Katalanischer Rassismus?

14. April 2018

Die CAT-SEP’s, die stets die wohl eingeübte Show von friedlichem demokratischen „Flower-Power-Protest verbreiten wollen  haben neben kriminellen Delikten wie institutionalisierter Korruption, systematischem Missbrauch von öffentlichen Mittel auch fremdenfeindliche, xenophobe, ja rassistische Wurzeln. Jeder, der die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts kennt, weiss Massenaufzüge mit Fahnen, Fackeln und Musik zu deuten. Es gibt sie alle auch hier, bis hin zum schwungvoll empor gerissenen, gestreckten rechten Arm.

Es gibt aber auch einen klaren rassistischen Aspekt, von den Anfängen des Nationalkatalanismus bis heute zu Puigdemont und seinen Vasallen. Ich habe in den Kommentaren eines Online-Zeitungsartikels von heute eine Sammlung von rassistischen Zitaten katalanischer Politiker von Gestern und Heute gefunden und veröffentliche sie hier.

Nach längerem Überlegen habe ich mich jedoch entschlossen, sie nicht zu übersetzen, weil ich Beifall von der falschen Seite befürchte. Wer sich ernsthaft für das Thema interessiert, der wird gewiss Mittel und Wege finden, sich den Inhalt zugänglich zu machen?

Deshalb also hier nur kurz:
Der Katalane fühlt sich genetisch als höherwertigere Rasse als der seiner Überzeugung nach minderwertige Spanier oder Andalusier es sind. „Diese Spanier“ hätten afrikanisches und semitisches Blut und deshalb all die schlechten Eigenschaften, die ihnen der Katalane gerne unterstellt.

Auszüge aus aktuellen Web-Kommentaren von heute, 14. April 2018 mit rassistischen Zitaten nationalistischer katalanischer Separatisten von Gestern und Heute:

Artur Mas, President de la Generalitat: “Renacido el espíritu inmortal de nuestra raza, tomo posesión victoriosa de esta fortaleza, para celebrar de nuevo Cortes, que dictarán leyes nuestras, en nuestra lengua. ¡Sentid la alegría de este momento! ¡Y, con ella, vuestra responsabilidad y vuestra gloria!” (citando a Macià, 2013).

Jordi Pujol, President de la Generalitat“El hombre andaluz no es un hombre coherente, es un hombre anárquico. Es un hombre destruido (…). Es, generalmente, un hombre poco hecho, un hombre que hace cientos de años que pasa hambre y que vive en un estado de ignorancia y de miseria cultural, mental y espiritual. Es un hombre desarraigado (…) constituye la muestra de menor valor social y espiritual de España (…) Si por la fuerza del número llegase a dominar, destruiría Cataluña” (1976).

LAS COSAS QUE HAY QUE DECIR PARA LLEVARSE UN TRES POR CIENTO DE CADA LADRILLO QUE SE MOVÍA EN CATALUÑA

Heribert Barrera, President del Parlament de Cataluña: “No pretendo que un país haya de tener una raza pura; esto es una abstracción. Pero hay una distribución genética en la población catalana que estadísticamente es diferente a la de la población subsahariana, por ejemplo. Aunque no sea políticamente correcto decirlo, hay muchas características de la persona que vienen determinadas genéticamente, y probablemente la inteligencia es una de ellas (…) El cociente intelectual de los negros de Estados Unidos es inferior al de los blancos” (2001).

Miquell Coll i Alentorn, President del Parlament de Cataluña: “En relación con los elementos genéticos [de Cataluña] hay un aspecto poco estudiado y prácticamente desconocido que, con todas las reservas, me permito insinuar. Me refiero a la posible influencia de la composición química del suelo sobre la manera de ser del cuerpo humano, sobre enzimas, hormonas y otros elementos fisiológicos. (…) La península ibérica está geológicamente dividida en dos grandes zonas: la granítica del oeste y de gran parte del centro, y la calcárea del este” (1978).

Enric Prat de la Riba, President de la Mancomunitat“Los castellanos (…) son un pueblo en el que el carácter semítico es predominante; la sangre árabe y africana que las frecuentes invasiones de los pueblos del sur le han inoculado se revela en su manera de ser, de pensar, de sentir, y en todas las manifestaciones de su vida pública y privada” (1898)

Pompeu Gener, precursor del catalanisme: “[Cataluña] estaba formada por razas superiores a la suya [Castilla]. Sumaba más sangre aria que tiende a la expansión y al progreso, y que da una individualidad más fuerte y distinta, y no predominaba en sus comarcas la sangre semita y presemítica que tiende a la indolencia, a la fatalidad, al fanatismo, a la sumisión, a vivir de lo imprevisto o de apropiarse de lo ajeno. (…) [Los catalanes] conocemos que somos arios europeos y que como hombres valemos más en el camino del Superhombre” (1903).

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Wie die CAT-SEP’s sich aus Steuergeldern ALLER Spanier finanzieren!

14. April 2018

Man wundert sich gelegentlich wie locker die CAT-SEP’s ihren finanziellen Aufwand bestreiten, egal ob es sich um Kampagnen, gemietete Busse und Bahnkarten zu Demos, ob Flüge, Hotels und Spesen zu Geflüchteten nach Brüssel, Glasgow und Berlin handelt oder um Kautionen von jeweils über hundertausend €uro, die im Dutzend und quasi „über Nacht“ bezahlt werden? Nein, an Geld herrscht kein Mangel! Aber wo kommt dieses Geld eigentlich her?

ÒMNIUM CULTURAL hat z.B. in den elf Jahren von 2006 bis 2016 etwa 10,2 Mio €uro Einnahmen „als Spenden“ verbucht, also eine knappe Million jedes Jahr. Es wäre aber auch gut und sehr einfach möglich einen Teil der reichlich kursierenden Schwarzgelder als Spendengelder reinzuwaschen? Erst seit die Zentralregierung in Madrid ab 2013 etwas näher darauf schaute, woher und wieviel Geld da „gespendet“ worden ist, gingen diese Spenden auf wundersame Weise von bisher knapp 1 Mio €uro por Jahr auf 280.000 €uro pro Jahr zurück?

Absender, bzw. „Spender“ waren öffentliche Einrichtungen des Staates Spanien in der Autonomie Katalonien, also Rathäuser, Ratsgremien, Diputationen, Bezirke (Comarcas) bis hin zur Generalitat d’Catalunya und dem katalanischen Autonomieparlament. Das sind also in jedem Falle Steuergelder ALLER lebender Spanier die Steuern bezahlen UND zum Teil auch toter Katalanen ohne Erben, deren Geld an die Generalitat fällt. Aber auch diese “geerbten Gelder“ können natürlich Schwarzgelder sein, die auf diesem Weg gewaschen werden. ÒMNIUM CULTURAL war auf jeden Fall „sehr flüssig“ und in der Lage sich mehrere Millionen €uro teure Immobilien in Barcelona zu kaufen, für die im Einzelfall bis zu 3 Mio €uro gezahlt wurden!

Gleichzeitig treten sie im Ausland als neutrale Bürgerorganisationen ALLER Katalanen auf und machen dort massivst Werbung für den Separatismus, unter Anderem auch in deutschen Medien und werden von diesen aber nicht als Teil der CAT-SEP’s sondern sozusagen als „neutrale Seite“ im katalanischen Konflikt wahr genommen und „als Zeugen zitiert“!
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Nachtrag:
Wie es scheint, kassieren alle Parteien, aber auch die Gewerkschaften, auf vielfältige Weise reichlich Steuergelder in Spanien ab? An die (Partei)politisierten Gewerkschaften fliessen nicht nur Mitgliedsbeiträge sondern auch reichlich Mittel aus nationalen und regionalen Haushalten. Dazu fließen von den Sozialversicherungsbeiträgen eines jeden Zahlers kleine Beiträge an die Gewerkschaften, die sich bei Millionen Beitragszahlern zu „ganz hübschen Summen“ addieren. Darüber hinaus agieren Gewerkschaften „unternehmerisch“ mit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und in der Arbeitsvermittlung in Konkurrenz zu den Arbeitsämtern. Spötter zählen sie deshalb zu den größten Arbeitgebern des Landes.

Morgen werden nationale spanische Gewerkschaften wie UGT und CCOO mit den CAT-SEP’s in Katalonien für die Freilassung der „sogenannten politischen Gefangenen“ demonstrieren, dabei wegen aktuellen Massenaustritten aus diesem Grunde, aber zumindest optisch „den Ball flach zu halten versuchen“.


Zu einem Konflikt gehören mindestens zwei Parteien, in Spanien dürfen es auch gerne mehr sein!

8. April 2018

Viel wurde dieser Tage über den spanisch-katalanischen Konflikt geschrieben in Europas Medien. Dabei zieht sich die heisse Phase dieses Zirkus jetzt in ihr achtes Jahr, sich dabei immer mehr zuspitzend.  Es ist von zwei nahezu gleich großen Hälften der katalanischen Bevölkerung die Rede, die sich diametral entgegengesetzt als Separatisten oder als Unionisten gegenüber stünden. Beide fest daran glaubend, sie seien im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit und des  Rechtes, ganz egal ob Letzteres sich nun auf konkreten Gesetze und Paragraphen der Spanischen Verfassung oder auf gefühlte, kreative Selbstauslegung irgendwelchen Völkerrechtes beziehen.

Bei der per Artikel 155 zum frühestmöglichen Termin vorgezogenen Autonomiewahl des 21-D 2017 hatten – trotz der Begünstigung durch das schräge, katalanische Wahlrecht – die Separatisten keineswegs die meisten Stimmen bekommen. Puigdemont, um den sich unverständlicherweise alles dreht in Katalonien, war sogar nur zweiter Sieger HINTER Inés Arrimadas, Ciutadans (C’s) geworden. Man kann also mit Fug und Recht sagen, die Separatisten seien gescheitert am 21-D, denn sie hatten immer behauptet die Mehrheit der Katalanen stünde hinter ihnen. ERC war hinter JxC zur zweiten Kraft der Separatisten in Katalonien geworden und die Anarcho-CUP waren gar von 10 auf 4 Sitze  geschrumpft. Dazu kam, daß ein Teil des Spitzenpersonals außer Landes geflohen war, während ein anderer Teil sich in U-Haft wegen Flucht- und/oder Wiederholungsgefahr befand.

Diese ungleich betroffenen Separatisten begannen nun heftig um Macht und Einfluß zu streiten, teils im Verborgenen, teils aber auch öffentlich. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner war es, eine totale Blockade der katalanischen Politik zu garantieren, was ihnen auch gelang. Fast vier Monate nach der Wahl gibt es keine reguläre, gewählte, sich in Freiheit, im Land und sich in Amt und Würden befindliche Regierung in der spanischen Autonomie Katalonien. Beinahe das Schlimmste daran: Trotz nur minimalen Eingriffen durch Madrid läuft es – den Zahlen zu Folge – ohne Regierung besser in Katalonien als es in den Jahren zuvor unter den Separatisten der Fall gewesen war.

Nun sind bekanntlich Wählerstimmen keine Sitze im Parlament. Die Separatisten hatten trotz weniger Stimmen, noch immer eine knappe Mehrheit an Sitzen eingefahren. 34 Sitze JxC, 32 Sitze ERC und 4 Sitze CUP, macht zusammen 70 Sitze (bei einer absoluten Mehrheit von 68 Sitzen nur „zwei-über-den-Durst!“). Da die CUP immer nur Maximalforderungen stellte, bezüglich direkter Umsetzung der unabhängigen katalanischen Republik, standen sie für andere, eher symbolische oder gar autonomistische Lösungen nicht zur Verfügung. Die CAT-SEP’s hatten also nur 66 „echte Sitze“, wenn denn auch ALLE im Ernstfall solidarisch abgestimmt hätten. Jegliche Lösung hätte also Lagerübergreifenden Abstimmungen, politische Kompromisse erfordert. Dazu war niemand bereit oder in der Lage, weder bei den Separatisten, noch bei den Unionisten.

Statt dessen wurde in einem Dreieck von Waterloo, Belgien, von Barcelona, Spanien und dem Knast von Estremera bei Madrid medial Vorschläge und Forderungen verbreitet, die sich in der Regel gegenseitig ausschlossen. Es wurde Pseudo-Politik betrieben, mit dem Mindestziel Aufrechterhaltung der Blockade in Katalonien. Verschwiegen wurde dabei, daß die CUP bei keinem dieser Vorschläge mitgespielt hätte, daß JxC und ERC also die absolute Mehrheit nicht hätten erreichen können. Sie hätten ihren Kandidaten nur in einem riskanten zweiten Wahlgang mit einfacher Mehrheit installieren können, mit allen Tricks wie der Delegation von Stimmen im Gefängnis einsitzender Abgeordneter oder mit dem Hologramm eines in Brüssel agierenden, abgesetzten Ex-Präsidenten, der dies nicht wahrhaben wollte.

Doch in dem ganzen Spektakel ging ein anderer Skandal fast völlig unter. Die Unfähigkeit der Unionisten entweder die Wahlsiegerin Inés Arrimadas (zu passiv, zu still, zu ängstlich?) zu installieren oder eine Parteien- UND Lagerübergreifende Koalition eine Art von CAT-GroKo zu installieren, wie es „der Tänzer“ Miquel Iceta, PSC ins Spiel gebracht hatte.

Traurige Tatsache bei den Unionisten: Sie sind sich untereinander mindestens so „spinnefeind“ wie gegenüber den Separatisten. Keiner traut dem Anderen über den Weg!

In Barcelona stehen Kommunalwahlen an.

In Katalonien werden automatisch erneut vorgezogene Neuwahlen ausgelöst, wenn bis zum 23. April keine Regierung installiert sein wird!

In Spanien könnte es ebenfalls Nationalwahlen geben, wenn Rajoy seinen Haushalt nicht durch bringt oder an der Vertrauensfrage scheitert.

Die Umfragen sehen bei diesen Wahlen, egal wo, nur Ciudadanos (Ciutadans, C’s) als Gewinner, alle anderen scheinen zu verlieren?

Ciudadanos aber, egal ob Albert Rivera in Madrid oder ob Inés Arrimadas in Barcelona, verhält sich abwartend, untätig, pokernd oder gar ängstlich? Klar muss einem auch sein, daß es sich hier um eine neoliberale und konservative, eher noch „rechtere“ Partei handelt, als es sogar Rajoys Partido Popular ist. Das ist wahrlich keine schöne Aussicht mit unkalkulierbaren Risiken…


Spanischer EU-Abgeordneter: Ohne Euroorden macht Schengen keinen Sinn!

7. April 2018

Der konservative spanische Abgeordnete des Europa-Parlamentes Esteban González Pons, PP,  hat auf dem Nationalkonvent der PP in Sevilla die Erklärung der Richter des Oberlandesgerichtes Schleswig-Holsteins und der Bundesjustizministerin Katarina Barley, SPD scharf kritisiert:

Damit seien die Vertrauensfundamente der EU und speziell des Schengen Raumes zerstört worden. „Wenn der Euroorden nicht funktioniert, dann macht Schengen keinen Sinn“, so González Pons!

Wenn wir zwar einen freien Bewegungsraum für EU-Bürger haben, aber gleichzeitig Delinquenten nicht per Euroorden einfordern können, dann macht Schengen insgesamt keinen Sinn!

Deutschland habe Spanien in Frage gestellt in Sachen Auslieferung von Puigdemont und wenn dies geschehe machen die Schengen Verträge schlicht keinen Sinn!

Wenn es Staaten gäbe, in denen ein Staatsstreich kein Delikt sei, dann sei dies ein internes Problem dieser Staaten, aber nicht von Spanien!

Apropos: Habe ich eigentlich schon erwähnt, daß González Pons sagte, daß Schengen ohne funktionierenden Euroorden keinen Sinn mache?


Das Rätsel Skripal, oder TM dreht durch!

6. April 2018

Es ist rund einen Monat her, daß die Brexit-Theresa, in erheblichen innenpolitischen Schwierigkeiten steckend, auf einmal den äußeren Feind entdeckte, den immer nützlichen, stets abrufbaren „Gott-sei-bei-uns“, den Ex-KGB-Unhold Putin!

Putin sollte im verträumten Salisbury, Wiltshire einen ehemaligen russischen Doppel- oder Tripel-Agenten Sergej Skripal, 66 mit einem typisch-russischen, ganz fiesen Gifttrick beinahe ausgelöscht haben. Als Kollateralschaden wurden seine Tochter Julija, 33 und ein zu Hilfe eilender anonymer Polizist, ?? gemeldet. Alle drei seien einem Anschlag mit einem natürlich-verbotenen, militärischen Kampfgas Novichok (oder so ähnlich?) zum Opfer gefallen.

Die Russen, besser Putin, wurden direkt beschuldigt. Die Wissenschaftler und Kampfmittel-Experten im 9km nahen Porton Down (was für ein zufälliger Zufall aber auch?) hätten das Russen-Zeug identifiziert, das nur von dort kommen könne und außerdem verboten, darum also illegal sei und nur von Putin selbst angeordnet worden sein konnte!

Noch mehr als Theresa May, (TM) überschlug sich rhetorisch Boris Johnson, (BoJo) ihr durchgeknallter Aussenminister. Die NATO rief zur Solidarität auf und ALLE, ALLE kamen, brauchten keine Fakten, gar Beweise. Auch die gerade erst mit „Ach-&-Krach“ wiedergewählte Merkel war natürlich dabei. TM verlangte von Putin ein Geständnis und eine Entschuldigung, am besten sollte er sich wohl gleich erschießen? Frankreichs Macron hatte zuerst noch Beweise und Fakten angemahnt. Er wurde schnell auf Spur gebracht.

Die Zeit verging und es wurde emsig antirussische NATO-Proganda gehetzt. Große Teile der Medien publizierten im Gleichschritt. Kleine Zeitungsmeldungen wiesen darauf hin, daß ein Sonderprogramm der Prüfung und Finanzierung von Autobahnen und Brücken zur schnellen Panzerverlegung an die „Ostfront“ angelaufen sei…

Die Zeit verging noch mehr und so nebenbei wurde beiläufig bekannt, daß der bei seiner Ersten Hilfe mit dem Gift in Berührung gekommene Polizist längst wieder seinen Dienst angetreten hatte. Dann wurde die schnelle Verbesserung des Zustandes von Julija, der Tochter Skripals gemeldet, die gut auf Medikamente und Behandlung anspreche, bei Bewusstsein sei und sich nicht mehr in Lebensgefahr befände.

Dann tauchten Widersprüche in der Geschichte auf. Hatte es doch zuerst geheissen, die Skripals seien Mitten in Salesbury auf offener Straße vergiftet worden. Dort hatten auch die im TV gezeigten Untersuchungszelte gestanden. Dann hieß es das Teufelszeug sei auf die Türklinke seines Reihenhäuschens geschmiert gewesen. Damit hätte die Wirkung dann erst mit dreistündiger Verzögerung eingesetzt?

Dann meldeten sich Verwandte aus Russland und fragten nach dem Verbleib und Schicksal seiner Haustiere. Skripal habe Meerschweinchen und Katzen zu Hause gehalten! Wurden die auch zum Opfer des Anschlages? Hatte TM uns dies verschwiegen, obwohl das fiese Töten von Katzen doch bestimmt sehr gut in ihr Putin-Bild gepasst hätte?

Wir wurden flugs zurück in die Zeiten des Kalten Krieges katapultiert. Die Russen boten Zusammenarbeit an. Die Briten verweigerten diese.

Die Zeit verging noch viel mehr und die Britischen Wissenschaftler erklärten niemals behauptet zu haben, das Giftzeug stamme aus Russland. Das hat BoJo sich wohl einfach so ausgedacht? Dumm, doch für den Fall gibt es stets Quellen bei den Briten und den USA, denen man einfach Glauben solle und die nicht offengelegt und nicht angezweifelt werden dürften. Wir befinden uns dann jetzt also im religiösen, sektierischen Bereich?

Die gute Nachricht zum Schluß: Auch Sergei Skripal spräche jetzt gut auf die Behandlung an und der 66-jährige befände sich nicht mehr in Lebensgefahr! Halten wir fest: Alle drei sind über den Berg und es ist nicht von bleibenden Schäden die Rede!

Was für ein fieses Zeug dieses Novichok (oder so ähnlich?), wirkt erst nach drei Stunden und setzt die Opfer dann für fast einen Monat außer Gefecht? Also, KO-Tropfen wirken jedenfalls schneller. Ob es aber als militärischer Kampfstoff mit diesen Eigenschaften und Wirkungen der Renner ist, das vermag ich nicht zu beurteilen?

Wie es jetzt im Nachhinein scheint, war die internationale Krise zwischen NATO und Russen, ausgelöst durch die hysterische TM wohl das Gefährlichste an der ganzen Sache?Konsequenzen für TM und BoJo? Fehlanzeige!

(Letzterer packt sogar vor laufenden Kameras dem saudischen Herrscher an die Eier…)

 

 


Puigdemont vorläufig frei. Das OLG S-H sieht kein Delikt der Rebellion gegeben!

5. April 2018

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein sieht nach Prüfung des Euroordens Spaniens kein Delikt der Rebellion gegeben. Damit ist der schwerste Auslieferungsgrund gegen Puigdemont außer Kraft gesetzt. Jetzt könnte er auf der Basis des Euroordens nur noch wegen des Missbrauchs öffentlicher Mittel angeklagt werden. Dafür sind die zu erwartenden Strafen sehr deutlich geringer, sodaß wegen vermuteter fehlender Fluchtgefahr seine vorläufige Freilassung angeordnet wurde. Er wird – so vermute ich mal – die Zeit bis zur Entscheidung über seine Auslieferung wohl eher in Hamburg auf Sankt Pauli als in Neumünster verbringen wollen?

Es ist nicht bekannt, ob Puigdemont seinerseits nun auf Majestätsbeleidigung und Haftentschädigung gegen die deutschen Behörden klagt…

Es ist auch noch nicht bekannt ,welchen Einfluß diese Entscheidung des OLG S-H auf die künftige katalanische Exilregierung in Brüssel hat, ob Puigdemont sich neben dem Palast in Waterloo, Belgien nun noch eine Villa an der Elbchaussee zulegt, zu der das katalanische Autonomieparlament dann zum Befehlsempfang anreisen müssen/darf?

Sollte er aber am Ende des Prozesses ausgeliefert werden, falls er keinen Asylantrag stellt, weil ihm Hamburg so gefällt, dann dürfte er zwar nicht mehr der Rebellion angeklagt werden, wohl ABER JEGLICHEN ANDEREN DELIKTES, das gegenwertig noch in der Ermittlungsphase ist?

Seine deutschen Anwälte werden – so vermute ich – wohl gegen die Frechheit in Berufung gehen, überhaupt die Exekution des Euroordens in Betracht gezogen zu haben? Das Ziel ist die generelle Immunität für Politiker, was immer sie auch so treiben…

 


Zerstören CAT-SEP’s nebenbei die Gewerkschaft UGT und die spanisch-katalanischen Sozialisten der PSOE/PSC?

5. April 2018

Die Gewerkschaft UGT steht den Sozialisten der PSOE/PSC nahe, die sich bereits  ganz offiziell organisatorisch in katalanisch (PSC) und spanisch (PSOE) getrennt haben. Der größere spanische Teil ist noch einmal zwischen „Susana“ Díaz Pacheco, (Andalusien) und Pedro Sánchez (Rest-Spanien, ohne Katalonien und Andalusien) geteilt.

Der katalanische Teil der PSC, geführt „vom Tänzer“ Miquel Iceta, versucht den Eiertanz zwischen Partei mit Regierungsanspruch in Madrid (PSOE) und Regionalpartei mit der Option Unabhängigkeit von Spanien (PSC). Kurz, „der Tänzer“ versucht wieder einmal auf allen Hochzeiten zu tanzen! Sehr erfolgreich ist er damit nicht, denn alle Beteiligten wählen lieber das Original ihrer politischen Ansicht, als das weichgespülte „wir sind auch so ein bisschen dabei“ Icetas.

Der ungelöste innerparteiliche Konflikt der PSOE/PSC überträgt sich auf die dieser Partei nahestehende Gewerkschaft UGT. Während sie CAT-SEP’s in Katalonien ständig versuchen Streiks zu Gunsten ihrer Abtrennung von Spanien zu organisieren, egal ob nun 50 Personen bei einem Mini-Streik gnadenlos die Hauptverkehrsachse, die Autobahn nach Frankreich stundenlang blockieren, oder ob sie den Generalstreik ausrufen, gerät die UGT dabei zunehmend ins Hintertreffen. Ab und zu ist sie dann doch offiziell dabei, sind doch Streiks eine Grundkompetenz von Gewerkschaften, sollte man meinen?

Am 15. April nun will die UGT mal wieder „politisch“ streiken in Barcelona zur Freilassung von sogenannten „politischen Gefangenen“ in Spanien, d.h. Politikern denen konkrete, strafrechtliche relevante, Vergehen vorgeworfen werden und die sich wegen Wiederholungs- und/oder Fluchtgefahr derzeit in U-Haft befinden. Folgte man dieser Definition von „politischen Gefangenen“, zählte letztlich jeder U-Häftling dazu, egal ob er nun „backender“, „maurernder“ oder „schreinernder“ oder eben „politischer“ Gefangener ist?

Dieser geplante Streik hat nun anscheinend in der UGT das Fass zum Überlaufen gebracht und es erhebt sich ein Grummeln gegen den Vorsitzenden. Parallel wird bekannt, daß angeblich täglich Tausende(?) aus der UGT austräten! Besonders in den Regionen Madrid, Andalucía, Castilla La Mancha und Extremadura steigt die Unzufriedenheit mit dem Gewerkschaftsführer José (Pépe) María Álvarez Suárez und dessen zauderndem Agieren. Es gäbe einen gallopierenden Niedergang des Ansehens der UGT, speziell bei SEAT folgte eine Welle der Austrittserklärungen der Anderen…

Kommt dieser Streik am 15. April mit der UGT zu Stande, könnte er deren Zerbrechen zur Folge haben. Es gibt auch bereits Übertritte von Alt-Mitgliedern zu separatistischen Regionalgewerkschaften wie „Intersindical-Confederació Sindical Catalana“ (CSC) und der „Coordinadora Obrera sindical“ (COS).

„Der Tänzer“ Miquel Ictea, PSC (und damit im Prinzip Unionist!) feuert den Bruch zusätzlich an mit der Bejahung und Forderung nach einer katalanischen Finanzbehörde (Hacienda) und einer katalanischen Gesamtregierung, welche Separatisten und Unionisten umfassen soll und den CAT-SEP’s so einen vorläufigen Ausweg aus ihrer momentanen Blockade böte, bis zum nächsten kalkulierten Schritt in die Illegalität und zugleich „natürlich“ Imunität vor rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns…

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https://www.elconfidencialdigital.com/dinero/UGT-rompe-Cataluna-miles-ultimos_0_3123887595.html
https://es.wikipedia.org/wiki/Susana_Díaz
https://de.wikipedia.org/wiki/Pedro_Sánchez
https://es.wikipedia.org/wiki/Miquel_Iceta
https://es.wikipedia.org/wiki/José_María_Álvarez_Suárez
https://de.wikipedia.org/wiki/Uni%C3%B3n_General_de_Trabajadores