Respekt für spanische Ultra-Rechte?

27. April 2016

Ultra-Rechte spanische Parteien gründeten am 23. April im katalanischen El Vendrell, Tarragona bei Anwesenheit von deutschen PEGIDA- und französischen FN-Mitgliedern neues Ultra-Rechts-Bündnis RESPETO!

Bisher hat die spanische Presse nicht allzu viel darüber veröffentlicht. Präsident dieses neuen Bündnisses soll ein Rafael Ripoll sein. Der nennt als Ziele dieses Bündnisses RESPETO (=Respekt):

– Die nationale Souveränität Spaniens. (EU, NATO)
– Die Identität Spaniens. (Gegen Migration, Islam)
– Die Rechte der Mittelschicht und der Arbeiterklasse. (Interessanter Unterschied!)
– Der Austritt Spaniens aus der NATO.

Gebildet wurde RESPETO aus den Ultra-Rechten Parteien:

– PLATAFORMA PER CATALUNYA, PxC
– ESPANA 2000
– PARTIDO POR LA LIBERTAD, PxL

Es hat den Anschein, als ob hier eine Art von Rechtem-Retorten-BÜNDNIS nach existierenden PEGIDA- und FN-Mustern geschaffen werden sollte? Vertreter dieser deutschen und französischen Rechten waren anwesend. Man distanzierte flugs sich von MANOS LIMPIAS nach der Verhaftung dessen Vorsitzenden Miguel Bernad wegen Erpressung und anderer krimineller Delikte.
RESPETO soll auch Kontakte zu den Belgiern von VLAAMS BELANG und den Österreichern der FPÖ haben. Da wäre ja dann fast die ganze braune Suppe versammelt?

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Enge Mitarbeiter aus dem Umfeld der FN-Vorsitzenden Marine Le Pen seien übrigens in den Panama Papers als mit Briefkastenfirmen verbandelt genannt worden, die mit einem komplexen System von Offshore-Firmen in Hongkong, Singapure, den Jungfrauen Inseln und Panama systematisch Gelder aus Frankreich schleusten…


In letzter Sekunde: Linkes Regierungsbündnis in Spanien?

26. April 2016

Unmittelbar vor Ablauf der zur Regierungsbildung verfügbaren Zeit und inmitten der Gespräche des Königs mit den Repräsentanten der einzelnen politischen Kräfte im spanischen Parlament, dem Kongress, scheint es einen letzten Versuch zu geben Neuwahlen zu vermeiden:

Ein Mitte-Links Bündnis von PSOE, C’s, PODEMOS, IU und COMPROMIS unter Leitung der PSOE unter einem Präsidenten Pedro Sánchez steht im Raum. Man habe sich in 27 von 30 Punkten bereits geeinigt. Es soll eine Regierung gebildet werden, mindestens zwei Haushalte sollten verabschiedet werden, bevor sich Sànchez 2018 einer Vertrauensfrage stellen wolle. Sánchez wird wohl heute Nachmittag dem König Felipe VI seinen Vorschlag vorstellen?

Erster NACHTRAG 26. April:
Die Ciudadanos, C’s, die für das versuchte Mitte-Links-Bündnis unersetzlich sind, lehnten den Vorschlag von COMPROMIS definitiv ab. Damit ist diese Variante aus dem Spiel und für andere langen die Additionen nicht einmal ansatzweise an die magische Zahl von 176 Sitzen im Kongress heran!

Die Nachricht von diesem Scheitern eines potentiellen Linksbündnisses wird die PP, Spaniens Wirtschaft und die EU wohl nicht ungern hören? Dann also definitiv Neuwahlen? Sieht ganz so aus…

Zweiter NACHTRAG 27. April:

Der spanische König hat seine dritte Gesprächsrunde mit den Repräsentanten der Parteien abgeschlossen und festgestellt, daß es keinen realisierbaren Plan einer Regierungsbildung gibt. Damit werden am 2. Mai Neuwahlen ausgerufen, terminiert für den 26. Juni (26-J). Da die Regierungsbildungsphase nach dieser neuen Wahl, zur dann 12. Legislaturperiode(?), genauso lange dauern könnte wie die vergangene, nämlich 4 Monate, könnte diese bis Ende Oktober, also bis in den Herbst hinein andauern?
Jetzt läuft die Phase der aufgeregten Schuldzuweisung an und es wird über Kandidaten, Köpfe, Bündnisse und interne Partei-Vorwahlen diskutiert werden. Die Schuld am Scheitern wird dem ausgesprägten Individualismus, der mangelnden Kompromissfähigkeit der spanischen Politik gegeben und als Gewinner (durch Nichstun, durch Aussitzen!) wird von konservativer Seite (und natürlich von ihm selbst) der Interimpräsident Mariano Rajoy Brey gesehen. Er hatte zwar die Wahlen des 20-D mit einer riesigen Klatsche verloren, war jedoch immer noch mit großem Abstand der Führer der derzeit größten parlamentarischen politischen Kraft in Spanien, der Partido Popular, PP. So lag es eigentlich nahe, daß er den Versuch einer Regierungsbildung unternommen hätte, doch er tat es nicht und lässt sich jetzt für diese Taktik feiern! Eine mögliche GroKo á la Merkel/Gabriel kam für die Spanier nicht in Frage. Früher spielten die Katalanen oft in solchen Situationen das Zünglein an der Waage und ließen sich dies stets teuer bezahlen. So bestritt Jordi Pujol praktisch seine gesamte Regierungszeit mit wechselnden Partnern in Madrid. Da die Nationalkatalanisten aber ein verfassungswidriges Referendum und im Hintergrund die Separation, den Bruch mit Spanien fordern, bleibt dieser Weg der Problemlösung künftig wohl versperrt? Leider deuten Umfragen an, daß Neuwahlen nicht unbedingt klare Verhältnisse brächten. So könnte Spanien, das 5. größte Land der EU in eine längere Phase der Unregierbarkeit rutschen und Manuel Rajoy Brey zum “ewigen Interimpräsidenten” werden, der sich dem jeweiligen Kongress gegenüber nicht als verantwortlich und damit als nicht als rechenschaftspflichtig sieht?


Frankreich und Spanien verbieten Scheibenbremsen an Rennrädern!

26. April 2016

Sie gelten als Statussymbol. Selbst Mountainbikes für Kinder sind inzwischen oft damit ausgerüstet. Auf dem Schulhof genügt den Kids meist ein Blick auf die Bremsen um die Bikes einzuordnen. Scheibenbremsen wurden eingeführt, weil sie bei Regen, bei Nässe allgemein den Felgenbremsen mit Gummi deutlich überlegen sind und die Bremswege verkürzen. Bei geringem Gesamtgewicht, keinen langen Abfahrten und normalem Tempo wird dies wohl auch so sein?

Nun hat es aber Zwischenfälle und in der Folge Tests gegeben, die unter bestimmten Bedingungen ein völlig anderes Bild der Scheibenbremse ergaben. Sie stellte sich dann als mögliches Sicherheitsrisiko heraus!

Es handelte sich um Rennräder, die relativ hohe Geschwindigkeiten ermöglichen, um lange Abfahrten mit schleifender Bremse oder um ein hohes Gesamtgewicht von Fahrrad und Fahrer. Ihnen allen ist gemein, daß hier ein hohes Maß an Geschwindigkeit und bewegter Masse und/ oder durch lang andauerndes Bremsen in Wärmeenergie verwandelt werden muß. In diesen Fällen sollen bestimmte Bremsen sich geradezu aufgelöst haben, während entsprechende Felgenbremsen die Strapazen klaglos überstanden. Dies ist der technologische Aspekt, bedingt durch die Wirkungsweise der Scheibenbremse.

Der Internationale Radsportverband UCI  verbot sie für alle professionellen Radrennen nach dem Unfall von Fran Ventoso, Movistar Team, beim Klassiker-Rennen Paris-Roubaix im April diesen Jahres. Bei diesem Unfall hatte sich nach einem Sturz die Scheibenbremse am Rad eines Wettbewerbers wie eine Kreissäge durch sein linkes Bein gefräst und zu schlimmeren Verletzungen geführt wie der eigentliche Sturz.

Die Federación Española de Ciclismo, der spanische Fahrradverband, hat Scheibenbremsen an Rennrädern für jede mögliche Veranstaltung, ob Radrennen, Promotionen oder geführte Touren grundsätzlich verboten. Wer trotzdem damit angetroffen wird, ist automatisch disqualifiziert und wird aus dem Rennen genommen ebenso, wie wenn er ohne Radhelm unterwegs wäre.

Die Scheibenbremse kann also nicht nur unter bestimmten, oben genannten  Bedingungen unzuverlässig beim Bremsen sein, sondern stellt auch ein latentes Verletzungsrisiko für tiefe Schnitte, abgetrennte Finger oder Zehen für Dritte oder den Radfahrer selbst dar, wenn es ganz dumm läuft…
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http://www.tour-magazin.de/service/so_testet_tour/video-praxistest-scheibenbremsen/a30097.html

http://www.elperiodico.com/es/noticias/ciclismo/uci-suspende-utilizacion-frenos-disco-competicion-tras-accidente-fran-ventoso-ciclismo-5053361

http://kettentour.de/vorsicht-beim-rennradkauf-ist-die-scheibenbremse-vor-dem-aus/

Scheibenbremsen am Rennrad sind gefährlich


Keine Chance für NATO-Erweiterung in naher Zukunft, weil diese Russland destabilisieren könnte, was keiner will!

25. April 2016

Diesen Spruch haute kein geringerer als der US.Botschafter bei der NATO Douglas Lute heraus, wie die NYT bereits am 22. April berichtete.

Nur ganz ungewöhnliche Umstände am Ende des Kalten Krieges hätten zur heutigen Ausbreitung der NATO geführt (die man eigentlich fast gar nicht wollte?). Praktisch bedeute dies, er bezweifle, daß es in den nächsten Jahren – vielleicht sogar länger – Raum für weitere NATO-Expansionen gäbe! Dies sagte er vor dem ASPEN SECURITY FORUM in London.

Er denke, Russland spiele eine bedeutende Rolle im strategischen Umfeld der NATO und dieses strategische Umfeld würde die NATO-Erweiterung ausbremsen (Die üblichen russischen Spielverderber halt!).

Wenn man den Voraussagen über Russland innere Instabilität, seinen ständigen Abstieg, den nahenden Zerfall glaube, dann mache es keinen Sinn diesen Prozess zu beschleunigen oder gar zu destabilisieren (Man ist ja schließlich kein Unmensch!).

Noch im letzten Dezember hatte die NATO Montenegro eingeladen, was erheblichen Ärger von russischer Seite produzierte. Die Russen akzeptierten keine weitere Ausdehnung der NATO in Osteuropa, in (wie war noch mal der Name dieses Landes?) der Ukraine oder ehemaliger UdSSR-Staaten, wie dieses… äh, Georgien (Ätsch, Sackarschwilli!).
Späte, aber wahre Erkenntnis von Douglas Lute!

Die NATO gab also in den letzten Jahren großzügige Versprechen auf Mitgliedschaft, von denen sie jetzt wieder aus eigener Erkenntnis deutlich abrückt (wegen der wackligen Russen!).

Kandidaten seien derzeit Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Ukraine und Georgien. Die Tür zur NATO stünde zwar prinzipiell offen, aber da alle 28 Mitgliedstaaten einstimmig zustimmen müssten sei diese Wahrscheinlichkeit sehr gering. Es gäbe in absehbarer Zeit keine Chance auf einen Konsens über die Aufnahme von zum Beispiel Georgien oder der Ukraine.

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Übrigens, die NYT berichtet auch darüber daß Obama in Hannover die Ausdehnung und Erhöhung der Mannschaftsstärke des US-Militärs in Syrien angekündigt habe, speziell von Kommandotruppen. Kann mich gar nicht erinnern, das in unseren Medien gelesen zu haben?

 

 

 


Bundeswehr macht sich in Türkei breit!

25. April 2016

So sind sie die Deutschen. Kaum lässt man sie mit einem symbolischen Einsatz von 6 musumsreifen Tornado-Aufklärern, zunächst noch ohne RECCE-Kameras,  und einem A310 MRT Tankflugzeug an der illegalen Besetzung Syriens zum Ziel der Vernichtung dessen gewählter Regierung teilnehmen, schon gehen sie mit deutscher Gründlichkeit zur Sache:

Laut SPON und HURRIYETDAILYNEWS nehmen sie 65 Mio Euros in die Hand um den sieben Fliegern, ihren Besatzungen und insgesamt rund 200 Soldaten Begleitpersonal ein einigermaßen komfortables Dasein auf der türkischen Airbase Incirlik zu gewährleisten.

Über die Hälfte, nämlich 34 Millionen gehen für ein ordentliches Befehlszentrum drauf!

Zehn Millionen sind für die Garagen, pardon Hangars, für die Flattermänner, zum Schutz gegen den fiesen türkischen Regen.

15 Millionen sind für ordentliche Unterkünfte für 400(!) Soldaten vorgesehen. Will man etwas verdoppeln? Immerhin, für 37.500 Euro pro Soldat wird sich in der Türkei, wohl ein ordentliches Einzimmerappartment bekommen, mit allem Komfort und Kita und so’n Gedöns*

Ein Café und Freizeitaktivitäten lässt man sich 4,5 Mio Euros kosten. Schließlich muss man die NATO-Vorgabe von 2% des BIP für den Verteidigungsetat erfüllen!

Und wenn man die Panzer-Uschi erst von der Leine lässt, dann verhandelt die gleich mit den Türken über ein längeres Stationierungsabkommen für die Bundeswehr. So sind sie, die Deutschen…
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(*O-Ton Schröder!)
http://www.hurriyetdailynews.com/germany-plans-to-build-fixed-location-in-turkish-air-base-for-65-mln-euros-.aspx?pageID=238&nID=98323&NewsCatID=351


Wie die ARD-Tagesschau uns medial „rektal beeinflusst“!

25. April 2016

Gestern Abend, ARD-TAGESSCHAU, 20:00 Uhr. Ich höre nur mit einem Ohr hin, wie der Obama-Besuch in Hannover zelebriert, uns präsentiert wird. An einer Stelle hakt etwas bei mir im Unterbewusstsein ein, aber ich bin abgelenkt, habe anscheinend Besseres zu tun?

Heute fiel es mir wieder ein und ich habe die Meldung über Obama nochmals angesehen und angehört. Obwohl der deutsche Kommentar akustisch im Vordergrund steht ist Obama im Hintergrund deutlich zu hören, so ab 02:10 min der Sendung.

Obama sagt, daß er wegen Syrien besorgt sei und deswegen u.a. „…we are in constant communications with Turkey!“

Der deutsche Redakteur macht daraus: „…mit der BEFREUNDETEN Türkei sind wir ins ständigem Kontakt!“

Wie kommen die bei der Tageschau eigentlich dazu, bei dem Versuch „uns ständig das Gehirn zu waschen“, sogar den POTUS hörbar falsch zu übersetzen? Tun die das aus eigenen, freien Stücken, in „vorauseilendem Gehorsam“, oder gibt es mittlerweile gar eine Vorgabe der Regierung, wie mit Erdogans Türkei, die gerade mal wieder bei uns Kulturpolitik betreibt, umzugehen ist?

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-13715.html


„Shut up and stay in!“ Obama liest den Briten die Leviten! Wo ist die Churchill-Büste geblieben?

22. April 2016

Obama schwebte aus Saudi Arabien nach Stansted ein und ging noch auf einen schnellen Schlummertrunk zur 90-jährigen Jubilarin Elisabeth IIs Geburtstagsparty. Danach war „schluss mit lustig“!

David Cameron rügte er wegen seiner verheerenden Libyen-Intervention, die zu Ghadaffis Tod und einem anschließenden „failed“ state führte. Das habe Calamity-Dave mal wieder gründlich vermasselt.

Größeren Aufschrei der Konservativen BREXIT-Befürworter löste aber Obamas Artikel im DAILY TELEGRAPH aus, der ein einziges, flammender „STAY-IN- THE-EU, STUPID“ Appell war! Obama schleimte mit höflichen Worten aber sehr bestimmt, dass Rolle und Bedeutung des UK für die USA IN der EU lägen und daß die Briten dies gefälligst beachten sollten. Ausserdem würden die Briten außerhalb der EU nicht die Vorzüge und den Segen von TTIP genießen können, dem geplanten allein seligmachenden Handelsabkommen zwischen der EU und den USA.

Der gebürtige New Yorker und Londoner Bürgermeister Boris Johnson empörte sich, daß die USA, die nicht die geringste Einschränkung ihrer Autonomie akzeptierten, anderen öffentliche Belehrungen darüber hielten, was sie zu tun oder zu lassen hätten! In der SUN schrieb er, die USA würden niemals soviel Macht an Brüssel abtreten, wie es vom UK verlangt würde! Das Gegenteil sei richtig:
Die USA erkännten den Internationalen Gerichtshof nicht an!
Sie hätten die Internationale Seerechts-Konvention nicht unterzeichnet!
Die USA seien das einzige Land der Welt, dass die UN-Konvention zu den Rechten der Kinder nicht unterzeichnet hätten oder die zur Emanzipation der Frauen!
Dann setzte er noch eine inzwischen heftig umstrittene Bemerkung über eine mögliche, von seinen afrikanischen Vorfahren vererbte, antibritische Abneigung des “Halb-Kenianers Obama” hinzu:
“Boris Johnson has criticised the US president Barack Obama and suggested his attitude to Britain might be based on his “part-Kenyan” heritage and “ancestral dislike of the British empire”.

Dieser Spruch ist bei Boris Johnsons eigenen, “kunterbunten Vorfahren”, das sage ich ausdrücklich positiv gemeint, noch viel unverständlicher, denn Johnson hat

He has Turkish, German, French, Russian and Jewish heritage. His great grandfather (pictured) was a Turkish journalist and politician assassinated by a nationalist mob. (BBC)

Das Verhältnis des UK zu den USA würde nach einem BREXIT noch enger, inniger exklusiver werden, die alte Liebe neu entbrennen. Boris Johnson, erklärter TTIP-Fan, sagte aber nicht, wie er die vielen Vorteile dieses Abkommens außerhalb der EU genießen wolle;-)

Die Schlacht zwischen Pro- und Contra-EU-Befürwortern, die zugleich eine Pro- und Contra-Obama und nur zum Teil eine Pro- und Contra-TTIP-Schlacht ist, geht munter weiter. Ich kann mich nicht erinnern, zwischen den USA und dem UK öffentlich jemals solche Töne gehört zu haben, wobei Obama höflich aber bestimmt agiert, was die Briten zur Weissglut treibt. Da geht es wohl im Hintergrund um die Erkenntnis über eine Lebenslüge der Briten, der Special-Relationship des UK und der USA, die SO schon lange nicht mehr existiert? Da wird ihn Merkel am Wochenende in Hannover ganz anders umschleimen und umgarnen, fürchte ich?

Nigel Farage, UKIP verging das dümmliche Grinsen und er jammerte, daß Obama der Britenfeindlichste US-Präsident der Geschichte sei. UKIP: Die USA hätten den Zweiten Weltkrieg dazu genutzt, um Großbritanniens weltweiten Einfluß zu zerstören und den Briten alten Schiff-Schrott verkauft, als diese in höchster Not waren! Über 100, meist konservative Abgeordnete protestierten per Brief an den US-Botschafter in London wegen der Einmischung des US-Präsidenten!

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http://www.telegraph.co.uk/authors/barack-obama/

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/politics/7095695/UK-and-America-can-better-friends-than-ever-Mr-Obama-if-we-LEAVE-the-EU-says-Boris-Johnson.html

http://www.theguardian.com/politics/blog/live/2016/apr/22/obama-cameron-press-conference-eu-uk-uks-power-politics-live

http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/boris-johnson-suggests-part-kenyan-obama-may-have-an-ancestral-dislike-of-britain-a6995826.html