CAT-SEP-Sprachenterror: Kein Kindergarten, keine öffentliche Schule in Katalonien bietet Erziehung in der Landessprache Spanisch an!

30. November 2017

Eine Informationsschrift der Stiftung Einheit und Vielfalt mit Namen „Freiheit der Spracherziehung in Katalonien“ schreibt, daß es in Katalonien unter insgesamt 4.635 öffentlichen Kindergärten, Vorschulen und Schulen KEINE EINZIGE GÄBE, DIE DIE SCHULAUSBILDUNG IN DER LANDESSPRACHE SPANISCH (=Castellano) ANBÖTE !

Die spanische Autonomie Katalonien sei die einzige mehrsprachige Region der Welt, in der im Bildungsbereich, vom Kindergarten bis zu den Universitäten, die einsprachige Schulausbildung in Katalan „als Normalisierung“ erzwungen und den Eltern aufgedrängt werde. Spanisch wird Spaniern lediglich als Fremdsprache mit zwei Wochenstunden angeboten!

Es gibt viele berufliche, politische oder auch weltanschauliche Gründe seinen Kindern eine Schulerziehung in der Weltsprache Spanisch (=Castellano) bieten zu wollen. Das geht in Katalonien nur auf wenigen Privatschulen und kostet die Eltern im Durchschnitt 600,- € pro Monat (zu meiner Zeit in Katalonien waren das noch 600,-DM im Monat plus Heizkosten plus Schulbus!) Wie es der Zufall will, gingen Jordi Pujol auf die Deutsche, Artur Mas auf die Französische und Oriol Junqueras auf die Italienische Schule in Barcelona. Auch ihre Kinder sollen auf Privatschulen gegangen sein! Das sind aber teure Alibi-Schulen und quantitativ zu vernachlässigen. Von insgesamt knapp 1,2 Mio Schülern gehen nur 15.000 oder 1,25% auf diese Privatschulen, die sich zudem in den Ballungsräumen der Metropolitan-Regionen Barcelona und Tarragona befinden. „Auf dem platten Land“ oder in den Pyrenäentälern, wo die „Separatisten-Ötzis“ hausen, gibt es sie nicht. Dort wird für 99% der Schüler und ihre Eltern einfach der Katalan-Terror erzwungen!

Eltern werden durch starken öffentlichen Druck, aber auch durch die Langsamkeit der Gerichte, dazu gezwungen sich dem Sprachenterror in Katalan zu beugen. Ein Gerichtsverfahren dauert in Schnitt drei Jahre und die Urteile erlauben dann im Allgemeinen lediglich 1/3 des Unterrichts in Spanisch (Castellano) zu beanspruchen. Dies hat dann wiederum oft Schulwechsel oder gar  Ortswechsel für die Familien zu Folge. (Dieser Sprachenterror ist tendenziell auch auf den Balearen zu beobachten!)

Interessanterweise wird auch im gesamten administrativen Bereich der Schulen und des Bildungssystems AN KEINER STELLE NACH DEM WUNSCH DER ELTERN GEFRAGT; IN WELCHER SPRACHE SIE DIE ERZIEHUNG IHRER KINDER WÜNSCHEN !

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https://latribunadelpaisvasco.com/not/7706/ningun-centro-educativo-de-cataluna-imparte-clases-en-espanol/

https://drive.google.com/file/d/1V-MwT5lNjSeNBA8YweGvjKp3ZjZxsZwA/view

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EU-Lehrkörper im Nach-BREXIT-UK: „Packt schon mal eure Koffer!“

31. Januar 2017

Das UK verfügt bisher über ein exzellentes, exklusives, privates Bildungssystem von Weltruf. Begüterte Eltern aus aller Welt lassen sich die Bildung ihres Nachwuchses im UK eine Menge Geld kosten. Das ist ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor und Garant eines exzellenten wissenschaftlichen Rankings in der Welt. Zudem ist es eine Honigfalle für Talente, denn ein Teil der Besten verbleibt nach Schule und Studium im UK.

Ich lasse hier die Frage nach dem Sinn eines geteilten Bildungssystems mit exzellenter privater und eher unterdurchschnittlicher öffentlicher Bildung einmal ganz bewusst außen vor! Das ist ein anderes Thema…

Aber diese Elite-Bildungsinstitutionen beschäftigen derzeit rund 31.000 Lehrkräfte aus der kontinentalen EU. Diese wurden, obwohl Teils seit Jahrzehnten im UK lebend und arbeitend, durch den BREXIT beunruhigt und haben sich in Folge vielleicht erstmals Gedanken über ihre Zukunft im UK gemacht.

Manche versuchten ihren Status durch Erlangung der Britischen Staatsangehörigkeit für die BREXIT-Zukunft zu legalisieren. Doch dies stellte sich zuweilen nicht nur als recht kompliziert heraus, sie wurden durch Formschreiben von Ämtern auch regelrecht zum Koffer packen aufgefordert, was große Beunruhigung bei den Betroffenen auslöste. Man hatte den Eindruck, daß das offizielle UK rückwärtsgewandter und abweisender geworden ist. Der BREXIT-Schock machte allen schlagartig klar, was Teils seit Jahren im Verborgenen im Entstehen war.

Diese 31.000 EU-Lehrkräfte machen 16% aller Lehrkräfte des UK aus, in bestimmten Elite-Unis wie z.B. in der LSE, der London School of Economics, stellen „die Europäer“ aber 38% des Lehrkörpers! Andere berühmte Londoner Colleges haben zwischen einem Viertel und einem Drittel EU-Lehrkörper. Selbst in Oxford und Cambridge lehren um die 20% Kontinentaleuropäer.

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http://blogs.lse.ac.uk/brexit/2017/01/26/no-longer-welcome-the-eu-academics-in-britain-told-to-make-arrangements-to-leave/


Zwei Teenies enthüllen Schweizer Hilflosigkeit bei muslimischen Sonderwünschen!

5. April 2016

Die BBC berichtete eben über einen Fall in der Nordschweiz, im Kanton Basel, wo in dem 10.000 Einwohner Städtchen Therwil die Realität der muslimischen Einwanderung zu Tage trat: Zwei 14- und 15-jährige muslimische Teenager, Jungen die seit Jahren in der Schweiz leben, weigerten sich von einem Tag zum anderen ihren Lehrerinnen die Hand zu geben!

Händeschütteln gehöre zur Schweizer Kultur und Lebensart und die sollten die Migranten ja neben dem Lehrstoff der Schule auch kennen und respektieren lernen, sollte man meinen?

Die Schule erteilte jedoch den beiden Jugendlichen die Erlaubnis ihren Lehrerinnen den Handschlag zu verweigern!

Damit war das Thema natürlich nicht beendet:
Christian Amsler, Vorsitzender der Schweizer Kantonalkonferenz der Bildungsminister urteilte, daß die Schule einfach einer unangenehmen Sache aus dem Weg gehen wollte und dabei einen Fehler gemacht habe.

Bürgermeister Reto Wolf sagte, daß die Stadt unzufrieden mit der Entscheidung der Schule sei, die vom Kanton betrieben werde: „In unserer Kultur und Kommunikationsart ist ein Handschlag normal und drückt den Respekt für die andere Person aus und das muss den Kindern in der Schule beigebracht werden!“

Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga sagte, Händeschütteln sei Teil der Schweizer Kultur und Lebensart im Alltag.

Eine lokale Lehrer-Gewerkschaft bezeichnete die „weibliche-Händeschüttel-Befreiung“ der Schule für die beiden männlichen Jugendlichen eine Diskriminierung der Frauen.

Felix Mueri, Vorsitzender der Bildungs-Kommission des Schweizer Parlamentes und SVP-Mitglied (Anti-Migrations-Partei) sagt, die Entscheidung der Schule sei das falsche Signal: „Heute ist es der Händedruck und was kommt Morgen?“

Auch einige muslimische Gruppen und Verbände sind mit der Entscheidung der Schule nicht einverstanden.

Die Schweizer Föderation Islamischer Organisationen sagt, der Koran verlange an keiner Stelle Lehrerinnen den Handschlag zu verwehren.

Saida Keller-Messahli vom Forum Fortschrittlicher Islam riet der Schweiz extremistischen Forderungen nicht nachzugeben.

Das kleinere Islamic Central Council of Switzerland bezeichnete den Handschlag zwischen Männern und Frauen aber als verboten! „Nach den Sex-Attacken der Kölner Silvesternacht wurde von Muslimen verlangt Abstand zu Frauen zu halten. Jetzt verlangt man von ihnen Frauen näher zu rücken?“

Die Justizministerin beeilte sich zu betonen, daß diese Ausnahme für muslimische Jugendliche nicht ihrer Vorstellung von Integration entspräche!

Die bedrängte Schule suchte nach einem Kompromiss und fand ihn darin, daß die beiden muslimischen Jugendlichen künftig weder Lehrerinnen noch Lehrern die Hand zu geben brauchten!

Der Rektor Juerg Lauener sagte die Schule habe keinen Grund ihre Politik zu ändern, es sei denn der Kanton Basel gäbe ihr andere Anweisungen!

Örtliche Bildungspolitiker sagten die Schule habe eine pragmatische Lösung gefunden, die aber keine Dauerlösung sein könne, denn die Regeln sollten für ALLE Schüler GLEICH sein…
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http://www.bbc.com/news/world-europe-35967349


RAJOY IST WERT LOS!

26. Juni 2015

Nachdem er angekündigt hatte, wenige Monate vor den nationalen Wahlen im September seine Regierung nicht mehr ändern zu wollen, hat Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy Brey genau dies getan: Er tauschte den wohl unstrittig schwächsten Minister seines Teams aus, den vierten Wechsel dieser Legislaturperiode!

Ein Befreiungsschlag, auch nur ein Zeichen des Aufbruchs, sähe wohl anders aus?

José Ignacio Wert, mit 65 im besten Rentenalter, war Rajoys „Weihnachtsgeschenk“ des Jahres 2011 an die Spanier. Er stand umstritten und ziemlich erfolglos an der Spitze des Ministeriums für Bildung, Kultur und Sport. Er wird für immer mit dem Namen des heftig umstrittenen Gesetzes LOMCE (Ley Orgánica para la Mejora de la Calidad Educativa) verbunden bleiben in der Erinnerung der Spanier…

Zu den persönlichen Höhepunkten seiner Amtszeit gehörte eine Beziehung zu seiner zehn Jahre jüngeren Sekretärin und „Rechten Hand“, die nun auf wundersame Weise einen Job als Vizedirektorin einer internationalen Bildungsinstitution in Paris bekam. Die wird er nun im Juli als Rentner heiraten, seinen Lebensmittelpunkt nach Paris verlagern und seine Frau zum Arbeiten schicken! Das kulturelle Madrid, ganz Spanien atmet auf…

Wert wurde nun durch den Staatssekretär für EU-Angelegenheiten, Iñigo Mendez de Vigo, ersetzt.
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