Spontane CAT-SEP Aktion ist erwünscht, spontane Gegenreaktion wird bestraft!

21. Mai 2018

Der Rat des Städtchens Arenys de Munt, Provinz Barcelona, will die rein zufällig und natürlich vollkommen spontan überall in der Öffentlichkeit sprießenden Gelben Schleifchen und Schleifen der Solidarität mit den mutmaßlichen Straftätern der CAT-SEP’s, die wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr im Gefängnis sitzen nun ganz offiziell schützen, wie seltene Pflanzen, die unter Naturschutz stehen!

Die ebenfalls rein zufällig und natürlich vollkommen spontanen Gegenreaktionen der Unionisten und oder TABARNIA-Freunden, welche sich erdreisten diese Verunstaltung des öffentlichen Raumes durch gelben Plastikmüll wieder zu entfernen und das Stadtbild wieder seinem Normalzustand zuzuführen, das soll UNTER STRAFE GESTELLT WERDEN mit Strafen von bis zu hunderten Euros! Bestraft werden also nicht die Verschmutzer, sondern die Aufräumer und Stadtreiniger. Dies ist ein erneutes Beispiel der Gehirnwäsche der CAT-SEP’s die nicht im Geringsten mit Demokratie und demokratioschen Umgangsformen zu tun hat sondern schlicht die Vorboten eines nationalistischen, rassistischen und im Kern undemokratischen Gewaltsystems sind!

Interessant, aber nicht wirklich überraschend ist, daß sich am 17. Mai im Rat nicht nur „die üblichen Verdächtigen“ CAT-SEP’s von PDECat, ERC und CUP, sondern auch die „sowohl als auch“ der PSC, des Miquel Ictea, der immer gerne „auf beiden Hochzeiten tanzen will“, beteiligt haben an dieser skandalösen Entscheidung!

Die gelben Schleifen aufzuhängen sei ein spontaner Akt der Solidarität mit den CAT-SEP’s, sie hingegen abzunehmen bedürfe der vorherigen Genehmigung der CAT-SEP-Behörden und zwar, SOWOHL für Schleifen im ÖFFENTLICHEN, als auch im PRIVATEN RAUM!

Ein Besitzer einer Immobilie oder eines Fahrzeuges macht sich also künftig strafbar, wenn er den gelben Müll eigenmächtig von seinem Eigentum entfernt! So ähnlich wird das ja auch bei Hausbesetzungen gehandhabt. Die Hausbesetzer können nur legal nach einem Gerichtsbeschluss geräumt werden, auf den man bei den üblichen katalanischen Verhältnissen oft jahrelang warten muss!

Es wird alles immer toller und demokratischer in Katalonien. Würden wohl in einer hypothetischen unabhängigen Republik Katalonien für genetisch minderwertige Spanier am Ende gar Sammellager angelegt?

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http://www.abc.es/espana/catalunya/politica/abci-arenys-munt-barcelona-amenaza-multar-quien-retire-lazos-amarillos-calles-201805211132_noticia.html

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Der Geheimdienst CNI sieht wachsendes Risiko von Unruhen in der spanischen Autonomie Katalonien!

16. Mai 2018

Bisher hatte ich vom CNI in der Angelegenheit der offenen Rebellion von spanischen Amtsträgern in der Autonomie Katalonien nichts gehört oder gelesen. Dann kursierte die Meldung, daß die CAT-SEP’s von den Russen, „dem bösen Putin“ massivst „cybermäßig“ unterstützt würden. Dies kam über die Schiene Ministerpräsident Rajoy und Vize-Präsidentin Saenz de Santamaría und damit vermutlich indirekt aus der CNI-Ecke?

Die CAT-SEP’s haben, je nach Partei, verschiedene, radikale, gewaltbereite Jugendorganisationen wie ARAN, (die Commandos der CUP), die CDR (Comités de Defensa de la República), die nach dem Motto „Die Straße gehört uns!“ Straßen und öffentliche Plätze verunstalten, verbarrikadieren und auf Hauptstraßen, Autobahnen, Bahnhöfen und vor Flugplätzen gerne Katalanen und Touristen zu Geiseln nehmen, indem sie hier als kleine Minderheit an strategischen Verkehrsknoten streiken!

Auch dazu habe ich vom CNI nichts gehört, oder ich habe es übersehen, was ja auch sein kann?

Jetzt kommt es aber immer öfter vor, daß sich aus der bisher schweigenden Mehrheit der Unionisten ebenfalls Jugendliche, Aktivisten und Radikale im öffentlichen Raum zusammenfinden und unter dem Namen GDR (Grupos de Defensa y Resistencia) oder auch CBL (Cuerpos de Brigada de Limpieza) demonstrieren, sei es konkret für TABARNIA, oder allgemeiner für die Einheit mit Spanien oder schlicht gegen die nationalpopulistisch-rassistischen CAT-SEP’s und deren erklärtes Programm als eine laute Minderheit der stillen Mehrheit ihren Willen aufzuzwingen.

Es soll kürzlich schon vorgekommen sein, daß rund 500 CAT-SEP’s rund 300 Unionisten aggressiv gegenüberstanden und von der Polizei nur mühsam getrennt und auseinandergehalten werden konnten. Jetzt merkte also auch der CNI, daß die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Katalonien gefährdet sein könnte? Weil die Straße den CAT-SEP’s zunehmend streitig gemacht wird? Dann sind bestimmt auch die Unionisten an der kritischen Zuspitzung der öffentlichen Sicherheitslage schuld, wer denn sonst? Ein anderer Punkt ist es, daß genau in dieser Phase sich in der Vergangenheit sowohl in Katalonien (Terra Lliure) und dem Baskenland (ETA) noch radikalere Gruppen gebildet hatten und Terroranschläge und Morde verübt hatten.

Wie kommt der CNI wohl zu einer solchen Einschätzung? Ich wage eine Erklärung: Die radikalen CAT-SEP-Jugend-/Straßen-/Aktivisten-Organisationen werden von den CAT-SEP’s geführt, finanziert und gesteuert. Bei der TABARNIA und Unionisten-Seite ist dies nicht so klar, denn die etablierten unionistischen Parteien in Katalonien wie PSC, PP und C’s scheinen sich nicht daran zu beteiligen? Damit scheint ein möglicher Konflikt im öffentlichen Raum höchsten teilweise kontrollierbar zu sein und könnte jederzeit zur offenen Gewalt eskalieren. Das befürchte ich sowieso die ganze Zeit, denn es gilt bei den Beteiligten ein klaren Schwarz-Weiss-, Gut-Böse-Schema ohne Zwischentöne und jegliche Kompromissbereitschaft.

Interessant für die Politik Madrids scheint mir die Erkenntnis des CNI, daß die ständig präsente Gewalt der CAT-SEP’s auf der Straße mit dem klar erkennbaren Ziel der Einschüchterung erst gefährlich zu werden scheint, wenn sich ihr jemand entgegenstellt? Sonst könnte man ruhig weiterschlafen?

Es muss befürchtet werden, daß die Wahl des Extremisten Quim Torra, zum Autonomie-Präsidenten und damit zum obersten Amtsträger Spaniens in Katalonien, dem sogar eine Art von bewaffneter Falange(!) der CAT-SEP’s vorschwebt, die Mittel und die Motivation der CAT-SEP-Gruppen auf der Straße verstärken wird?


Der „provisorische“ Quim Torra fliegt zu seinem Führer und Guru Carles Puigdemont nach Berlin: Pressekonferenz um 16 Uhr im Sana Berlin Hotel!

15. Mai 2018

Die PK soll also im Sana Berlin Hotel in Charlottenburg (nur gute 100m von meiner ehemaligen Studentenwohnung entfernt) stattfinden. Vielleicht fragt ihn ja jemand nach seinen permanenten rassistischen Äußerungen gegen Katalanen mit spanischen Wurzeln, Spaniern im Allgemeinen und Andalusiern im Besonderen?

Vielleicht fragt ihn ja jemand nach seinen weiteren Expansionsplänen bezüglich der „Befreiung“ der Comunidad Valenciana und der Islas Baleares und Teilen Sardiniens?

Vielleicht fragt ihn ja jemand nach seiner Absichtserklärung alle wegen des Verdachtes von konkreten Straftaten und Gesetzes- und Verfassungsbrüchen in U-Haft oder auf der Flucht befindlichen Ex-Autonomieministern „flugs“ wieder in ihre alten Ämter einzusetzen unabhängig von eventuellen Verurteilungen, weil CAT-SEP-Politiker bekanntlich über dem Recht und Gesetz stehen und absolute Narrenfreiheit genießen?

Vielleicht fragt ihn ja jemand womit die CAT-SEP’s den spanischen Ministerpräsidenten und seine Stellvertreterin dazu gebracht haben eine Witzversion des Artikels 155 zu installieren und Katalonien sich selbst und seinen Missständen wie Korruption und Vetternwirtschaft zu überlassen? Wird Rajoy gar erpresst und wenn ja, womit?

Vielleicht fragt ihn ja jemand, ob die CAT-SEP’s nichts dazu gelernt haben in den letzten zwei, drei Jahren? Quim Torra hatte als erstes verkündet ALLE 16 von den obersten Gerichten Spaniens aufgehobenen und/oder anulierten Gesetze wieder in Kraft zu setzen, einseitig eine katalanische Verfassung zu erstellen und in Kraft zu setzen und aus der spanischen Autonomie Katalonien einseitig eine Unabhängige Republik Katalonien zu machen. Gleichzeitig entblödet er sich nicht, der übergeordneten Regierung Rajoy in Madrid Gespräche auf Augenhöhe über alles Mögliche anzubieten, aber nicht über die oben genannten Anliegen der CAT-SEPs! Das ist, wie wenn ein Räuber auf der Straße sein Opfer niederschlägt, es beraubt und ihm danach anbietet über alles Mögliche reden zu wollen, nicht aber über die Rückgabe des Geraubten!

Así, la hemeroteca de la Universidad Autónoma de Barcelona conserva un cuaderno firmado por Nosaltres Sols! que, según el historiador Enric Ucelay-Da Cal, se publicó en torno a 1980. Está escrito en catalán, consta de ocho páginas mecanografiadas, se titula Fundamentos científicos del racismo y concluye de esta forma: “Por todo esto tenemos que considerar que la configuración racial catalana es más puramente blanca que la española y por tanto el catalán es superior al español en el aspecto racial”.

In der UAB wird ein Heft aufbewahrt, unterzeichnet mit Nur wir! daß um 1980 entstanden ist (dem Beginn der 21-jährigen Regentschaft von Jordi Pujol, der schon in den 50ern ein rassistisches Buch über minderwertige Andalusier schrieb!), bestehend aus acht kopierten Seiten in katalanischer Sprache und dem Titel „Wissenschaftliche Fundamente des Rassismus“. Es endet mit dem Satz „Deswegen müssen wir annehmen, daß die rassische Konfiguration der Katalanen purer und weisser als die der Spanier ist (Oriol Junqueras scheint das Blatt auch gelesen zu haben?) und deshalb der Katalane dem Spanier im rassischen Aspekt überlegen ist! (Kommt einem das irgendwie bekannt vor? Ersetzt mal Spanier durch das Wort Juden. Na, woran, und an wen, erinnert das?)

EL PAÍS und Andere Medien berichten daß Quim Torra seit Jahren eine klare Spur von rechtsextremen und rassistischen Artikeln und Tweets veröffentlicht habe, dies also eine eindeutige Tendenz und kein einmaliger Ausrutscher sein könne…


Quim Torra, der radikalste verfügbare Kandidat, in Kampfabstimmung im zweiten Wahlgang mit 1 Stimme Mehrheit zum CAT-SEP-Präsidenten „gewählt“!

14. Mai 2018

JxC 34 + ERC 32 = 66  Stimmen pro Torra

C’s, PSC, CeC und PPC = 65 Stimmen contra Torra

CUP = 4 Stimmen Enthaltung bei der Abstimmung. Doch damit hat sie den Erfolg von Torra erst ermöglicht. Eine einzige Gegenstimme hätte gereicht ihn zu verhindern.

Die CAT-SEP’s ziehen mit Guru Puigdemont ihr Separatistenprogramm konsequent durch. Torra bezeichnet sich selbst nur als dessen Stellvertreter! Damit dürfte der gesellschaftliche Frieden in der spanischen Autonomie Katalonien erneuten Belastungsproben unterzogen werden? Ich sehe ihn jedenfalls ernsthaft als gefährdet an!

Quim Torra ist ein zumindest verbaler Extremist mit ausgeprägtem rassistischen Einschlag (Spanier und Katalanen gegen die Unabhängigkeit, die hätten  einen Gen-Defekt, meint er öffentlich!)

Halten wir fest:
Am 21-D haben die Separatisten nach Stimmen die Wahl klar verloren. Durch das katalanische Wahlrecht aber besitzen sie theoretisch eine 70 gegen 65 Stimmen Mehrheit im nachgeordneten Autonomieparlament. Ohne 4 die Stimmen der Anarcho-CUP verbleiben ihnen 66 Stimmen. Mit einer (1!) Stimme Mehrheit versuchen nun also 2 Mio Separatisten 5,5 Mio nicht separatistischen Katalanen ihren Willen aufzuzwingen!

Der CAT-SEP-Propagandasender übertrug seine Rede im Parlament auf einem Bildschirm mit zwei Fenstern, in dessen Hintergrund ständig Puigdemont in Berlin im Bild war. So stellen sich die CAT-SEP’s dies also künftig vor:

Der (zumindest Verbal-) Radikale Quim Torra darf den Rabauken in Barcelona geben, während Puigdemont in Berlin die Fäden zieht und die Entscheidungen trifft!

In einer, sowohl in weinerlichem Selbstmitleid als auch im aggressiven Angriffsmodus vorgetragenen, etwa dreiviertelstündigen Rede, zeigte Torra die CAT-SEP-Welt aus deren Seite der Matrix. Ein gespenstischer, sektierischer Akt, bei dem neben Madrid, dem Spanischen König Felipe VI, auch die EU, speziell Junckers, „ihr Fett abbekamen“! Tenor: ALLES müssen wir selber machen, weil ALLE gegen uns sind!“


Wie lange kann die katalanische Separatistensekte Puigdemont noch ertragen?

8. Mai 2018

Das gewohnte Bild ist das eines permanenten „Katz-und-Maus-Spieles“ zwischen den CAT-SEP’s, vertreten durch den Guru Puigdemont und der Zentralregierung in Madrid, vertreten durch den Polit-Autisten Rajoy.

Aber das Affentheater, der CAT-SEP-Zirkus, hat noch ein paar Kollateralschäden erzeugt. Darunter sind zum Beispiel die Gläubigen der eigenen Separatisten-Sekte, von denen sich zwar ein harter Kern radikalisiert, Andere jedoch enttäuscht zurückziehen.

Sie haben mit „Ach-und-Krach“ 2 Millionen Stimmen geholt am 21-D. Sie haben die Wahl an Stimmen klar und eindeutig verloren, nicht aber an Sitzen, denn sie errangen 70 von 135 Sitzen, das sind nur 2 Stimmen über der Absoluten Mehrheit von 68 Sitzen. Wenn man bedenkt, daß JxCat, ERC/Cat-Sí und die CUP diametral entgegengesetzte Programme haben und die Separation von Spanien lediglich der kleinste gemeinsame Nenner ist, dann wird die momentane Hängepartie verständlicher. Sie wissen, jeder von ihnen hat zu verlieren, egal welche Form von Koalition die Zukunft bringen wird.

Die ERC (32 Sitze am 21-D mit 935.000 Stimmen oder durchschnittlich 29.200 Stimmen pro Sitz) ist bisher immer mehr oder weniger brav dem Kurs des Verrückten aus Gerona gefolgt, obwohl ihr Präsident Junqueras seit Oktober und damit wie die meisten Inhaftierten, seit über einem halben Jahr im Knast sitzt. Sie grummelt jetzt vernehmlich, will eine „reale“ Regierung, die Autonomie in den Griff bekommen und dafür sorgen, daß Madrid des Artikel 155 wieder abschaltet. Die ERC hat zwar dem Separatismus keineswegs abgeschworen, gab aber kürzlich zu, daß es keine Mehrheit für das CAT-SEP-Projekt unter den Katalanen gäbe und will aktiv dafür werben, Verbündete suchen. Die Abspaltung von Spanien ist damit zum Fernziel geworden.

Die Anarchos von der CUP bekam am 21-D die größte Klatsche aller Separatisten und schrumpfte von 10 auf 4 Sitze (mit 195.000 Stimmen oder durchschnittlich 48.700 Stimmen pro Sitz!) im Autonomieparlament. Sie hat aber nichts daraus gelernt, sich eher noch mehr radikalisiert! Alles unterhalb der unabhängigen Republik Katalonien lehnen sie kategorisch ab! Damit gibt es faktisch keine CAT-SEP-Mehrheit mehr, denn es ist ihnen der Kleinste gemeinsame Nenner abhanden gekommen.

Die PDE-Cat (34 Sitze am 21-D durch 948.000 Stimmen, oder durchschnittlich 27.800 Stimmen pro Sitz) war unter dem unverfänglichen Label „Junts pel Catalunya“,  kurz JxCat, angetreten um so von den alten CiU-Skandal-Jahrzehnten abzulenken. Sie folgen noch immer dem Sektenführer Puigdemont, obwohl oder weil praktisch die gesamte zweite Führungsgarnitur im Knast sitzt. Sie sind zu schwach zum Putschen und der alte „Karle Putschdämon“ nutz dies gnadenlos aus. Er sieht sich als absolut-total unentbehrlich und dies auf Lebenszeit. Egal, wohin er auch gerade geflüchtet ist, seine Vasallen müssen dort antanzen und sich kuriose Pläne und Handlungsalternativen anhören, denen einzig und allein gemein ist, daß ER jeweils in ihnen wie die Sonne als Zentralgestirn im Zentrum thront, während alle anderen entbehrliche Bauern in diesem Schachspiel gegen ALLE sind, denn natürlich sind die ERC und die CUP ihm mindest ebenso feindlich gesinnt wie die Nationalparteien PP, PSOE und PODEMOS. Die Einzigen, die bei einem Abfall der CUP möglicherweise einspringen würden sind die Sozialisten der PSC um den opportunistischen „Tänzer“ Miquel Iceta, der am liebsten auf allen Hochzeiten tanzen möchte, sei es staatstragend in Madrid, sei es separatistisch in Barcelona.

Momentan zahlt Madrid brav die Zeche, denn sowohl die Knackis als auch die Abgehauenen beziehen ihre Bezüge. Die möglicherweise in den oberen Strukturen der Generalitat installierte Korruption wird vermutlich ebensowenig tangiert? Dass das katalanische Autonomieparlament nicht arbeitet, das ist ihre geringste Sorge. Dies war auch schon seit Zeiten von Artur Mas so! Sie haben praktisch selbst den Beweis ihrer Überflüssigkeit erbracht. Ohne Autonomieparlament, mit-verwaltet von Madrid, läuft es besser, denn Rechnungen, z.B. an Apotheken werden jetzt bezahlt und weisen keinen Jahresrückstand auf.

Der Fairness Halber muss hier gesagt werden, daß die Opposition im katalanischen Autonomieparlament sich untereinander auch nicht grün ist und außerdem auch ohne die vier Stimmen der CUP mit 65 Stimmen eine Stimme weniger als die verbleibenden CAT-SEP’s von JxCat und ERC hätten.

Im Ernstfall würden wohl beide Lager versuchen Stimmen, oder zumindest Enthaltungen, im jeweils gegnerischen Lager zu kaufen. Eine stabile Regierung sähe anders aus…

So läuft die Zeit ab und bis zum 14. Mai soll nun das Hologramm von Puigdemont installiert werden und daneben eine Art von Statthalter/in vor Ort, mit geringen Kompetenzen, der sich an der katalanischen Realität und mit Madrid die Finger schmutzig machen darf, nicht aber das Büro des Sonnenkönigs betreten oder gar auf seinem Stuhl sitzen darf!

Spätestens am 22. Mai läuft aber automatisch der Prozess für Neuwahlen an. Um dann nicht erneut, wie schon am 21-D, zu verlieren, müssten die CAT-SEP’s sich zumindest verbal deutlich radikalisieren um eine maximale Mobilisierung zu erreichen und ihre Gläubigen an die Urnen zu bekommen.
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Phantastische Rede von Lorena Roldán, Ciudadanos zur CAT-SEP-Sekte, ihrer Matrix-Realität, ihren mangelnden demokratischen Umgangsformen und ihren rechtsextremistischen Freunden in Europa:


CAT-SEP-Treffen in Berlin wertlos, Elsa Artadi gibt Puigdemont einen Korb!

4. Mai 2018

Da haben die CAT-SEP’s doch heute Morgen noch Recht und Ordnung gebrochen im katalanischen Parlament, alles nur um Puigdemont zum ersten Hologramm-Präsidenten der Welt küren zu können und dann das:

Elsa Artadi, auserkoren die erste weibliche und juristisch derzeit unbelastete Autonomiepräsidentin Kataloniens von Puigdemonts Gnaden zu werden, die will plötzlich nicht mehr! Zu sehr hat der Paranoiker in Berlin ihr schon im Voraus Ketten angelegt und Hürden aufgebaut, nur um weiterhin die Erste Geige zu spielen in der katalanischen Autonomiepolitik!

Neben einem ausgetüftelten Plan, was sie im Fall des Falles alles dürfte in der Generalitat, gab es auch einen mindestens ebenso ausgetüftelten Plan, was sie alles nicht dürfen sollte als Puigdemonts symbolische Vertretung in Barcelona. Darunter zählten sogar Räume in der Generalitat, die für die Pseudo-Präsidentin Tabu sein sollten! So sollte sie u.a. das Präsidentenbüro und einen angrenzenden Empfangssalon nicht benutzen dürfen und auch nicht den luxuriösen, über eine überdachte Fußgängerbrücke, wie in Venedig, angrenzenden „Dienstpalast“!

„Du kannst mich mal“, schien da Artadi gedacht zu haben und sie zog sich auf das Amt einer Autonomieministerin zurück, wo sie relativ viel Macht und Einfluß hat, aber nicht die ganzen, dem Pseudopräsidenten zugedachten Demütigungen Puigdemonts absolvieren müsste!

Damit war die morgige CAT-SEP-Gruppenreise nach Berlin eigentlich obsolet?

Aber der 22. Mai rückt näher und man benötigt dringend einen Trottel der es machen, der es richten soll!

Puigdemont & Co. griffen ganz tief ins Klo und holten einen unbekannten Nachrücker für den Ex-Autonomieminister für Inneres, Joaquim Forn, die Nummer 17 auf der Wahlliste von JxCAT, den 60-jährigen Antoni Morral aus dem Zylinder und wollen ihn als Pseudo-Autonomiepräsidenten von Puigdemonts Gnaden wählen!

Interessant ist der Widerspruch in der morgigen CAT-SEP’s Gruppenreise nach Berlin: Sie haben heute beschlossen, daß Wahlen, Amtsübernahmen, Besprechungen und Beratungen mit allen modernen Formen der IT zulässig seien, egal ob mit Whatsapp, Skype oder eben als Hologramm zum Zeichen der Anwesenheit. Trotzdem fliegen sie nun alle brav wie Touristen nach Berlin, mit Reisekosten, Hotelrechnungen und Spesen und Madrid bezahlt brav…


Warum Carles Puigdemont vor Elsa Artadi Angst hat!

3. Mai 2018

Am kommenden Samstag lässt der abgesetzte Ex-Autonomiepräsident der spanischen Autonomie Katalonien, Carles Puigdemont, mal wieder aufwändig seinen inneren Separatisten-Zirkus einfliegen, doch diesmal nicht nach Brüssel, sondern nach Berlin. Egal, Madrid zahlt ja die Zeche!

Hintergrund dieser „plötzlichen Hast“ ist das sich nähernde Ende der Frist, mit dessen Erreichen am 22. Mai automatisch vorgezogenen Neuwahlen ausgelöst werden würden, sollte es dann, nach fünf Monaten, keine legal amtierende Regierung auf der Basis der Wahlen des 21-D geben in Katalonien.

Wie man hören und lesen kann, haben die Separatisten insgesamt sehr wenig Lust, sich erneut in den Wahlkampf zu begeben. Sicher, ein Kern verblendeter Hardcore-Separatisten würden erneut PDECat, ERC und CUP wählen, aber die Angst geht um unter den Separatisten, daß sie erneut Stimmen verlieren könnten und auch das Stimmen- und damit das  Kräfteverhältnis untereinander ist Teil argwöhnisch- neidischer Spekulationen.

Welche Handlungsoptionen verbleiben ihnen, den zankenden Separatisten, wenn man Neuwahlen einmal grundsätzlich ausschliesst?

Der in Brüssel oder Berlin sitzende „Hologramm-Präsident“Puigdemont ist nicht durchsetzbar, obwohl die Separatisten im formal und politisch illegalen Schnelldurchgang das katalanische Gesetz entsprechend änderten, wogegen bereits Klagen vor Gericht anhängig sind. Puigdemont schmerzt dies ausserordentlich, denn noch immer sieht sich dieser Egozentriker von Separatisten-Clown im Zentrum unseres Sonnensystems als „die strahlende Sonne von Gerona“ sozusagen. König Louis XIV von Frankreich war ein bescheidener Waisenknabe, ein Bettelmönch gar, gegen Carles Puigdemont, den Sektenführer, den Charles Manson des katalanischen Separatismus, der sein ganzes Leben im Stile eines Schmarotzers auf Subvention und Korruption aus öffentlichen Mitteln aufbaute. Eigentlich erwartet man jeden Tag die Meldung, daß die CAT-SEP’s das Charlottenburger Schloss für ihren Repräsentationszwecke kauften?

Um Zeit zu gewinnen spielte er verschiedene Karten von Einsitzenden, damit ebenfalls nicht real verfügbaren Kandidaten, zu seiner Nachfolge als Autonomiepräsident aus. Auch dieser Weg wurde ihm juristisch verbaut. Er hatte ihn wohl auch nicht ernsthaft beschritten, wollte nur täglich in den Medien bleiben?

Vor einiger Zeit tauchte dann der Name von Elsa Artadi auf. Im Prinzip scheint sie eine real durchsetzbare Kandidatin zu sein, denn sie wäre die Erste Frau als AutoCat-Präsidentin, was ihr wohl einen Sympathie-Bonus verschaffen würde? Sie ist mit 42 Jahren die Jüngste der bisher genannten Kandidaten aber vor allem, sie ist als Quer-Einsteigerin in die Politik bisher NICHT das Ziel von Ermittlungsverfahren, denn sie war an den bisher verfolgten mutmaßlichen CAT-SEP-Schweinereien höchstens nachrangig und damit am Rande beteiligt.

Die ERC um Oriol Junqueras hat schon ihre Zustimmung zu dieser PDECat-Kandidatin verkündet. Bei der CUP sehe ich das mit der Zustimmung aber schon deutlich schwieriger. In Madrid würde sie wohl akzeptiert werden, aber das grundsätzliche Problem dieser Konstellation könnte es sein, daß Puigdemont – wie bisher immer – sich selbst als den einzigen, den echten Präsidenten im Berliner Exil sieht und Artadi ihm – wie bisher immer – treu als Provisorium zuarbeiten solle und dies praktisch auf Abruf, denn letztlich will Puigdemont irgendwann nach Katalonien, in Spaniens nordöstliche Autonomie zurück, in der eine 2 Millionen-Minderheit der Gesamtgesellschaft von 7,5 Millionen ihren Willen aufzwingen will, so ganz nach dem Motto „Nationalismus, Populismus, Rassismus? Zurück in die Zukunft!“

Carles Puigdemont aber darf getrost davon ausgehen, daß fünf Minuten nach der Amtsübernahme einer legal eingesetzten Autonomiepräsidentin die Katalanen UND die Medien seine Person schlichtweg vergessen würden.

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https://www.elperiodico.com/es/opinion/20180502/elsa-artadi-presidenta-con-contrato-temporal-6796478