CAT-SEP’s belügen ihre Anhänger und sprechen heimlich mit Rajoy!

23. Februar 2017

Die Protagonisten der spanischen Separatisten-Krise, der katalanische Autonomiepräsident Carles Puigdemont und der spanische Präsident Mariano Rajoy haben sich am 11. Januar im Regierungssitz Moncloa in Madrid getroffen, gemeinsam gefrühstückt und geredet. Sie seien zu keiner Einigung gekommen, heisst es dazu heute, nachdem es über einen Monat lang von den Separatisten geleugnet worden war.

Puigdemont hatte angeblich seinen 46-Punkte-Forderungskatalog vom 20. April 2016 dabei, wollte aber nur über einen Punkt reden, die laut geltender spanischer Verfassung illegale Zerschlagung des spanischen Staates durch den Raub eines Teiles des spanischen Territoriums durch die selbsternannten Besitzer der spanischen Autonomie Katalonien mittels selbst erteilter Kompetenz!

Kein Wunder, daß unter diesen Umständen nichts bei dem Treffen herausgekommen sein soll!

Der eigentliche und für Puigdemont höchstpeinliche Skandal ist es, daß er das Treffen mehrfach öffentlich geleugnet hat und so vor der Öffentlichkeit und besonders vor seinen eigenen Anhängern als Lügner dasteht!

Die, laut Anna Gabriel Sabaté von den Anarcho-Separatisten der CUP, angeblich mit jährlich 15 Millionen Euro subventionierte einstmals seriöse Tageszeitung LA VANGUARDIA aus Barcelona, eigentlich eine langjährige Unterstützerin der nationalkatalanistischen Separatisten, macht in letzter Zeit gewisse Absetzbewegungungen, zurück zu ein bißchen mehr Objektivität in der Berichterstattung. Man kann ja nie wissen und möchte am Ende wieder, wie schon am Ende der Franco-Diktatur, auf der richtigen, auf der Siegerseite stehen?

Diese LA VANGUARDIA hatte Gestern exklusiv über das Geheimtreffen Rajoy/Puigdemont berichtet. Puigdemont hatte es mehrfach öffentlich geleugnet. Rajoy, der Fuchs, hatte es weder bestätigt noch dementiert und die Zeitung konstatierte:
„…Hay comunicación. El Gobierno de España y el Govern de la Generalitat nunca han estado incomunicados en los momentos más críticos de estos últimos años…“
(„…Es gibt Kommunikation. Die Regierung Spaniens und die Autonomieregierung Kataloniens waren niemals ohne Verbindung in den kritischsten Momenten der letzten Jahre…)

Das würde die erstaunliche relative Ruhe Madrids bei dem regelmäßigen Kompetenzüberschreitungen und Gesetzesbrüchen der CAT-SEP’s erklären?
Der stets wie ein kleiner Gauner agierende Ex-Präsident der spanischen Autonomie Katalonien Artur Mas (el trilero = der Hütchenspieler!) habe vertrauliche Absprachen verletzt, weswegen jetzt gerichtlich gegen ihn vorgegangen werde. Außerdem habe er sich so als Gesprächspartner selbst verbrannt.

Puigdemont trat Gestern die Flucht nach vorne an und erklärte, daß das Referendum über die Unabhängigkeit der EINZIGE Gesprächspunkt für künftige Gespräche mit der Regierung sei. In der Autonomieregierung in Barcelona hatte man dazu keine Fragen, von keiner Seite des politischen Spektrums…

Jetzt kommt die erstaunliche Erkenntnis der LA VANGUARDIA: Gegenwärtig gäbe es keine politische Mobilisierung, keine Politik, sondern ausschließlich Propaganda und ab einem gewissen Maß von Propaganda pro Kubikmeter Luft beginne diese schlecht zu riechen!

Die Enthüllung über die „Geheimgespräche“ hat auf vielen Seiten Irritation und Ärger verursacht. Neus Munté, Autonomieministerin und Sprecherin der Separatistenregierung in Barcelona hatte noch bis vorgestern jegliche Gesrächskontakte geleugnet. Entweder hat sie wissentlich gelogen, oder sie war als Nummer Drei der Separatisten nicht eingeweiht? Beides keine schönen Alternativen für sie!

Aber auch der Koordinator von Rajoys PARTIDO POPULAR (PP) in Katalonien, Xavier García Albiol hatte diese Kontakte dreimal öffentlich geleugnet. Lügner, oder uninformierter Trottel? Er kann es sich aussuchen…

Artur Mas, der derzeit Abgemeldete, der offenbar an seinem Comeback arbeitet, tönte aus einer Versammlung in San Sebastian im Baskenland, daß man am Referendum festhalten werde und nicht im letzten Moment das Handtuch werfen wolle! Na, denn…

Bleibt festzuhalten: Die nationalkatalanistischen Separatisten arbeiten zweigleisig. Sie trommeln propagandistisch in allen von ihnen subventionierten Medien mit voller Kraft für eine Sezession, während sie hinter den Kulissen und offenbar auf mehreren Regierungs- und Hierarchieebenen mit dem bösen Feind in Madrid in heimlichen Kontakten stehen. Das lässt auf wachsende Spannungen innerhalb der keinesfalls homogenen Separatisten schließen, die von den geschwächten, neoliberalen PDECat (Ex-CDC) über die stabil-wachsende ERC und die  zerstrittene, sich mit ständigen Maximalforderungen selbst zerlegende CUP vermutlich auf Dauer nicht ausgehalten werden?

Da kommt mir irgendwie ein sattsam bekannter Geruch in die Nase. Es riecht mal wieder nach vorgezogenen Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien! Vermutlich sollen diese dann wieder zum Referendum aufgeblasen werden, denn Neuwahlen kann Madrid nicht verbieten?


Die 30% Minderheit der nationalkatalanistischen Separatisten radikalisiert sich und liebäugelt mit der Gewalt!

9. Februar 2017

Ihre pseudodemokratischen Mätzchen „wie das Recht, sich entscheiden zu dürfen“ über Dinge, die ebenso weit außerhalb ihrer Kompetenz liegen, wie das Wetter auf dem Mond und die deshalb seit Jahren von ALLEN Nationalstaaten und internationalen Institutionen wie UN und EU kategorisch zurückgewiesen werden, haben sie in der Sache, in „ihrem Anliegen“, der 70% Mehrheit der Katalanen die keine Unabhängigkeit von Spanien wünschen ihren Willen aufzuzwingen, keinen Schritt voran gebracht, haben sie frustriert und in der Folge einen Teil von ihnen radikalisiert. Das war leider zu erwarten! Sie entwickeln sich zum harten Kern einer verstrahlten Sekte, die Argumenten nicht mehr zugänglich sind. Sie haben eine eigene „postfaktische Realität“ entwickelt.

Man muß leider sagen, daß die Taktik der Regierung in Madrid, die Separatisten wegen ihrer zahlreichen Gesetzesverstöße vor Gericht zu bringen, Wasser auf die Mühlen derer ist, die sich in der von Madrid verfolgten Opferrolle sehen. Sie sehen sehen sich auf ihre Weise „postfaktisch“ bestätigt.

Die CAT-SEP’s waren sich über den aussichtsreichsten Weg zur Unabhängigkeit nie einig. Paradoxerweise war es die hochkorrupte rechtsliberale CDC, die als Teil des bürgerlichen CiU-Bündnisses zunächst formal demokratische Verfahren einhalten zu wollen vorgab. Der Partner ERC, zumindest Vizepräsident Oriol Junqueras sagte immer, daß es in letzter Konsequenz nicht in friedvoll-einiger Absprache ablaufen könne, einen der ältesten europäischen Zentralstaaten, die spanische Monarchie zu zerstören und sie um eines ihrer reichsten Gebiete zu berauben. Die radikalen Systemveränderer von der CUP waren sowieso gegen Gespräche und Verhandlungen mit Madrid. Wozu auch, wollten sie doch das System sowieso zerstören?

Wenn jetzt die Gerichte die juristisch zurecht Angeklagten verurteilen sollten, womit mit einiger Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist, es sei denn, es gäbe noch „einen späten Deal“, dann werden sich die von der CDC teilweise weiter radikalisieren, die von der ERC und der CUP sind es sowieso schon. Es muss deshalb wohl leider früher oder später mit Terror gerechnet werden, wie es ihn sowohl im Baskenland, als auch in Katalonien (bis 1992) auch schon gab. Es gab Anschläge und es gab Tote in Spanien zu Zeiten, die als überwunden zu sein schienen…

Ein akademischer Vorläufer dieser Entwicklung könnte unter Umständen Hèctor López Bofill werden, ein Ex-ERC-Politiker und Rechtsprofessor an der Universidad Pompeu Fabra, ein finanziell Begünstigter durch seine Auftritte in hoch subventionierten  Systemmedien der Separatisten. Er gilt in der Separatistenszene als eine zu beachtende Stimme. Jetzt hat er für einen Jura-Prof erstaunlich unvorsichtig indirekt zur Gewalt aufgerufen, zumindest so zweideutig formuliert, daß man es so verstehen könnte:

http://www.elpuntavui.cat/opinio/article/8-articles/985174-superar-els-complexos.html

Er fordert, stark vereinfacht, daß sich die Separatisten nicht weiter um internationale Anerkennung bemühen sollten, sondern Fakten schaffen sollten, was bekanntlich niemals ohne Gewalt abgelaufen sei und daß die Anerkennung nach der neuen Lage dann quasi automatisch erfolgen würde. Eine 50% Mehrheit brauche es dazu nicht, man müsse nur in der Lage sein, die Kraft dazu haben, vollendete Tatsachen zu schaffen und schon sei das Problem geregelt! Mit diesem Vorschlag wäre der Herr Professor nach einem für die Separatisten unvorteilhaften Ausgang eines Referendums wohl auch gekommen?

Dem Herrn Professor wird schon klar sein, daß er damit nachträglich die pseudodemokratischen Spielchen der CAT-SEP’s als das enthüllt was sie sind, schlecht vollzogene Versuche von Trickbetrügereien im Stile von Kleinganoven á la Artur Mas…

Jetzt reduziert er die Notwendigkeit für die Unabhängigkeit auf das Vorhandensein von staatlichen Strukturen (katalanische Steuerbehörden) und die physische Kontrolle des Staatsgebietes, ob nun durch Polizei, Militär oder CAT-SEP-Guerillas, letztlich egal wie demokratisch auch immer. Immer mehr wird auch u.a. durch Ex-Richter und Ex-ERC-Senator Vidal bekannt, daß die Separatisten Listen führen z.B. über staatliche Beamte in der Verwaltung und über Richter in der Justiz der Autonomie und in diesen akribisch zwischen Freund und Feind unterscheiden. Den als Feinde eingestuften Amtsträgern bleibt die Wahl zwischen blitzartiger Unterwerfung oder die blitzartige Vertreibung aus dem dem gelobten neuen Staat „Catadisneylandia“. Auch in sozialen Medien droht man sich immer häufiger  für den Tag X mit gegenseitiger Vergeltung und Vertreibung! Die kritische Masse wächst…

Der Herr Professor hat verblüffende Argumente für seine Empfehlung:
Viele der Staaten, um deren Anerkennung man sich bemühe seien selbst gar keine, oder zumindest keine perfekten Demokratien.

Sie hätten selbst Minderheitenprobleme in ihren Ländern und würden das Anliegen der Katalanen schon aus diesem Grund nicht unterstützen.

Sie hätten ihre Staatsgründung selbst mit Gewalt durchgeführt, deshalb buchstäblich Leichen im Keller und seien die Letzten, die nationalkatalanistische Separatisten belehren dürften! Er führt dabei Frankreich (die Französische Revolution, diese Schlachterei!) und Deutschland (von den Allierten aufoktroyierte föderale Demokratie als Folge des WW2) explizit an. (Klammerinhalt ironisch von mir suggeriert!) Solche Länder maßen sich an die CAT-SEP’s zu belehren und oder zu bewerten?

Ich kann mir nicht helfen: Irgendwie klingt das nach subjektiven, bezahlten Durchhalteparolen eines akademischen Aktivisten einer Sache mit bröckelnder öffentlicher Unterstützung? Die pseudobasisdemokratische Maske der CAT-SEP’s fällt!

Folgender Link führt zu einem Filmausschnitt in dem der Vizepräsident der katalanischen Autonomieregierung und ERC Vorsitzende Oriol Junqueras indirekt mit Gewalt droht, indem er seinen separatistischen Gesprächspartner scheinheilig fragt, wieviele der 195 Staaten der Welt denn eigentlich nach Referenden enstanden seien. Dieser antwortet ihm, dies seien 10-20 Staaten gewesen. Darauf sagt Junqueras, also rund zehn Prozent, die restlichen 90 % seien auf andere Weise entstanden, z.B. durch Kriege und Revolutionen und empfielt damit indirekt den Weg des Krieges oder der Gewalt. (Junqueras ist der bärtige Dicke links im Bild, den man nicht unbedingt für einen Vizepräsidenten hält!)
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PS: Dieser Oriol Junqueras ist absurderweise von den Spitzenseparatisten der CAT-SEP’s der Einzige, der von Spaniens Gerichten bisher nicht behelligt worden ist, der zudem in seiner Funktion als „Wirtschaftsminister“ der Autonomie Katalonien permanent Gespräche mit seinen Pendants in Madrid, sowohl dem spanischen Wirtschaftsminister als auch der spanischen Vize-Präsidentin, führt, nicht zuletzt um die Finanzierung des katalanischen Separatismus zu gewährleisten, durch Gelder aus Madrid, die dann regelmäßig zweckentfremdet und veruntreut werden…


Die 3% Demokratie der nationalkatalanistischen Separatisten. Eine zusammenfassende Erinnerung:

2. Februar 2017

Artur Mas war seit seinem 26. Lebensjahr in der Politik. Immer in der CDC.

Artur Mas wurde von Jordi Pujol i Soley per Fingerzeig ernannt, nachdem Jordis Sohn (und geplanter Nachfolger) Oriol Pujol i Ferrusola wegen Korruption angeklagt wurde und so die geplante Pujol-Dynastie vorläufig verunmöglichte. Mas wurde von keinem Gremium gewählt.

Carles Puigdemont wurde von Artur Mas per Fingerzeig zu seinem Nachfolger ernannt. Er wurde von niemand gewählt!

Ein Vorgänger im Amte als Präsident der Generalitat de Catalunya, der Sozialist Maragall, warf einstmals der CiU im Parlament öffentlich vor eine 3%-Provisions-Partei zu sein. Mas protestierte. Maragall entschuldigte sich. Alles lief weiter wie gehabt, nichts änderte sich…

Jordi Pujol i Soley kassierte, äh.. ich meinte, er regierte 23 Jahre lang ununterbrochen in Katalonien. Ein einsamer Rekord der Demokratie. Die NEW YORK TIMES schätzte ihn und den spanischen König vor einigen Jahren als Milliardäre ein. Das war peinlich! So ging man in Spanien schnell zur Tagesordnung über.

Jordi Pujol i Soley gestand vor zwei Jahren, weil er die Herkunft von Millionenvermögen im Steuerparadies Andorra nicht anders erklären konnte, oder wollte, daß dieses Geld ein Erbe seines steuerhinterziehenden Vaters gewesen sei, daß er dann 35 Jahre lang vor der spanischen Steuer hinterzogen habe, weil er einfach nicht den richtigen Moment gekommen sah, seine Situation zu legalisieren, was in Spanien sogar steuersenkend und mit geringer Geldstrafe möglich ist. Ein eigentlich lohnendes Geschäft, es sei denn, man verschweigt sein Geld und zahlt überhaupt keine Steuern. Es gab noch weitere Konten in Steuerparadiesen und alle seine sieben Kinder sind zufälligerweise Multimillionäre.

Ausweiskopien des Artur Mas tauchten in Schweizer und Liechtensteinischen Banken auf und machten ihn zum Begünstigten eines 2 Millionen €uro Erbes seines ebenfalls Steuern hinterziehenden Vaters.

Artur Mas und seine Regierung setzten sich gewohnheitsmäßig über spanische Gesetze, Verordnungen und Resolutionen von Gerichten hinweg und es passierte ihnen nichts. Sie hatten Narrenfreiheit! Das führte bei ihnen zu einem Zustand der Verwirrung hinsichtlich ihrer Rechte und Pflichten als nachgeordnete Autonomiebehörde des spanischen Staates.

Sie unterdrückten in Katalonien die mit 53% mehrheitlich gesprochene Landessprache Spanisch in Schule, Universität, dem öffentlichen Dienst und in der Öffentlichkeit zugunsten des Katalan, verdrehten die Tatsachen und behaupteten, daß das Katalan unterdrückt würde, was nachweislich nicht einmal unter Francos Diktatur so konsequent geschah wie es heute gerne dogmatisch behauptet wird.

Sie führten eine illegale „Konsultation“ durch unter Bedingungen, die keinen demokratischen Regeln statthielten, abgesehen von der generellen Unzuständigkeit einer Autonomieregierung in solchen Fragen. Ein Beteiligter sagt, wenn man das von außen mit ansähe, könnte man glauben in Guinea zu sein, anstatt in Katalonien. Eine Prise rassistische Überheblichkeit ist halt gerne mit dabei in Katalonien. Man sieht sich dem Spanier grundsätzlich als überlegen an und nennt sich deshalb gerne die Niederlande oder das Dänemark des Mittelmeerraumes!

Den Katalanen wurde eine zweisprachige  Bildung ihrer Kinder in katalanischer UND spanischer Sprache verweigert zugunsten des Monolinguismus in Katalan. Eltern, die dagegen vor Gerichten gewannen, wurden anderweitig unter Druck gesetzt wodurch viele resignierten. Gleichzeitig besuchten die Kinder der CAT-SEP-Oberen Mas, Rahola, Junqueras und Anderen teure, viersprachige(!) Privatschulen in Katalonien und der Schweiz.

Die Generalitat de Catalunya missbraucht systematisch Steuergelder aller Spanier, öffentliche Mittel, Etats, u.a. um die gesamten Medien der Autonomie, sei es Presse, TV oder Web „zu subventionieren“ um ihre nationalkatalanistische Version der Realität zu schaffen und gehirnwäscheartig zu verbreiten.

Auch Artur Mas’s Nachfolger als Autonomiepräsident Kataloniens, Carles Puigdemont hält sich nicht an Gesetze, Amtseid und Kompetenzen und die von den Katalanen mit überwältigender, überdurchschnittlicher Mehrheit gewählte spanische Verfassung, die auch für die spanische Autonomie Katalonien einzig verbindlich ist.

Zu den letzten Regionalwahlen trat noch Artur Mas an. Um ein Debakel zu vermeiden – Mas war zuvor in Wahlen von Niederlage zu Niederlage geeilt und hatte seine CDC dabei halbiert, trat er im Bündnis mit der ERC zu den Wahlen an auf Grundlage eines geheimen Abkommens, dessen Inhalt den Katalanen, den Wählern niemals zu Kentnnis gebracht wurde. Keiner weiss, was da letztlich drinn steht, was er da gewählt hat!

Er legte den Wahltermin auf den Sonntag, den letzten Brückentag eines viertägigen Kurzurlaubs, der speziell von den Bewohnern des Großraumes Barcelona traditionell zu Verwandtenbesuchen in ganz Spanien genutzt wird. Im Großraum Barcelona hatte Mas stets seine geringste Anhänger- und Wählerzahl und er hoffte durch diesen Wahltermin seine Gegner zu schwächen. Trotz dieser Tricksereien erhielt das nationalseparatistische Bündnis JxS (Gemeinsam dafür!) keine Mehrheit, sondern blieb mit 48% Zuspruch der Wähler kanpp unter der absoluten Mehrheitsmarge. Wegen seiner unterschiedlichen Wahrnehmung von Fakten kündigte er trotzdem einen Sezessionsprozess an und eine einseitige Unabhängigkeitserklärung Kataloniens von Spanien.

72 Abgeordnete des Autonomie-Parlamentes, mühsam durch den kleinsten gemeinsamen Nenner zusammengekratzt, der eine scheinbare absolute Mehrheit im Parlament vorgauckelte, wählten die Resolution 263/XI, der Staatsrechtler „einen totalitären Charakter“ bestätigten, weil sie sich über jegliches Recht und die Verfasssung Spaniens hinweg setzt.

Wieder wird kräftig und systematisch Steuergeld aller Spanier missbraucht und es werden „katalanische Botschaften“ in wichtigen Städten der Welt eröffnet und mit hochbezahlten Freunden und Verwandten besetzt,die man anschließend luxuriös besucht um politische Anerkennung des Separatismus-Prozesses vorzugauckeln. Es gibt dabei die absurdesten Situationen, man (Artur Mas) versteckt sich z.B. eine halbe Stunde auf der Toilette um eine politische Begegnung mit einem EU-Kommissar vorzutäuschen!

Es wird auch heimlich an sogenannten staatlichen Strukturen gewerkelt, denn zum Stichtag soll, nach Blitz und Donner, schlagartig ein funktionierender katalanischer Staat aus dem Zylinder gezaubert werden, ausgerechnet von den Leuten, die vorher Recht und Gesetz seit Jahren systematisch brechen und hintergehen. Nach nationalseparatistischem Selbstverständnis sind Gesetze nämlich nur vage, unverbindliche Empfehlungen, denen man nur folgt, wenn einem wirklich nichts Besseres mehr einfällt.

Jetzt hat ein ehemaliger spanischer Richter, der in seiner Freizeit eine katalanische Verfassung bastelte und deshalb sein Richteramt verlor, wofür er mit einem ERC-Senatorensitz im spanischen Senat in Madrid entschädigt wurde, plappermäulig enthüllt, daß die Generalitat wieder über 400 Millionen Gelder zweckentfremdet in anderen Etas versteckt hat, sich dazu illegal die Steuerdaten aller Katalanen beschafft habe, geheime Listen aller Richter und Finanzbeamten erstellt habe, diese in Freund und Feind unterteilt habe und die Feinde am Stichtag außer Landes zu vertreiben beabsichtige.

Wer dann zum Stichtag seine Steuern nicht an die Katalanen überweist, sondern wie bisher an Spaniens Finanzbehörde, der kann ebenfalls gehen, auch er wird des Landes verwiesen. Geplant sind also nackte Willkür und Gewalt von unseren Freunden der katalanischen Demokratie. Aus Teilen der Polizei soll, angeblich mit israelischer Hilfe, die Keimzelle eines eigenene Geheimdienstes entstehen. Auch mit der NATO sei man in Kontakt und 11 baltische und osteuropäische EU-Staaten würden die Abtrünnigen Katalanen, im Falle des Falles, am Tage X sofort anerkennen…
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https://www.dolcacatalunya.com/2017/02/conozca-la-nueva-campana-separatista-love-democracy/


Folgen des nationalkatalanistischen Separatisten-Wahns: Abwanderung der Wirtschaft!

18. Januar 2017

Der rauschhafte Exzess der CAT-SEP’s in den letzten 4-5 Jahren hatte natürlich Folgen, welche die Separatisten lieber unter den Teppich kehren würden. Manchmal aber schaut jemand, in diesem Falle die EXPANSIÓN, unter diesen Teppich und ..ei, was findet sich hier denn?

Seit 2012, dem offenen Beginn der Separatisten haben 3.121 Firmen Katalonien verlassen, knapp 2.000 sind gekommen. Das macht einen Negativsaldo von 1.121 Firmen die der katalanischen Wirtschaft fehlen. Diese Firmen begründen ihren Abgang aus Katalonien im Allgemeinen zwar nicht mit dem zunehmend unkalkulierbaren Separatismus, sie wollen ja auch heil und unbehelligt weg kommen, sondern mit Steuern, Abgaben, Vorschriften, zentrale Lage, Käufen und Übernahmen, aber einen kontinuierlichen Negativsaldo dieser Art gab es in Katalonien erst seit dem öffentlichen Wirken der CAT-SEP’s. Irgend etwas haben die wohl damit zu tun? Dazu kommt eine Unternehmensfeindliche Stadtregierung im Rathaus von Barcelona. Anarcho-Linke der CUP als Zünglein an der Waage der CAT-SEP’s, bei denen jedes zweite Wort und Allheilmittel „Steuer- und Abgabenerhöhungen“ lautet.

Wohin flüchteten (von 2008-2016) die abtrünnigen Unternehmen?

1.364 Madrid
0.418 Valencia
0.307 Andalucia
0.211 Aragon
0.188 Baleares
0.136 País Vasco
0.088 Galicia
0.070 Murcia
0.070 Castilla la Mancha
0.066 Canarias
0.061 Castilla Leon
0.051 Navarra
0.028 Cantabria
0.025 Extremadura
0.012 La Rioja
0.002 Otros/Andere

3.121 Totale Summe der Abwanderer aus Katalonien!

Man beachte daß 44%, fast die Hälfte der Abgänger, ihre Aktivitäten nach Madrid verlagerten („Madritensroba!“= „Madrid beraubt uns“, heulen die CAT-SEP’s und können sich gleichzeitig überhaupt nicht vorstellen, daß diese Abwanderung auch nur das Geringste mit der politischen Situation in Katalonien zu tun haben könnte?
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http://www.expansion.com/economia/2015/11/26/5656d531268e3eae498b45bc.html?cid=SMBOSO22801&s_kw=twitter


So tickt die nationalkatalanistische Separatisten-Sekte!

5. Dezember 2016

Der unbegreifliche Wahnsinn der nationalkatalanistischen Separatistenlogik:

Sie halten sich für Demokraten, während sie ihre Gegner alle als Faschisten beschimpfen.

Sie halten sich ihren Gegnern als genetisch (früher sagte man rassisch!) überlegen. Das schrieb der unselige Jordi Pujol (ein studierter Arzt!) schon vor Jahrzehnten in einem Buch über die mindere Humanqualität der andalusischen Untermenschen und das äußerte Oriol Junqueras kürzlich in einem Interview, daß die Katalanen sich genetisch klar von den Spaniern unterscheiden würden und eigentlich eher (höherwertige?) Franzosen seien.

Sie sind ihrer Meinung nach Angehörige einer nicht anerkannten, unterdrückten, Jahrtausende alten Hochkultur, der die Menschheit unendlich viel zu verdanken hätten, mehr als Ägyptern, Griechen und den Römern.

Sie erfinden sich „ihre Geschichte“ neu, historisch und heraldisch gerade so passend für ihre separatistischen Ziele. Dazu betreiben sie in Barcelona sogar das INH, das „Institut Nova Història“, das ständig mit neuen Sensationen wie katalanische Könige, Reiche und demokratische Institutionen aufwartet und inzwischen die Herren Leonardo da Vinci, Miguel de Cervantes, Cristobal Colón und neuerdings auch den Portugiesen Fernão de Magalhães (Magellan) zu Katalanen umwidmen! An Jesus arbeiten sie noch, sind ihrem Ziel aber schon recht nahe, hieß dessen Mutter doch Marí, einer der häufigsten katalanischen Frauennamen!

Sie wollen Referenden, Volksbefragungen, doch sie wollen gleichzeitig bestimmen wer oder was das Volk ist, wer dazu gehört und wer, worüber, wann und wie abstimmen darf.

Gleichzeitig nehmen sie diese Referenden aber nicht ernst, denn sie würden sie beliebig oft wiederholen, bis das Ergebnis ihren Vorstellungen entspricht!

Sie nehmen Ämter und entsprechende Leistungen des „verhassten“ Staates und seiner Regierungs- und Verwaltungsstrukturen gerne und einseitig in Anspruch und verletzen gleichzeitig und systematisch daraus resultierende Pflichten und Kompetenzen.

Sie dürfen alles, der Andere, ihr Gegner, darf nichts. Sie haben kindliche Freude an dieser Form des Anarchismus.

Sie leiten aus ihren hierarchisch untergeordneten Ämtern, z.B. im Kommunalbereich, generelle suprastaatliche Kompetenzen ab.

Sie erkennen die Gerichte und die Rechtsprechung nicht an, wenn diese nicht gerade in ihren Plan passen, drohen damit übergeordnete Gerichte anzurufen, deren Rechtssprechung sie wiederum dann nicht anerkennen, wenn diese nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Sie nennen Missbrauch bzw. Überschreitung von Kompetenzen, öffentlichen Mitteln und Rechten und Gesetzen, zivilen Ungehorsam und eine lässliche Sünde, wenn nicht gar ihre heilige Bürgerpflicht.

Sie unterdrücken die in der spanischen Autonomie Katalonien gleichberechtigte spanischen Landes- und Weltsprache Castellano im Erziehungs-, Bildungs-, Gesundheitssektor sowie in der Autonomieverwaltung zu Gunsten des Katalan.

Sie unterdrücken andere Ansichten, Meinungen und Initiativen mit ALLEN auch ungesetzlichen Mitteln, denn der höhere Zweck rechtfertigt ALLE Mittel.

Innerhalb ihres eingeforderten Staatsgebietes der sogenannten „Katalanischen Länder“, versuchen sie undemokratisch die in Barcelona verbreitete Version des Katalan als verbindlich durchzusetzen gegenüber den Varianten die im Landesinneren, auf den Balearen und in Teilen Valencias gesprochen werden, wofür es keinerlei historische Begründungen oder Notwendigkeiten gibt, nicht einmal frei erfundene…

Sie erkennen demokratische Prozesse, Mehrheitsbildungen und Entscheidungen nicht an, die nicht ihren Zielen entsprechen.

Wo sie in der Minderheit sind, was sehr häufig der Fall ist, da leiten sie sich Sonderrechte ab mit der Begründung, die Avantgarde einer guten Sache zu sein.

Sie sind diskussionsunwillig, bzw. -unfähig und blenden andere Ansichten konsequent und komplett nach der Art von Sekten aus ihrem Weltbild aus. Dazu haben sie sich aus missbrauchten Steuermitteln ALLER Katalanen eine subventionierte Umwelt aus wirtschaftlich Abhängigen in den Regionalmedien der spanischen Autonomie Katalonien (TV, Radio und Print) und an den Universitäten Barcelonas gebildet, aus denen sie ständig das gewünschte, selbst initiierte Feedback erhalten und sich derart nach der Art von Sekten bestärken.

Sie unterdrücken auch Andere, die innerhalb ihres Wirkungsbereiches ihre eigenen gegensätzlichen Ziele mit den gleichen oder ähnlichen Mitteln erreichen wollen: „Wenn Zwei das Gleiche wollen, dann ist es noch lange nicht das Selbe!“ Separation von den Separatisten, wie sie z.B. in den Metropol-Regionen Barcelona und Tarragona denkbar und möglich wäre, die ist selbstverständlich verboten!

Sie gerieren sich professionell als Opfer, selbst dann, wenn sie als Täter agieren!

Sie agieren höchst merkantil und gestehen sich die höchsten Gehälter und Vergütungen zu, welche diejenigen höchster staatlichen Stellen um fast das Doppelte überschreiten.

Sie sind dazu bereit zur Erlangung ihrer Ziele die höchsten Opfer ihrer Untertanen, äh.. ihrer Mitbürger in Anspruch zu nehmen, solange es keine eigenen Opfer sind.
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PS: Sie schafften es bisher nicht, ihre Wunschpartner in der Wirtschaft, der EU und in der Welt davon zu überzeugen, daß sie sich NACH Erlangung ihrer Unabhängigkeit, sofort am nächsten Tag, an Recht und Gesetz, an Regeln, Kompetenzen und Pflichten halten würden…


Sogenannte katalanische Zivilgesellschaft scheitert mit Unterstützungsdemo pro Rechtsbruch, Amtsmissbrauch und Veruntreuung durch öffentliche Amtsträger zu Gunsten der nationalkatalanistischen Separatisten!

13. November 2016

Sie hatten ihren gesamten selbstinstallierten und hochsubventionierten Klüngel aufgeboten in den Organisationen ANC, Opium Cultural und AMI um in der Öffentlichkeit Verständnis und Unterstützung für Freibriefe für kriminelle Delikte zur Unterstützung des nationalkatalanistischen Separatismus zu bekommen.

Doch die Katalanen, denen man pragmatischen Realismus nachsagt, hatten wohl ein untrügliches Gespür für den Moment, wo der Spaß irgendwann aufhört? Die selben Organisationen, die vor zwei, drei Jahren noch Millionen Menschen auf die Straße brachten, sammelten gerade mal etwa 20.000 meist direkt Betroffene und oder Begünstigte Amtsträger hinter ihren Fahnen und Bannern!

Sie wollten die allgemeine Akzeptanz durchsetzen, daß Gesetze und Vorschriften, Gewalten- und Kompetenzteilung, die eine Gesellschaft überhaupt erst funktionsfähig machen, nicht gelten, ungestraft überschritten und gebrochen werden dürften, wenn es dem Separatismus dient. Anarchistisches CAT-SEP-Chaos halt, wie wir es mit steigender Tendenz nun seit Jahren erleben. Persönliches Fehlverhalten, kriminelle Delikte werden mit der Sache des Separatismus entschuldigt und staatliche Maßnahmen gegen konkrete Tatbestände als „gegen das katalanische Volk gerichtet“ gebrandmarkt und verurteilt.

Trotz der Organisation und Finanzierung von angeblich 170 Bussen aus ganz Katalonien und der geballten propagandistischen Unterstützung der hochsubventionierten CAT-SEP-Medien gelang es ihnen nicht, den beabsichtigten Raum an der Plaza de España zu füllen für die üblichen „wenn-die-bunten-Fahnen-wehen-Bilder“ der CAT-SEP-Propaganda.

Obwohl die Guardia Urbana, die Privatpolizei der Anarcho-Bürgermeisterin Colau, die Teilnehmerzahlen auf 80.000 „hochjazzte“, wobei bei gegebener Fläche 4 Demonstranten pro Quadratmeter über die gesamte Fläche notwendig gewesen wären, errechneten andere Quellen aus vorhandenen Fotos des Platzes und der Nettofläche, also Gesamtfläche abzüglich der Bebauung, eine maximale Teilnehmerzahl zwischen 15.000 und 21.000 Demonstranten!

Gemessen an ihren eigenen Ansprüchen muß man diese Demo also einen Flop nennen!
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Pinchazo del separatismo en su 1ª mani golpista: no van ni 20.000 personas.


Nur noch Auswärtsspiele für Katalanische Teams in der spanischen Fußball-Liga, der Primera und Segunda División, oder droht ihnen gar der Ausschluß?

13. November 2016

Für Spieler aus Spanien kann es grundsätzlich riskant und gefährlich sein in der nordöstlichen Ecke ihres Landes, in der spanischen Autonomie Katalonien zu spielen, wo Spanisch, das „Castellano“ immerhin die offizielle Hauptsprache ist und von der Bevölkerungsmehrheit nach eigener Aussage im Alltag hauptsächlich gesprochen wird. Beim Fußball geht es bekanntlich zuweilen hart zur Sache und Verletzungen sind durchaus nicht unüblich..

In einem Zweitligaspiel in Gerona/Girona brach sich der Mittelfeldspieler der CD Tenerife die Nase und suchte das öffentliche Krankenhaus, das „Hospital Josep María Trueta“ in Girona auf. Alltagsroutine möchte man meinen?

Das Problem war nur daß die Ärzte und Schwestern, exakt den Vorgaben der katalanischen Autonomieregierung folgend, ihn absolut nicht verstehen wollten und darauf bestanden ausschließlich in Katalan mit ihm zu kommunizieren und dies in einem öffentlichen Krankenhaus in dem sicher auch staatlich-spanische Mittel* aus dem verhassten Madrid stecken?

Da der verletzte Vitolo des Katalan nicht mächtig war, musste er auf eigene Kosten  zu einer privaten Klinik wechseln, wo man seine Sprache gegen Honorar verstand!

Das medizinische Personal ist vor Jahren schon schriftlich dazu angewiesen worden ausschließlich in Katalan, Englisch, Französisch, in Zeichensprache oder sogar in Exotensprachen wie Deutsch oder Russisch mit den Patienten zu verkehren und nur im lebensbedrohenden Notfall Spanisch, bzw. Castellano zu verstehen…

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*(Zum Thema Mittel aus Madrid: Die CAT-SEP’s weihten zu Zeiten des ewigen Jordi Pujol i Soley eine Umgehungs- und Verbindungsstraße ins nationalkatalanistische Hinterland in über 20 Teilstücken mit nationalkatalanistischen Eröffnungsfeiern und Propaganda ein, bei der die Kosten in ihrer Gesamtheit aus Madrid getragen wurden, was Pujol seinen gutgläubigen Untertanen geflissentlich verschwieg, denn sich mit fremden Federn zu schmücken ist eine ihrer leichtesten Übungen!)