WAPO schreibt, Russen pushten CAT-SEP’s über RT – SPUTNIK ( gar zur DUI?)

25. November 2017

Als die CAT-SEP’s am 01. Oktober ihre ihre verbotene und damit illegale Wahl durchführten waren die Suchworte Cataluña, Catalunya und Catalonia für einige Stunden weltweit führend.

Die WAPO untersuchte mit Spezialisten die Herkunft dieser digitalen Kommunikation. Wenig überraschend lag ein von den CAT-SEP’s subventioniertes katalanisches Separatistenmedium vor Ort, die LA VANGUARDIA, an der Spitze der Herkunftsliste, danach eldiario.es eine spanische Digitalseite, dann kam die gute, alte BBC und auf Platz vier und fünf lagen die Russenmedien RT und SPUTNIK.

1.) LA VANGUARDIA = 5.095 Artikel zum Thema

2.) eldiario.es = 72.488 geteilte Posts, bis zu 137 Mio Leser?

3.) BBC = 70.457 geteilte Posts, bis zu 218 Mio Leser?

4.) EL PAÍS = 52.042 geteilte Posts, bis zu 208 Mio Leser?

RT-News und SPUTNIK verteilten 47.964 Posts zu Katalonien mit bis zu 129 Mio Lesern.

Dann betrachtete man die geteilten Post der Russen-Medien und stellte den thematischen Schwerpunkt bei Bildern von Verletzten Katalanen durch die böse spanische Polizei fest. 50% der Poster verurteilten das Verhalten der spanischen Polizei. Weitere 20% berauschten sich daran, wie sehr eine katalanische Unabhängigkeit die spanische Wirtschaft schwächen würde. Weitere 20% verhielten sich in ihren Aussagen neutral und die restlichen 10% griffen den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy an. Kritik an den CAT-SEP’s hat es anscheinend keine gegeben, das Web war sich einig?

Die zehn am meisten verbreiteten Posts der RT-SPUTNIK-Gruppe vertraten eindeutig CAT-SEP-Positionen. 40% verurteilten die spanische Polizei. 30% kritisierten Rajoy und 30% erklärten große internationale Unterstützung der nationalkatalanistischen Separatisten!

Dann sah sich die WAPO die hundert aktivsten Accounts genauer an. Nur neun davon wiesen in ihrem Verhalten auf konkrete, reale Menschen hin. Sieben weitere offizielle Accounts in sozialen Netzwerken von RT und SPUTNIK kann man ebenfalls als real betrachten. Die verbleibenden 84 Accounts konnten nicht mit einer realen Person oder Institution verbunden werden und fügten keine eigenen Inhalte bei sondern verbreiteten nur konstant, schnell, systematisch und massiv andere Postings, die meist RT und SPUTNIK als Hauptquelle hatten.

Diese 84 Prozent waren sehr wahrscheinlich Digi-Bots, Zombies, „weiss-der-Teufel-was“, aber keine realen Menschen. Einige davon posteten identische Inhalte zeitgleich und andere versendeten durchschnittlich 1.425 Posts pro Tag!

Etwa ein Viertel dieser Digi-Bots zeigte zudem offene Sympathie für Venezuela, dessen Ex-Busfahrer Maduro und den toten Chavez.

Etwa 40% posteten exklusiv RT- und SPUTNIK-Inhalte. Etwa 30% verbreiteten massiv gemischte Posts unterschiedlicher Herkunft.

Etwa 7% dieser aktivsten Accounts wurden letzte Woche von Twitter gelöscht…

Kann es am Ende gar sein, daß diese vorgespiegelte internationale Unterstützung der CAT-SEP’s diese zur „symbolisch-politischen“ DUI veranlassten? Dann wäre dies ein Bärendienst der Russen gewesen?

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https://www.washingtonpost.com/news/monkey-cage/wp/2017/11/22/why-did-russian-social-media-swarm-the-digital-conversation-about-catalan-independence/?utm_term=.9a5a29e91b84

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Wer zündelt an der Zeitbombe des katalanisch/spanischen Konfliktes?

14. November 2017

Nach US-Senatoren, dem US-Kongress und Senat, der UN, der EU, nach EL PAÍS und der spanischen Regierung steigen immer mehr andere spanische Medien auf die Hypothese ein, daß die Krise mit Katalonien durch Russland und über Venezuela durch entfesselte Cyber-Guerillas angefeuert und so womöglich verschärft wurde?

RT und SPUTNIK werden als die üblichen Propaganda-Medien Putins bezeichnet, wie es CNN und FOX-News bei Trump seien und über die Hälfte der Fake-News zum Thema Katalonien sollen auf russischen und venezuelanischen Ursprung zurück verfolgt werden können?

Es gab es Besuche von führenden CAT-SEP’s in der Ecuadorianischen Botschaft in London, wo ein gewisser, gut vernetzter, Julian Assange in Hausarrest einsitzt.

Auch behauptet ein ehemaliges Führungsmitglied von PODEMOS / PODEM, daß Pablo Iglesias Anfangs mit Bargeldbündeln von 500er Scheinen venezuelanischen und iranischen Ursprungs bezahlt worden sei. Seine Bewegung, die aus der Volksbewegung der Indignados, der „Empörten“ entstanden ist, sei also gefördert, wenn nicht gar gekauft worden?

Was ist von diesen Behauptungen zu halten? Unmöglich wäre das nicht! Eindeutige Beweise gibt es anscheinend aber auch nicht, denn auf dem Feld der virtuellen Auseinandersetzung sind natürlich auch „Beweise“ praktisch nach Belieben „zu faken“.

Nehmen wir also (zunächst nur als Arbeitshypothese) einmal an, diese Vorwürfe stimmten. Was hätten die bösen Russen also, ausser einer gewissen Destabilisierung eines wichtigen EU- und NATO-Mitgliedes und in deren Folge eventuell etwas Zwietracht zwischen einzelnen EU-Staaten, gewonnen?

Zwar gehört die systematische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, gerne auch über NGO’s und sogenannte Philantropen, heute zum Standardrepertoire aller Akteure in West, Ost und Fern-Ost. Erinnern wir uns an den Balkankrieg, an den US-Putsch in der Ukraine, die Besetzung und Heimführung der Krim, und an die von US-Top-Politikern handgefütterten Aktivisten auf dem Maidan, den man sich angeblich 5 Milliarden Dollar kosten ließ? Den sogenannten Syrischen Bürgerkrieg an dem sich seit sechs Jahren halb Europa, halb Vorderasien, sowie die USA, Kanada, Russland, der Iran und angeblich sogar Israel beteiligten und die ganzen üblichen Verdächtigen NGO’s?

Gäbe es übrigens nicht auch Akteure im Westen, die grundsätzlich an einer Destabilisierung der EU und des Euro so ganz allgemeines Interesse haben könnten? Warum setzten die Katalanen so sehr auf die USA, auf Kanada und das UK, sowie einige Skandinavier, besonders die Dänen? Hier wird auf keiner Seite ehrlich und mit offenen Karten gespielt. Auch speziell die so unabhängigen Medien dieser Staaten fielen Anfangs immer wieder, nur in scheinbarer Dämlichkeit, auf die katalanische Propaganda herein und ließen sich dann immer so eine knappe Woche Zeit zur Einwirkung, um die Dinge dann im Hintergrund wenigstens formal richtig zu stellen. Was waren z.B. die medial hochgespielten Polizei-Übergriffe des 1-O in Katalonien im Vergleich zum Agieren der Polizei beim G-20 in Hamburg, in Paris, London oder irgendwo in den USA? Hier wurde erkennbar mit zweierlei Maß gemessen!

Die offensichtichen Ähnlichkeiten der nationalkatalanistischen Separatisten mit dem deutschen Nationalsozialismus vor dessen „Machtergreifung“ sind kaum zu übersehen, werden aber nicht thematisiert? Massenaufmärsche, Führerfiguren, Fackeln, Fahnen, Rassismus, Feindbilder, Sündenböcke, Indoktrinierung bis hin zur Gehirnwäsche und dies seit fast 40 Jahren!

Aber auch dieser Hypothese ist derzeit nicht zu beweisen. Es ist ein bißchen wie bei Religionen oder Sekten, man muss es letztlich glauben und nicht wissen!

Wozu also die Beschuldigung der Russen? Vielleicht weil es eine Entlastung der Katalanen sein könnte? Sie wurden getäuscht, verführt, in die Irre geführt? Eigentlich sind sie gar nicht so verbohrt wie es scheint, in diesem Konflikt, gar unschuldig wie Carme Forcadell? Sie haben doch nur gespielt, einfach nur „herumsymbolisiert“?

Dieser Konflikt, der keineswegs zu Ende sein wird am Abend des 21-D, nach der Auszählung der Wahlzettel der vorgezogenen Autonomiewahl in Katalonien, der hat immer noch das latente Potential, Spanien insgesamt oder gar Spanien UND Katalonien in die wirtschaftliche Katastrophe zu schicken, denn beide Staaten würden sich über die Aufteilung der gemeinsamen Schulden zerstreiten und beide Staaten wären Pleite*, nicht überlebensfähig! Da hängen dann viele europäische Banken*, darunter viele Deutsche, mit vielen Milliarden Euro an verlorenen Krediten mit drin, was dem Euro den Todesstoß versetzen könnte?

Jetzt, wo die EU gerade erst damit anfängt, sich eine gemeinsame Armee zu basteln und von mehr Unabhängigkeit von USA und NATO träumt, wäre den unterschiedlichsten Kräfte, in allen Ecken der Welt, eine politische, wirtschaftliche und militärische Destabilisierung der EU zumindest nicht vollkommen unwillkommen…
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*(Spanische Banken sichern sich Cash bei der EZB! Der Bedarf spanischer Banken an Liquidität bei der EZB stieg um 4 Milliarden €uro auf insgesamt 175 Milliarden €uro an. Offensichtlich hat dies etwas mit dem Bargeld-Verhalten der Menschen in Spanien durch die Katalonien-Krise zu tun? Von den 21,3 Milliarden die für die ganze Euro-Zone vorgesehen waren ging ein erheblicher Teil nach Spanien. Die Schulden der spanischen Banken bei der EZB sind im Oktober zum Vormonat um 1,92% gestiegen liegen bei 175 Milliarden und 29% höher als vor einem Jahr! Die Spanier nähern sich mit jetzt 22,66% so langsam einem Viertel ALLER Schulden des Eurosystems bei der EZB! Die aufgekauften spanischen Schulden machen einen Anteil von 12,8% aller aufgekauften Schulden durch die EZB aus. Mario Draghis Aktionen lösten besonders in Deutschland Kritik aus. Inoffiziell wurde „hinter vorgehaltener Hand“ eingeräumt, daß es mehrere Wochen im Oktober „delikate Momente mit katalanischen Banken“ gegeben habe)


Wird die linke Spur auf der A2 in Richtung Berlin künftig für die NATO reserviert?

9. November 2017

Wie wir alle wissen manövriert der böse Russe direkt an der Grenze des NATO-Territoriums provokant mit riesigem Militäraufgebot herum, derzeit noch auf seinem Territorium zwar, aber es ist bekanntlich nur eine Frage der Zeit, bis wir dem Ruf der unterdrückten Ukrainer, der Russen und Weissrussen folgen und ihnen die Freiheit bringen, die bekanntlich aus den Gewehrläufen von M16 & Co. kommt, wie es in den USA jeder texanische Kirchgänger schon im Vorschulalter weiss!

Ausserdem bietet sich aus dieser dringenden militärischen Anforderung heraus die Chance, diesen verkommenen Sauhaufen, diese EU, über ihre Unterstellung unter logistische NATO-Anforderungen endlich wieder unter US-Kontrolle zu bekommen.

Alle Straßen und Brücken, die Häfen, Flughäfen und Bahnhöfe, zumindest wenn sie in Ostwest-Richtung liegen sind für einen totalen, einen reinen Verteidigungs-Notwehr-Blitzkrieg gegen Russland einsatzfähig zu machen, aber Ratzfatz, bitteschön!

Nicht mehr dieser ADAC sondern die NATO müsse künftig auf deutschen Autobahnen das sagen haben, findet anscheinend ein gewisser Jens Stoltenzwerg?
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https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_148417.htm


NATO-Kampfblatt SPON haut Anti-Russland-Propaganda heraus wie zu den (k)ältesten Zeiten des Kalten Krieges!

14. September 2017

Die Schreibkünstler bei SPON widerlegen sich im eigenen Artikel dessen Grafik zeigt, wie sich die NATO seit dem Ende der Sowjetunion zielstrebig nach Osten erweitert hat und nur mit Mühe an der Aufnahme Georgiens und der Ukraine gehindert werden konnte.

Jetzt ist die von SPON zitierte „NATO-Grenze“, ganz zufälligerweise die russische und weissrussische Grenze, an der die NATO herumturnt, regelmäßig provoziert und keinerlei Berührungsängste zu Rechten Milizen in den Baltischen Staaten, in Polen und schon gar nicht in der Ukraine hat.

Ihrer eigenen aggressiven Logik folgend, sollen Russen und Weissrussen nun Manöver im eigenen Staatsgebiet unterlassen, während die USA permanent Waffen-, Logistik-, Rüstungsdepots im Baltikum, Polen und natürlich in Deutschland aufbauen.

Frau Merkel muss das Treiben vollkommen übersehen haben, sonst hätte sie bestimmt gesagt „Freunde in Gefahr bringen, das geht gar nicht“ und hätte Trump mit dem Scheibenwischerartig bewegten Zeigefinger gedroht?

Also Michel, mit Merkel und Trump in den nächsten Krieg? Du hast am 25.* September die Wahl!

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* Herr Schindler hat mich ertappt (siehe Kommentar) und so womöglich den größten geplanten Wahlboykott in der Geschichte der BRD vereitelt? Vielleicht werden ich aber auch einfach nur senil und habe mich um einen Tag vertan? Ich fürchte nur, das glaubt mir wieder keiner?


Nicht 10 oder 12 Milliarden pro Jahr, sondern weitere +50 Milliarden von Deutschland? Polen jetzt richtig auf den Geschmack gekommen?

3. August 2017

Das Alt-Szenario, das einige außereuropäische Weichensteller der europäischen Politik wieder aktivieren wollen, mit dem Ziel die EU zu schwächen, die Deutschen zu isolieren und von den Russen fern zu halten, nimmt weiter Gestalt an. Ein wichtiges Element darin ist Polen, auch hier historischen Konstellationen folgend.

Der Spitzenabgreifer von Brüsseler EU-Zahlungen ist mit 15 Milliarden Euro im Jahr der östliche deutsche Nachbar Polen. Die Deutschen könnten aber auch den Polen direkt rund 12 Milliarden über die Grenze schieben, denn so hoch dürfte der deutsche Anteil sein an den Gesamtleistungen der EU für Polen, zumindest aber ab dann, wenn der EU-Netto-Zahler UK ausfällt wg. BREXIT!

Das genügt den Polen aber noch nicht. So haben sie wieder tief in die Geschichtskiste gegriffen und deutsche Reparationsschulden entdeckt! Die Deutschen hätten die Zerstörung Polens im WW2 noch nicht bezahlt. Im Moment rechnen sie ihre Forderung mal schnell zusammen, bis zum 11. August wollen sie damit fertig sein und uns ihre Rechnung präsentieren. Der Polit-Giftzwerg Kaczynski hatte bekanntlich einen Zwillingsbruder, bis den die Russen im Anflug auf Katyn ausschalteten, wie es Polens unheimlicher König bis heute behauptet. Dieser tote Zwillingsbruder war einmal Bürgermeister von Warschau. Der hatte zu Lebzeiten behauptet alleine für die Schäden in Warschau schuldeten die Deutschen den Polen 45,3 Milliarden US-Dollar. Dazu die Zinsen für die letzten 72 Jahre, da kommt dann schon etwas zusammen…

Zwar hatten die Polen 1953 auf weitere Reparationszahlungen verzichtet, doch dieser Verzicht, „April, April“, gälte nicht, weil Polen damals ein unselbständiger Marionettenstaat im Warschauer Pakt der UdSSR gewesen sei.

Das Blöde an solchen Rechnungen ist, daß sie endlose weitere Rechnungen und Gegenrechnungen auslösen. Wie lange wird es Angesichts solcher Utopien dauern, bis die ersten Vertriebenen den ganzen WW2 territorial ungeschehen machen wollen und „ihre Ostgebiete“ zurück fordern?

Sollen die Polen gar in ihre ursprünglichen Gebiete zurück? Soll so Druck auf Weissrussland und Russland ausgeübt werden? Ich glaube, in diesen Zeiten kann keine Idee blöde genug sein, um nicht von interessierter Seite ins Spiel gebracht zu werden. Wir sollten dieses Spiel nicht mitspielen, ihnen diesen Gefallen heftigst verweigern?


Krawattenfresser Sackarschwilli jetzt auch nicht mehr Ukrainer!

28. Juli 2017

Michael Sackarschwilli jetzt Staatenlos? Zumindest sind ihn jetzt seine Ex-Staaten los! Der US-Lakai Sackarschwilli hat nun nach der georgischen (2015) auch die ukrainische Staatsbürgerschaft (2017) verloren! Vermutlich hat er in irgendeiner Schublade, oder ganz unten im Fluchtkoffer noch einen US-Pass? Den hätte er sich auch verdient, nachdem er selbstlos, vor allem gegen die Interessen seiner jeweiligen Nationen, knallhart US-Interessen, neben seinen eigenen natürlich, vertreten hat…

Allerdings zog auch ein Gestank von Korruption hinter ihm her, egal wo er gerade politisch agierte. So liefen (laufen?) sowohl in der Ukraine (Ex-Gouverneur von Odessa) als auch  in Georgien (Ex-Staatspräsident) Prozesse gegen ihn, oder stehen Urteile zur Vollstreckung an. Egal, wo er als nächstes aufschlägt, dort sollten die Alarmglocken bimmeln!


Hat die EU in ihrer heutigen Form eine Zukunft?

25. Juli 2017

Die EU hat in den letzten Jahren praktisch ausschließlich Wirtschaftspolitik betrieben. Dabei hat sie vergessen sich der Interessen der kleinen Leute, ihrer Bürger in den verschiedenen Mitgliedstaaten, anzunehmen. Diese sind durchaus unterschiedlicher, aber stets nachvollziehbarer Natur und unterscheiden sich von denen der Wirtschaft oft diametral. Die Unterstützung, die Akzeptanz dieser EU bei den Bürgern der Mitgliedstaaten, dürfte darum heute wohl niedriger denn je sein und dies obwohl die „Verwirtschaftlichung“ der Politik kein Phänomen der EU, sondern international ist?

Dazu wurde sie indirekt durch die Auswahl entsprechenden Führungspersonals von den USA ferngesteuert. Die maßlosen EU-Erweiterungen nach Mittel-, Nord- und Südosteuropa waren eher strategische Maßnahmen gegen Russland als erforderliches und erklärbares Eigeninteresse der Europäer.

Doch, je uneinheitlicher diese EU wurde, desto mehr tauchten Risse an alten und ganz alten Stellen wieder auf, die man längst überwunden, abgehakt und erledigt glaubte. Man hatte eben ersichtlich keine gemeinsame Basis der Völker.

Der BREXIT, der Absprung der Insel-Briten von der Festlands-EU, war die Initialzündung, der Startschuss für schlummernde Uraltkonflikte entlang hysterisch-historischer Bruchstellen. Wir erleben gerade eine Dezentralisierung der EU bei der Skandinavien und die Benelux-Staaten sich wohl wieder stärker am UK orientieren werden. Die Visegrad-Staaten, verstärkt durch das Baltikum, Österreich und den Balkan, werden eine Art parlamentarischer Donaumonarchie 2.0 anstreben und sich von Russland und Deutschland klar abgrenzen. Griechenland, Zypern, Malta, Italien, Spanien und Portugal werden eine Art Mittelmeerzone bilden, der ähnliche Traditionen, Seefahrt und Handel und vor allem ähnliche Probleme zugrunde liegen. Das Mittelmeer, heute die Flüchtlings-Abschreckungs- und Todesfalle der EU, wird wieder was es über Jahrtausende war, ein verbindendes Verkehrselement ihrer Anrainerstaaten und -völker.

Vor dieser Ausgangsposition haben stärkere EU-Integrationsversuche einen schweren Stand. Outside-Player wie die USA, das UK, Russland, China aber auch die Türkei, können gezielt IHRE Interessen an die jeweiligen nationalen EU-Staaten und -Fraktionen herantragen und so zumindest eine stärkere EU blockieren. Was Erdogan mit seinen EU-Türken vorexerzieren will, können die anderen Outside-Player mit ihren spezifischen EU-Ansprechpartnern nachvollziehen und das Ergebnis wird ein heillos untereinander zerstrittener, handlungsunfähiger „Sauhaufen“ sein!

Die USA haben schon seit Zeiten von Henry Kissinger, Donald Rumsfeld und Dick Cheney, aber besonders jetzt wieder seit Donald Trump, auf nationale Karten gesetzt anstatt auf eine geschlossene, starke EU, lieber auf viele kleine Bantustans, die gebückt Befehle entgegen nehmen. Die widersprechen nicht, haben keinen komplizierten Meinungsbildungspreozess und funktionieren einfach nach dem Motto: „Wegtreten!“

Die EU setzt dagegen auf Zentralisierung. einen EU-Wirtschaftsminister, Etats, steuerliche Anpassungen. Zugegeben, das wäre zumindest AUCH eine Lösung, so die USA sie denn ließen. Es wäre aber eine Lösung der Vereinheitlichung NACH UNTEN, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Mitteleuropäer müssten praktisch auf allen Feldern Federn lassen um die Ost- und Südeuropäer mit ins Boote zu holen. Die derzeitige wirtschaftliche Ausbeutung Süd- und Osteuropas wäre zu Ende, denn sie würde künftig gleich hier vor Ort, in unserem Mitteleuropa stattfinden und wir wären nicht Zuschauer sondern Betroffene….

Dann will die EU noch eine Armee, zumindest militärische Oberstrukturen, ein HQ über die diversen nationalen Armeen. Sie will anscheinend Kriege führen? Für wen und warum? Wenn man sich so umsieht, wer bliebe da als böser Feind außer Russland, Weissrussland und der Türkei?

Eine Art von „kontrolliertem WW3“, begrenzt auf das eurasische Territorium wäre wohl der „feuchte Traum“ der US-Finanz- und Rüstungsindustrien. Ich fürchte, ein, zwei weitere „vollkommen überraschend-unerwartete“ Flüchtlingsmillionen in die EU und wir werden die Initialzündung der Spaltung LIVE erleben müssen..?