Katalanen belagern EU in Brüssel. Sie wollen ihr „Puigdemont go!“ zurück.

7. Dezember 2017

Heute um die Mittagszeit fand die seit Wochen angekündigte Demo der CAT-SEP’s in Brüssel statt. Wie üblich werden unterschiedliche Teilnehmerzahlen gemeldet, die je nach Interessenlage oder politischem Standpunkt mit zwischen 10.000, 20.000 und bis zu 45.000* angegeben werden. Viele der Teilnehmer sind mit Flügen, Bussen, Bahn und eigenen Autos und zahlreichen Wohnmobilen angereist. Es scheinen nicht „die ärmsten der Armen“ zu sein? Familien mit Schulkindern, die stolz lächelnd in die Kameras sagen, daß der Demo-Spaß in Brüssel sie locker drei Tage Zeit und mindestens 1.000 € an Ausgaben gekostet hätten? So schlecht unterdrückt Madrid seine katalanischen Sklaven?
Nun, Barcelona und Brüssel liegen nur schlappe 1.100km voneinander entfernt und im katalanischen Gehirnwäsche-Bildungssystem sind Kinder, die wegen Demos die Schule schwänzen, geradezu leuchtende Vorbilder. Sie wurden ja auch am 01-O vor den laufenden TV-Kameras vor die Gummiknüppel der Polizei gehalten, immer natürlich für die gute Sache der CAT-SEP’s.

Aufmerksamen Betrachtern sei aber nicht entgangen, daß darunter zahlreiche Sympathisanten flämischer, aber sogar auch korsischer Separatisten gewesen seien. So entsteht hier vielleicht gerade eine neue separatistische Internationale? Ob aber der Seeufer Horsti oder Markus Söder heute in Brüssel waren, das müsste man mal bei der CSU-Zentrale in München nachfragen?

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*Es war wohl die Brüsseler Polizei selbst, die noch um 12:24 die Teilnehmerzahl mit über 10.000 angegeben und dann anscheinend im Laufe des Tages ihre Teilnehmerzahlen auf angeblich 45.000 angehoben habe, oder die CAT-SEP’s sind auf ihrer Rundstrecke mehrmals an den Zählern vorbei gelaufen, so wie sie auch gerne mehrfach ihre Stimmen bei Wahlen abgeben und sich dabei 1, 2, 3 und 4 stolz fotografieren und ins Netz stellen ;-)
12:18
La Policía belga cifra en más de 10.000 los asistentes a la manifestación de Bruselas, según AFP.

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http://live.lesoir.be/Event/La_manifestation_des_independantistes_catalans_a_Bruxelles
http://www.lesoir.be/128211/article/2017-12-07/45000-personnes-manifestent-dans-les-rues-de-bruxelles-en-soutien-la-catalogne
http://www.standaard.be/cnt/dmf20171207_03229891
http://www.lavanguardia.com/politica/20171207/433469092074/elecciones-catalanas-manifestacion-bruselas-anc-omnium-puigdemont-jordis.html

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Der Wahlkrampf für die vorgezogenen Autonomiequalen in der Panischen Autonomie Katalonien am 21-D hat begonnen!

5. Dezember 2017

Es hat manchmal etwas von einem Stück aus dem Tollhaus. In Katalonien gibt es zwei politische Lager in der Bevölkerung, die in etwa gleich groß sind. Bedingt durch das geltende Wahlrecht gelang es den nationalkatalanistischen Separatisten, verstärkt durch die Anarcho-CUP, trotz Stimmenminderheit die absolute Mehrheit an Parlamentssitzen zu erringen und „frei-nach-Schnauze“ zu regieren. Sie putschten sich selbst von selbst erfundenen Höhepunkten zu Höhepunkten auf und begannen den gesetzlichen Rahmen der Spanischen Verfassung zu brechen, zu überschreiten, zu verlassen. Consulta, Referendum, konstituierende Neuwahlen, einseitige Ausrufung der Republik.

Dies waren die politischen Eckpunkte der Nazi-CAT-SEP’s in den letzten fünf Jahren, aber diese Geschichte ist viel, viel älter. Es war „der-ewige-Jordi-3%-Pujol“, der schon seit Beginn der 1980er Jahre die Weichen in den Öffentlichen Medien und im Bildungssystem auf den Bruch mit Spanien stellte. Man ließ ihn gewähren, weil er es gaaanz langsam in kleinen Schritten umsetzte und weil man ihn als Mehrheitsbeschaffer in Madrid brauchte und seine diversen Nachfolger auch. Im Grunde ist jetzt seit über dreissig Jahren eine ganze Generation von Katalanen durch das nationalkatalanistische Bildungssystem der Hass-Erziehung auf Spanien, vom Kindergarten bis zur UNI gelaufen und dieser Gehirnwäsche unterzogen worden.

Die Reaktion Madrids war für mich höchst verwunderlich. Man rief zwar den Artikel 155 der Spanischen Verfassung aus, setzte die komplette Generalitat d’Catalunya ab, dazu die Präsidentin des Autonomieparlamentes, die zwei Jordis, die Präsidenten der sogenannten Zivilgesellschaftlichen Organisationen der CAT-SEP’s, des ANC und ODIO-Cultural, sowie den Polizeichef der Mossos. Man verkündete vorgezogene Autonomiewahlen zum frühest möglichen Zeitpunkt, dem 21-D, tastete aber weder die öffentlichen Propagandamedien, noch das Bildungssystem an? Damit hat  Madrid den CAT-SEP’s alle „bewährten Instrumente zur Propaganda- und Hasserzeugung“ gelassen! Im Prinzip musste Rajoy klar sein, daß er die jahrzehntelange Gehirnwäsche bei gleichzeitiger Fortführung deren wesentlicher Instrumente nicht bis zum 21-D aus den Köpfen der Katalanen bringen können würde?  Was aber will er dann erreichen?

Der ungewählte Ex-Autonomiepräsident und vier seiner Autonomieminister flüchteten bei Nacht und Nebel wie Kleinkriminelle im Auto über die nahe französische Grenze und flohen nach Brüssel.  Die anderen kamen in U-Haft, wegen Flucht, bzw. Wiederholungsgefahr. Die fanatische CAT-SEP-Einpeitscherin und Ex-Autonomiepräsidentin erklärte dem Richter anscheinend überzeugend, daß alles nur ein Spiel, nur Politik und keine Realität gewesen war, mit der Ausrufung der katalanischen Republik, legte 150.000 €uro Kaution auf den Tisch und konnte das Gefängnis nach einer Nacht wieder verlassen. Bei einer CAT-SEP-Demo am nächsten Tag ließ sie sich zwar noch nicht wieder blicken, aber zwei Tage später erklärte sie bei den „illegalen“, von Madrid ausgerufenen vorgezogenen Neuwahlen am 21-D wieder kandidieren zu wollen!
Fast alle Abgesetzten wollten wieder antreten, bei Rajoys „illegalen 155-er Wahlen“.

Inzwischen haben weitere sechs U-Häftlinge „eine Forcadell“ gemacht, das heisst, sie haben den Richter überzeugt, daß alles nur Spaß war. Sie haben den 155 anerkannt und damit die eigene Absetzung und jeder 100.000 €uro Kaution auf den Tisch gelegt. Das Geld kam vom ANC und ODIO-Cultural, die offenbar recht flüssig an Steuergeldern sind?

Vier weitere U-Häftlinge sind noch hinter Gittern. Sie wollten offenbar „zu cool“ sein und aus dem Gefängnis entlassen werden OHNE den Artikel 155 als Basis, als Geschäftsgrundlage anzuerkennen und ohne direkt mit dem Richter zu kommunizieren. Alle Gespräche zwischen Richter und Deliquenten liefen indirekt, über deren Anwälte, sowie Übersetzer zwischen Spanisch oder Katalanisch und Niederländisch. Das fand der Richter offenbar wenig überzeugend und damit die Wiederholungsgefahr akut gegeben? Er lehnte die Freilassung dieser letzten vier U-Häftlinge gegen Kaution ab und sie bleiben vorläufig hinter Gittern!

Zur Erinnerung: Die beiden Jordis waren als verantwortliche Einpeitscher mit Megaphon auf der Straße, als eine enthemmter Mob von ANC und ODIO-Cultural-Demonstranten die Guardia Civil in einem zu durchsuchenden Gebäude belagerte, sie die ganze Nacht dort festhielt, deren Einsatzfahrzeuge zerstörte und die sich darin befindlichen Waffen klauten. Der Ex-Vizepräsident Oriol Junqueras unterstützte dieses Vorgehen des Mobs gegen Staatsorgane des verhassten Spaniens und der Ex-Innenminister und politischer Vorgesetzter der Autonomiepolizei Mossos d´Esquadra Forn sowie der Polizeichef der Mossos Trapero sabotierten die Hilfeanforderungen der eingeschlossenen Guardia Civil!
Dies sind schon ganz handfeste, konkrete kriminelle Sachverhalte und die Phantasie des Richters reichte aus, hier Wiederholungsgefahr zu sehen. Gleichzeitig hat er damit aber auch die allseits beliebten Opfer zur Bedienung des berüchtigten katalanischen Victimismus geschaffen, deren sich die CAT-SEP’s mit Wonne bedienen werden…

Nun kommen die ersten Umfragen in die Medien. Sie zeigen leichte Verschiebungen der beiden Lager zu Gunsten der Unionisten und zu Lasten der CAT-SEP’s. Diese könnten ihre absolute Mehrheit knapp verfehlen. Das liegt Erstens innerhalb der Fehlermarge und Zweitens entstünde beim Eintreten dieses Falles die gleiche Situation wie vor der Absetzung nur unter umgekehrten Vorzeichen. Es gibt in Katalonien zwei annähernd gleich große, durch jeweils mehrere Parteien gebildete, nicht homogene Lager von Separatisten und Unionisten, die beide zu Opfern von radikalen kleinen Minderheitsparteien werden MÜSSEN um eine zumindest theoretisch regierungsfähige Mehrheit im Autonomieparlament zu erhalten. Diese Splitterparteien entwickeln durch ihre extreme Bedeutung ein enormes Ego und entsprechende Ansprüche, die so  zwangsläufig zu einer weiteren Radikalisierung der beiden Lager führen müssen.

Eine praktikable Lösung der kritischen Lage in Katalonien scheint mir das nicht zu sein? Nichts hätte sich wirklich geändert, denn auch wenn zur Abwechslung mal die Unionisten regieren, lösen sich die CAT-SEP’s und deren Propagandamedien- und Bildungssystem ja nicht einfach in Luft auf?


Junqueras, Forn und die beiden Jordis bleiben in U-Haft, die restlichen Sechs können gegen Kaution von 100.000 € pro Kopf raus!

4. Dezember 2017

Eene, meene, muuh,
raus bist du?
Raus bist du noch lange nicht,
zeig‘ mir erst wie brav du bist!

Wie es scheint, haben die mühsam ausgetüftelten Anträge auf Haftentlassung ohne die geforderte Anerkennung des Artikels 155 und damit die Absetzung der Autonomieregierung vom 27-O explizit anzuerkennen und ohne auf Fragen des Richters direkt zu antworten, sondern nur über die Anwälte zu kommunizieren, das heisst nur deren Fragen zu beantworten und den Richter, das Gericht zu ignorieren, den beabsichtigten Erfolg verfehlt? Vier „Rädelsführer“ bleiben in U-Haft, die Anderen, „welche einen auf Forcadell machten“, dürfen gegen Kaution raus.

Diese dürfte eine reine Formsache sein, haben die mit missbrauchten Steuergeldern reichlich gemästeten Zivilgesellschaftlichen Organisationen ANC und ODIO-Cultural doch schon angekündigt diese Zahlungen zu übernehmen. Anscheinend sind sie niemanden veranwortlich, zumindest solange die beiden Jordis noch in U-Haft sitzen?

ÚLTIMA HORA: El TS mantiene la prisión incondicional para Junqueras, Forn y los Jordis. El juez Pablo Llarena impone prisión eludible bajo fianza de 100.000 euros para el resto de los exconjeros catalanes, informa Nati Villanueva.

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https://politica.elpais.com/politica/2017/12/04/actualidad/1512373301_730367.html
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http://www.abc.es/espana/abci-puigdemont-junqueras-supremo-cataluna-elecciones-21d-201712040813_directo.html#ns_campaign=ticker&ns_source=abc-es&ns_mchannel=urgente&ns_linkname=el-supremo-decide-sobre-si-deja-en-libertad-a-los-exconsejeros-de-cataluna&ns_fee=0


Katalanin und Ministerin in Madrid? Unerwünschte Person?

4. Dezember 2017

Die Ratsfraktion von San Sadurní de Noya, Barcelona wollte sich an die Arbeit machen und ihre wichtigsten Probleme lösen.

Dazu gehörte offenbar ein Antrag der Anarcho-CUP die von den CAT-SEP’s selbst planvoll provozierten „sogenannten Polizeiübergriffe des 1-O“  zu verurteilen. Dafür wären im Prinzip der Innenminister oder der Präsident in Madrid als oberste Vorgesetzte verantwortlich, wenn man diesem propagandistischen Dauerbrenner denn überhaupt folgen möchte?

Dieser Antrag hatte aber einen zweiten Teil, wie es die Fragen bei Consultas und Referenden der CAT-SEP’s gerne haben. In diesem zweiten Teil forderten sie, der Rat solle die aus diesem Ort, San Sadurní de Noya, stammende spanische Gesundheitsministerin, die Katalanin Dolors Montserrat, zur „Unerwünschten Person“ in ihrem Heimatort erklären!

Es gab gegen sie keinen konkreten Vorwurf, aber sie hatte den „ungeheuren Frevel“ begangen, als Katalanin in Madrid in der Regierung des verhassten Todfeindes mitzuarbeiten…

Wie üblich, maßte sich also eine Anarcho-Ratsfraktion der CAT-SEP’s die Zuständigkeit darüber an, die Ereignisse des 1-O juristisch zu bewerten und eine Mitbürgerin für ihre Arbeit in Madrid für ALLE Spanier zu bestrafen. Ganz normale Ratsarbeit also, so ganz nach dem Motto „um alles muss man sich selber kümmern!“

Der Rat hatte kein Problem damit sich dieses Antrages anzunehmen. Alles schien also wie immer zu laufen, doch es geschah Folgendes:

02 Stimmen der CUP für den Antrag

02 Stimmen der ERC für den Antrag

04 Stimmen der PSC und PP gegen den Antrag, UND

08 Enthaltungen, darunter 02 von ERC, 04 von PDeCAT und 02 von ICV!

Der Bürgermeister machte von seinem besonderen Stimmgewicht keinen Gebrauch.
Das Ergebnis lautete 4 Pro-, 4 Contra- und 8 Enthaltungsstimmen, ein PATT!

Die Solidarität der CAT-SEP’s zerbrach, der Antrag hatte nicht die erforderliche Mehrheit und wurde mit dem knappest möglichen Ergebnis abgelehnt!

Heute beginnt ganz offiziell, der eigentlich seit 2010 tobende Wahlkampf in Katalonien, diesmal halt nur für die wie immer vorgezogenen Neuwahlen vom 21-D in der „Panischen Autonomie Katalonien“.

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http://www.abc.es/espana/catalunya/politica/abci-ayuntamiento-sadurni-danoia-rechaza-declarar-persona-grata-ministra-dolors-montserrat-201711282246_noticia.html#ns_campaign=mod-lo-mas&ns_mchannel=leido&ns_source=cataluna&ns_linkname=noticia.foto.local&ns_fee=pos-3&vtm_loMas=si


Tourismus-Ziel CAT: Rückgang auf hohem Niveau!

1. Dezember 2017

Der Tourismus in Katalonien sei im Oktober um 4,7% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies mag schon richtig sein und Katalonien ist auch die einzige Gegend Spaniens mit rückläufigen Touristenzahlen, währen diese sonst überall bis zu 7,2% (Madrid) und 6,6% (Valencia) gestiegen sind.

Das wurde zweifellos vom Terroranschlag auf den Ramblas in Barcelona im August und dem Separatisten-Spektakel seit September in ganz CAT negativ beeinflusst. Um aber sagen zu können, ob dies eine Trendwende ist, oder nur die üblichen Schwankungen sind, dafür ist es wohl noch zu früh?

Man muss fairerweise betonen, daß in absoluten Zahlen (und auf die kommt es doch letztlich wohl an?) Katalonien noch immer mit großem Abstand an der Spitze liegt, nämlich mit 1,5 Millionen oder 20,5% ALLER Spanientouristen im Oktober 2017.

Aus welchen Länder hielten sich die CAT-Touris (auf hohem Niveau!) zurück:
1. Frankreich 292.847 = – 26%
2. UK = 161.118 = – 11%
3. Deutschland = 123.128 = – 12%

Schon auf den nachfolgenden Rängen kam es zu Zunahmen:
4. USA = 87.125 = + 17%
5. Italien = 81.519 = + 9%
6. Niederlande = 63.853 = + 40%
7. Schweiz = 51.888 = +116%(!)

GESAMTSPANIEN (also inkl. CAT!):

2017 bis Oktober  = 73,4 Mio Touris = + 9,2%

Woher kamen sie?

1. UK =  17 Mio = +7,1%

2. GER = 10,8 Mio = + 5,9%

3. FRA = 10,1 Mio = + 0,4%

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http://www.20minutos.es/noticia/3201021/0/llegada-turistas-baja-cataluna/


Mittwoch den 8. November wollen die CAT-SEP’s Madrid mit einem Generalstreik in Katalonien Schaden, versteh’ ich nicht?

6. November 2017

Eine merkwürdige Minigewerkschaft, die „intersindical-csc“, angeblich 5.-größte Gewerkschaft Kataloniens, ruft unter recht allgemein gehaltenen sozialen Gründen wie „Armutslöhnen“ zum Generalstreik auf in Katalonien, eindeutig aus politischen, nationalseparatistischen Sezessions-Gründen und alle finden das anscheinend in Ordnung?

Die Intersindical-CSC versteht sich selbst als katalanische Klassengewerkschaft und will grenzüberschreitend in Frankreich und Spanien auf von ihr als katalanischem Territorium eingeforderten Gebiet tätig sein.
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http://www.intersindical-csc.cat/
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Wem soll denn damit geschadet werden? Madrid? Der spanischen Politik? Der spanischen Wirtschaft?

Ist es nicht so, daß ein solcher Streik aus rein nationalseparatischen Sezessionsgründen, der ohnehin angeschlagenen katalanischen Wirtschaft schadet, den Firmen, den Arbeitsplätzen?

Soll damit etwa, die nach der Verhängung des Artikels 155 der spanischen Verfassung etwas rückläufige Abwanderung von Unternehmenssitzen, aber auch ganzen Firmen samt Arbeitsplätzen wieder neu angefacht werden? Wem nützt das? Wie verstrahlt muss man sein, einen solchen Streik zu unterstützen?

Der Führer dieser katalanischen, separatistischen Klassengewerkschaft Carles Sastre ist ein wegen mehrfachen Mordes verurteilter Ex-Terrorist von „EPOCA“ und „Terra Lliure“, ehemaligen katalanischen Varianten des Terrorismus!

Der Mann war damals 1977 als Anführer einer Gruppe Exèrcit Popular Català (EPOCA) von sechs und 1978 in einem weiteren Fall von vier Personen daran beteiligt Industrielle zu überfallen, ihnen ferngesteuerte Bomben am Körper zu befestigen und Millionen Lösegeld für ihre unversehrte Befreiung zu verlangen. Es ging in beiden Fällen schief und mehrere Menschen kamen zu Tode. Sastre, der besser „desastre“ heissen sollte, wurde zu 30+18 Jahre Gefängnis verurteilt, von denen er nur schlappe 11 Jahre absaß!

Heute ist dieser Mann also Gewerkschaftsführer und wurde im nationalkatalanistischen Separatisten Gehirnwäsche TV3 am 16.12.2016 angekündigt als Ex-Führer der Terra Lliure (katalanische Terroristenbande!), als „politischer Gefangener“(!) und große Reserve des katalanischen Sezessionismus. Das ist unglaublich, aber wahr!
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https://www.dolcacatalunya.com/2017/11/llore-la-salvajada-cometio-40-anos-tipo-convoca-la-huelga-del-miercoles/
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Kann im folgenden Link (ab 21:30min) überprüft werden. Interessant auch seine auffälligen Ticks und offenbar unkontrollierbaren Bewegungen. Die sind sicher die Folge von übler spanischer Folter, oder?
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http://www.ccma.cat/tv3/alacarta/mes-324/mes-324-16122015/video/5572222/
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Gefängnis und Haftbefehle! Doping für den katalanischen Viktimismus.

2. November 2017

Inzwischen sind alle 9 heute Morgen vor Gericht erschienen Ex-Minister und der Vize-Präsident der rebellischen spanischen Autonomieregierung Kataloniens in Haft. Einer davon, Santi Vila, der entscheidende Aktionen nicht mitgetragen hatte und vorher zurückgetreten war, kann gegen eine Kaution von 50.000 €uro wieder freigelassen werden. Diese Haft ist vermutlich der Schwere der Vergehen, der Uneinsichtigkeit in ihre Amtsenthebung und ihrer Ankündigung, die Katalanen gegen die spanische Regierung und deren Eingriff in die Autonomie per Artikel 155 der Spanischen Verfassung zum Widerstand aufzuwiegeln geschuldet, also juristisch durchaus nachvollziehbar!

Für die fünf nach Brüssel geflüchteten Ex-Autonomie-Minister inkl. den Ex-Präsidenten „Puigdemont go!“ wurde über INTERPOL ein Internationaler Haftbefehl ausgelöst. Seine Vollziehung kann wegen der speziellen juristischen Gesetzeslage in Belgien insgesamt über alle Instanzen um etwa 60 Tage verzögert werden, also bis nach der vorgezogenen Autonomie-Wahl am 21. Dezember in Katalonien!

Da die kompletten Medienstrukturen der CAT-SEP’s bisher noch unangetastet vorhanden sind, kann der nationalkatalanistische Separatismus dies zu 100% für ihre Viktimismus-Kampagne nutzen. Ebenso können beliebig Zwischenfälle konstruiert und initiiert werden, die medial als übelste Repressionen Madrids verkauft werden können, als Unterdrückung des „katalanischen Volkes“!
Beispiel: Die Demo nach der Verhaftung wird mit Ansprachen der CAT-SP’s LIVE übertragen vom nationalkatalanistischen Separatisten-TV3!
http://www.ccma.cat/tv3/directe/tv3/

Faktisch hält Madrid damit die eigentlich in sich zerstrittenen CAT-SEP’s zusammen. Das war doch wohl nicht Rajoys Plan? Wenn es aber im Ergebnis seinen Zielen nicht nutzt, was die Richter/innen da beschließen, dann kann man Andererseits wohl nicht wie die Nationalkatalanistischen Separatisten es stets zu tun pflegen, von einer politikgesteuerten Justiz Madrids sprechen?

Die Katalanen leben in Parallelwelten. Die Umerziehung durch Jordi Pujol und Nachfolger dauert jetzt 37 Jahre, das ist eine Generation, seit 1980. Die werden ihre tief verwurzelten „Feindbilder vom Unterdrücker Madrid“ nicht in den nächsten 51 Tagen über Bord werfen, wenn ihnen scheinbar ständig Bestätigungen ihrer Überzeugung durch die nationalkatalanistisch überzeugten, oder subventionierten Medien zugespielt werden?

Auch aktuelle Umfragen deuten eher darauf hin, daß die Zustimmung zu den CAT-SEP’s dadurch steigt und wohl wieder mit einer separatistischen absoluten Mehrheit bei gleichzeitigem Fehlen einer Mehrheit an Stimmen gerechnet werden muss. Das katalanische Wahlrecht erfordert für einen Abgeordnetensitz in Barcelona fast die dreifache Stimmenzahl wie in Lérida…