Hey Donald, was liegt an?

21. Februar 2017
„Der Irre“ Trump ist sicher nur ein Teil der Probleme. Er ist vielleicht der Auslöser, der allgemein zum Nachdenken über das Gesamtbild anregt. Dann wäre er wenigstens zu etwas gut? Vielleicht ist Trump aber auch die Bowling-Kugel, die in die anstehenden Probleme kracht?

Folgende Liste von Problemen ist garantiert unvollständig und kann nach Herzenslust ergänzt werden:

_ USA sind beim Versuch alleinige Weltmacht, das ultimative Imperium zu sein, gescheitert!

_ Es ist eine multipolare Welt im Entstehen, deren Ausgestaltung noch offen ist.

_ Daraus resultiert für die EU eine notwendige Neuorientierung.

_ Diese wird u.a. abhängig vom Erfolg der laufenden Neo-Nationalisierung der EU-Staaten.

_ Die NATO ist obsolet, seit dem Tag als der WARSCHAUER PAKT aufgelöst wurde.

_ Ihre Umwidmung zum weltweiten Vasallen der USA war ein Kardinalfehler.

_ BREXIT und Neo-Nationalisierung könnten die EU zum Scheitern bringen.

_ Neoliberale Reformen in westlichen Staaten haben diese destabilisiert, auch in den USA.

_ Die alten Grundfragen „soziale Gerechtigkeit“ und „Umwelt“ sind aktueller denn je!

_ Das Internet erlaubt weltweite, nahezu grenzenlose Propaganda und Fake-News.

_ Populismus erlaubt – versteckt hinter großen Worten – ein unverändertes „weiter so!“

Wie gesagt, diese Liste ist unvollständig. Zu allen Punkten könnte man Unterpunkte und Querverbindungen aufführen. Aber alle genannten Einzelpunkte können durch das Phänomen Trump tangiert werden. Trump am ultimativen Auslöser von Armageddon ist für sich zwar schon schlimm genug, aber ALLE o.g. Probleme existierten schon lange vor Trump und wir alle, die ganze Welt, haben unsere Hausaufgaben seit Jahren nicht gemacht, fürchte ich..?

Für viele Menschen sind die Dinge derzeit zu komplex. Sie suchen einfache, anscheinend schnell greifende Lösungen. Deshalb haben Populisten und Demagogen derzeit Hochkonjunktur, praktisch überall, keineswegs nur in den USA. Es gibt sie in allen Teilen der Welt und das macht die Lage nicht einfacher.

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BREXIT und Trump: Ein globaler Stadt- gegen-Land Konflikt?

10. November 2016

Es wäre eine Analyse wert, einmal das Potential des rechten und linken Populismus in Europa auf deren Lebensmittelpunkte hin zu prüfen, sofern das noch nicht schon irgendwo geschehen ist?

Es wurde sehr auffällig, bei den großen Verwerfungen der letzten Zeit, dem BREXIT des UK aus der EU und Gestern bei den US-Wahlen, wo offenbar Land gegen Stadt gewann.

Aber auch im Falle des nationalkatalanistischen Separatismus, „der Katalanazis“, fällt auf, daß er vorwiegend vom profitierenden ländlichen Raum und nicht von den Metropolregionen Barcelona und Tarragona getragen wird.

Ich war zwar ewig nicht in den USA, aber schon vor 14 Jahren fiel mir in Florida auf, daß der Staat nur wenige Kilometer außerhalb der größeren Städte wie irgendeine namenlose Drittweltregion wirkte, die überall hätte sein können und wo man nicht sofort deren Zugehörigkeit zu den USA ahnte. Es verband sie offenkundig wenig mit den nahen Großstädten?

Ich kenne ähnliche Regionen aus Spanien und Deutschland. Es gibt sie sicher an vielen Orten, vieler Länder? Gibt es also das globale Phänomen „des Landes innerhalb eines Landes“, weil aus fundamentalen sozialen Unterschieden unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele quasi zwangsläufig entstehen?
Dann ensteht der „Hillary-Clinton-Effekt“, wo eine anscheinend hochgradig favorisierte (von Städtern, sprich Eliten, Medien und Demoskopen!) Kandidatin ihre ländliche Zielgruppe einfach nicht mehr erreicht?
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Ich sehe gerade, den Beitrag hätte ich mir schenken können, da hat schon einer gründlicher geschrieben ;-) https://form7.wordpress.com/2016/11/08/usa-europa-wie-das-kaninchen-vor-der-schlange/


Die Schöne und das Biest! Christine Lagarde und die Entwicklung der Welt-Staatsverschuldung.

14. April 2016

Nach der geilen Testosteron-Bestie Dominique Gaston André Strauss-Kahn, griffiger DSK genannt, kehrten im Juli 2011 anscheinend Eleganz, Anmut und Würde zum IWF/IMF zurück, mit Sicherheit eine der meistgehassten Institutionen der monetären US-amerikanischen Weltherrschaft.

Doch die einstige Synchronschwimmerin Christine Madeleine Odette Lagarde, entpuppte sich schnell als Kampfschwimmerin, als stahlhartes, in den USA gestähltes Kaliber der Dollar-Dominanz!

Die lange Jahre ihres Berufslebens höchst erfolgreich in den USA agierende Anwältin überstand in Frankreich die Altlast ihrer Verwicklung als UMP-Präsident Sarkozys Wirtschaftsministerin im Kabinett Fillon („…mach‘ mit mir, was du willst!“) in die üppige, fast eine halbe Milliarde an Steuergeldern umfassende staatliche Entschädigung des Sarkozy-Kumpels Bernard Tapie im Fall addidas / Crédit Lyonnais unbeschadet, beinahe ohne jeden Kratzer, obwohl das Schiedsgerichtsverfahren im Dezember 2015 nach langem Rechtstreit annuliert  und Tapie zur Rückzahlung von über 400 Mio verknackt wurde, aber jetzt geht Madame die Muffe. Sie hat zumindest geblinzelt:

Es sind die nackten Zahlen, die Lagarde Angst machen!

Niemals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Verschuldung der Staaten so hoch wie heute! Das weisen die Halbjahreszahlen des IWF/IMF aus. Dies gelte  für die entwickelten Industrieländer der „Ersten Welt“ wie USA, Europa, Teile Asiens, ebenso wie die BRICS-Staaten und die Entwicklungsländer in Asien und Afrika.

Schuldenkönige seien die Japaner mit 249,3%, dem zweieinhalbfachen(!) ihres jährlichen Bruttoinlandproduktes (Trotzdem scheinen sie in Japan recht entspannt mit Schulden und Fukushima zu leben?).

Die USA lägen mit 107,5% nur einen Hauch unter dem Durchschnitt aller Länder von 107,6% (Wo der der Durchschnitt liegt, bestimmen wir!).

Die Eurozone liegt bei 92,5% (Besser als der Weltdurchschnitt und die USA.  Ist das denn überhaupt erlaubt?).

Von der G7-Gruppe konnte alleine Deutschland (Asi, Streber!) seine Verschuldung senken auf 68,2% des BIP (Grübel, grübel: Liegt etwa hierin einer der Gründe für die überraschende Entwicklung und Zielrichtung der Welt-Flüchtlingsströme, die aus staatlicher Sicht wie ein gigantisches Investitions- bzw. Verschuldungsprogramm wirken werden?).

Die aktuelle Verschuldung der „Ersten Welt“ liegt mit 115 höher als während der Großen Depression der 30er-Jahre (ca. 80%) und nur noch geringfügig unter dem am Ende des Zweiten Weltkrieges (ca. 130%) und viel höher als während der letzten Finanzkrise von 2007 (ca. 100%).

Die Länder des Mittleren Ostens und Nordafrikas sind am meisten destabilisiert durch die Förderungsrückgänge und den Preisverfall bei den Energiestoffen Öl und Gas. Der IWF/FMI erwartet für sie in den nächsten fünf Jahren eine öffentliche Gesamtverschuldung von 2.000 Milliarden US-Dollar!

In Zeiten geringen Wachstums bei gleichzeitigen Niedrig- bis Nullzinsen besteht praktisch keine reale Möglichkeit des Schuldenabbaues , besonders für wenig entwickelte und Schwellenländer.

Vermutlich wird der IWF/FMI deshalb an diesem Wochenende beim Frühjahrstreffen der Finanzminister seiner 189 Mitgliedstaaten zu drastischen Maßnahmen raten, vermutlich in den Bereichen unverzichtbaren Gesundheit, Bildung und Infrastruktur.
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http://www.lefigaro.fr/conjoncture/2016/04/13/20002-20160413ARTFIG00226-les-etats-n-ont-jamais-ete-aussi-endettes-depuis-la-seconde-guerre-mondiale.php


U.N.-Blauhelme: Kinder ficken ganz normal?

12. Juni 2015

Die Friedenskräfte der U.N. tauschen bei ihren weltweiten Einsätzen gewohnheitsmässig Sex gegen Geld, Schmuck, Handys und andere Dinge, was eine klare Verletzung der U.N.-Normen bedeutet. So trocken stellt dies eine interne Untersuchung der U.N. fest!

Ein Drittel der Anzeigen gegen die Blauhelme erfolge wegen Missbrauchs von Minderjährigen. Die Dunkelziffer dürfte bei diesen Delikten jedoch enorm sein? Diese Infos soll AFP aus einer internen Aufsichtsbehörde der U.N. erhalten haben.

Schlimmer noch, es wird auf Basis von Opferaussagen aus Haiti und Liberia vermutet, dass diese Aufsichtsbehörde selbst, verschiedene Missbrauchsfälle aktiv vertuscht hat!

In Liberia sollen über ein Viertel der rund 500 befragten erwachsenen Frauen aus Hunger, Obdachlosigkeit oder generell gesagt aus Armut Sex mit den Blauhelmen gehabt haben.

Innerhalb der U.N.-Kräfte selbst sollen Zivilisten überproportional an der sexuellen Ausbeutung beteiligt gewesen sein. Dies könnte aber statistisch durch die militärisch organisierte Vertuschung durch die Blauhelme zustande gekommen sein?

Die U.N. hat derzeit 125.000 Blauhelme in 16 Ländern auf der ganzen Welt stationiert.
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http://www.lavanguardia.com/internacional/20150611/54432231584/cascos-azules-sexo-comida.html