Rajoy: „Eene, meene, muu, raus bist du!“ Putschdämon: „Raus bin ich noch lange nicht, will daß man über mich noch ganz lang spricht!“

28. Oktober 2017

Auf dem Papier und digital im BOE veröffentlicht und damit offiziell in Kraft gesetzt als Artikel 155 der spanischen Verfassung, sind die gesamte Generalitat d’Catalunya, einschließlich Präsident und Vize-Präsident, sowie die beiden obersten politischen und administrativen Führer der MoSSos d’ Esquadra abgesetzt. Die beiden Polizisten haben dies anscheinend inzwischen anerkannt und sich von ihren früheren Kollegen und Untergebenen verabschiedet, ein klares Feedback zumindest? Zum Nachfolger wurde der bisherige zweite Mann des abgesetzten Trapero ernannt, der diesem wie ein Zwillingsbruder ähnelt und optisch den Eindruck erweckt, es sei noch der alte Trapero im Amt!

Ganz anders Karle Putschdämon! Der will sich in diesen Minuten mit seiner abgesetzten Generalitat treffen und einfach weitermachen, so tun, als sei nichts geschehen!

Es gibt in der Spitze der Autonomieministerien platziert, eine Vielzahl von parallel zur offiziellen Administration agierenden, hoch verstrahlten und hoch bezahlten Separatisten. Diese auszuschalten, sowie die verkündeten Absetzungen real umzusetzen dürfte die größte Herausforderung für Rajoy in der nächsten Zeit werden?

Und jetzt die übliche Frage:
OB, WO, WANN und WIE der Putschdämon an die Öffentlichkeit geht, könnte uns über die Medien die nächsten Stunden beschäftigen? Das ist vermutlich auch das Ziel der Übung?

Nachtrag:
Putschdämon schickte, für seine Verhältnisse fast pünktlich, einen vom (bisher unangetasteten!) nationalkatalanistischen Separatisten-Propagandasender TV3 in Putschdämons heimischen Gerona aufgezeichneten kurzen Film, in dem er die üblichen viktimistischen Lügen verbreitete, jedoch auch zu Ruhe und Zurückhaltung aufrief. Er versuchte tatsächlich den Eindruck zu erwecken noch im Amt und damit an der Macht zu sein. Doch jetzt macht er nach den anstrengenden Revolutionstagen erst einmal Wochenende zu Hause in Gerona und dann soll er versuchen, die von Rajoy verkündeten vorgezogenen Autonomiewahlen durch konstituierende Wahlen seiner neuen Republik zuvorzukommen. Es scheint, er will es wirklich wissen?

(Fortsetzung folgt, gnadenlos!)

 

 

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„Dick und Doof“ als Präsidenten!

26. Oktober 2017

Das war ein Tag, der nichts Gutes erwarten lässt, in der Frage einer Lösungsfindung im Konflikt zwischen Spanien und der von nationalkatalanistischen Separatisten Rebellen zu Geiseln genommenen spanischen Autonomie Katalonien!

Puigdemont, der selbstverliebte Psychopath, zog alle Register seiner Unberechenbarkeit um möglichst lange unter den Objektiv-Augen der Weltmedien zu bleiben. Von ihren Mikros hält er weniger, doch davon später.

Sein Auftritt vor den Medien wurde verkündet, dann zeitlich UND örtlich mehrmals von 13:30 Uhr auf schließlich 19:00 Uhr verschoben und schließlich wurde die „Angelegenheit“ im Autonomieparlament der spanischen Autonomie Katalonien diskutiert. Puigdemont wurde von praktisch jedem Redner direkt angesprochen um Erklärungen gebeten zu konkreten Fragen doch er sagte… NICHTS!

Er und sein gewichtiger Vize-Präsident Oriol Junqueras hingen verdauend wie Säcke in ihren Sitzen, abwesend, im Halbschlaf und zeigten überdeutlich, was ihnen das demokratische Getue im Autonomieparlament bedeutete, nämlich GAR NICHTS! Man muss es halt ertragen, man muss da durch. Das war „Dick und Doof“ auf katalanisch!

Er musste sich von der Opposition sagen lassen, daß er in seinen knapp zwei Jahren keine Fragen der Opposition beantwortet habe, daß er keines der zahlreichen Gesprächs-, Kontakt- und Kommunikationsangebote Madrids wahrgenommen habe. Alleine in diesem Jahr waren es derer Drei! Er, der sich so gerne als Demokrat geriere, habe in den letzten acht (8!) Wochen sein Autonomieparlament für jegliche normale politische Arbeit geschlossen gehalten und nur dann, wenn es ihm gerade passte und um den unsäglichen Separationsprozess von Spanien ging, stundenweise geöffnet und dabei die Rechte der Opposition regelmäßig missachtet.

Das Debakel wurde vom Separatisten-Gehirnwäsche-TV3 LIVE übertragen, wenn nicht gerade in kleinen, eingeblendeten Fenstern Moderatoren sich unterhielten, während der Ton des Autonomieparlamentes ausgeblendet wurde, bis die Moderatoren ihren Senf losgeworden waren. Ein trauriger Witz auch, daß die Übertragung permanent mit Untertiteln in Katalan verunstaltet wurde, obwohl über die Hälfte der Redner sowieso Katalan sprach und obwohl jeder Katalane die Landessprache Spanisch laut Behauptung des katalanischen Bildungsministeriums besser beherrscht als die Restspanier und obwohl eine knappe Mehrheit von 53% aller Katalanen nach eigenen Untersuchungen der Generalitat d’Catalunya im Alltag die spanische Sprache benutzt. An der Küste entlang, von oben bis unter, sprechen sogar über 70% alltäglich „Castellano“, spanisch. Aber es muss mit allen Mitteln ein Bild der Abgrenzung vermittelt werden, Spanien ist schließlich feindliches, die Katalanen seit Jahrhunderten unterdrückendes und zugleich minderwertiges, Ausland.

Vereinfacht:
Puigdemont verlangte von Madrid die Absolution für alle Gesetzesübertretungen und Rechtsbrüche zum Preis von (wieder einmal!) vorgezogenen Neuwahlen in der Autonomie nach spanischem Wahlrecht LOREG und mit allen Sicherheiten einer freien und geheimen Wahl, die nicht von interessierter CAT-SEP-Seite im Alleingang organisiert, durchgeführt, mehrfach gewählt, phantasievoll ausgezählt und mit schon vorher bekanntem Ergebnis veranstaltet wird. Madrid sollte im Gegenzug den bereits beantragten, aber vom Senat vermutlich Morgen verabschiedeten Artikel 155 der spanischen Verfassung, der die Autonomie zeitlich begrenzt der zentralen Kontrolle durch Madrid unterstellt, zurückziehen. Das hätte für die CAT-SEP’s den charmanten Vorteil, einfach wie gehabt weitermachen zu können und vor Strafverfolgung sicher zu sein! Doch, welch‘ Pech, Madrid lehnte das ab! Madrid hatte sogar die Frechheit, die Rückkehr zur Legalität, zu Recht und Gesetz zu verlangen! Was erlauben Madrid?

In der Tat muss das politisch, juristisch und strafrechtlich relevante Problem der CAT-SEP’s, die mit ihrer 2 Mio Minderheit seit 5 Jahren die andere 5,5 Mio Mehrheit der Katalanen zu Geiseln ihres nationalistischen „Zurück in die Zukunft der Dreissiger Jahre des vergangenen letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends“ machen, aufgearbeitet werden. Die nationalistische Blase aus CAT-SEP’s, subventionierten Propagandamedien,  Gehirnwäsche TV und Radio sowie den hauptsächlich aus Multifunktionären bestehenden Scheinorganisationen der „Zivilgesellschaft“ muss aufgestochen werden, damit frische Luft, frischer Wind hinein kommt.

Täte man dies nicht, dann ergäben Neuwahlen neuesten Umfragen zu Folge ein ähnliches Bild wie im aktuellen Autonomieparlament. Die CAT-SEP’s hätten die absolute Mehrheit der Sitze OHNE jedoch gleichzeitg die absolute Mehrheit der Stimmen zu haben. Dies ist dem katalanischen Autonomiewahlrecht geschuldet, daß das ländliche Katalonien zu Lasten der Metropolregionen um Barcelona und Tarragona deutlich bevorzugt!

Ein Rückzug des Artikels 155  durch Madrid ergäbe also im Prinzip nur eine Verschiebung des aktuellen Problems auf die Zeit unmittelbar vor Weihnachten und damit ein dumpfes nationalistisches Weihnachtsgeschenk für Katalonien, Spanien und Europa,

 


Die blöden Tricks des Putschdämon: Wer dreimal eine Chance verpasst, will weder Gespräche noch Mediation, der will nur alle verar…en!

25. Oktober 2017

Karle Putschdämon, der nationalkatalanistische Separatist, der stets Mediation fordert, keine Gesprächsangebote wahrnimmt, keine Gesprächstermine einhält und stets nur laut „Haltet den Dieb ruft!“ hat wieder zugeschlagen aber nur wenige überrascht, denn sein Verhalten hat Methode:

1. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Januar 2017 blieb bei der Konferenz der Autonomiepräsidenten der Stuhl des Katalanen leer!

2. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Mai 2017 wurde er in den spanischen Kongress eingeladen um seine Vorstellungen und Pläne zu diskutieren, doch Putschdämon kniff, er kam nicht!

3. Verpasste Chance von Putschdämon:
Der spanische Senat hat ihm in dieser Woche verschiedene Termine angeboten um vor der möglichen Verhängung des Artikels 155 seine Positionen, Pläne und Vorschläge zu diskutieren. Der Putschdämon eierte herum, hatte arge Terminprobleme, sagte dann für Freitag Morgen, dann für Donnerstag Nachmittag zu und ließ dann durch die berüchtigte Autonomieparlamentspräsidentin, die „Separatistenhexe“ Carme Forcadell absagen! Entweder hat er nichts zu sagen, im doppelten Sinne, oder er hat nichts mehr zu sagen? Wer will das in dem CAT-SEP-Chaos schon wissen?

Er muss nur langsam aufpassen, daß Teile der katalanischen Business-Kreise, die gerne im Hintergrund bleiben, ihn nicht als zunehmend ihre Geschäfte störend empfinden!

giphy

 


Wenn Puigdemont drei Handlungsoptionen hatte, wählte er meist zielgerichtet die Vierte!

25. Oktober 2017

Einen Tag vor der nächsten Zusammenkunft des Autonomieparlamentes der spanischen Autonomie Katalonien, das nach sechs Wochen illegaler Zwangssperrung durch die „Separatistenhexe“, pardon, durch die „neutrale, überparteiliche Parlamentspräsidentin“ Carme Forcadell, mal wieder zusammentreten darf um dann dabei die „unkatalanische, nicht zum katalanischen Volk gehörende Opposition“ zusammenzutreten, wird heftig spekuliert wie es wohl weitergehen wird in diesem nationalkatalanistischen Drama?

1. OPTION:
Puigdemont erklärt vorgezogene Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien nach Regeln des LOREG (des Spanischen Wahlrechtes) zu denen er selbst nicht mehr antritt, wie er es bereits mehrmals öffentlich verkündet hatte. Madrid würde den Antrag an den Senat auf  Ausrufung des Artikels 155 der spanischen Verfassung zurückziehen. Der bisher angerichtete Schaden für Katalonien, seine Menschen und seine Wirtschaft würde sich wohl nicht weiter vergrößern? Die führenden CAT-SEP’s müssten allerdings wegen bereits offener Verfahren mit Urteilen und Strafen rechnen, was möglicherweise auch Teil eines Deals hinter den Kulissen sein könnte?

2. OPTION:
Puigdemont ruft NICHT die Unabhängigkeit aus, sondern zunächst nur konstituierende Neuwahlen, ähnlich denen die Artur Mas 2015 erfolglos versuchte. Wenig wahrscheinlich, da er dabei NUR von Feinden umzingelt wäre, sowohl bei den CAT-SEP’s, wie auch in Madrid. Madrid würde den Artikel 155 betreiben und den CAT-SEP-Spuk irgendwann beenden! Der wirtschaftliche Aderlaß, der Abschwung durch Abwanderung würde fortgesetzt werden.

3. OPTION:
Puigdemont verkündet Morgen die Unabhängigkeit Kataloniens auf der Basis der illegalen Gesetze des 5. und 6. Septembers und des illegalen Referendums des 1. Oktobers. Praktisch alle Staaten und Organisationen dieser Welt haben dies als illegal erklärt und daß sie diesen illegalen Staat nicht anerkennen wollten, der Katalonien automatisch aus der EU, der NATO und der UN katapultieren würde. Madrid müsste dann den Artikel 155 umzusetzen versuchen, was die Katalanen sowohl durch Anrufung aller spanischer(!) Gerichtsinstanzen blockieren, torpedieren wollen und auch durch Gewalt der Straße zu der die nationalkatalanistischen Hass-Organisationen ANC und ODIO CULTURAL aber auch die Anarcho-CUP bereits aufrufen. Dies würde quasi automatisch einen physischen Kampf bedeuten, mit Gewalt durch den CAT-SEP-Pöbel, die Polizei und evtl. das Militär. Hier wären Verletzte und Tote gewiss.

4. OPTION:
Puigdemont verkündet (wie in Option 3) die Unabhängigkeit und ruft zugleich zu konstituierenden Neuwahlen, dann nach einem noch willkürlich festzulegendem nationalkatalanistischem CAT-SEP-Wahlrecht auf. Auch hier wäre mit den o.g. Unruhen und Gewalttaten und entsprechend unkalkulierbar mit Verletzten und Toten zu rechnen.
Auch die Wirtschaft sähe sich für unbestimmte Zeit schweren Turbulenzen ausgesetzt.
Die CAT-SEP’s würden dies aber am Do. den 26. Oktober verkünden, BEVOR der spanische Senat am Folgetag, dem Fr. den 27. Oktober den Artikel 155 in Kraft gesetzt hätte und dann damit international argumentieren, daß Spanien im neuen Staat ja nichts mehr zu sagen hätte, der Artikel 155 folglich die Aggression, die gewaltätige Intervention eines fremden Staates sei!

„Elegant“ an dieser Lösung wäre für Puigdemont auch, daß er nach der Verkündung seiner DUI nicht mehr nach Madrid müsste um seine Positionen vor dem Senat offenzulegen, dem er intellektuell und rhetorisch wohl nicht gewachsen wäre, was ihm durchaus klar zu sein scheint?

Für alle CAT-SEP-Aktivitäten, egal ob zunächst legal und dann später illegal, gilt, daß diese nationalkatalanistischen Separatisten zu keinem Zeitpunkt ihres Wirkens eine Mehrheit in Katalonien hatten. Es handelt sich lediglich um ein lautstarkes, zum Brechen von Gesetzen und letztlich zur Gewalt* bereites Drittel der Katalanen, das die anderen beiden Drittel gegen deren Willen zu Geiseln macht und stets und überall einseitige Sonderrechte** für sich in Anspruch nimmt.

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* (Oriol Junqueras, Vizepräsident der Autonomieregierung Generalitat und Vorsitzender der rassistischen ERC, erklärte des Öfteren, daß Unabhängigkeit am Ende immer nur mit Gewalt errungen werden könnte.)

**(Man belügt, betrügt, bekämpft Spanien, seine Regierung und Justiz, hält deren Urteile und Gesetze nicht ein und klagt jedoch, wann immer es opportun erscheint, vor genau dieser spanischen Justiz mit dem einzigen Ziel des Zeitgewinns. Man hat natürlich nicht die Absicht irgendwelche Urteile in ferner Zukunft zu akzeptieren, einzuhalten und umzusetzen. Eine Unabhängigkeit des Val d’Aran oder von Tabarnia, der Großräume Barcelona und Tarragona am Mittelmeer oder deren Verbleib bei Spanien ist jedenfalls für sie nicht akzeptabel. Es gilt immer das CAT-SEP-Sonderrecht…

Studie des Real Instituto Elcano über Katalonien:
362503281-Dossier-sobre-Catalunya-del-Real-Instituto-Elcano


„Hält er uns für Idioten?“ fragen sich die CAT-SEP’s empört über Oriol Junqueras!

25. Oktober 2017
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Oriol Junqueras

Selbst CAT-SEP-Propagandablätter gehen auf Distanz zum Vize-Autonomiepräsidenten, ERC-Vorsitzenden und „Wirtschaftsminister“ der spanischen Autonomie Katalonien Oriol Junqueras!

Die Flucht der Wirtschaftsunternehmen aus der rebellischen Autonomie Katalonien durch Verlegung der juristischen und steuerlichen Hauptsitze, hatte Junqueras, dem Null wirtschaftliche Kenntnisse und Verstand nachgesagt werden, öffentlich, in einer Rede in der Handelskammer von Barcelona, so herunterzuspielen versucht:

„Ja es sei bedauerlich, daß 800* Firmen Katalonien verlassen hätten, aber 260.000 Firmen seien doch schließlich geblieben!“

Das ist wie, wenn ein Kind 100 Ein-Cent-Münzen und 1 Ein-Euro-Münze hat, man ihm den Euro wegnimmt (also 50%) und dem Kind dann sagt, aber das war doch nur 1 von insgesamt 101 Münzen!

*(Inzwischen liegt die Zahl der verlegten Hauptsitze bei über 1.500 und die Notare in Barcelona machen Sonderschichten. Nach Ausrufung des Artikels 155 durch Madrid am vergangenen Sonnabend, sei die Zahl der Fluchtwilligen aber deutlich zurückgegangen!)

Junqueras Auditorium in der Handelskammer dürften Wirtschaftsprofis gewesen sein, die sich verhört zu haben glaubten?

Klarstellung:
Es sind alle Firmen die im Aktienindex IBEX 35 waren gegangen!
Der Anteil der aus Katalonien verlegten Firmen, am katalanischen Bruttoinlandsprodukt liegt bei 30%! Selbst SEAT hat mit seinen drei Autofabriken in Katalonien diese Woche schriftlich erklärt, daß sie juristische Sicherheit und den Verbleib in der EU bräuchten und sonst entsprechende Maßnahmen treffen müssten.

Der Großteil, nämlich 87%, dieser von Junqueras genannten 260.000 Firmen die in Katalonien verbleiben, sind Minibetriebe von bis zu 9 Arbeitnehmern. Sie sind in der Regel auch Zulieferbetriebe und Serviceleistende für die Mittel- und Großbetrieben und deren Mitarbeiter und bei deren Arbeitslosigkeit gleich doppelt betroffen.

Mehr als 50 Mitarbeiter haben nur 5.086 Betriebe. Nächste Woche werden auch 20% aus dieser Gruppe ihren Sitz aus Katalonien verlegt haben, jeder Fünfte also!

Oriol Junqueras hat bisher konsequent alle Einwände der Wirtschaft abgestritten oder bagatellisiert. Vielleicht ist er ja wirklich so schlicht strukturiert, wie er redet, guckt, sich verhält?

Madrid jedenfalls, das ja seit geraumer Zeit seine Kassen und Zahlungen kontrolliert, ist in höchstem Maße alarmiert über die fachliche Inkompetenz dieses Wirtschaftsministers.

 


Noch so eine Katalanin, die zu Europa spricht!

24. Oktober 2017

SEAT-CEO Luca De Meo schickt Beruhigungsbrief an seine 14.500 Mitarbeiter in CAT/ESP/EU.

24. Oktober 2017

Er bekomme die Unruhe und wachsende Unsicherheit mit, schrieb Luca De Meo, die in letzter Zeit die politische Entwicklung in Katalonien begleitet habe. Als Unternehmen, das nur an drei Standorten in Katalonien selbst produziere, dessen zigtausend Zulieferer aber aus ganz Spanien kämen, das in den letzten 5 Jahren über 3 Milliarden €uro in CAT investiert habe und dessen fahrbare Untersätze zu 85% in die EU geliefert würden, was SEAT zum drittgrößten Exporteur Spaniens mache und etwa einem Umsatz von 1% des spanischen BIP entspräche, sei deren ungehinderter Zugang von entscheidender Bedeutung. Man sei deshalb entsprechend vorbereitet…

Der Rundbrief wird als Beruhigung der Mitarbeiter interpretiert.

Sein Timing, nur zwei Tage vor der nächsten Sitzung des ansonsten seit sechs Wochen geschlossenen Autonomieparlamentes der CAT-SEP’s und nur drei Tage von Karle Putschdämons eventuell vergiftetem Gastgeschenk für den Spanischen Senat in Madrid, dürfte aber auch eine klare Ansage des SEAT-CEO’s in Richtung der abtrünnigen CAT-SEP-Rebellen zu verstehen sein?

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