia perplejidad, destruiria a Cataluña. Introduciría su mentalidad anárquica y pobrísima, es decir, su falta de mentalidad”.
Perdonen por la longitud de la cita (de La immigració, problema i esperança de Catalunya , Nova Terra, 1976)

Ich weigere mich, diesen rassistischen Schwachsinn zu übersetzen, der sogar in gedruckter Form erschienen ist. So etwas sollte einfach nicht weiter verbreitet werden!

Auch Pujols Gattin Marta Ferrusola ist für ihre rassistischen Äußerungen bekannt, die sie in die Erziehung der sieben gemeinsamen Kinder einfließen ließ, „heute war ein schlechter Tag, ich musste auf dem Spielplatz nur mit Spaniern spielen!“. Ferrusola nahm kein Blatt vor den Mund und machte aus ihrer Gesinnung kein Geheimnis. Journalisten nutzten das gerne aus und sie lieferte ihnen fast immer einen rassistischen Kracher,über den sie dann berichten konnten…

Ob Pujol in seinem Rassimus an der Deutschen Schule beeinflusst worden war, die er in Barcelona während des Krieges besuchte, wo es während und nach dem Zweiten Weltkrieg traditionell eine gewisse Anzahl Nazis gegeben hatte, das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber der katalanische Rassismus ist schließlich nicht auf Jordi Pujol beschränkt und seine überlieferten Wurzeln sind älter!

Josep Antoni Vandellós (Catalunya, poble decadent, Edicions 62, 1985; La Immigració a Catalunya, Patxot, 1935)

Schon Vandellós befürchtete ein Katalonien ohne Katalanen, voller Menschen, die keine Katalanen seien!

In seinem Manifest zur Erhaltung der katalanischen Rasse Manifest per la conservació de la raça catalana, das er am 12. Mai 1934 veröffentlichte, gebot er eine wachsende und gesunde Bevölkerung mit homogenem (also katalanischem) Patriotismus. Die Ur-Katalanen müssten die charakteristischen Eigenheiten der  Abkömmlinge der eingewanderten Migranten sowie „der Mischlinge“ (Charnegos, Xarnegos!) genau im Blick behalten. Er sprach davon die Unvermeidbarkeit die Mischungen zu erleichtern, lehnte deutsche „Endlösungen“ ab, forderte aber zugleich die geeigneten Mittel „unsere Rasse zu verteidigen“!

Diese nationalkatalanische Lebenslüge wurde spätestens 1999 von der Demografin Anna Cabré (El sistema català de reproducció, Proa) widerlegt, die vor rechnete, daß die 2 Millionen „reinrassigen“ Katalanen des Jahres 1900 sich ohne Migration nur auf 2,36 Millionen bis 1980 und auf 2,5 Millionen bis zum Jahre 2000 erhöht hätten!

Sie formulierte die Erkenntnis: „Mit sechs Millionen sind wir heute 2,5-fach so viele, wie wir ohne Migration gewesen wären!“

Seit dem berühmten Schicksalsjahr 1717 habe Katalonien seine Bevölkerung vervierfacht! Die Bevölkerungsvermischung sei also typisch für Katalonien und keine Gefährdung einer eigenen Identität!

Seit dem Jahr 2.000 wurden es noch 1,5 Millionen Katalanen mehr. Jetzt ist man Stolz auf 7,5 Millionen beim Köpfezählen! Daraus folgt, um die 70% der Katalanen stammen direkt oder indirekt von Migranten, nur des 20. und 21. Jahrhunderts ab. Katalonien sei eine pure Mischung, vollkommen „charnega“, so ihr Kollege Andreu Domingo (Immigració i política demogràfica en l’obra de Josep Antoni Vandellós (Treballs de la SCG, número 73, 2012)

Aber selbst diese Zahlen sind noch geschönt, denn das Rechenmodell geht von „reinrassigen“ Katalanen zu Beginn im Jahre 1717 aus, was natürlich auch nicht stimmt. Die Küsten des Mittelmeeres, des Hauptverkehrsweges seit vielen tausend Jahren, mehr verbindend als trennend, für Handel, Menschen, Kriege, stellen seit Urzeiten im besten Sinne eine buntes genetisches Gemisch von Menschen dar.

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/04/12/catalunya/1460472596_104208.html
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CAT-SEP’s führen Schwarze Listen für Zeit nach Sieg! NEU: Doch kein Spanisch im CAT-SEP-Staat?

10. Mai 2016

Sie verfolgen anscheinend immer mehr eine faschistoide Agenda? Wie jetzt bekannt wurde, kursieren in ihren Kreisen Schwarze Listen über die politischen Ansichten von katalanischen Intellektuellen, Wissenschaftlern, Universitätsprofessoren, Politikern und Journalisten. Sie sind konsequent in Freund/Feind-Schemata angelegt.

Wie wollen die CAT-SEP’s im (hypothetischen) Fall eines Separatistenstaates diese Listen einsetzen, sie gegen die gelisteten Personen verwenden? Berufsverbote? Haft? Ausweisung?

Diese Schwarzen Listen wurden zufällig im Zuge der Ermittlungen wegen der illegalen Parteifinanzierung der CDC über den Umweg ihrer Stiftung CatDem entdeckt, beschlagnahmt und jetzt ausgewertet.

Jetzt distanziert man sich bei der CDC eilfertig von diesen Schwarzen Listen, welche die Partei niemals in Auftrag gegeben habe und die wahrscheinlich durch die übereifrige Hyperaktivität Einzelner, höherer Funktionäre entstanden sein könnten?

Diese Schwarzen Listen sind in Freund/Feind Schemata „WIR und DIE ANDEREN gegliedert und darunter in Untergruppen geteilt, wie z.B. „dialogbereite ANDERE“.

CAT-SEP-Verfassungsentwurf sieht Castellano als gleichberechtigte Amtssprache nicht vor!

Als offizielle Sprachen eines hypothetischen Separatistenstaates sieht der Verfassungsentwurf nur Katalan und Aranesisch vor, das von den Einwohnern des Pyrenäentales „Val d’ Aran“ gesprochen wird (die aber womöglich per Referendum und „Recht sich zu Entscheiden“ einen Verbleib bei Spanien vorziehen werden, wenn denn die CAT-SEP’s, einmal an der Macht, ein solches Recht zulassen und akzeptieren würden?). Die Sprache der „Anderen, der zu 51% spanisch-sprechenden-Minderheit von Katalanen“ (die man in anderen Ländern eine absolute, wenn auch knappe Mehrheit nennen würde, wird schlichtweg gewaltsam unterdrückt!

Unberücksichtigt bleibt bei den „Katalanazis“ auch das jüngste Umfrageergebnis in der CAT-SEP-nahen Tageszeitung EL PERIÓDICO, wonach sich 72% aller Befragten für eine Gleichrangigkeit des Castellano zum Katalan aussprachen. Was bedeuten schon Befragungen, die Meinung des Volkes, wenn die faschistoide Elite es mal wieder besser weiss, was für das Volk das Beste ist?

Der angeblich aus 148 Artikels bestehende Verfassungsentwurf, erstellt von 17 „Vätern und Müttern“, darunter der suspendierte Richter Santiago Vidal i Marsal, wird Morgen, am Mittwoch, den 11. Mai, der ultraradikalen Separatistenhexe im (mit 11.000 Euro pro Monat plus Spesen honorierten) Präsidentenamt des Parlaments der spanischen Autonomie Katalonien, Carme Forcadell überreicht und von dieser über alle Maße gelobt werden.

Es wird dann auch keine Rolle spielen, daß diese Carme Forcadell, wie alle anderen CAT-SEP’s auch, am 27-S unter anderem mit dem Versprechen der Gleichrangigkeit von Castellano und Katalan sich in ihre Ämter gelogen haben! Die Halbwertszeit der Aussagen und Versprechungen der CAT-SEP’s ist extrem kurz, weil extrem opportunistisch.

Dann soll eine Endfassung erstellt und diese in Englisch und Französisch, nicht aber in Spanisch (Castellano) übersetzt werden. Diese wollen die CAT-SEP’s dann mit großem Propaganda-Spektakel in den USA, der Schweiz, Schottland, Deutschland und Griechenland(!) vorstellen, nicht aber, trotz der französischen Übersetzung, in Frankreich, da der Separatistenstaat mittelfristig territoriale Forderungen an Frankreich stellen wird, bezüglich des nördlich der Pyrenäen in Frankreich liegendenden Gebietes „Nord-Katalonien“, ebenso wie Forderungen auf große Teile der Comunidad Valenciana und der Balearen…