Die CAT-SEP-subventionierte ANC fordert Quim Torra ultimativ vor dem 21. Dezember zur Rebellion oder zum Rücktritt auf!

7. Oktober 2018

Die selbsternannte „Katalanische Nationalversammlung“ ANC, finanziell seit ihren Anfängen unterstützt und hochgepäppelt durch die CAT-SEP’s, hat Gestern auf einer außerordentlichen Versammlung ein internes Papier diskutiert, in dem laut EL PERIÓDICO ultimativ, mit einer Frist bis zum 21. Dezember eine klare, gemeinsame Strategie der Regierung Quim Torra zur Implantierung der Republik Katalonien und zum definitiven Bruch mit Spanien gefordert wurde, andernfalls solle sie gefälligst zurücktreten. Verzeihung, man tritt in diesen Kreisen natürlich nie zurück, sondern höchstens „zur Seite“!

Man habe Wege, Stärken und Schwächen zu suchen, zu bewerten und Lösungen zu vereinbarungen und natürlich jede Menge öffentlicher Großveranstaltungen, mit Fackeln und Fahnen und dem ganzen Nazi-Fascho-Gehabe, das die ANC so sehr liebt.

Für die ANC gäbe es drei mögliche Wege:

– Ein bilaterales, mit (Sánchez-84) vereinbartes, Referendum zur Unabhängigkeit.
(ANC-Einschätzung = wenig realistisch!)

– Ein von einem dritten, internationalen Akteur (Trump?) erzwungenes Referendum.
(ANC-Einschätzung = wenig wahrscheinlich!)

– Der einseitige Weg durch die Generalitat, die Rebellion gegen Spanien.
(ANC-Einschätzung = Au, fein, lasst uns das so machen!)

Dieser letzte und dritte Weg wird von der ANC klar und eindeutig bevorzugt. In den beiden anderen Optionen müsste sie mit dem plötzlichen Versiegen der einträglichen Geldquellen der CAT-SEP’s rechnen, von denen die ANC-Funktionäre leben wie die Maden im Speck.

Alle Mitglieder der Generalitat, die jetzt nur auf Zeit spielten, sollten zurück-, bzw. beiseite treten um engagierteren, radikaleren Separatisten Platz zu machen.

Dann reklamierte die ANC die permanente verbale Radikalisierung und gleichzeitig im praktischen Alltag gelebte Akzeptanz der spanischen Regierung und der Monarchie durch die Regierung von Quim Torra. Dieser für jeden sichtbare Unterschied schade der Glaubwürdigkeit der Akteure, aber vor allem der Sache der Republik Katalonien.

Die Diskussion der ANC wurde zweimal unterbrochen und die Forderung nach Auflösung des Autonomieparlamentes ab dem 1. Januar 2019 und der sofortigen Ausrufung von vorgezogenen Neuwahlen ging NICHT ins Abschlussdokument ein.

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20181006/anc-ultimatum-govern-7074884

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Ein Jahr nach dem Staatsstreich des 1-O: Tausende Mossos demonstrieren gegen CAT-SEP’s!

7. Oktober 2018

Die autonome Polizei  Kataloniens, die „Mossos“ d’Esquadra, die durch ihre aktive und passive Beteiligung am versuchten Staatsstreich des 1. Oktobers 2017 schwerstens ihren unparteiischen Ruf und die Zusammenarbeit mit den nationalen spanischen Sicherheitsbehörden beschädigt hatten, haben am ersten Jahrestag der Ereignisse ihre eigentliche Aufgabe, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und dies nach neutralen Aspekten zu tun, weitgehend gut erfüllt.

Dies führte nicht nur zu unglaublichen, bizarren Bildern, daß der CAT-SEP-Puigdemont-Ersatz-Autonomiepräsident Quim Torra öffentlich, während der laufenden Ereignisse, den eigenen gewaltbereiten Straßenterror-Pöbel der CDR gegen die eigene Polizei, die „Mossos“ aufhetzte, was zu gewaltsamen Zusammenstössen und dutzenden verletzten „Mossos“ führte. Die „Mossos“ müssen sich in diesem Moment „echt verarscht“ vorgekommen sein.

Im Ergebnis gab es Gestern eine Demo der „Mossos“ in Barcelona, ausgerufen von kleineren Gewerkschaften, an der angeblich 4.500 Polizisten teilgenommen haben sollen? Von den großen Gewerkschaften der CCOO und der UGT keine Spur weit und breit, sie scheinen total abgetaucht zu sein und das Handeln eingestellt zu haben?

Die Demonstranten trugen Plakate mit der Forderung „Sicherheit und Würde für alle!“ Sie verlangten von ihren politischen Vorgesetzten des Innenministeriums der Autonomie Verurteilung der Krawalle, die Anerkennung ihrer Leistung, z.B. der geleisteten Überstunden und die Verbesserung ihrer Ausrüstung, denn ein Teil der Verletzungen rührte daher, daß keine Schutzkleidung vor Ort zur Verfügung stand. Im Grunde hat ihr Protest also einen öffentlichen Aspekt (Sicherheit und Würde) und einen inneren Aspekt (Organisation, Entlohnung und Ausrüstung).

Sie forderten den Rücktritt von Quim Torra und seines Autonomie-Innenministers, Joaquim Buch.

Auch die Nichteinladung sämtlicher nationaler Sicherheitsorgane wie Polizeien, Richter, Delegierte und Politiker Spaniens zur Eröffnungsfeier des neuen Schuljahres an der katalanischen Polizeiakademie der Mossos durch Minister Buch, faktisch „die Zerstörung von Brücken der Kommunikation trüge nicht zur Verbesserung des Vertrauens und der Zusammenarbeit bei“, rügten die Demonstranten. Wo sie Recht haben, da haben sie Recht!


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http://www.elmundo.es/cataluna/2018/10/06/5bb8f97922601de4728b4581.html

https://www.lavanguardia.com/politica/20181006/452201788899/protestas-mossos-barcelona-dispositivo-policial-1-0-manifestacion.html

https://www.elperiodico.com/es/sociedad/20181006/segunda-manifestacion-grande-mossos-pide-dimision-buch-7075146


Wie gemein: Nur 10% der Spanier bewohnen 70% Spaniens!

6. Oktober 2018

Keine Angst, die Formulierung dieses Titels ist nur ein Scherz von mir! Faktisch ist er aber zutreffend, denn von den 46 Millionen Spaniern leben 90%, oder rund 42 Millionen auf nur 30% der Fläche des Landes, während die besagten 10% sich auf 70% des Landes „breit machen“! Sie verteilen sich in einem Streifen, entlang an den Küsten des Landes, ballen sich in Andalusien und Madrid. Anders ausgedrückt, leben die 42 Millionen Spanier, in den dicht besiedelten Streifen des Landes, in 1.500 Gemeinden/Städten, während die 10% oder 4,5 Millionen restlichen Spanier in 6.600 Gemeinden/Städten wohnen!

Es ergeben sich Durchschnittswerte die nur bedingt hilfreich sind, denn Menschen sind keine Durchschnitte, die in durchschnittlichen Städten leben, sondern sie und ihre jeweilige Stadt sind konkret. Trotzdem will ich sie rein statistisch erwähnen. Die 42 Millionen in 1.500 Städten ergeben einen Durchschnitt von 28.000 Einwohner pro Stadt, während die 4,5 Millionen in 6.600 Städten einen Durchschnitt von 681 Einwohnern ergeben, ein Vierzigstel der Gemeinden der Ballungsräume.

In diesen Zahlen sind die berühmten Geisterdörfer im Landesinneren enthalten, wo nur noch eine handvoll Menschen durch Straßen mit leerstehenden Häusern wandeln. Diese „Landeier“ sind auch noch überdurchschnittlich alt, was besondere Anforderungen an Infrastruktur und Versorgung stellt und gleichzeitig ein Anwachsen des Problemes durch deren absehbare biologische Limitierung darstellt.

Im verlinkten Artikel von EL PAÍS befindet sich eine Karte, die diesen Umstand gut visualisiert. Wenn man diese Karte beim Betrachten mit zusammengekniffenen Augen „unscharf“ stellt, dann ist grob gesagt, sogar die untere Hälfte des Landes dichter besiedelt, während die obere Hälfte Spaniens eine leere Einöde zu sein scheint?

Dieser Umstand, auf territorialen und klimatischen Gegebenheiten beruhend und über Jahrzehnte entstanden, die sogenannte „Landflucht“ der jungen Generationen in die Städte und Industriezentren des Landes, „zur Arbeit hin“, stellt die Politik heute vor gewaltige Aufgaben. Auslöser dieser Völkerwanderung dürfte die bessere und frühere Erreichbarkeit dieser Küstengebiete durch Handel und Austausch per Schifffahrt und die daraus sich entwickelnde Industrieansiedlung gewesen sein.

In der zweiten Karte wird gezeigt wie sich die Abwanderung vom Land und die Zuwanderung in die Städte sich seit dem Jahr 2.000 bis 2.017, also in der jüngsten Vergangenheit entwickelt hat. Sie ist optisch sozusagen das Gegenteil zur ersten Karte und belegt, daß sich in diesem relativ kurzen Zeitraum, sagen wir in einer halben Generation, manche Gegenden um über 35% „entvölkert“ haben!

In 60% oder 4.800 von 8.100 Gemeinden kommen zwei über 65-jährige Einwohner auf einen unter 15-jährigen Einwohner. In 400 Gemeinden gibt es keinen Einwohner unter 15 Jahren mehr!

Die Versorgung dieser überalteten Landbevölkerung mit Infrastruktur und medizinischer Versorgung ist eine gewaltige Aufgabe und die Rückstände wachsen eher noch.

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https://elpais.com/politica/2018/10/05/actualidad/1538767620_420819.html


Mittelmeer-Union lädt CAT-SEP-Torra nicht zu ihrem Forum in Barcelona ein!

5. Oktober 2018

Der Sitz der Mittelmeer-Union (UpM) ist in Barcelona. Das Forum findet am Montag statt. Außenminister und hohe Amtsträger aus 42 Staaten, darunter die (noch!) 28 Staaten der EU nehmen daran teil.

Es ist nicht so, daß Quim Torra oder seine CAT-SEP-Regierung nicht daran teilnehmen würden, doch sie wurden gar nicht erst eingeladen! Es sei nicht üblich „lokale Politiker“ zu Treffen auf Staatsebene einzuladen!

In der Vergangenheit war das noch anders: 2016 durfte Artur(o) Mas noch ein Grußwort sprechen und 2017 durfte sogar Carles Puigdemont seine CAT-SEP-Propaganda verbreiten, aber dann hatte man anscheinend endgültig genug von dem grotesken Theater?

Quim Torra wurde 2018 gar nicht erst eingeladen!  Um dies sauber protokollarisch zu gewährleisten findet das UpM-Forum in diesem Jahr weder in einem Palast der Generalitat, noch in einem Gebäude der Stadt Barcelona statt, sondern in einem Hotel, indem man seine Rechnung bezahlt und sonst keine lokale Verpflichtung hat.

Gastgeber und Einladender ist der spanische Aussenminister, der Katalane Josep Borrell, PSOE, der selbst ein Rotes Tuch der CAT-SEP’s ist.

Muss die UpM nun mit Repressalien der CAT-SEP’s rechnen? Muss Quim Torra seine Strassenterrortruppe CDR zur Blockade der Mittelmeerunion aufrufen? Werden Straßen, Flughäfen, Bahnhöfe und Häfen stillgelegt? Wir werden es am Montag erfahren…
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https://www.lavanguardia.com/politica/20181005/452174437680/foro-union-por-el-mediterraneo-barcelona-quim-torra.html


Bruch zwischen ERC, PDeCAT und CUP: Gibt es Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien?

4. Oktober 2018

Dass sich die Beteiligten der CAT-SEP’s mittlerweile nicht mehr einig sind, das konnte in der letzten Zeit in fast allen Fragen beobachtet werden. Heute kam es im Parlament zum offenen Konflikt:

Jetzt ist eine Situation eingetreten, in der die JxCAT vom eigenen CAT-SEP-Parlamentspräsidenten Roger Torrent ultimativ dazu aufgefordert wurden, für ihre vier geflüchteten Abgeordneten, Carles Puigdemont, Jordi Sànchez, Jordi Turull und Josep Rull, binnen einer Stunde schriftlich und von ihnen persönlich unterzeichnet (per FAX?) Vertreter zu benennen, die für ihr Mandat abstimmen könnten, damit die knappe CAT-SEP-Mehrheit im Parlament erhalten bleibt. Wegen fehlender Mehrheit war das Parlament zwischen Juli und Oktober drei Monate lang nicht zusammengetreten. Der Auslöser waren juristisch-formale Fehler wie im Kindergarten: Der Sprecher von JxCAT Batet hatte Torrent einen von IHM SELBST unterschriebenen Brief gegeben, in dem er sich selbst(!) die 4 Mandate der Geflüchteten übertrug. Torrent, der Formfehler zu Recht fürchtet, verlangte, daß jeder einzelne Abgeordnete sein Mandat an einen konkreten Anderen überträgt und dieses Schreiben persönlich unterschreibt!

Torrent hat die laufende Sitzung des katalanischen Autonomieparlamentes um 12 Uhr für zwei Stunden unterbrochen und um 14 Uhr sollte es also weitergehen. In der Zwischenzeit soll fieberhaft eine Lösung gesucht werden.

Der springende Punkt ist, mit einer Übertragung des Mandates von Carles Puigdemont in Waterloo bei Brüssel auf einen in Barcelona Anwesenden, würde der virtuelle Autonomiepräsident quasi politisch kastriert und hätte keine Macht mehr über seine eigene CAT-SEP-Sekte. Das hat also nichts mit einer Delegation der Stimme im Einzelfall, z.B. durch Krankheit oder Abwesenheit zu tun. Statt dessen:

Kein Schwein würde sich noch für seine Meinung, gar seine Anweisungen interessieren! Keine TV-Sendungen in der EU. Keine Regierungsanweisungen an Quim Torra per Netz! Keine Neben-Residenz in Waterloo. Keine Dauerbesucher-Scharen aus Barcelona im drögen Belgien!

Die CUP, die ernsthaft um ihre vier (4!) Sitze im CAT-Auto-Parla fürchten muss, ist in dieser Frage auf Seiten von Puigdemont, während die ERC und deren U-Häftlinge diese Übertragung akzeptiert und formal wirksam vorgenommen haben. Umfragen zu Folge würde bei den CAT-SEP’s die ERC profitieren, JxC oder PDeCAT, oder wie immer sich dieser Haufen auch gerade nennen mag, würden deutlich verlieren, die CUP vermutlich aus dem Autonomieparlament fliegen und sich anständige Arbeit suchen?

Fazit: Diesen Umfragen zu Folge würden die CAT-SEP’s bei Wahlen ihre Mehrheit verlieren und das Chaos der letzten Jahre könnte in parlamentarisch geregelte Bahnen und normalen, ordentlichen Kontakten mit Madrid münden!

Wenn ich „mal spinnen“ darf, dann könnte es im Extremfall zu vorgezogenen Neuwahlen in Katalonien und Andalusien und (daraus vermutlich folgend) in Spanien kommen und diese drei Wahlen könnten sinnvollerweise am selben Tag und noch in diesem Jahr stattfinden?

– In Katalonien haben die CAT-SEP’s ihr Pulver verschossen und sind zerstritten.
– In Andalusien will Susana dem Gerichtsurteil im Fall ERE zuvorkommen.
– In Spanien hat Sánchez-84 ohne die Separatisten keine Mehrheit mehr und müsste darum den vielgescholtenen PP-Haushalt seines konservativen Vorgängers Mariano Rajoy verabschieden UND einhalten!

Ich finde, das wären Gründe genug für vorgezogene Neuwahlen?


Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg weist CAT-SEP-Antrag als unbegründet ab!

4. Oktober 2018

Die Antragstellerin Montserrat Aumatell i Arnau aus Valls, Tarragona hatte am 29. November 2017 vier Anträge auf Anklage gestellt.

Sie monierte über eine Strafe durch Spanien nicht persönlich informiert worden zu sein, die sie wegen der Teilnahme am illegalen Wahlkollegium erhalten hatte.

Dann bemängelte sie, für einen Sachverhalt bestraft worden zu sein, der keine Straftat darstelle, sondern eine politische Verfolgung und daß sie keine Berufung einlegen könne.

Der EMGH wies der Antragstellerin nach, daß Spanien offiziell Strafen angekündigt habe und dies allen Betroffenen – auch ihr – schriftlich mitgeteilt habe und ihnen 48 Stunden Zeit eingeräumt hätte, sich zu erklären. Wer trotzdem, dann also wissentlich, illegal weitermachte, wurde mit täglich 6.000 €uro Geldstrafe belegt. Alle anderen Betroffenen hätten dagegen Einspruch eingelegt, sie als Einzige nicht.

Damit stelle der geschilderte Sachverhalt keine Einschränkung oder Verletzung ihrer Menschenrechte dar, für deren Einhaltung dieser Gerichtshof zuständig sei.

Im Übrigen habe das Spanische Verfassungsgericht nach den Rücktritten der von Strafe bedrohten diese Strafen ersatzlos aufgehoben, es musste also keiner bezahlen!
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https://www.20minutos.es/noticia/3456277/0/estrasburgo-rechaza-quejas-organizadora-referendum-independentista/


CAT-Uni-Profs für politische Freiheit & Neutralität, gegen Propagandadruck der CAT-SEP’s!

3. Oktober 2018

Universitaris per la convivència

Los abajo firmantes, profesores de diferentes disciplinas científicas y con sensibilidades ideológicas diversas, preocupados por la evidente instrumentalización partidista de nuestras universidades, nos vemos obligados a pronunciarnos sobre cómo esta situación afecta a nuestros deberes como profesionales y a nuestros derechos como personas. En especial, a nuestro derecho a la libertad ideológica.

A lo largo de 2017, muchos órganos de gobierno de las universidades catalanas emitieron comunicados claramente alineados con el poder político de la Generalitat. Asimismo, profesores, alumnos y personal de administración y servicios recibimos mails masivos de sindicatos independentistas y de los propios equipos de gobierno de las universidades, animándonos, por citar un ejemplo, a secundar la denominada aturada de país del 3 de octubre de 2017, o simplemente informándonos de que se suspendía la actividad académica ese día, sin darnos opción a no participar en la única huelga política promovida desde el poder que recordamos.

Hemos visto cómo en edificios oficiales de varios campus universitarios proliferaban, con el amparo institucional, pintadas y otros símbolos de carácter independentista y en ocasiones excluyente, mientras que algunos colectivos de estudiantes constitucionalistas sufrían amenazas y agresiones sin recibir ningún tipo de respaldo por parte de las autoridades académicas. Incluso se llegó a suspender, alegando razones de seguridad, un acto cultural sobre Cervantes, boicoteado violentamente por grupos radicales independentistas.

Las responsabilidades de quienes forman parte de las instancias directivas de las universidades catalanas merecen por ello ser subrayadas. Los miembros de los claustros y de los consejos y equipos de gobierno han sido elegidos para cumplir exclusivamente y de la mejor manera su función al frente de una institución que debe primar, por encima de todo, la docencia, la investigación y la transferencia de conocimiento, en un ambiente de plena libertad y absoluto respeto a la diversidad. Como toda administración pública, la Universidad ha de ser neutral y ha de garantizar la libertad ideológica de todos sus miembros, un derecho fundamental que goza de pleno reconocimiento en la Carta de los Derechos Fundamentales de la Unión Europea, la Constitución Española y el Estatuto de Autonomía de Cataluña.

Las declaraciones partidistas de una Administración educativa en modo alguno pueden ampararse en la libertad de expresión, que es un derecho exclusivamente individual. Por el contrario, constituyen una instrumentalización inaceptable de las instituciones que contribuye a acrecentar la espiral de silencio que padecemos, generando así una sensación de pensamiento único en la esfera pública, que limita el intercambio libre de ideas.
Huelga decir que el uso de cualquier forma de violencia como las descritas líneas atrás es incompatible con un contexto democrático y ha de ser siempre condenado sin ambages.

A la vista de todo lo expuesto, requerimos a los órganos de gobierno de nuestras universidades, así como a la Secretaría de Universidades del Departamento de Empresa y Conocimiento de la Generalitat de Cataluña:

1.- Que respeten el principio de neutralidad de las Administraciones públicas y el derecho fundamental a la libertad ideológica de profesores, alumnos y personal de administración y servicios, absteniéndose de promover o realizar comunicados de carácter partidista y de permitir que se impongan en las instalaciones universitarias símbolos ideológicos con carácter excluyente.

2.- Que garanticen y promuevan en los campus la libertad de expresión de todos los miembros de la comunidad universitaria, respetando el principio de igualdad, sin discriminación, y reprobando con contundencia cualquier actuación que denigre a personas o colectivos por razón de sus ideas.

3.- Que adopten las medidas necesarias para concienciar al personal universitario sobre la importancia de respetar en todo momento las distintas sensibilidades políticas existentes, especialmente las de los alumnos que, por razones obvias, están en inferioridad de condiciones para mostrar su discrepancia.

Consideramos que estas peticiones son esenciales, por un lado, para poder ejercer con plena libertad nuestra labor docente e investigadora y, por otro, para que nuestras universidades contribuyan, fomentando en su seno un debate racional de ideas, a la articulación de una opinión pública diversa y plural, esencial para una verdadera convivencia democrática.

Barcelona, a 1 de octubre de 2018

Chantal Moll de Alba Lacuve, Profesora de Derecho Civil, Universidad de Barcelona

Jorge Calero Martínez, Catedrático de Economía Aplicada, Universidad de Barcelona

Isabel Fernández Alonso, Profesora de Comunicación, Universidad Autónoma de Barcelona

José A. Rozas Valdés, Profesor acreditado a cátedra de Derecho Financiero y Tributario, Universidad de Barcelona

José María Cortes Martí, Profesor de Economía y Empresa, Universidad de Barcelona

Andrés Betancor, Catedrático de Derecho Administrativo, Universidad Pompeu Fabra

Luis Fernando Valero Iglesias, Profesor de Ciencias Educación, Universidad Rovira i Virgili

David Leiva Ureña, Profesor de Estadística, Universidad de Barcelona

Gregoire Gathem, Profesor de Derecho Europeo, Universidad de Barcelona

Álvaro Choi de Mendizábal, Profesor de Economía Aplicada, Universidad de Barcelona

Ignacio Farrando Miguel, Catedrático de Derecho Mercantil, Universitat Pompeu Fabra

Esaú Alarcón García, Profesor de Derecho Tributario, Universidad Abat Oliba CEU

José Antonio Aznar Casanova, Catedrático de Cognición, Desarrollo y Psicología de la Educación, Universidad de Barcelona

Elia Marzal Yetano, Profesora de Derecho Constitucional e Historia del Derecho, Universidad Ramon Llull

Patricio García Mínguez, Profesor de Economía, Universidad de Barcelona

Javier de la Fuente Arnanz, Profesor de Cognición, Desarrollo y Psicología de la Educación, Universidad de Barcelona

Montserrat Ginés Gibert, Profesora de Tecnología y Cultura jubilada, Universidad Politécnica de Cataluña

Fernando Gabucio Cerezo, Profesor de Psicología, Universidad de Barcelona

Rafael Arenas García, Catedrático de Derecho Internacional Privado, Universidad Autónoma de Barcelona

Jahel Queralt Lange, Profesora Filosofía del Derecho, Universitat Pompeu Fabra

Josu de Miguel Bárcena, Profesor de Derecho Constitucional, Universidad Autónoma de Barcelona

Esmeralda Úbeda de la Casa, Profesora de Física, Universidad de Gerona

Juan Carlos Gavara de Cara, Catedrático de Derecho Constitucional, Universidad Autónoma de Barcelona

Montserrat Baras, Profesora de Ciencia Política jubilada, Universidad Autónoma de Barcelona

Antonio Sánchez Asín, Profesor de Educación, Universidad de Barcelona

Ángel Bartolomé, Profesor de Economía, Universidad de Barcelona

Alberto Luque Pendón, Profesor de Historia del Arte, Universidad de Lérida.

María Olay de Paz, Profesora de Derecho Financiero y Tributario, Universidad de Barcelona

Josep Maria Oller Sala, Catedrático de Estadística, Universidad de Barcelona

Sergio Llebaría Samper, Catedrático de Derecho Civil, ESADE Law School – Universidad Ramon Llull

Francisco José Cañal García, Profesor de Derecho Financiero y Tributario, Universidad de Barcelona

Joan Amenós Álamo, Profesor de Derecho Administrativo, Universidad Autónoma de Barcelona.

Luis Fernando Valero Iglesias, Profesor de Teoría e Historia de la Educación jubilado, Universidad Rovira i Virgili

Javier Barraycoa Martínez, Profesor de Sociología, Universidad Abat Oliba CEU

Emilio Fernández Peña, Profesor de Comunicación Audiovisual y Publicidad, Universidad Autónoma de Barcelona

Saturnino de la Torre, Catedrático de Didáctica, Universidad de Barcelona

Mertixell Solé Juvés, Investigadora postdoctoral en Economía, Universidad de Barcelona

Andrés Navarro Munuera, Profesor de Derecho Administrativo, Universidad de Barcelona

Santiago Redondo Illescas, Profesor de Psicología Clínica y Psicobiología, Universidad de Barcelona

Ricardo García Manrique, Profesor de Filosofía del Derecho, Universidad de Barcelona

Mateo Argerich, Profesor de Derecho del Trabajo y Seguridad Social, Universidad de Barcelona

Lara Jiménez de Parga Rosety, Profesora de Filosofía del Derecho, Universidad de Barcelona

Miguel Ángel Sánchez, Profesor de Derecho Financiero y Tributario, Universidad Autónoma de Barcelona

Ricardo Graciani Díaz, Profesor de Física Cuántica y Astrofísica, Universidad de Barcelona

Raquel Rodríguez Izquierdo, Profesora de Derecho del Trabajo y la S.S., Universidad de Barcelona

Daniel Rubio Ruiz, Profesor de Historia Moderna e Historia Económica, UNED-Centro asociado de Cervera

Raul Jiménez Tellado, Profesor de Cosmología y Física Teórica, ICC, Universidad de Barcelona

Javier de la Fuente Arnanz, Profesor de Cognición, Desarrollo y Psicología de la Educación, Universidad de Barcelona

Patricia García-Durán Huet, Profesora de Organización Económica Internacional, Universidad de Barcelona

Helena Torroja Mateu, Profesora de Derecho Internacional Público, Universidad de Barcelona

Víctor Méndez Baiges, Profesor de Filosofía del Derecho, Universidad de Barcelona

Antonio Andrés Pueyo, Catedrático de Psicología, Universidad de Barcelona

Rebeca Carpi Martín, Profesora de Derecho Civil, ESADE Law School – Universidad Ramon Llull

Thea Espinosa Goedert, Profesora de Derecho Romano, Universidad de Barcelona

Félix Ovejero Lucas, Profesor de Economía, Ética y Ciencias Sociales, Universidad de Barcelona

Fermín Morales Prats, Catedrático de Derecho Penal, Universidad Autónoma Barcelona

Susana Beltrán, Profesora de Derecho Internacional Público en excedencia, Universidad Autónoma de Barcelona

José Luís Linares, Catedrático de Derecho Romano, Universidad de Gerona

Blanca Torrubia Chalmeta, Profesora de Derecho Mercantil, UOC

Víctor M. Sánchez Sánchez, Profesor de Derecho Internacional Público, UOC

Víctor Manuel González Miguel, Centre de Recerca en Agrigenòmica, Universidad Autónoma de Barcelona

Eduardo Butragueño Cerviño, Profesor Titular de Escuela Universitaria de Filosofía jubilado, Universidad de Barcelon

Teresa Anguera Argilaga, Catedrática de Psicología, Universidad de Barcelona

José M. Fuster Fabra, Profesor de Derecho Civil, Universidad de Barcelona

Josep Abel González, Profesor de Física, Universidad de Geron

Teresa Bartual Figueras, Profesora de Economía Aplicada, Universidad de Barcelona

Eloy Moreno Tarrés, Profesor de Litigación Civil, Universidad de Barcelona

Tomás Jiménez Araya, Profesor de Relaciones Internacionales y Desarrollo, UOC

Cristina Roy Perez, Profesora de Derecho Mercantil, Universidad de Barcelona

Isidor García, Profesora de Derecho Civil, Universidad de Barcelona

Miracle Pujol Galiano, Profesora de Química, Universidad de Barcelona

Ignacio Morgado Bernal, Catedrático de Psicobiología, Universidad Autónoma de Barcelona

Jorge Pérez Sánchez, Profesor de Psicología Médica jubilado, Universidad Pompeu Fabra

Josep M. Català Domènech, Catedrático emérito de Ciencias de la Comunicación, Universidad Autónoma de Barcelona

Natividad Ramajo Hernández, Profesora de Comunicación Audiovisual y Publicidad, u

Universidad Autónoma de Barcelona

Ana María Roncal Olóriz, Profesora de Técnicas de Expresión, Argumentación y Negociación, UOC

Sergi Cardenal Montraveta, Profesor de Derecho Penal, Universidad de Barcelona

Marisol García Cabeza, Catedrática de Sociología, Universidad de Barcelona

Antonio Delgado Planás, Profesor de Derecho Mercantil, ESADE Law School – Universitat Ramon Llull

Nuria Plaza Carrero, Profesora de Filología Hispánica, Programa de Estudios Universitarios Estadounidenses en Barcelona

Martí Pachamé Barrera, Profesor de Economía en excedencia, EAE Business school

Santiago Torres Gil, Profesor de Física, UPC

José Miguel Martínez-Carrasco Pignatelli, Profesor de Derecho Financiero y Tributario, Universidad Autónoma de Barcelona

Andrés M. Encinas Bachiller, Profesor de Matemáticas, Universidad Politécnica de Cataluña

Marta Ortega Gómez, Profesora de Derecho Internacional Público, Universidad de Barcelona

José María de Areilza Carvajal, Profesor de Dirección General y Estrategia, ESADE

Natalia Ochoa Ruiz, Profesora de Derecho Internacional Público y Derecho de la Unión Europea, UOC

Rosalía Gallo Martínez, Profesora de Economía de la Empresa, Universidad Autónoma de Barcelona

Luis Francisco Carrillo Pozo, Profesor de Derecho Intenacional privado, Universidad de Gerona

Víctor Luis Gutiérrez Castillo, Profesor de Derecho Internacional Público, UOC

María Esther Salamanca Aguado, Profesora de Derecho Internacional Público, UOC

Jorge Castiñeira Jerez, Profesor de Derecho Civil, ESADE Law School – Universitat Ramon Llull

Mirentxu Corcoy Bidasolo, Catedrática de Derecho Penal, Universidad de Barcelona

Juan López Alegre, Profesor de Comunicación Política, Universidad Abat Oliba CEU

Ramón Sánchez Tabarés, Catedrático de Economía jubilado, Universidad de Barcelona

Alberto D. Arrufat Càrdava, Profesor de Derecho Internacional y de la Unión Europea, UOC

Joaquín Turmo Garuz, Profesor de Economía, Universidad de Barcelona

Nuria Saura Freixes, Profesora de Derecho Constitucional e Historia del Derecho, Universidad Autónoma de Barcelona

Vicente Pérez Daudí, Profesor de Derecho Procesal, Universidad de Barcelona

José Manuel Pérez Tornero, Catedrático de Periodismo, Universidad Autónoma de Barcelona

María del Mar Escutia Abad, Profesora de Derecho Civil, ESADE Law School – Universitat Ramon Llull

Santiago Tejedor Calvo, Profesor de Periodismo, Universidad Autónoma de Barcelona

Jorge Miquel Rodríguez, Profesor de Derecho Mercantil, Universidad Autónoma de Barcelona

Juan Antonio Amador Campos, Profesor de Psicología, Universidad de Barcelona

José Carlos Remotti Carbonell, Profesor de Derecho Constitucional, Universidad Autónoma de Barcelona

David Martínez Zorrilla, Profesor de Filosofía del Derecho, UOC

Josep Cid Moliné, Profesor de Derecho Penal y Criminología, Universidad Autónoma de Barcelona

Fernando Barbancho Tovillas, Profesor de Derecho del Trabajo y Seguridad Social, Universidad de Barcelona

Rafaela Cuenca Valera, Catedrático de Medicina y Cirugía Animal, Universidad Autónoma de Barcelona

Pedro Sánchez Algarra, Catedrático de Estadística emérito, Universidad de Barcelona

Rosario Lacalle, Catedrática de Periodismo, Universidad Autónoma de Barcelona

Teresa Freixes, Catedrática de Derecho Constitucional y miembro de la Real Academia Europea de Doctores, Universidad Autónoma de Barcelona

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Manifest gefunden in: https://www.elcatalan.es/manifiesto-de-profesores-universitarios-catalanes-en-defensa-de-la-libertad-ideologica-y-contra-la-presion-politica