Die blöden Tricks des Putschdämon: Wer dreimal eine Chance verpasst, will weder Gespräche noch Mediation, der will nur alle verar…en!

25. Oktober 2017

Karle Putschdämon, der nationalkatalanistische Separatist, der stets Mediation fordert, keine Gesprächsangebote wahrnimmt, keine Gesprächstermine einhält und stets nur laut „Haltet den Dieb ruft!“ hat wieder zugeschlagen aber nur wenige überrascht, denn sein Verhalten hat Methode:

1. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Januar 2017 blieb bei der Konferenz der Autonomiepräsidenten der Stuhl des Katalanen leer!

2. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Mai 2017 wurde er in den spanischen Kongress eingeladen um seine Vorstellungen und Pläne zu diskutieren, doch Putschdämon kniff, er kam nicht!

3. Verpasste Chance von Putschdämon:
Der spanische Senat hat ihm in dieser Woche verschiedene Termine angeboten um vor der möglichen Verhängung des Artikels 155 seine Positionen, Pläne und Vorschläge zu diskutieren. Der Putschdämon eierte herum, hatte arge Terminprobleme, sagte dann für Freitag Morgen, dann für Donnerstag Nachmittag zu und ließ dann durch die berüchtigte Autonomieparlamentspräsidentin, die „Separatistenhexe“ Carme Forcadell absagen! Entweder hat er nichts zu sagen, im doppelten Sinne, oder er hat nichts mehr zu sagen? Wer will das in dem CAT-SEP-Chaos schon wissen?

Er muss nur langsam aufpassen, daß Teile der katalanischen Business-Kreise, die gerne im Hintergrund bleiben, ihn nicht als zunehmend ihre Geschäfte störend empfinden!

giphy

 

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Wenn Puigdemont drei Handlungsoptionen hatte, wählte er meist zielgerichtet die Vierte!

25. Oktober 2017

Einen Tag vor der nächsten Zusammenkunft des Autonomieparlamentes der spanischen Autonomie Katalonien, das nach sechs Wochen illegaler Zwangssperrung durch die „Separatistenhexe“, pardon, durch die „neutrale, überparteiliche Parlamentspräsidentin“ Carme Forcadell, mal wieder zusammentreten darf um dann dabei die „unkatalanische, nicht zum katalanischen Volk gehörende Opposition“ zusammenzutreten, wird heftig spekuliert wie es wohl weitergehen wird in diesem nationalkatalanistischen Drama?

1. OPTION:
Puigdemont erklärt vorgezogene Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien nach Regeln des LOREG (des Spanischen Wahlrechtes) zu denen er selbst nicht mehr antritt, wie er es bereits mehrmals öffentlich verkündet hatte. Madrid würde den Antrag an den Senat auf  Ausrufung des Artikels 155 der spanischen Verfassung zurückziehen. Der bisher angerichtete Schaden für Katalonien, seine Menschen und seine Wirtschaft würde sich wohl nicht weiter vergrößern? Die führenden CAT-SEP’s müssten allerdings wegen bereits offener Verfahren mit Urteilen und Strafen rechnen, was möglicherweise auch Teil eines Deals hinter den Kulissen sein könnte?

2. OPTION:
Puigdemont ruft NICHT die Unabhängigkeit aus, sondern zunächst nur konstituierende Neuwahlen, ähnlich denen die Artur Mas 2015 erfolglos versuchte. Wenig wahrscheinlich, da er dabei NUR von Feinden umzingelt wäre, sowohl bei den CAT-SEP’s, wie auch in Madrid. Madrid würde den Artikel 155 betreiben und den CAT-SEP-Spuk irgendwann beenden! Der wirtschaftliche Aderlaß, der Abschwung durch Abwanderung würde fortgesetzt werden.

3. OPTION:
Puigdemont verkündet Morgen die Unabhängigkeit Kataloniens auf der Basis der illegalen Gesetze des 5. und 6. Septembers und des illegalen Referendums des 1. Oktobers. Praktisch alle Staaten und Organisationen dieser Welt haben dies als illegal erklärt und daß sie diesen illegalen Staat nicht anerkennen wollten, der Katalonien automatisch aus der EU, der NATO und der UN katapultieren würde. Madrid müsste dann den Artikel 155 umzusetzen versuchen, was die Katalanen sowohl durch Anrufung aller spanischer(!) Gerichtsinstanzen blockieren, torpedieren wollen und auch durch Gewalt der Straße zu der die nationalkatalanistischen Hass-Organisationen ANC und ODIO CULTURAL aber auch die Anarcho-CUP bereits aufrufen. Dies würde quasi automatisch einen physischen Kampf bedeuten, mit Gewalt durch den CAT-SEP-Pöbel, die Polizei und evtl. das Militär. Hier wären Verletzte und Tote gewiss.

4. OPTION:
Puigdemont verkündet (wie in Option 3) die Unabhängigkeit und ruft zugleich zu konstituierenden Neuwahlen, dann nach einem noch willkürlich festzulegendem nationalkatalanistischem CAT-SEP-Wahlrecht auf. Auch hier wäre mit den o.g. Unruhen und Gewalttaten und entsprechend unkalkulierbar mit Verletzten und Toten zu rechnen.
Auch die Wirtschaft sähe sich für unbestimmte Zeit schweren Turbulenzen ausgesetzt.
Die CAT-SEP’s würden dies aber am Do. den 26. Oktober verkünden, BEVOR der spanische Senat am Folgetag, dem Fr. den 27. Oktober den Artikel 155 in Kraft gesetzt hätte und dann damit international argumentieren, daß Spanien im neuen Staat ja nichts mehr zu sagen hätte, der Artikel 155 folglich die Aggression, die gewaltätige Intervention eines fremden Staates sei!

„Elegant“ an dieser Lösung wäre für Puigdemont auch, daß er nach der Verkündung seiner DUI nicht mehr nach Madrid müsste um seine Positionen vor dem Senat offenzulegen, dem er intellektuell und rhetorisch wohl nicht gewachsen wäre, was ihm durchaus klar zu sein scheint?

Für alle CAT-SEP-Aktivitäten, egal ob zunächst legal und dann später illegal, gilt, daß diese nationalkatalanistischen Separatisten zu keinem Zeitpunkt ihres Wirkens eine Mehrheit in Katalonien hatten. Es handelt sich lediglich um ein lautstarkes, zum Brechen von Gesetzen und letztlich zur Gewalt* bereites Drittel der Katalanen, das die anderen beiden Drittel gegen deren Willen zu Geiseln macht und stets und überall einseitige Sonderrechte** für sich in Anspruch nimmt.

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* (Oriol Junqueras, Vizepräsident der Autonomieregierung Generalitat und Vorsitzender der rassistischen ERC, erklärte des Öfteren, daß Unabhängigkeit am Ende immer nur mit Gewalt errungen werden könnte.)

**(Man belügt, betrügt, bekämpft Spanien, seine Regierung und Justiz, hält deren Urteile und Gesetze nicht ein und klagt jedoch, wann immer es opportun erscheint, vor genau dieser spanischen Justiz mit dem einzigen Ziel des Zeitgewinns. Man hat natürlich nicht die Absicht irgendwelche Urteile in ferner Zukunft zu akzeptieren, einzuhalten und umzusetzen. Eine Unabhängigkeit des Val d’Aran oder von Tabarnia, der Großräume Barcelona und Tarragona am Mittelmeer oder deren Verbleib bei Spanien ist jedenfalls für sie nicht akzeptabel. Es gilt immer das CAT-SEP-Sonderrecht…

Studie des Real Instituto Elcano über Katalonien:
362503281-Dossier-sobre-Catalunya-del-Real-Instituto-Elcano


„Hält er uns für Idioten?“ fragen sich die CAT-SEP’s empört über Oriol Junqueras!

25. Oktober 2017
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Oriol Junqueras

Selbst CAT-SEP-Propagandablätter gehen auf Distanz zum Vize-Autonomiepräsidenten, ERC-Vorsitzenden und „Wirtschaftsminister“ der spanischen Autonomie Katalonien Oriol Junqueras!

Die Flucht der Wirtschaftsunternehmen aus der rebellischen Autonomie Katalonien durch Verlegung der juristischen und steuerlichen Hauptsitze, hatte Junqueras, dem Null wirtschaftliche Kenntnisse und Verstand nachgesagt werden, öffentlich, in einer Rede in der Handelskammer von Barcelona, so herunterzuspielen versucht:

„Ja es sei bedauerlich, daß 800* Firmen Katalonien verlassen hätten, aber 260.000 Firmen seien doch schließlich geblieben!“

Das ist wie, wenn ein Kind 100 Ein-Cent-Münzen und 1 Ein-Euro-Münze hat, man ihm den Euro wegnimmt (also 50%) und dem Kind dann sagt, aber das war doch nur 1 von insgesamt 101 Münzen!

*(Inzwischen liegt die Zahl der verlegten Hauptsitze bei über 1.500 und die Notare in Barcelona machen Sonderschichten. Nach Ausrufung des Artikels 155 durch Madrid am vergangenen Sonnabend, sei die Zahl der Fluchtwilligen aber deutlich zurückgegangen!)

Junqueras Auditorium in der Handelskammer dürften Wirtschaftsprofis gewesen sein, die sich verhört zu haben glaubten?

Klarstellung:
Es sind alle Firmen die im Aktienindex IBEX 35 waren gegangen!
Der Anteil der aus Katalonien verlegten Firmen, am katalanischen Bruttoinlandsprodukt liegt bei 30%! Selbst SEAT hat mit seinen drei Autofabriken in Katalonien diese Woche schriftlich erklärt, daß sie juristische Sicherheit und den Verbleib in der EU bräuchten und sonst entsprechende Maßnahmen treffen müssten.

Der Großteil, nämlich 87%, dieser von Junqueras genannten 260.000 Firmen die in Katalonien verbleiben, sind Minibetriebe von bis zu 9 Arbeitnehmern. Sie sind in der Regel auch Zulieferbetriebe und Serviceleistende für die Mittel- und Großbetrieben und deren Mitarbeiter und bei deren Arbeitslosigkeit gleich doppelt betroffen.

Mehr als 50 Mitarbeiter haben nur 5.086 Betriebe. Nächste Woche werden auch 20% aus dieser Gruppe ihren Sitz aus Katalonien verlegt haben, jeder Fünfte also!

Oriol Junqueras hat bisher konsequent alle Einwände der Wirtschaft abgestritten oder bagatellisiert. Vielleicht ist er ja wirklich so schlicht strukturiert, wie er redet, guckt, sich verhält?

Madrid jedenfalls, das ja seit geraumer Zeit seine Kassen und Zahlungen kontrolliert, ist in höchstem Maße alarmiert über die fachliche Inkompetenz dieses Wirtschaftsministers.

 


Noch so eine Katalanin, die zu Europa spricht!

24. Oktober 2017

SEAT-CEO Luca De Meo schickt Beruhigungsbrief an seine 14.500 Mitarbeiter in CAT/ESP/EU.

24. Oktober 2017

Er bekomme die Unruhe und wachsende Unsicherheit mit, schrieb Luca De Meo, die in letzter Zeit die politische Entwicklung in Katalonien begleitet habe. Als Unternehmen, das nur an drei Standorten in Katalonien selbst produziere, dessen zigtausend Zulieferer aber aus ganz Spanien kämen, das in den letzten 5 Jahren über 3 Milliarden €uro in CAT investiert habe und dessen fahrbare Untersätze zu 85% in die EU geliefert würden, was SEAT zum drittgrößten Exporteur Spaniens mache und etwa einem Umsatz von 1% des spanischen BIP entspräche, sei deren ungehinderter Zugang von entscheidender Bedeutung. Man sei deshalb entsprechend vorbereitet…

Der Rundbrief wird als Beruhigung der Mitarbeiter interpretiert.

Sein Timing, nur zwei Tage vor der nächsten Sitzung des ansonsten seit sechs Wochen geschlossenen Autonomieparlamentes der CAT-SEP’s und nur drei Tage von Karle Putschdämons eventuell vergiftetem Gastgeschenk für den Spanischen Senat in Madrid, dürfte aber auch eine klare Ansage des SEAT-CEO’s in Richtung der abtrünnigen CAT-SEP-Rebellen zu verstehen sein?

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Zur ABC-Meldung 

Zum SEAT-Mitarbeiter-Brief


Schock für Machos: Erstmals soll eine Frau Spaniens Autonomie Katalonien regieren und sie kann kein Katalan!

24. Oktober 2017

Das behauptet zumindest ECD, EL CONFIDENCIAL DIGITAL:

https://www.elconfidencialdigital.com/politica/Soraya-presidenta-Cataluna_0_3026097380.html

Demnach soll die offenbar mit der Regierung Spaniens nicht voll ausgelastete Vize-Präsidentin Spaniens und zugleich die rechte und linke Gehirnhälfte des Polit-Autisten Mariano Rajoy Brey, Soraya Sáenz de Santamaría die spanische Autonomie Katalonien nebenbei aus Madrid regieren, das heisst die Arbeit der künftig Madrid unterstehenden Autonomieministerien dort koordinieren! Sie wurde bisher als spanische Merkel gehandelt und liefert(e?) sich einen legendären „Dauerzickenkrieg“ mit der spanischen Verteidigungsministerin…


EZB überprüft Geldabfluss in Katalonien zweimal täglich!

23. Oktober 2017

Nicht, daß es den Damen und Herren in Frankfurt am Main langweilig wäre, oh nein! Sie sorgen sich nur zunehmend um die Stabilität in Katalonien, noch-Spanien, noch-Europa.

Die EZB verlangt deshalb zweimal täglich einen finanziellen Status von allen Banken in Katalonien, ganz egal ob nun mit Hauptsitz in der rebellischen nordostspanischen Autonomie oder jüngst abgewandert in vermeintlich sichere Nachbargefilde. Denn eines muss allen Beteiligten klar sei: Auf Grund der Verflechtung Kataloniens mit Spanien wäre die Schieflage BEIDER Teile, also der abtrünnigen Separatisten und der verstümmelten Restspanier quasi garantiert. Alles andere ist getrost der Propaganda zuzurechnen

Die CAIXABANK mit einem Marktanteil von 24% in Katalonien, die SABADELL mit 22% Marktanteil und die BBVA mit 14% Marktanteil müssen um 12 Uhr und um 18 Uhr täglich einen finanziellen Status nach Frankfurt melden. Dazu werden die Banken parallel auch von der Spanischen Zentralbank überwacht, auf die Frankfurt sich aber  offenbar nicht so richtig verlassen mag?

Stand, Ende Juni 2017, hatte die CAIXABANK bei der EZB eine Bareinlage von knapp 12 Milliarden €uro und die SABADELL etwa 6,5 Milliarden €uro.

Obwohl verstärkt Bargeld abfließt, weil die Leute den Zeiten nicht trauen, scheint die Liquidität derzeit nicht gefährdet?

Im Ernstfall könnte CAIXABANK auf Aktiva im Wert von 65,6 Mia €uro zurück greifen, SABADELL auf 28,4 Mia €uro. Sie könnten also zusammen auf 94 Milliarden €uro bei der EZB zugreifen, kein Trinkgeld, gewiss!

Trotzdem sind Gestern zwei weitere Banken, die BANCO MEDIOLANUM (nach Valencia) und die ARQUIA BANCA (nach Madrid) mit ihren steuerlichen und juristischen Hauptsitzen aus der Rebellenautonomie abgewandert.

Oft melden sich die Bankkunden auch einfach bei außerhalb Kataloniens liegenden Filialen ihrer Banken an. Alleine die SABADELL hatte am vergangenen Montag, dem Tag nach dem verbotenen, illegalen FAKE-Referendum des 1-O, 6.000 neue Konten direkt außerhalb der Grenze Kataloniens. Einen Vertrauensbeweis für die nationalkatalanistischen CAT-SEP-Rebellen kann man dies wohl eher nicht nennen?

Trotzdem kursierten auch schon Gerüchte in Barcelona, daß es Probleme an Geldautomaten gäbe Bargeld abzuheben? Solche Gerüchte sind in der aktuellen Lage Kataloniens zwar naheliegend, sollten aber mit Vorsicht betrachtet werden, bis sie sich bestätigen.

In diesen schwierigen Banker-Zeiten in Spanien wird die Deutsche Bank Spanien seit Ende März wie Sauerbier auf dem Markt angeboten. Sie sollte, bei 16,3 Mia €uro Aktiva, 11,7 Mia €uro Einlagen, 700.000 Kunden, 235 Filialen und 2.600 Angestellten, rund 2 Milliarden €uro als Verkaufspreis einbringen. Wegen mangelndem Interesse liegt der Kurs für den Verkauf zur Zeit bei 700 Millionen, einem guten Drittel des Ausgangspreises. Am Ende können die Verkäufer in Frankfurt wohl 20% bis 25% also 400 bis 500 Millionen erwarten?