Krummes Jubiläum!

13. August 2018
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Was geht hier denn ab?

5. August 2018

Ich war für ein dutzend Tage im westlichsten Zipfel Frankreichs, in der Bretagne. Ich war nicht zum ersten Mal da, aber diesmal war die sonst von Regen und Sturm umtoste Bretagne mild und warm wie die Provence, wie das Mittelmeer im Frühsommer, verrückte Welt? Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Unsere täglichen Kontakte mit GOG, mit „Good Old Germany“ ergaben Schreckenstemperaturen, die sich der 40-Grad-Grenze näherten und dies bei einer eckelhaften, nahezu unerträglichen Luftfeuchtigkeit. Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Was soll ich sagen, ich habe die Klimakatastrophe individuell genoßen, der Mensch ist wohl so? Ich hatte 21-26 Grad, dazu eine leichte, angenehme Atlantik-Brise und in 15 Tagen einen (1!) einzigen Regentag. Trotzdem war die ganze Landschaft um mich herum saftig Grün. An Wasser schien es generell nicht zu fehlen? So konnte ich die Küstenpfade entlang der Steilküste wandern und in kleinen abgelegenen Sandbuchten in einem Atlantik baden, den ich (individuell!) noch nie so warm empfunden habe. Eine halbe Stunde ohne Neoprene im Wasser war überhaupt kein Problem. Dazu Sonne ohne Ende und schließlich, mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Ich schrieb ja weiter oben schon, ich habe die Klimakatastrophe (individuell!) genossen, sorry! Gegen Ende meiner Zeit in der Bretagne tauchten in französischen Medien dann erstmals Hitzewarnungen auf in den verschiedensten Departements, es wurden täglich mehr, aber die Bretagne und die Normandie gehörten nicht dazu. Es war ein Traum, wenn man die Gesamtlage ausblenden konnte. Ich sah Delphine, Robben und Komorane, machte meine Wander-Kilometer und badete im warmen und glasklaren Atlantikwasser der Bretagneküste. Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Irgendwann geht aber alles zu Ende und ich fuhr mitten in der Nacht zurück in meinen deutschen Alltag. Die immergrüne Bretagne und die Normandie waren in dieser Nacht in dichten Nebel gehüllt, den ich verfluchte, aber der für das Grün mitverantwortlich sein könnte? Aber nirgendwo in Frankreich oder in Belgien sah ich auf dieser Rückfahrt Herbstwald wie in Deutschland, wo Bäume sich schon Anfang August Gelb und gar Braun färbten und wo schon Laub auf Straßen und Wegen lag. Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Die Ankunft in OWL aber, im Lippischen Regenwald, eigentlich Deutschlands regenreichstem Gebiet, schockte mich dann richtig: Schwüle 36 Grad, trockene Bäche und Teiche, gelbbraune Laubwälder, vertrocknete Rasenflächen, die einst der (ganze?) Stolz ihrer Besitzer waren. Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Heute Abend dann die ARD: Der Rhein hat in Folge der monatelangen Trockenheit Niedrigwasser, bei kritischen 28 Grad und sowohl die Wasserentnahme, als auch die Wiedereinleitung von erwärmtem Kühlwasser ist geregelt, ist eingeschränkt worden.
Mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?

Was wir jetzt erleben und/oder erleiden ist die Folge von globalem Fehlverhalten. Global bedeutet AUCH unserem eigenen Fehlverhalten. Mit dem Klima haben WIR anscheinend doch etwas zu tun, oder?

Im Zeitalter der aufblühenden Neo-Nationalismen müssen nach deren eigenen, verhängnisvollen Logik nun Verantwortliche, Sündenböcke her, die ANDEREN natürlich, denn mit dem Klima haben WIR doch nichts zu tun, oder?


Spanischer Richter Llarena lehnt die Rücklieferung Puigdemonts wegen Veruntreuung öffentlicher Mittel ab und zieht den Europäischen Haftbefehl zurück!

19. Juli 2018

Jetzt können ihn die Deutschen oder auch die Belgier gerne behalten! Nur um Spanien muss er so die nächsten 20 Jahre einen Bogen machen, denn der nationale Haftbefehl wegen Rebellion bleibt nicht nur bestehen, er kann auch jederzeit wieder ein Europäischer Haftbefehl (Euroorden) ausgelöst werden, wenn der/die Flüchtige/n z.B. das Land wechseln! Richter Llarena zog gleichzeitig die Europäischen Haftbefehle gegen ALLE Flüchtigen CAT-SEP’s zurück, also gegen Antonio Comin, Luis Puig, Meritxell Serret, (alle Belgien), Clara Ponsatí (Schottland) und Marta Rovira (Schweiz).

Damit ist der Versuch des Provinzgerichtes in Schleswig-Holstein krachend gescheitert, willkürlich deutsches Recht auf spanisches Territorium auszuweiten! Die Generalstaatsanwaltschaft Spaniens sieht darin gar eine Amtsanmaßung und dadurch europäisches Recht verletzt und deshalb „Null und Nichtig“?

Obwohl Rechte und konservative Parteien nun fordern, im Gegenzug das Schengener Abkommen zumindest zeitweilig auszusetzen und beispielsweise wieder temporale Grenzkontrollen einzuführen, lehnt die spanische Regierung diesen Schritt bisher klar und deutlich ab!

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https://www.20minutos.es/noticia/3398965/0/llarena-rechaza-entrega-puigdemont/

http://www.elmundo.es/espana/2018/07/19/5b50788546163f6aa48b4662.html

 

 


CAT-SEP’s von Tractoria beuten hemmungslos Tabarnia aus!

19. Juli 2018

Nanu? Die Ausbeutung der spanischen Autonomie Katalonien durch die spanische Zentralregierung in Madrid und der Negativsaldo zwischen Steuergeldern, die nach Madrid fließen und Rückflüssen nach Katalonien war stets eines der angeblich „sachlich überprüfbaren Gründe“, warum die CAT-SEP’s von Spanien weg wollten und sich zumindest derart „entsolidarisieren“ wollten, daß zumindest ein Saldo von Plus-Minus-Null entstünde, wobei ein sattes Plus natürlich noch lieber gesehen werden würde, schließlich ist man die Autonomie mit den bei weitem höchsten Gehältern und Zahlungen an ihren Wasserkopf aus Politikern, Angestellten des öffentlichen Dienstes und dem unüberschaubaren Beraterheer..

Trotzdem haben es die CAT-SEP’s die ganzen Jahre tunlichst vermieden ihre Zahlen innerhalb Kataloniens offen zu legen. Von Transparenz keine Spur…

Nun gibt es ja bekanntlich auch denjenigen Teil Kataloniens, der sich prosperierend entlang der Küste von Barcelona bis nach Tarragona hinzieht, unter dem Kunstnamen Tabarnia gerne spanische Autonomie bleiben möchte während die CAT-SEP’s sich dann mit einem Leben im provinziellen, dünner besiedelten, agrarisch geprägten Hinterland Tractoria begnügen müssten.

Nun hat man von Seite Tabarnias einmal den Abzug von Steuern durch die CAT-SEP-Generalitat d’Catalunya (82%) und deren Rückflüsse nach Tabarnia (66%) errechnet und ein sattes Minus von 16% oder von 4,659 Milliarden €uro zu Lasten Tabarnias und zu Gunsten Tractorias errechnet, das GRÖSSER ist, als das stets Madrid vorgehaltene Ungleichgewicht! Die CAT-SEP’s kassieren von Tabarnia 23,843 Milliarden ein, reinvestieren aber nur 19,184 Milliarden €uro. Jeder einzelne Bürger Tabarnias, ob jung oder alt, ob Steuerzahler oder nicht, ist also mit 838 €uros dabei, um das CAT-SEP-Spektakel der Tractorianer und damit ihre eigene vielfältige Unterdrückung zu finanzieren!

Wenn also solche Leute wie die CAT-SEP’s stets über das böse Madrid propagieren, dann zitieren sie (vermutlich wissentlich?) ihr eigenes Verhalten gegenüber der schweigenden, zumindest nicht separatistischen, Mehrheit in Katalonien!

Tabarnia erwirtschaftet 78% des katalanischen BIP und erhält nur 47% der katalanischen Investitionen zurück. Ein klarer Fall für eine Unabhängigkeit Tabarnias von Katalonien, folgt man der Argumentation der CAT-SEP’s…

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https://www.elcatalan.es/tabarnia-presenta-un-deficit-fiscal-de-4-659-millones-de-euros-dentro-de-cataluna-segun-un-informe-de-ccc/


Die Frankreich ist Weltmeisterin!

16. Juli 2018

Herzlichen Glückwunsch, Madame Marianne!

Im ganzen Land wurde gejubelt, gefeiert, getrunken, noch mehr getrunken und dann wurde an einigen Orten, in einigen Städten randaliert, wurden Autos in Brand gesetzt, wurden Schaufenster zerbrochen und Geschäfte geplündert! Wasserwerfer wurden eingesetzt und es soll etwa 300 Festnahmen gegeben haben.

Wenn „Die Blauen“, die Weltmeister(innen)-Mannschaft, zu dieser Stunde in Paris eintrifft um sich gebührend feiern zu lassen, wird es dann in einigen Straßen der Hauptstadt etwa noch „wie im Krieg“ aussehen?

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http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2018/07/16/01016-20180716ARTFIG00001-victoire-des-bleus-debordements-en-marge-de-la-fete.php?utm_source=CRM&utm_medium=email&utm_campaign=%5B20180716_NL_ACTUALITES%5D&een=c07d50fdca8395233c78eff3b69d0b08&seen=6&m_i=21M2SiTdc_3il5S4iA3id7IjPoRep0qUjUR8uTAuAfw8c4i2Jax_H6QPhXCMy_t06rexa9zLYaMzTdqRkelU7ghB_8eX1%2BZw2f


FIAT-Belegschaft streikt wegen CR7!

11. Juli 2018

Die Gewerkschaft USB erklärt es für inakzeptabel, daß die Familie Agnelli, der sowohl große Teile von FIAT als auch von JUVENTUS TURIN (2/3) gehören, für den portugiesischen Balltreter 400 Millionen ausgeben will und für die eigene Belegschaft von FCA (FIAT CRYSLER Automobiles) nur „einen Tritt in die Eier“ übrig habe!


Lang, lang ist’s her!

10. Juli 2018

Als irgendwann im vorigen Jahrhundert, lang, lang ist’s her, die Ossi-Oppositionsführerin im deutschen Bundestag nach Washington, DC reiste, um dort gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten ihrer eigenen deutschen Regierung in den Rücken zu fallen, versprechend George Bush’s Irak-Krieg unterstützen zu wollen, da hatten die Amis ihren Zombie gefunden, Angela Merkel!

Wen wundert’s daß die Frau alsbald Kanzlerin wurde und danach gar als MÄCHTIGSTE FRAU DER WELT verlacht wurde? Egal, so geschah es.

Nun macht sie das schon ein paar Jahre und der Lack ist, wie man so sagt, AB!

Vieles hat sich geändert in dieser Zeit, aber nicht der Ossi-Kadaver-Gehorsam dieser Angela Merkel zu ihren Oberen in Washington, DC oder dem anderen Laden in Virginia.

Es gibt inzwischen für Europa, für Deutschland, ein paar echte, wichtige Probleme, die man nur ungern  irgend einer Stasi-IM  überlassen möchte?

Nun gibt es unter unter US-President Dumb mal wieder einen neuen US-Botschafter in Deutschland. Auf den ersten Blick erscheint er dümmer als seine Vorgänger, scheint gar ein reiner Volltrottel zu sein?

Er versprach die Rechte in Europa zu stärken?

Aber urteilen wir doch bitte nicht vorschnell, hat er sich nicht in Rekordzeit die symbolische Merkel’sche Handhaltung angewöhnt?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-1217550-1313563.html