Au, fein: Der Staat will uns mit Zwangsgebühren künftig noch gründlicher die Gehirne waschen!

11. Juli 2017

Hier nur einen Link zur FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-oeffentlich-rechtlichen-wollen-den-zeitungen-den-rest-geben-15096151.html?xtor=EREC-7-%5BDer_Tag_am_Mittag%5D-20170711&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Der_Tag_am_Mittag


What the f.ck is Spanish Constitution?

24. Juni 2017

In einem nicht namentlich gekennzeichneten OPED der Herausgeber der NYT wurde zur Lösung der spanischen Krise locker, lässig und ohne jeden Anflug von Hintergrundwissen zur Lösung vorgeschlagen, einfach die Verfassung zu brechen und eine Schein-Volksabstimmung mit vorher bestimmtem, feststehenden Ausgang durchzuführen.

Man wisse ja, daß in Madrid praktisch seit Jahren nicht regiert würde. Das stehe ganz im Widerspruch zu den fleissigen Separatisten in Barcelona, wo die Gesetzgebung nur so brumme. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man wisse ja, daß in der spanischen Autonomie Katalonien rund 20% des spanischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet, aber nur knapp 10% der Steuermittel zurückfliessen würden. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man könne sich doch da nicht auf solch lächerliche Formalismen wie Recht und Gesetz, gar eine Verfassung berufen? (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Da müsse man sich doch als Zauderer von Madrid flugs über eine Verfassung, über Recht und Gesetz hinwegsetzen und ein Referendum einberufen und die Katalanen über ihren Verbleib in Spanien abstimmen lassen. (Wer, warum, wann, wie oft und wie lange?)

Die Katalanen hingegen müssten einfach dieses Referendum unterlaufen und alle gegen einen Austritt und für einen Verbleib in Spanien stimmen.

So hätten alle ihren Willen bekommen, ihr Gesicht gewahrt und nichts änderte sich, Spanien eben!

So einfach gehen die Dinge für den Board of Editors der NYT in TRUMPISTAN.

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Gehabt euch wohl, Herr Doktor Kohl!

16. Juni 2017

https://www.washingtonpost.com/local/obituaries/helmut-kohl-german-statesman-who-united-his-country-after-cold-war-dies-at-87/2017/06/16/873ee8ea-52a8-11e7-91eb-9611861a988f_story.html?hpid=hp_hp-more-top-stories_helmut-1155am%3Ahomepage%2Fstory&utm_term=.40cd0818f1b7

https://www.theguardian.com/world/2017/jun/16/helmut-kohl-ex-chancellor-and-architect-of-german-reunification-dies-aged-87

http://www.telegraph.co.uk/news/2017/06/16/former-german-chancellorhelmut-kohl-dead-87/

http://www.leparisien.fr/international/allemagne-l-ancien-chancelier-helmut-kohl-est-mort-16-06-2017-7058079.php

http://www.lemonde.fr/disparitions/article/2017/06/16/helmut-kohl-ancien-chancelier-allemand-est-mort_5145914_3382.html

http://www.lefigaro.fr/international/2017/06/16/01003-20170616ARTFIG00259-helmut-kohl-pere-de-la-reunification-allemande-est-mort.php

http://www.elperiodico.com/es/noticias/internacional/muere-helmut-kohl-artifice-reunificacion-alemania-6110210

http://www.abc.es/internacional/abci-muere-excanciller-aleman-helmut-kohl-segun-diario-bild-201706161731_noticia.html

http://internacional.elpais.com/internacional/2017/06/16/actualidad/1497626619_312475.html

http://www.lavanguardia.com/internacional/20170616/423440071729/helmut-kohl.html

http://www.hurriyetdailynews.com/helmut-kohl-father-of-german-reunification-dies-at-87.aspx?pageID=238&nID=114427&NewsCatID=351

http://www.telegraaf.nl/buitenland/28408048/__Helmut_Kohl__87__overleden__.html

http://www.volkskrant.nl/buitenland/helmut-kohl-architect-van-het-nieuwe-europa-op-87-jarige-leeftijd-overleden~a4501293/

Dem ist nichts hinzuzufügen! RIP, „alte Birne“.


Merkel sagt sich (besoffen?) von den USA los! Jo, üs dönn scho Wahlkampf, sakra?

29. Mai 2017

Diesen Eindruck könnte man zumindest auf den ersten Blick haben, wenn man das Bild einer masskrugschwingenden Kanzlerin im Bierzelt sieht, das den Artikel der WHASINGTON POST „ziert“?

Wenn diese Bemerkungen, die man vielleicht einmal eine „historische Zäsur“ in den amerikanisch-deutschen Nachkriegsbeziehungen nach WW2 nennen wird, tatsächlich im Rahmen der CSU-Biertrinker gefallen ist, dann hat die Kanzlerin (ungewollt?) alle Klischees bedient, die man in den USA so im Allgemeinen von Deutschland und den Deutschen hat. Sagt denn Amis denn keiner, daß die Merkel da nur Alk-frei drin hat, das wie Bier aussieht? Dass sie die Bildbetrachter ebenso täuscht, wie sie ihre Wähler zu täuschen pflegt? Hat sie den Wahlkampf in Bayern begonnen? Bettelt sie um AfD-Stimmen? Vergessen die schönen Bilder mit „Sankt Obama“ vor ein paar Tagen auf dem Kirchentag in Berlin?

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https://www.washingtonpost.com/world/following-trumps-trip-merkel-says-europe-cant-rely-on-us-anymore/2017/05/28/4c6b92cc-43c1-11e7-8de1-cec59a9bf4b1_story.html?hpid=hp_hp-top-table-main_merkel-153pm%3Ahomepage%2Fstory&utm_term=.724b50a25af4

http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/politics/ct-trump-merkel-europe-relations-20170528-story.html

http://www.sfchronicle.com/news/world/article/Merkel-Europe-must-stay-united-in-face-of-ally-11179103.php

https://www.theguardian.com/world/2017/may/28/merkel-says-eu-cannot-completely-rely-on-us-and-britain-any-more-g7-talks

http://www.politico.eu/article/what-angela-merkel-meant-at-the-munich-beer-hall/


Geschwister-Scholl-Kaserne, Augustdorf?

14. Mai 2017

Als ich im Jahre 1978 aus Westberlin nach Ostwestfalen kam stieß ich recht früh beim Joggen auf eine große Bundeswehr-Kaserne in Augustdorf. In Detmold behinderten zu dieser Zeit noch die Briten mit Öl-leckenden Schrottpanzern den Verkehr in die Senne.

Diese Kaserne in Augustdorf hieß für mich geradezu unfassbar „Generalfeldmarschall Erwin Rommel Kaserne“. Sie war nach Hitlers Propaganda-Polit-General Erwin Rommel dem wüsten Fuchs, aka „Wüstenfuchs“ benannt und keinen schien es zu stören?

Wir haben diesen Namen gelegentlich in privater Runde thematisiert. Er wurde im Allgemeinen als für den Russen abschreckend und in diesem Sinne als geeignet für eine Panzer-Kaserne bewertet. Damals hatten die Straßen über den Teutoburger Wald alle Sprengkammern, mit denen sie im Ernstfall zerstört worden wären um den bösen Russen zweihundert Kilometer hinter dem Eisernen Vorhang endlich aufzuhalten, an seinem Vormarsch auf den Rhein zu hindern.

Die Jahre vergingen. Der Russe kam nicht. Die Sprengkammern wurden beseitigt. Der Name des „Wüstenfuchses“ blieb in Augustdorf bestehen. Jetzt steht er offenbar endlich zur Diskussion. Wird auch langsam höchste Zeit, finde ich?

Doch wie soll der Standort künftig heissen? Doktor-Ursula-von-der-Leine-Kaserne? Zu lang, zu abschreckend (für deutsche Soldaten, zumindest)?

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https://de.wikipedia.org/wiki/Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne_(Augustdorf)


SPD ist Altlast Kraft los! Letzte Chance für Rednose Schulz?

14. Mai 2017

Das „Duo der Selbstgefälligkeit“ Kraft-Löhrmann ist Geschichte! Leider ist von den Wahlsiegern und deren vermutlicher zukünftiger Koalition nichts Besseres zu erwarten. Aber sie dürfen jetzt fünf Jahre rumblödeln und experimentieren und dann mit sicheren Bezügen in Rente gehen. Dumm ist, die AfD ist nicht nur drin, sondern liegt klar vor Rot und Grün. Die Roten sind sogar mit mindestens einem Bein draussen und müssen zittern. Die Grünen sind auf die Hälfte zurecht gestutzt worden…
Das war natürlich absolut kein Wunschergebnis von mir, der explizit zum Ausdruck gebrachte Wählerwille scheint mir aber nachvollziehbar?


„Die Heimatstadt von Präsident Wladimir Putin wirkt plötzlich schutzlos“ sagt SPON!

4. April 2017

Diese Erkenntnis fiel den nordatlantischen Propagandisten bei SPON zur Lage in Berlin nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz nicht ein. Berlin war ja anscheinend sicher, denn Berlin hatte ja Merkel!

Wie zieht man nun so einen Propagandaschwachsinn auf? Man nimmt einen sympathischen jungen Studenten, Roman Romanov, bildet ihn groß ab und lässt ihn dann subjektiv erzählen. Seine gelassen- ruhige Abbildung und sein Geständnis, obwohl am Orte des Geschehens befindlich, erst durch einen Anruf seiner Eltern von dem Anschlag erfahren zu haben, stehen in deutlichem Widerspruch zu seiner Aussage:
„Ich spüre schon einen Anflug von Panik in der Stadt!“

Dann folgt die nächste Erkenntnis des von SPON ausgegrabenen Polit- und Terror-Experten mit seiner Antwort auf die ihm von SPON in den Mund gelegte Suggestivfrage, ob er glaube, daß der Anschlag mit dem Putin-Lukaschenko-Treffen an diesem Tag in St. Petersburg zusammenhinge: „Ja, das glaube er schon, das sei kein Zufall!“

Dann holt SPON noch weiter aus und greift zu „anonymen Stimmen Russlands“ als repräsentative Vertreter Russlands. Diese „Experten“ wussten gar zu berichten, daß der Anschlagort St. Petersburg die Heimat von Putin und Medwedew sei, eine tolle Erkenntnis, die sogar dem Einen oder Anderen in Deutschland bekannt sein dürfte?

Dann der propagandistische Höhepunkt der „anonymen Experten“ bei SPON: „Dieser Anschlag sei eine Ohrfeige für Putin!“

Das alles wusste SPON schon wenige Stunden nach dem Geschehen. Ob die bei SPON nach dem Artikel einen Saufen gegangen sind, oder vielleicht gar schon vorher?

Selbst der ARD-Brennpunkt musste gestern Abend seinen elfminütigen Beitrag nach der Nennung der Faktenlage, die genau eine Minute dauerte, dann zehn Minuten lang mit Propagandageschwafel aus der Schublade überbrücken, die ebenfalls unter die Rubrik „Nordatlantische-Anti-Russland-Propaganda fiel!

Keine Sternstunde der Medienfreiheit in Deutschland, eher das krasse Gegenteil, was da Gestern bei uns so fabriziert wurde.

Wie war das damals nach dem Anschlag in Berlin? Für wen war der eine Ohrfeige? Für Merkel, de Maiziere, die Geheimdienste, die Innenminister der Bundesländer? Die schieben sich doch heute noch alle munter gegenseitig den Schwarzen Peter zu und besonders jetzt, wo bald in NRW gewählt wird.

Dann noch ein paar eingestreute, kleine „Propaganda-Schmankerl“:
„Putin kam OHNE VORANKÜNDIGUNG für ein paar Sekunden (typisch, nicht ehrlich gemeint!) an den Anschlagsort und warf Blumen ab!“

Das Brandenburger Tor wird selbstverständlich nicht – wie bei anderen Anschlägen üblich – nächtlich zum Zeichen der Solidarität in den Nationalfarben des Anschlagslandes angestrahlt, obwohl die russischen Farben in Berlin nach Frankreich und dem UK vorhanden sein sollten. Keine Solidarität mit Russland, mit dem russischen Volk, denn letztlich ist Putin bekanntlich immer der Hauptverantwortliche für ALLES! Begründung: Die Senatsverwaltung habe dies bisher immer nur bei Partnerstädten getan, mit der Ausnahme von Jerusalem und der Schwulendisco von Orlando, Florida, Orte zu denen man in Berlin eine besondere Beziehung habe, was bei Sankt Petersburg nicht der Fall sei. Die Sankt Petersburger sind dem Berliner Senat offenbar nicht schwul genug?

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/sankt-petersburg-anspannung-nach-dem-anschlag-in-russland-a-1141703.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Brennpunkt/Anschlag-in-St-Petersburg/Das-Erste/Video?bcastId=1082266&documentId=41961660